Berliner Boersenzeitung - Britischer Premier würdigt nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi "Fortschritte"

EUR -
AED 4.237583
AFN 72.693752
ALL 96.083665
AMD 433.726263
ANG 2.065521
AOA 1058.097238
ARS 1611.096401
AUD 1.627012
AWG 2.076964
AZN 1.957395
BAM 1.955434
BBD 2.317406
BDT 141.175387
BGN 1.972318
BHD 0.435926
BIF 3416.234019
BMD 1.153869
BND 1.470256
BOB 7.950648
BRL 5.996198
BSD 1.150604
BTN 106.252936
BWP 15.636342
BYN 3.451113
BYR 22615.829146
BZD 2.314007
CAD 1.580015
CDF 2613.512848
CHF 0.907177
CLF 0.026486
CLP 1045.785768
CNY 7.946522
CNH 7.938554
COP 4269.233915
CRC 539.31065
CUC 1.153869
CUP 30.577524
CVE 110.246257
CZK 24.445461
DJF 204.885168
DKK 7.471843
DOP 70.228365
DZD 152.511672
EGP 60.430077
ERN 17.308033
ETB 179.623441
FJD 2.54889
FKP 0.864765
GBP 0.863994
GEL 3.127214
GGP 0.864765
GHS 12.535869
GIP 0.864765
GMD 84.844491
GNF 10083.329455
GTQ 8.813502
GYD 240.719076
HKD 9.044641
HNL 30.452955
HRK 7.528765
HTG 150.924996
HUF 390.627295
IDR 19568.461556
ILS 3.569811
IMP 0.864765
INR 106.997682
IQD 1507.230698
IRR 1516183.648142
ISK 143.298995
JEP 0.864765
JMD 181.000013
JOD 0.818054
JPY 183.519391
KES 149.56326
KGS 100.905754
KHR 4617.235044
KMF 492.702289
KPW 1038.457027
KRW 1723.170402
KWD 0.353753
KYD 0.958829
KZT 554.390945
LAK 24690.588441
LBP 103033.2836
LKR 358.295982
LRD 210.554204
LSL 19.248161
LTL 3.407074
LVL 0.697964
LYD 7.365748
MAD 10.789366
MDL 20.071588
MGA 4790.102621
MKD 61.593693
MMK 2423.243908
MNT 4120.582999
MOP 9.287041
MRU 45.769417
MUR 53.666511
MVR 17.827435
MWK 1995.026251
MXN 20.352175
MYR 4.519126
MZN 73.744171
NAD 19.248161
NGN 1564.577088
NIO 42.342985
NOK 11.060872
NPR 170.005834
NZD 1.972608
OMR 0.44369
PAB 1.15052
PEN 3.932614
PGK 4.964178
PHP 68.948263
PKR 321.238287
PLN 4.262882
PYG 7458.731962
QAR 4.194987
RON 5.091795
RSD 117.421168
RUB 96.593463
RWF 1682.684766
SAR 4.332929
SBD 9.283085
SCR 15.84955
SDG 693.475127
SEK 10.746038
SGD 1.47424
SHP 0.8657
SLE 28.383287
SLL 24196.065005
SOS 656.391253
SRD 43.414286
STD 23882.755212
STN 24.495942
SVC 10.067201
SYP 127.601462
SZL 19.251727
THB 37.528395
TJS 11.028225
TMT 4.05008
TND 3.391723
TOP 2.778239
TRY 51.023508
TTD 7.806605
TWD 36.807836
TZS 3007.247299
UAH 50.55213
UGX 4343.261614
USD 1.153869
UYU 46.772048
UZS 13962.505268
VES 516.71188
VND 30358.289022
VUV 137.994476
WST 3.154336
XAF 655.834136
XAG 0.014683
XAU 0.000235
XCD 3.118389
XCG 2.073629
XDR 0.815647
XOF 655.845502
XPF 119.331742
YER 275.255428
ZAR 19.297997
ZMK 10386.182289
ZMW 22.442185
ZWL 371.545294
  • MDAX

    160.3500

    29642.1

    +0.54%

  • Euro STOXX 50

    -20.7300

    5748.52

    -0.36%

  • DAX

    -103.9100

    23627.01

    -0.44%

  • SDAX

    58.8300

    16976.35

    +0.35%

  • Goldpreis

    -140.3000

    4867.9

    -2.88%

  • TecDAX

    -30.5000

    3568.69

    -0.85%

  • EUR/USD

    -0.0024

    1.1518

    -0.21%

Britischer Premier würdigt nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi "Fortschritte"
Britischer Premier würdigt nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi "Fortschritte" / Foto: Carl Court - POOL/AFP

Britischer Premier würdigt nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi "Fortschritte"

Der britische Premierminister Keir Starmer hat nach einem Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking auf "wirklich gute Fortschritte" in Visums- und Zollfragen verwiesen. Xi und Starmer betonten am Donnerstag die Bedeutung engerer Beziehungen angesichts der geopolitischen Lage. China sei ein "entscheidender Akteur auf der Weltbühne", sagte Starmer. Es sei wichtig, das bilaterale Verhältnis weiterzuentwickeln und "Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu identifizieren".

Textgröße:

Auch Xi betonte die Notwendigkeit eines verstärkten Austauschs zwischen den beiden Staaten "auf lange Sicht" angesichts einer "komplexen" internationalen Situation. "China und das Vereinigte Königreich müssen den Dialog und die Zusammenarbeit stärken, sei es zur Wahrung von Weltfrieden und Stabilität oder zur Förderung der Wirtschaft und der Lebensbedingungen beider Länder", sagte Xi zu Starmer während ihres Treffens in der Großen Halle des Volkes.

Es gebe zwar Schwierigkeiten, die sie überwinden müssten, sagte Xi. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern könne jedoch ein "neues Kapitel" in ihren Beziehungen eröffnen.

Die bilateralen Beziehungen seien "in einer starken Verfassung", sagte Starmer später vor Journalisten. Fortschritte seien unter anderem bei Zöllen auf Whisky erzielt worden. Downing Street zufolge senkte China den Einfuhrzoll auf britischen Whisky von zehn auf fünf Prozent.

Nach einem Treffen mit dem chinesischen Regierungschef Li Qiang unterzeichnete Starmer eine Reihe von Kooperationsvereinbarungen. Nach Angaben von Downing Street stimmte China zu, dass Inhaber eines britischen Passes für China-Reisen unter 30 Tagen kein Visum benötigen. Damit zieht Großbritannien mit rund 50 anderen Ländern gleich, deren Staatsbürger ohne Visum nach China einreisen können, darunter auch Deutschland.

Andere Kooperationsabkommen betreffen unter anderem Versorgungswege für Menschenschmuggler, britische Exporte nach China, die Stärkung einer britisch-chinesischen Handelskommission sowie den Bereich Gesundheit. Starmer steht beim Thema Migration innenpolitisch stark unter Druck.

Li betonte, dass "China und das Vereinigte Königreich ihre goldene Ära neu starten können", die beide Länder vor einem Jahrzehnt gepflegt hätten. Beide Staaten hätten "sukzessive den Dialog und den Austausch in zahlreichen Feldern wieder aufgenommen", sagte Li bei dem Treffen mit Starmer. "Dies zeigt vollkommen, dass China und Großbritannien an Entwicklung und Zusammenarbeit festhalten", fügte er hinzu.

Die Beziehungen zwischen China und Großbritannien hatten sich seit 2020 verschlechtert, nachdem Peking für Hongkong das sogenannte nationale Sicherheitsgesetz erließ und prodemokratische Demonstrationen in der ehemaligen britischen Kolonie gewaltsam niederschlagen ließ.

Ungeachtet dessen ist China - die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt - immer noch der drittgrößte Handelspartner Großbritanniens. Starmer wird auf seiner Chinareise von rund 60 Unternehmern und Kulturvertretern begleitet. Der britische Pharmakonzern AstraZeneca kündigte während des Besuchs an, bis 2030 15 Milliarden Dollar (12,5 Milliarden Euro) in China zu investieren. China trage maßgeblich "zu wissenschaftlicher Innovation, hochentwickelter Produktion und weltweiter öffentlicher Gesundheit" bei, erklärte AstraZeneca- Chef Pascal Soriot.

Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen für die bilateralen Beziehungen. Starmer sagte vor Journalisten, dass er mit Xi den Fall des Hongkonger Medienunternehmers und Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai besprochen habe. Der 78-Jährige, der auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, war der "Kollaboration mit ausländischen Kräften" und des "Aufruhrs" für schuldig befunden worden. Ihm droht lebenslange Haft.

"Wir hatten eine respektvolle Diskussion darüber", sagte Starmer und fügte hinzu, bei seinen Treffen mit den chinesischen Politikern sei es auch um die Behandlung der muslimischen Minderheit der Uiguren gegangen.

Auch Vorwürfe der Spionage und Cyberattacken sowie Pekings Haltung gegenüber Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine haben die Beziehungen zwischen London und Peking belastet.

Starmer will am Freitag die chinesische Wirtschaftsmetropole Shanghai besuchen, bevor er am Samstag nach Japan weiterreist, um dort Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zu treffen.

(A.Berg--BBZ)