Berliner Boersenzeitung - US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen

EUR -
AED 4.360189
AFN 75.384238
ALL 96.450627
AMD 447.457939
ANG 2.124552
AOA 1088.55164
ARS 1660.04154
AUD 1.678562
AWG 2.136742
AZN 2.022747
BAM 1.957802
BBD 2.391105
BDT 145.188449
BGN 1.955886
BHD 0.445423
BIF 3519.688461
BMD 1.187079
BND 1.500547
BOB 8.203906
BRL 6.195844
BSD 1.187144
BTN 107.534838
BWP 15.657339
BYN 3.402279
BYR 23266.743286
BZD 2.387591
CAD 1.616268
CDF 2676.862986
CHF 0.911418
CLF 0.025942
CLP 1024.334888
CNY 8.201112
CNH 8.192048
COP 4352.305489
CRC 575.796003
CUC 1.187079
CUP 31.457587
CVE 110.759069
CZK 24.269873
DJF 210.968101
DKK 7.470885
DOP 73.925376
DZD 153.889374
EGP 55.336678
ERN 17.806181
ETB 184.239219
FJD 2.625866
FKP 0.87094
GBP 0.869591
GEL 3.175483
GGP 0.87094
GHS 13.07572
GIP 0.87094
GMD 87.254859
GNF 10422.551751
GTQ 9.10531
GYD 248.379651
HKD 9.281235
HNL 31.469918
HRK 7.536293
HTG 155.657186
HUF 379.189022
IDR 19981.859
ILS 3.66894
IMP 0.87094
INR 107.503085
IQD 1555.666688
IRR 50005.692072
ISK 145.025867
JEP 0.87094
JMD 185.789963
JOD 0.841686
JPY 181.274093
KES 153.133574
KGS 103.810492
KHR 4774.431105
KMF 492.638092
KPW 1068.305848
KRW 1710.236665
KWD 0.363971
KYD 0.989332
KZT 587.478096
LAK 25456.903974
LBP 106302.9015
LKR 367.075319
LRD 221.275955
LSL 18.928017
LTL 3.505135
LVL 0.718053
LYD 7.490919
MAD 10.851133
MDL 20.158035
MGA 5217.21147
MKD 61.626369
MMK 2492.360346
MNT 4251.605448
MOP 9.560699
MRU 47.388633
MUR 54.522976
MVR 18.286994
MWK 2061.366666
MXN 20.375435
MYR 4.638515
MZN 75.86665
NAD 18.946224
NGN 1606.596787
NIO 43.578107
NOK 11.284494
NPR 172.04591
NZD 1.965037
OMR 0.454306
PAB 1.187254
PEN 3.980321
PGK 5.096175
PHP 68.670729
PKR 331.911609
PLN 4.211459
PYG 7785.960824
QAR 4.322451
RON 5.094234
RSD 118.039594
RUB 90.545065
RWF 1727.199565
SAR 4.451852
SBD 9.550265
SCR 16.001431
SDG 714.032225
SEK 10.591715
SGD 1.499997
SHP 0.890617
SLE 29.024515
SLL 24892.446849
SOS 678.419847
SRD 44.817016
STD 24570.133197
STN 24.750592
SVC 10.387621
SYP 13128.586221
SZL 18.922473
THB 36.894845
TJS 11.201166
TMT 4.154776
TND 3.375756
TOP 2.858201
TRY 51.815754
TTD 8.058341
TWD 37.255324
TZS 3086.405119
UAH 51.196847
UGX 4202.296675
USD 1.187079
UYU 45.766988
UZS 14423.007076
VES 466.201517
VND 30828.434854
VUV 141.648267
WST 3.20747
XAF 656.633913
XAG 0.015357
XAU 0.000236
XCD 3.20814
XCG 2.139515
XDR 0.816084
XOF 656.454936
XPF 119.331742
YER 282.940648
ZAR 18.934979
ZMK 10685.137401
ZMW 21.577425
ZWL 382.23887
  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • Goldpreis

    115.4000

    5063.8

    +2.28%

  • SDAX

    156.6700

    17840.08

    +0.88%

  • DAX

    62.1900

    24914.88

    +0.25%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1871

    -0.01%

US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen
US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen / Foto: Nhac NGUYEN - AFP/Archiv

US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen

Die US-Regierung hat ein US-Gericht aufgerufen, eine Vorladung gegen den Sportartikelhersteller Nike wegen der angeblichen Diskriminierung weißer Menschen durchzusetzen. Der Konzern habe "die angeforderten Informationen nicht vollständig bereitgestellt", hieß es am Mittwoch (Ortszeit) in dem Antrag der US-Kommission für Gleichstellung am Arbeitsplatz (EEOC) an das Gericht im US-Bundesstaat Missouri. Die EEOC bezog sich darin auf eine Klage seiner Vorsitzenden Andrea Lucas aus dem Jahr 2024, wonach Nike mit seinen Einstellungskriterien womöglich gegen das Gesetz verstoßen habe.

Textgröße:

Lucas hatte Nike 2024 vorgeworfen, "ein Muster oder eine Praxis unterschiedlicher Behandlung gegenüber weißen Beschäftigten, Bewerbern und Ausbildungsprogrammen" verfolgt zu haben. Zudem habe der Sportartikelhersteller das Gesetz gebrochen, indem er Vorgaben setze, wonach 30 Prozent der Belegschaft in Führungspositionen von Minderheiten besetzt sein sollen.

Nike nannte das Vorgehen der EEOC gegenüber der Nachrichtenagentur AFP eine "überraschende und ungewöhnliche Eskalation" und erklärte, sich "umfassend und in gutem Glauben" an der Untersuchung beteiligt zu haben. Das Unternehmen habe bereits "tausende Seiten an Informationen und ausführliche schriftliche Antworten" bereitgestellt, hieß es in einer E-Mail von Nike an AFP. "Wir verpflichten uns zu fairen und rechtmäßigen Beschäftigungspraktiken und halten alle geltenden Gesetze ein, einschließlich jener, die Diskriminierung verbieten", fügte der Sportartikelhersteller hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte Lucas nach seinem erneuten Amtsantritt vor knapp einem Jahr zur Vorsitzenden der EEOC gemacht. Das Gremium war 1964 während der Bürgerrechtsbewegung gegründet worden, um der Diskriminierung von Schwarzen entgegenzuwirken. Trump hat solchen Programmen für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) allerdings den Kampf angesagt, da er sie für "woken Wahnsinn" hält. Deshalb soll die EEOC "farbenblind" agieren und "Leistung" fördern.

Im vergangenen Dezember hatte Lucas weiße Männer aufgerufen, Beschwerde einzureichen, wenn sie am Arbeitsplatz aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts diskriminiert worden seien. Weiße Männer würden "systematisch und rechtswidrig" benachteiligt, betonte sie.

Die Statistiken widersprechen dem: Nach einer Studie der Denkfabrik Pew Research Center verfügen weiße Haushalte in den USA im Schnitt über zehn Mal so viel Einkommen wie schwarze. Frauen verdienen durchschnittlich 85 Prozent des Gehaltes von Männern. Laut einer McKinsey-Studie sind Managementpositionen in US-Unternehmen im Schnitt nur zu 29 Prozent von Frauen besetzt. Frauen seien "immer noch auf allen Ebenen unterrepräsentiert", heißt es.

(S.G.Stein--BBZ)