Berliner Boersenzeitung - Putin wirft USA Instrumentalisierung der Ukraine vor

EUR -
AED 3.975758
AFN 78.482387
ALL 103.753853
AMD 439.580139
ANG 1.95123
AOA 900.06655
ARS 908.134927
AUD 1.64922
AWG 1.948421
AZN 1.844473
BAM 1.955748
BBD 2.186072
BDT 118.828473
BGN 1.954029
BHD 0.408037
BIF 3102.319162
BMD 1.082456
BND 1.455781
BOB 7.4808
BRL 5.394208
BSD 1.082686
BTN 89.989065
BWP 14.943808
BYN 3.543154
BYR 21216.13942
BZD 2.182372
CAD 1.461451
CDF 2992.991488
CHF 0.95354
CLF 0.038504
CLP 1062.441908
CNY 7.789398
COP 4290.119882
CRC 557.079977
CUC 1.082456
CUP 28.685086
CVE 110.681562
CZK 25.351018
DJF 192.374523
DKK 7.45441
DOP 63.652625
DZD 145.839884
EGP 33.445772
ERN 16.236841
ETB 61.36486
FJD 2.41951
FKP 0.855961
GBP 0.853809
GEL 2.868932
GGP 0.855961
GHS 13.395438
GIP 0.855961
GMD 72.822277
GNF 9303.710503
GTQ 8.460696
GYD 226.513951
HKD 8.470273
HNL 26.872016
HRK 7.609769
HTG 143.588155
HUF 388.830681
IDR 16878.737856
ILS 3.929753
IMP 0.855961
INR 89.710393
IQD 1418.017482
IRR 45498.339857
ISK 149.09792
JEP 0.855961
JMD 169.337824
JOD 0.767504
JPY 162.803604
KES 158.03897
KGS 96.804465
KHR 4416.421239
KMF 492.463815
KPW 974.198977
KRW 1439.877725
KWD 0.333184
KYD 0.902288
KZT 488.303726
LAK 22612.508158
LBP 97042.189104
LKR 336.625675
LRD 206.370667
LSL 20.772745
LTL 3.196212
LVL 0.654767
LYD 5.2395
MAD 10.885724
MDL 19.385303
MGA 4908.938757
MKD 61.618354
MMK 2273.597275
MNT 3685.04062
MOP 8.724386
MRU 43.02804
MUR 49.511952
MVR 16.673873
MWK 1821.773978
MXN 18.53298
MYR 5.171438
MZN 68.740001
NAD 20.772741
NGN 1739.507314
NIO 39.861488
NOK 11.402998
NPR 143.982825
NZD 1.747068
OMR 0.416721
PAB 1.082686
PEN 4.125786
PGK 4.032191
PHP 60.524492
PKR 302.790072
PLN 4.307204
PYG 7881.716705
QAR 3.940686
RON 4.975189
RSD 117.199728
RUB 100.727993
RWF 1380.131518
SAR 4.059904
SBD 9.20138
SCR 14.902711
SDG 650.556479
SEK 11.168809
SGD 1.45395
SHP 1.37066
SLE 24.326527
SLL 21378.508201
SOS 618.627624
SRD 38.644806
STD 22404.655652
SVC 9.473878
SYP 14073.970275
SZL 20.772732
THB 38.903872
TJS 11.855283
TMT 3.799421
TND 3.381056
TOP 2.554925
TRY 33.61741
TTD 7.358939
TWD 34.185591
TZS 2760.2634
UAH 41.439811
UGX 4259.945269
USD 1.082456
UYU 42.348869
UZS 13571.297185
VEF 3920476.236401
VES 39.169998
VND 26671.718128
VUV 130.055299
WST 2.969683
XAF 655.948573
XAG 0.047093
XAU 0.000531
XCD 2.925392
XDR 0.817289
XOF 654.348602
XPF 119.331742
YER 270.993276
ZAR 20.8585
ZMK 9743.407668
ZMW 24.874336
ZWL 348.55042
  • DAX

    48.8800

    17419.33

    +0.28%

  • SDAX

    -59.1000

    13765.66

    -0.43%

  • Goldpreis

    16.2000

    2046.9

    +0.79%

  • TecDAX

    -10.6500

    3394.36

    -0.31%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.0825

    -0.02%

  • MDAX

    -100.2800

    25999.48

    -0.39%

  • Euro STOXX 50

    17.2100

    4872.57

    +0.35%

Putin wirft USA Instrumentalisierung der Ukraine vor
Putin wirft USA Instrumentalisierung der Ukraine vor

Putin wirft USA Instrumentalisierung der Ukraine vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den USA im Konflikt um die Ukraine vorgeworfen, das Land nur als Mittel zur Eindämmung Russlands zu benutzen. "Ich habe den Eindruck, dass die Vereinigten Staaten nicht so sehr um die Sicherheit der Ukraine besorgt sind, sondern dass ihre Hauptaufgabe darin besteht, die Entwicklung Russlands einzudämmen", sagte der Kreml-Chef am Dienstag nach einem Treffen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.

Textgröße:

Dabei sei die Ukraine "nur ein Instrument, um dieses Ziel zu erreichen", erklärte Putin in Moskau. Dies könne auf verschiedene Weise angestrebt werden, auch indem Russland in einen bewaffneten Konflikt verwickelt werde. "Ich hoffe, dass wir am Ende eine Lösung finden werden", sagte der Präsident mit Blick auf den Ukraine-Konflikt. Er warf den USA und der Nato jedoch vor, die Sicherheitsbedenken Russlands zu ignorieren.

Die USA und die Nato hatten vergangene Woche schriftlich auf russische Forderungen nach "Sicherheitsgarantien" geantwortet. Eine von Putin geforderte Verzichtserklärung der Nato auf eine weitere Osterweiterung sowie den Abzug von US-Waffen aus Staaten der früheren sowjetischen Einfluss-Sphäre lehnten Washington und die Nato in den Briefen ab.

"Wir analysieren die schriftlichen Antworten der Vereinigten Staaten und der Nato sorgfältig", sagte Putin. "Aber es ist bereits klar, dass grundlegende russische Bedenken letztendlich ignoriert wurden." Die USA und die Nato verwiesen auf "das Recht von Staaten, frei zu entscheiden, wie sie ihre Sicherheit gewährleisten wollen", sagte der russische Staatschef. Dabei ignorierten sie jedoch, "dass es unmöglich ist, die Stärkung der eigenen Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer zuzulassen".

Ähnlich äußerte sich der russische Außenminister Sergej Lawrow laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" in einem Brief an westliche Staaten. Er warf ihnen demnach vor, ihre Sicherheit auf Kosten Russlands zu verstärken, was gegen bestehende internationale Verträge und das Prinzip der Unteilbarkeit von Sicherheit verstoße.

Lawrow beriet am Dienstag in einem Telefonat erneut mit seinem US-Kollegen Antony Blinken über die Ukraine-Krise. Blinken habe dabei auf eine "sofortige russische Deeskalation und den Rückzug von Soldaten und Ausrüstung von den Grenzen zur Ukraine" gepocht, erklärte US-Außenamtssprecher Ned Price im Anschluss.

Ein russischer Einmarsch im Nachbarland hätte "rasche und ernsthafte Konsequenzen", warnte Blinken demnach. Ein Vertreter des US-Außenministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte, im Gespräch mit Lawrow habe es keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass Russland zu einer Deeskalation der Lage bereit sei.

Lawrow wiederum warf dem Westen nach dem Gespräch vor, "seine Verpflichtungen nicht oder nur selektiv zu seinen Gunsten" zu erfüllen. Die beiden Außenminister hatten sich Ende Januar bereits persönlich in Genf getroffen; einen Durchbruch brachte die Begegnung aber nicht.

Der ungarische Regierungschef Orban, einer der wenigen Verbündeten Putins in den Reihen der Nato und der EU, bezeichnete die Differenzen zwischen westlichen Staaten und Russland in dem Konflikt als "überbrückbar".

Die Krisendiplomatie im Ukraine-Konflikt läuft bereits seit Wochen. In einem Telefonat mit Putin mahnte am Dienstag Italiens Ministerpräsident Mario Draghi "Deeskalation" an, wie sein Büro mitteilte. Als Zeichen der Solidarität reiste Großbritanniens Premierminister Boris Johnson derweil zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Kiew. Dabei warnte er mit Blick auf die russische Truppenstärke an der Grenze vor einer "klaren und gegenwärtigen" Gefahr für die Ukraine.

Russland hat in den vergangenen Wochen mehr als 100.000 Soldaten samt schwerem Gerät an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Der Truppenaufmarsch nährt Befürchtungen, wonach Russland einen Großangriff auf die Ukraine plant. Der Kreml bestreitet jegliche Angriffspläne auf die Ukraine, führt aber gleichzeitig ins Feld, sich von der Nato bedroht zu fühlen.

(T.Burkhard--BBZ)