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Deutschlands Schülerinnen und Schüler rutschen im internationalen Vergleich immer weiter ab: Die Ergebnisse von 15-Jährigen in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften waren "die niedrigsten, die je gemessen wurden", wie es in der am Dienstag von der OECD in Paris veröffentlichten Pisa-Studie heißt. Mit diesem Ergebnis rangiert Deutschland in allen drei Bereichen nahe am Durchschnitt aller rund 90 getesteten Länder. An der Spitze des internationalen Bildungsvergleichs liegen erneut Singapur und vier chinesische Regionen.
Zur Bekanntgabe der neuen Pisa-Bildungsstudie fordert die SPD einen höheren Beitrag Vermögender zur Bildungsfinanzierung. "Was für Schule, Ausbildung und Studium gilt, muss auch für den ersten Bildungsort gelten: Der Zugang darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", heißt es in einem Präsidiumsbeschluss, welcher der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Dienstagsausgabe) vorliegt. Am Dienstagvormittag wurde die neue Pisa-Studie zum Bildungsstand von Jugendlichen in mehr als 90 Ländern veröffentlicht, derzufolge Deutschland schlechter abschneidet als je zuvor.
Drei Unternehmensgruppen aus Italien, Spanien und den Vereinigten Staaten schließen sich zu einer neuen Unternehmensnetzwerkstruktur zusammen, gestützt auf eine seit 20 Jahren gemeinsame Methode, die unter einer Dachmarke zusammenläuft – Learnis, Your transformative education.
Nach Vorwürfen wegen mutmaßlich schlechter Aufsicht, fehlender Fächer und falscher Zeugnisse bleibt die Waldorfschule im baden-württembergischen Dachsberg zunächst geschlossen. Diese Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg wurde nach Angaben vom Donnerstag im Eilverfahren vom dortigen Verwaltungsgericht bestätigt. Die Behörde hatte die Genehmigung für den Betrieb der Privatschule zu Ende Juli widerrufen, sie bekommt seit August auch keine staatlichen Zuschüsse mehr.
Die Berliner Bildungsverwaltung will mit einem 13-Punkte-Plan verbindlichere Regeln für Gewalt, Konflikte und wiederholtes Fernbleiben vom Unterricht schaffen. Schulen sollen bei vergleichbaren Vorfällen künftig nach einheitlichen Verfahren handeln.
Am Schulzentrum in Ludwigshafen-Mundenheim häufen sich Feuerwehreinsätze und Polizeiverfahren. 2026 wurden bislang 16 Einsätze registriert, davon 13 wegen Fehlalarmen der Brandmeldeanlage.
Sport, Kunst und Englisch sind laut einer Befragung unter Schülerinnen und Schülern die beliebtesten Schulfächer in Deutschland. Chemie und Physik schneiden bei ihnen dagegen am schlechtesten ab, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Universität Osnabrück zeigt. Auch als Fächergruppe schneiden naturwissenschaftliche Fächer demnach insgesamt schlechter ab als Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, Sport sowie Künste.
Das Bundeskabinett soll am Mittwoch (10.00 Uhr) die von der Regierung geplante Einkommensteuerreform auf den Weg bringen. Vorgesehen sind laut Angaben aus dem Finanzressort Entlastungen vorwiegend für Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen sowie für Familien im Umfang von rund zehn Milliarden Euro. Zur Gegenfinanzierung soll laut dem Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vor allem eine Erhöhung der Reichensteuer beitragen.
Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz zeigt bei einem Tag der offenen Tür Einsatzübungen, Fahrzeuge und Schulungsräume.
Stuttgart will gefährliche Situationen durch sogenannte Elterntaxis verringern. Vor drei Schulen sind eine dauerhafte Schulzone beziehungsweise zeitweise Straßensperrungen geplant.
Am Freitag, dem 7. August, lud der Kanton Thurgau zur vierten Sommermedienfahrt in die Schule Erlen ein. Wie bereits in den Vorjahren informierten die Hauptverantwortlichen für den Schulbetrieb über das anstehende Schuljahr und standen Medienschaffenden Rede und Antwort. Obwohl rund 33'700 Kinder und Jugendliche am Montag in den Unterricht starteten, dominieren gesellschaftliche Herausforderungen die Debatte. Neben dem allgemeinen Werteverlust sorgt vor allem das starke Wachstum der Sonderschulquote für erheblichen Druck auf das Bildungssystem. Die Verantwortlichen betonen, dass die Schule nicht alle defizitären Entwicklungen der Gesellschaft auffangen könne und Eltern eine zentrale Verantwortung bei der Erziehung tragen.
Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, hat die Suspendierung des US-Forschers Nathan Cofnas kritisiert, der die Plagiatsvorwürfe gegen den tot aufgefundenen Cambridge-Professor Jason Arday erhoben hatte. Washington werde jede mögliche Beziehung zu der Universität im belgischen Gent überprüfen, schrieb White am Freitag im Onlinedienst X. "Unehrliche, korrupte Institutionen, die sich an Sündenbockverhalten beteiligen oder dieses belohnen, sind für uns keine wünschenswerten Partner", schrieb White.
Frauen schließen die Schule häufiger mit einem höheren Abschluss ab als Männer. 2024 machten rund 258.300 Menschen an allgemeinbildenden Schulen ihr Abitur, wovon 55 Prozent Frauen waren, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Je geringer der formale Schulabschluss ist, desto stärker kehrt sich das Geschlechterverhältnis um.
Warum der erfolgreiche Einsatz von KI nicht bei guten Prompts beginnt, sondern bei pädagogischem Urteilsvermögen und Haltung
Nach dem Tod des britischen Professors Jason Arday hat Cambridge-Rektor Chris Smith einen "rassistischen Wahn" im Zusammenhang mit Plagiatsvorwürfen verurteilt. Zwar müsse jeder Vorwurf eines Plagiats "gründlich untersucht" werden, sagte der Rektor der Universität am Montag im Interview mit dem Sender BBC. Zugleich weigere er sich, "an einem rassistischen Wahn um einen bestimmten Akademiker teilzunehmen", fügte er hinzu, ohne Arday namentlich zu nennen.
Rund eine Woche nach seinem Rücktritt inmitten von Plagiatsvorwürfen ist der britische Cambridge-Professor Jason Arday tot aufgefunden worden. Angehörige und Kollegen des 41-Jährigen sprachen am Samstag von einer "Mobbing-Kampagne" gegen Arday, der vor drei Jahren der jüngste schwarze Professor der britischen Elite-Universität geworden war. Premierminister Andy Burnham beklagte Ardays Tod als "Tragödie in vielerlei Hinsicht".
Nach massiven Protesten gegen Mängel im indischen Bildungssystem hat Regierungschef Narendra Modi kostenlose Online-Nachhilfestunden und ein Ausbildungsprogramm für Künstliche Intelligenz (KI) für junge Menschen angekündigt. Seine Regierung werde kostenlose Vorbereitungskurse auf mehrere "umkämpfte Prüfungen" anbieten, sagte Modi in seiner Ansprache zum indischen Unabhängigkeitstag. "Wir haben die digitale öffentliche Infrastruktur, und wie haben sehr fähige Lehrer", fügte er hinzu.
Die Linke hat die geplante Bafög-Reform scharf kritisiert. Der Gesetzentwurf dazu offenbare inhaltlich "eine erschreckende Ignoranz gegenüber der Lebensrealität an unseren Hochschulen", sagte die Linken-Bildungspolitikerin Nicole Gohlke der Nachrichtenagentur AFP. "Wer die ohnehin unzureichende Wohnkostenpauschale erst auf 2027 und den vollen Grundbedarf sogar erst auf das Jahr 2029 verschiebt, betreibt Sparen auf Raten auf dem Rücken der Studierenden."
Studienkreis verschenkt Ratgeber für Eltern von Grundschulkindern
Nach Protesten der sogenannten Kakerlaken-Bewegung (CJP) gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat das Unterhaus des Parlaments härteren Strafen für das Durchstechen von Prüfungsaufgaben zugestimmt. Die Abgeordneten beschlossen die Gesetzesänderung am Mittwoch in Neu Delhi, sie geht nun ins Oberhaus. Die Proteste hatten zuvor bereits den Bildungsminister zum Rücktritt gebracht.
Eine Grundschullehrerin aus Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen darf vorerst nicht an eine Schule in Niedersachsen wechseln. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) wies ihren Eilantrag am Mittwoch zurück, wie das Gericht in Münster mitteilte. Die Lehrerin hatte demnach 2024 ein Haus im ostfriesischen Küstenort Greetsiel gekauft und ihren Hauptwohnsitz dorthin verlegt. Das Land verweigerte der Lehrerin aber einen Schulwechsel wegen Personalmangels an Grundschulen in Recklinghausen.
Eine zweite Verhandlungsrunde zwischen der indischen Regierung und Vertretern der sogenannten Kakerlaken-Bewegung ist am Freitag ergebnislos zu Ende gegangen. Die Vertreter der Bewegung hätten der Regierung klar gemacht, dass "nur der Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan akzeptabel wäre", sagte ein Sprecher der Gruppe, Ashutosh Ranka. Darauf sei die Regierung aber nicht eingegangen.
Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Auszeichnung, die auch als Nobelpreis der Mathematik bezeichnet wird, würdigt herausragende Leistungen - sowie das Versprechen zukünftiger Leistungen - von Mathematikern unter 40 Jahren.
Künstliche Intelligenz (KI) wird von 46,5 Prozent aller Studierenden in Deutschland täglich genutzt. Etwa 80 Prozent verwenden KI-Tools zudem mindestens einmal in der Woche, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorgeht. Grundlage der Auswertung waren laut CHE 28.000 Studierende der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
Die Zahl der Habilitationen an deutschen Hochschulen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Insgesamt schlossen 1571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verfahren erfolgreich ab, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies waren 0,4 Prozent mehr als 2024 mit 1564 Habilitationen. Die Habilitation ist ein akademischer Qualifikationsnachweis für eine besondere Befähigung für Lehre und Forschung in einem Fachbereich.
Die aktuelle Arbeitsmarktsituation trifft auf wachsende Anforderungen an den kompetenten Einsatz künstlicher Intelligenz. Der EU AI Act rückt KI-Kompetenzen stärker in den Fokus und erhöht den Weiterbildungsbedarf bei Beschäftigten, Arbeitssuchenden und Unternehmen. Berufliche Qualifizierung wird damit zu einem zentralen Faktor, um Qualifikationslücken zu schließen, Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und die digitale Transformation aktiv zu gestalten.
Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen das indische Bildungssystem will die sogenannte Kakerlaken-Bewegung ihre Aktionen fortsetzen. "Sie wollen unseren Kampfgeist brechen. Lasst Euch nicht zum Schweigen bringen", rief der Gründer der Bewegung, Abhijeet Dipke, am Dienstag den Protestierenden zu. Hunderte von ihnen hielten sich weiter in einem Protestlager in Neu Delhi auf. Am Vortag waren bei Zusammenstößen mindestens 180 Menschen verletzt worden.
Ob Schreibwaren oder kleine Geschenke für die Schultüte: Anlässlich der Einschulung nach den Sommerferien wollen zahlreiche Verbraucher auch in diesem Jahr den angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässlern den Schulstart mit Präsenten versüßen. Die geplante Ausgabenentwicklung der Konsumenten falle im Vergleich zum Vorjahr jedoch "verhaltener" aus, erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Dienstag unter Berufung auf eine Umfrage. Allerdings planen insgesamt mehr Befragte Käufe zur Einschulung - weshalb die Umsatzprognose steigt.
Die indische Polizei ist am Montag in Neu Delhi mit Tränengas und Schlagstöcken gegen tausende Demonstranten vorgegangen, die vor dem Parlament gegen mutmaßlichen Betrug bei Universitätsprüfungen protestieren und den Rücktritt des Bildungsministers fordern wollten. Die überwiegend jungen Menschen brachten sich rennend in Sicherheit, als Polizisten Tränengasgranaten abfeuerten, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.
Rund ein Drittel der Bachelorstudierenden in Deutschland beendet das Studium innerhalb der Regelstudienzeit. Von den 510.400 Menschen, die im Studienjahr 2020 ein Bachelorstudium an einer deutschen Hochschule begonnen hatten, schlossen 30 Prozent ihr Studium innerhalb von acht Semestern erfolgreich ab, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Quote blieb damit im Vorjahresvergleich unverändert.
Nach monatelangem Ringen haben sich die Koalitionsfraktionen auf eine Erhöhung der BAföG-Sätze geeinigt - die jedoch teilweise später kommen soll als ursprünglich geplant. Die Bafög-Reform soll nun zum Sommersemester 2027 in Kraft treten, wie die Fraktionen von Union und SPD am Donnerstag in Berlin mitteilten. Zuletzt stand eine Erhöhung der Bafög-Bezüge wegen Sparzwängen auf der Kippe. Das Deutsche Studierendenwerk begrüßte die Einigung.