Berliner Boersenzeitung - Wenige Tag nach von Trump vermitteltem Abkommen: Erneute heftige Kämpfe im Kongo

EUR -
AED 4.229931
AFN 73.136344
ALL 94.043196
AMD 424.098629
ANG 2.062159
AOA 1056.766288
ARS 1654.812476
AUD 1.637547
AWG 2.073213
AZN 1.95705
BAM 1.940962
BBD 2.320957
BDT 141.459817
BGN 1.947531
BHD 0.434342
BIF 3444.988935
BMD 1.151785
BND 1.476314
BOB 7.991905
BRL 5.863508
BSD 1.15239
BTN 108.913395
BWP 15.440959
BYN 3.19041
BYR 22574.986
BZD 2.317682
CAD 1.624806
CDF 2672.141339
CHF 0.920293
CLF 0.025922
CLP 1020.204933
CNY 7.78313
CNH 7.790472
COP 3956.381475
CRC 524.887416
CUC 1.151785
CUP 30.522303
CVE 109.822789
CZK 23.959489
DJF 204.695076
DKK 7.41305
DOP 67.494536
DZD 153.048008
EGP 57.483513
ERN 17.276775
ETB 182.413974
FJD 2.572743
FKP 0.857074
GBP 0.865499
GEL 3.04647
GGP 0.857074
GHS 13.012521
GIP 0.857074
GMD 84.079942
GNF 10109.791704
GTQ 8.783926
GYD 241.057201
HKD 9.025755
HNL 30.749431
HRK 7.532904
HTG 150.499483
HUF 346.283748
IDR 20442.571251
ILS 3.383766
IMP 0.857074
INR 108.624265
IQD 1508.83835
IRR 1583704.374934
ISK 143.201465
JEP 0.857074
JMD 182.25671
JOD 0.816638
JPY 184.588518
KES 149.179398
KGS 100.723324
KHR 4621.529325
KMF 489.508408
KPW 1036.606903
KRW 1741.343426
KWD 0.354863
KYD 0.960358
KZT 561.978985
LAK 25373.823324
LBP 103142.346813
LKR 386.06204
LRD 209.797442
LSL 18.652994
LTL 3.400922
LVL 0.696703
LYD 7.342652
MAD 10.648272
MDL 20.109272
MGA 4837.496941
MKD 61.144393
MMK 2418.111518
MNT 4120.310224
MOP 9.297722
MRU 46.163595
MUR 54.283904
MVR 17.806878
MWK 1999.499056
MXN 19.892099
MYR 4.681781
MZN 73.601486
NAD 18.661125
NGN 1565.413627
NIO 42.166964
NOK 11.073029
NPR 174.260327
NZD 1.987875
OMR 0.442859
PAB 1.15239
PEN 3.930478
PGK 5.053745
PHP 69.536726
PKR 320.539677
PLN 4.201331
PYG 7032.240938
QAR 4.193076
RON 5.191137
RSD 116.412124
RUB 84.047533
RWF 1713.85608
SAR 4.321376
SBD 9.285027
SCR 16.257587
SDG 691.646113
SEK 10.925188
SGD 1.476623
SHP 0.859924
SLE 28.507014
SLL 24152.359778
SOS 658.253797
SRD 42.998468
STD 23839.624055
STN 24.648199
SVC 10.083006
SYP 127.309212
SZL 18.655324
THB 37.47275
TJS 10.682536
TMT 4.042765
TND 3.35371
TOP 2.773222
TRY 53.491481
TTD 7.828156
TWD 36.348609
TZS 3023.439046
UAH 51.610206
UGX 4263.407715
USD 1.151785
UYU 46.524738
UZS 13827.178761
VES 686.505781
VND 30321.89191
VUV 137.353615
WST 3.155562
XAF 650.980478
XAG 0.016647
XAU 0.000267
XCD 3.112757
XCG 2.076905
XDR 0.810508
XOF 650.758731
XPF 119.331742
YER 274.844725
ZAR 18.791079
ZMK 10367.437479
ZMW 20.368291
ZWL 370.8743
  • DAX

    24.2600

    24934.67

    +0.1%

  • Euro STOXX 50

    42.6500

    6300.07

    +0.68%

  • SDAX

    52.1400

    18475.26

    +0.28%

  • TecDAX

    -18.1600

    3948.38

    -0.46%

  • MDAX

    269.2800

    32855.82

    +0.82%

  • Goldpreis

    -55.9000

    4325.5

    -1.29%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1522

    +0.13%

Wenige Tag nach von Trump vermitteltem Abkommen: Erneute heftige Kämpfe im Kongo
Wenige Tag nach von Trump vermitteltem Abkommen: Erneute heftige Kämpfe im Kongo / Foto: - - AFP

Wenige Tag nach von Trump vermitteltem Abkommen: Erneute heftige Kämpfe im Kongo

Wenige Tage nach einem von US-Präsident Donald Trump vermittelten "Friedensabkommen" gibt es erneut heftige Kämpfe zwischen der Armee der Demokratischen Republik Kongo und der von Ruanda unterstützten M23-Miliz. Am Dienstag rückten M23-Kämpfer rasch auf die strategisch bedeutende Stadt Uvira nahe der Grenze zu Burundi vor. Binnen einer Woche flohen nach übereinstimmenden Angaben der UNO und der burundischen Behörden rund 30.000 Menschen in das Nachbarland.

Textgröße:

Wie aus Sicherheits- und Militärkreisen verlautete, befanden sich die M23-Kämpfer und ruandische Verbündete am Dienstag nur noch wenige Kilometer nördlich der Großstadt Uvira. Ein Vertreter der Zivilgesellschaft berichtete von Kämpfen in den Vororten.

Anwohner berichteten der Nachrichtenagentur AFP von "wachsender Panik" in der Stadt und Bombardements auf die Hügel rund um Uvira. "Jeder ist hier auf sich gestellt", sagte ein Anwohner per Telefon. "Wir liegen alle unter unseren Betten", sagte ein weiterer.

AFP erreichten zudem Augenzeugenberichte über Kämpfe aus dem 20 Kilometer von Uvira entfernten Runingo. Dort rückten demnach die M23 und ruanische Soldaten vor.

Am Montag hatten Augenzeugen und Vertreter der Sicherheitsbehörden bereits über flüchtende Soldaten der kongolesischen Armee berichtet, die über Nacht in der Stadt eingetroffen seien. Im Morgengrauen wurden demnach Läden geplündert. Mehrere hundert kongolesische und burundische Soldaten flohen demnach nach Burundi.

Burundi hatte im Oktober 2023 im Rahmen eines Militärabkommens rund 10.000 Soldaten in die Demokratische Republik Kongo entsandt. Sicherheitskreisen zufolge wurde die Truppenstärke mittlerweile auf 18.000 aufgestockt.

Die nun im Fokus stehende Stadt Uvira liegt am Tanganjikasee auf dem gegenüberliegenden Ufer des burundischen Bujumbura, der wirtschaftlich bedeutendsten Stadt des Landes. Burundi sieht eine mögliche Einnahme Uviras durch die M23 als existenzielle Bedrohung für das Land.

Die M23 hatte ihre Offensive am 1. Dezember vom 70 Kilometer nördlich von Uvira liegenden Kamanyola aus begonnen. In den Monaten zuvor war der Frontverlauf zwischen M23 und kongolesischer Armee weitgehend eingefroren gewesen.

Drei Tage später unterzeichneten der Staatschef von Ruanda, Paul Kagame, sowie der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, in Washington im Beisein von US-Präsident Trump ein Papier, das als "Friedensabkommen" bezeichnet wurde. Trump sagte unter anderem, die Menschen in beiden Ländern würden künftig "viel Zeit damit verbringen, sich zu umarmen und Händchen zu halten". Kagame und Tshisekedi äußerten sich deutlich zurückhaltender.

Bereits Ende Juni hatten beider Länder nach Vermittlung der USA, Katars und der Afrikanischen Union eine Waffenruhe in Washington vereinbart.

Angesichts der erneuten Kämpfe forderten am Dienstag die USA, Deutschland und die anderen Mitglieder der sogenannten Kontaktgruppe für die Region der Großen Seen die M23 und die ruandische Armee auf, "unverzüglich ihre Offensive im Osten der DR Kongo einzustellen". Ruanda solle sich "aus dem Osten der DR Kongo zurückziehen".

(Y.Berger--BBZ)