Berliner Boersenzeitung - BGH-Beschluss zu Brückeneinsturz in Bayern 2016: Ein Fall wird neu aufgerollt

EUR -
AED 3.980613
AFN 77.965443
ALL 100.462415
AMD 419.873702
ANG 1.955388
AOA 921.730798
ARS 964.504346
AUD 1.635113
AWG 1.953464
AZN 1.839859
BAM 1.958009
BBD 2.190651
BDT 127.103398
BGN 1.955738
BHD 0.408482
BIF 3114.312996
BMD 1.083753
BND 1.463177
BOB 7.497459
BRL 5.58533
BSD 1.085014
BTN 90.334549
BWP 14.661406
BYN 3.550657
BYR 21241.552754
BZD 2.186947
CAD 1.482135
CDF 3034.507824
CHF 0.991059
CLF 0.035297
CLP 973.957772
CNY 7.852218
CNH 7.864192
COP 4150.393495
CRC 556.314669
CUC 1.083753
CUP 28.719446
CVE 110.390561
CZK 24.726888
DJF 193.176159
DKK 7.462284
DOP 63.669776
DZD 145.854673
EGP 51.082573
ERN 16.25629
ETB 62.332661
FJD 2.455894
FKP 0.862774
GBP 0.852247
GEL 2.947514
GGP 0.862774
GHS 15.732895
GIP 0.862774
GMD 73.424233
GNF 9327.264841
GTQ 8.430589
GYD 226.998194
HKD 8.461887
HNL 26.81388
HRK 7.564546
HTG 144.565763
HUF 387.567327
IDR 17419.536324
ILS 3.981008
IMP 0.862774
INR 90.234929
IQD 1421.283823
IRR 45585.340804
ISK 150.101214
JEP 0.862774
JMD 169.269408
JOD 0.768272
JPY 169.872767
KES 143.5986
KGS 95.393005
KHR 4420.76316
KMF 492.944462
KPW 975.377094
KRW 1479.301137
KWD 0.332669
KYD 0.904208
KZT 480.385323
LAK 23176.040321
LBP 96998.693767
LKR 325.425644
LRD 209.787414
LSL 19.822005
LTL 3.20004
LVL 0.655551
LYD 5.250876
MAD 10.742919
MDL 19.171591
MGA 4808.380455
MKD 61.542314
MMK 2278.449527
MNT 3738.94654
MOP 8.723621
MRU 43.057536
MUR 50.148274
MVR 16.743731
MWK 1881.20502
MXN 18.064738
MYR 5.106098
MZN 68.816585
NAD 19.822351
NGN 1560.603708
NIO 39.933948
NOK 11.567299
NPR 144.530726
NZD 1.772158
OMR 0.417066
PAB 1.085024
PEN 4.051471
PGK 4.216621
PHP 63.061402
PKR 302.003234
PLN 4.271373
PYG 8163.134338
QAR 3.946215
RON 4.975187
RSD 117.155841
RUB 97.756418
RWF 1426.696437
SAR 4.064566
SBD 9.212148
SCR 14.650496
SDG 651.335262
SEK 11.602971
SGD 1.463126
SHP 1.369267
SLE 24.760826
SLL 22725.753083
SOS 618.822533
SRD 35.232599
STD 22431.492626
SVC 9.493579
SYP 2722.960993
SZL 19.726073
THB 39.60029
TJS 11.70144
TMT 3.793134
TND 3.38293
TOP 2.563454
TRY 34.921227
TTD 7.363205
TWD 34.940723
TZS 2817.756791
UAH 43.168004
UGX 4135.704069
USD 1.083753
UYU 41.687416
UZS 13788.556271
VEF 3925951.05932
VES 39.557777
VND 27602.639176
VUV 128.665276
WST 3.03786
XAF 656.691821
XAG 0.035566
XAU 0.000459
XCD 2.928896
XDR 0.819617
XOF 656.691821
XPF 119.331742
YER 271.373025
ZAR 19.955192
ZMK 9755.066753
ZMW 28.290657
ZWL 348.967924
  • Euro STOXX 50

    17.6600

    5042.83

    +0.35%

  • DAX

    32.4000

    18712.6

    +0.17%

  • Goldpreis

    -26.7000

    2366.2

    -1.13%

  • MDAX

    135.4600

    27281.56

    +0.5%

  • SDAX

    53.9800

    15185.77

    +0.36%

  • TecDAX

    6.7400

    3458.94

    +0.19%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.0851

    +0.22%

BGH-Beschluss zu Brückeneinsturz in Bayern 2016: Ein Fall wird neu aufgerollt
BGH-Beschluss zu Brückeneinsturz in Bayern 2016: Ein Fall wird neu aufgerollt / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

BGH-Beschluss zu Brückeneinsturz in Bayern 2016: Ein Fall wird neu aufgerollt

Knapp acht Jahre nach dem Teileinsturz einer noch im Bau befindlichen Autobahnbrücke in Bayern mit einem Toten und 14 Verletzten hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil gegen einen der beiden Ingenieure aufgehoben, die wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wurden. Das Landgericht Schweinfurt muss erneut über seinen Fall verhandeln, wie aus dem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss hervorgeht. (Az. 6 StR 468/23)

Textgröße:

Der Mann wurde ursprünglich zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Unglück hatte sich im Juni 2016 bei Betonierungsarbeiten während der Erneuerung der Talbrücke von Schraudenbach ereignet, über welche die Autobahn 7 führt. Das Traggerüst der unfertigen Brücke brach ein, ein Bauarbeiter kam dabei ums Leben. 14 weitere Arbeiter wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Der Prozess gegen die damals drei Angeklagten begann bereits 2019, wurde aber zwischendurch ausgesetzt. Das Schweinfurter Gericht verurteilte die beiden Ingenieure schließlich im Mai vergangenen Jahres wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen.

Sie waren für die Berechnung der Statik beziehungsweise die Überprüfung der Berechnungen zuständig, sollen dies aber nicht sorgfältig genug getan haben. Einer der Männer bekam neun Monate auf Bewährung, der andere eine Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren. Ein dritter Angeklagter wurde freigesprochen.

Die beiden verurteilten Ingenieure wandten sich gegen das Schweinfurter Urteil an den Bundesgerichtshof. Einer von ihnen - der zu der höheren Strafe verurteilte Mann - hatte dort nun keinen Erfolg. Seine Revision wurde verworfen.

Das Urteil wurde aber aufgehoben, soweit es den anderen Angeklagten betraf. Hier fand der BGH einen Rechtsfehler, weil der Mann als Angeklagter in dem Prozess in Schweinfurt nicht das letzte Wort hatte. Dieser Fall wird nun erneut aufgerollt.

(A.Berg--BBZ)