Berliner Boersenzeitung - Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

EUR -
AED 4.25832
AFN 75.943571
ALL 92.851987
AMD 424.237526
ANG 2.075279
AOA 1064.433953
ARS 1725.068059
AUD 1.627158
AWG 2.088575
AZN 1.973233
BAM 1.956921
BBD 2.335698
BDT 142.299672
BGN 1.96696
BHD 0.437349
BIF 3462.238466
BMD 1.159514
BND 1.480229
BOB 13.469541
BRL 6.038399
BSD 1.159649
BTN 110.812999
BWP 15.611876
BYN 3.527375
BYR 22726.478286
BZD 2.332406
CAD 1.606965
CDF 2635.57538
CHF 0.938755
CLF 0.026937
CLP 1060.155289
CNY 7.818837
CNH 7.816013
COP 3623.794938
CRC 520.891641
CUC 1.159514
CUP 30.727126
CVE 110.326771
CZK 24.199091
DJF 206.512953
DKK 7.475626
DOP 67.857993
DZD 154.147022
EGP 58.208659
ERN 17.392713
ETB 187.600635
FJD 2.553479
FKP 0.856877
GBP 0.854968
GEL 3.026356
GGP 0.856877
GHS 12.757032
GIP 0.856877
GMD 85.245999
GNF 10187.703975
GTQ 8.84884
GYD 242.622703
HKD 9.09691
HNL 31.088406
HRK 7.53615
HTG 151.74496
HUF 361.745815
IDR 20662.774916
ILS 3.421611
IMP 0.856877
INR 110.841499
IQD 1519.25061
IRR 1593853.716827
ISK 142.226179
JEP 0.856877
JMD 183.715237
JOD 0.822116
JPY 184.605063
KES 150.330873
KGS 101.399525
KHR 4685.582993
KMF 495.112617
KPW 1043.563119
KRW 1636.317857
KWD 0.357938
KYD 0.966449
KZT 534.563906
LAK 26160.647037
LBP 103851.044971
LKR 384.790417
LRD 210.48785
LSL 18.746096
LTL 3.423744
LVL 0.701378
LYD 7.368221
MAD 10.750558
MDL 19.96435
MGA 4994.796527
MKD 61.554464
MMK 2434.733154
MNT 4169.788357
MOP 9.371006
MRU 46.492632
MUR 54.416554
MVR 17.914895
MWK 2010.899865
MXN 19.718579
MYR 4.710523
MZN 74.104325
NAD 18.746096
NGN 1569.768169
NIO 42.673893
NOK 10.923262
NPR 177.299268
NZD 1.959283
OMR 0.445825
PAB 1.159649
PEN 3.903385
PGK 5.134875
PHP 71.347178
PKR 321.849763
PLN 4.306128
PYG 6984.910769
QAR 4.239173
RON 5.240307
RSD 117.398461
RUB 98.707468
RWF 1701.867533
SAR 4.34422
SBD 9.332446
SCR 15.867431
SDG 696.287178
SEK 11.000822
SGD 1.479864
SHP 0.859045
SLE 28.403391
SLL 24314.432084
SOS 662.771078
SRD 44.03197
STD 23999.602854
STN 24.513725
SVC 10.147682
SYP 15076.003497
SZL 18.750255
THB 38.287738
TJS 10.698051
TMT 4.069895
TND 3.388797
TOP 2.791832
TRY 55.542701
TTD 7.8584
TWD 36.87606
TZS 3067.498266
UAH 51.876245
UGX 4314.41559
USD 1.159514
UYU 46.466016
UZS 13750.876841
VES 892.952435
VND 30385.069566
VUV 136.04403
WST 3.170681
XAF 656.318805
XAG 0.01765
XAU 0.000264
XCD 3.133645
XCG 2.090088
XDR 0.819837
XOF 656.324468
XPF 119.331742
YER 275.042063
ZAR 18.754678
ZMK 10437.014128
ZMW 21.847232
ZWL 373.363099
  • DAX

    -5.5000

    26434.81

    -0.02%

  • MDAX

    -7.9000

    32456.49

    -0.02%

  • TecDAX

    -11.8200

    4094.05

    -0.29%

  • SDAX

    -70.7500

    18562.76

    -0.38%

  • Goldpreis

    13.2000

    4450.5

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    12.8400

    6552.43

    +0.2%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1597

    +0.21%

Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest
Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest / Foto: Alain JOCARD - AFP

Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Erster Fahndungserfolg nach dem aufsehenerregenden Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre: Die Polizei hat am Wochenende zwei Tatverdächtige festgenommen. Staatsanwältin Laure Beccuau bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte. Einer der beiden Männer sei am Samstagabend am Hauptstadtflughafen Charles de Gaulle gefasst worden, als er gerade versucht habe, das Land zu verlassen. Der zweite Verdächtige wurde demnach wenig später in der Region Paris festgenommen.

Textgröße:

Beide Männer sollen zu den vier Einbrechern gehören, die am Sonntag vergangener Woche acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie aus dem weltberühmten Museum in der französischen Hauptstadt gestohlen hatten.

Die Verdächtigen befinden sich nun in Polizeigewahrsam, der nach französischem Strafprozessrecht bis zu 96 Stunden dauern kann. Wie aus Justizkreisen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP verlautete, wird den Männern Bandendiebstahl und die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Der am Flughafen festgenommene Tatverdächtige wollte demnach nach Algerien fliehen.

Noch bevor die Festnahmen offiziell bestätigt wurden, hatten die Zeitung "Le Parisien" und das Magazin "Paris Match" darüber berichtet. Staatsanwältin Beccuau beklagte, dass die Informationen über Festnahmen vorzeitig an die Medien weitergegeben worden waren. Dies könne "den Ermittlungsbemühungen der rund hundert Ermittler, die sowohl nach dem gestohlenen Schmuck als auch nach den Tätern suchen, nur schaden", sagte Beccuau.

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez gratulierte im Onlinedienst X den Ermittlern. Diese hätten "unermüdlich gearbeitet" und stets sein "volles Vertrauen genossen".

Staatsanwältin Beccuau gab weitere Informationen zum Verlauf der Ermittlungen bekannt. So seien die unter anderem auf die Verfolgung von Kunstdiebstählen spezialisierten BRB-Einheiten des Innenministeriums sowie die auf den Diebstahl und illegalen Handel mit Kulturgütern spezialisierte Einheit OCBC daran beteiligt, insgesamt arbeiteten rund 100 Ermittler an dem Louvre-Fall. An den Tatorten seien mehr als 150 DNA-Spuren und Fingerabdrücke genommen worden.

Am Sonntagmorgen vergangener Woche war das Einbrecher-Quartett dank eines Lastenaufzugs in die erste Etage des berühmten Museums gelangt und hatte mit einem Trennschleifer zwei Vitrinen geöffnet. Die Diebe erbeuteten acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie.

Der Einbruch hatte sich eine halbe Stunde nach Museumsöffnung ereignet und keine zehn Minuten gedauert. Die Täter entkamen auf Motorrollern. Die Pariser Staatsanwältin Beccuau schätzte den Schaden unter Berufung auf das Museum auf 88 Millionen Euro.

Die Kriminellen verloren im Verlauf des Einbruchs eine Krone, die einst Eugénie de Montijo gehört hatte, der Ehefrau des letzten französischen Kaisers Napoleon III. Die Krone wurde beschädigt, kann aber laut Louvre-Direktorin Laurence des Cars restauriert werden. Die restliche Beute könnte nach Einschätzung von Experten zerlegt und eingeschmolzen werden.

Innenminister Nuñez äußerte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der französischen Wochenzeitung "La Tribune Dimanche" seine Sorge um den Verbleib des Schmucks. Der Diebstahl sei offenbar von Mitgliedern der organisierten Kriminalität begangen worden. Letztendlich würden Diebe aber "immer gefasst", sagte Nuñez und fügte an: "Die Beute wird leider oft im Ausland versteckt. Ich hoffe, dass dies nicht der Fall ist – ich bleibe zuversichtlich."

(Y.Berger--BBZ)