Berliner Boersenzeitung - Studie: Lehrer mehrheitlich skeptisch hinsichtlich KI-Einfluss in Klassenzimmern

EUR -
AED 4.213082
AFN 74.567841
ALL 91.373685
AMD 416.159681
ANG 2.053901
AOA 1053.126525
ARS 1737.432524
AUD 1.610553
AWG 2.064954
AZN 1.943249
BAM 1.952986
BBD 2.308972
BDT 140.697253
BGN 1.931238
BHD 0.432139
BIF 3446.721317
BMD 1.147197
BND 1.465002
BOB 11.263691
BRL 5.902094
BSD 1.146442
BTN 109.853166
BWP 15.547015
BYN 3.467904
BYR 22485.0586
BZD 2.305674
CAD 1.607728
CDF 2651.171707
CHF 0.944481
CLF 0.027901
CLP 1101.687803
CNY 7.683523
CNH 7.680558
COP 3645.550733
CRC 512.871652
CUC 1.147197
CUP 30.400717
CVE 110.174903
CZK 24.36371
DJF 204.149495
DKK 7.475476
DOP 67.663488
DZD 153.459821
EGP 59.596075
ERN 17.207953
ETB 187.258802
FJD 2.567083
FKP 0.856568
GBP 0.857816
GEL 3.026178
GGP 0.856568
GHS 13.207085
GIP 0.856568
GMD 84.321187
GNF 10078.845771
GTQ 8.748846
GYD 239.851768
HKD 9.00039
HNL 30.775297
HRK 7.533873
HTG 149.837469
HUF 364.01358
IDR 20461.403326
ILS 3.47475
IMP 0.856568
INR 109.895727
IQD 1501.858747
IRR 1576936.813137
ISK 139.200953
JEP 0.856568
JMD 181.028806
JOD 0.813352
JPY 180.195965
KES 148.573811
KGS 100.322612
KHR 4646.200519
KMF 490.99984
KPW 1032.477545
KRW 1587.020374
KWD 0.353577
KYD 0.955402
KZT 512.551919
LAK 25689.544231
LBP 102661.657535
LKR 379.469685
LRD 198.337807
LSL 18.638333
LTL 3.387374
LVL 0.693928
LYD 7.281918
MAD 10.862123
MDL 20.148172
MGA 4969.849209
MKD 61.502583
MMK 2408.680576
MNT 4125.259246
MOP 9.263544
MRU 46.12048
MUR 54.675311
MVR 17.724355
MWK 1987.939683
MXN 19.751185
MYR 4.678158
MZN 73.317643
NAD 18.638333
NGN 1526.517227
NIO 42.184768
NOK 10.812056
NPR 175.762204
NZD 2.006413
OMR 0.441098
PAB 1.146472
PEN 3.866329
PGK 5.102872
PHP 72.107046
PKR 317.75831
PLN 4.363524
PYG 6796.323747
QAR 4.190473
RON 5.262876
RSD 117.298568
RUB 96.594031
RWF 1684.093454
SAR 4.307802
SBD 9.178162
SCR 16.001957
SDG 690.036248
SEK 11.289519
SGD 1.463995
SHP 0.857557
SLE 28.278316
SLL 24056.135395
SOS 655.15282
SRD 43.530956
STD 23744.658973
STN 24.480194
SVC 10.031709
SYP 14915.853961
SZL 18.632438
THB 38.201828
TJS 10.574792
TMT 4.026661
TND 3.372442
TOP 2.762175
TRY 55.985117
TTD 7.7825
TWD 36.470305
TZS 3031.471142
UAH 51.220321
UGX 4522.262451
USD 1.147197
UYU 46.097682
UZS 13573.781572
VES 972.232254
VND 29852.356882
VUV 135.275798
WST 3.155121
XAF 655.957
XAG 0.017336
XAU 0.000263
XCD 3.100357
XCG 2.066192
XDR 0.811128
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.369755
ZAR 18.627837
ZMK 10326.147295
ZMW 22.53318
ZWL 369.396923
SSP 6552.804532
MXV 2.238808
  • DAX

    246.4500

    25550.51

    +0.96%

  • MDAX

    103.7200

    31187.69

    +0.33%

  • TecDAX

    59.1600

    4007.81

    +1.48%

  • SDAX

    100.6400

    18207.19

    +0.55%

  • Goldpreis

    -33.8000

    4391.1

    -0.77%

  • Euro STOXX 50

    79.4700

    6315.67

    +1.26%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1482

    -0.07%

Studie: Lehrer mehrheitlich skeptisch hinsichtlich KI-Einfluss in Klassenzimmern
Studie: Lehrer mehrheitlich skeptisch hinsichtlich KI-Einfluss in Klassenzimmern / Foto: OLIVIER MORIN - AFP/Archiv

Studie: Lehrer mehrheitlich skeptisch hinsichtlich KI-Einfluss in Klassenzimmern

Eine Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland blickt einer Studie zufolge skeptisch auf den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) im Klassenzimmer. 61 Prozent sehen dadurch soziale und kommunikative Fähigkeiten der Schüler als gefährdet an, wie die Robert-Bosch-Stiftung am Mittwoch in Stuttgart in ihrem sogenannten Schulbarometer mitteilte. 60 Prozent sehen Gefahren für das kritische Denkvermögen.

Textgröße:

Gleichzeitig erkennen 57 Prozent bei der KI ein Potenzial für personalisiertes Lernen. 62 Prozent der befragten Lehrer fühlen sich unsicher im Umgang mit KI, ein Drittel nutzte entsprechende Tools im vergangenen Jahr beruflich gar nicht erst. Wer sie hingegen nutzt, setzt sie vor allem für die Aufgabenerstellung und zur Unterrichtsplanung ein.

"ChatGPT und vergleichbare Anwendungen sind längst Teil der Lebenswelt junger Menschen und lassen sich auch durch Verbote nicht mehr aus dem schulischen Alltag verbannen", erklärte Dagmar Wolf von der Robert-Bosch-Stiftung. Sie rief Lehrer dazu auf, eigene Erfahrungen mit der Technologie zu sammeln. Bei richtigem Einsatz könne KI Lehrer entlasten und ihnen mehr Freiraum für pädagogische Aufgaben geben.

Als größte Herausforderung im Schulalltag nannten 42 Prozent der Befragten das Verhalten der Schüler. Im vergangenen Jahr waren es noch 35 Prozent. Besonders stark betroffen sind Lehrer an Haupt-, Real- und Gesamtschulen.

Auf dem zweiten Platz der größten Herausforderungen landeten eine hohe Arbeitsbelastung und chronischer Zeitmangel. Die Folge: Ein Drittel der Befragten fühlt sich mehrmals pro Woche erschöpft, zehn Prozent sogar täglich. Dennoch bleibt die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit mit 84 Prozent und der eigenen Schule mit 90 Prozent hoch.

In der Studie wurde erstmals untersucht, wie Lehrer die Demokratiebildung an ihren Schulen einschätzen. 54 Prozent sind der Meinung, dass in diesem Bereich mehr getan werden muss. Etwa drei Viertel nennen als größtes Hindernis dafür den Mangel an Unterrichtszeit. 45 Prozent sehen ein fehlendes Fachwissen des Kollegiums als Problem.

Dabei berichten in der Studie Lehrer aus dem Osten häufiger von Desinteresse im Kollegium (38 Prozent) als im Westen (26 Prozent). Im Osten werden auch die Sorge vor Konflikten unter den Schülern und befürchtete Widerstände von Eltern häufiger als Hindernis genannt als im Westen.

Zwar sehen 68 Prozent die Anliegen der Schüler bei Entscheidungen an der Schule berücksichtigt, 45 Prozent sprechen den Schülervertretungen jedoch realen Einfluss ab. "Demokratieerziehung findet nicht nur im Politikunterricht statt", erklärte Wolf. Schulen müssten sich zu demokratischen und inklusiven Orten entwickeln, die von Schülern und Lehrern gemeinsam gestaltet werden, forderte sie.

Mit dem Schulbarometer lässt die Robert-Bosch-Stiftung seit 2019 regelmäßig repräsentative Umfragen zur aktuellen Situation der Schulen in Deutschland erheben. Seit 2024 werden neben Lehrkräften auch Schülerinnen und Schüler befragt. Für die aktuelle Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im November und Dezember 1540 Lehrerinnen und Lehrer an allgemein- und berufsbildenden Schulen.

(K.Müller--BBZ)