Berliner Boersenzeitung - Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl

EUR -
AED 4.265511
AFN 73.759117
ALL 94.834392
AMD 427.665871
ANG 2.079503
AOA 1065.652572
ARS 1668.732285
AUD 1.643515
AWG 2.090649
AZN 1.971915
BAM 1.957286
BBD 2.340477
BDT 142.649528
BGN 1.96391
BHD 0.43799
BIF 3473.962138
BMD 1.161472
BND 1.48873
BOB 8.059119
BRL 5.927801
BSD 1.162082
BTN 109.829383
BWP 15.570821
BYN 3.217243
BYR 22764.847176
BZD 2.337174
CAD 1.625579
CDF 2694.614268
CHF 0.920925
CLF 0.02614
CLP 1028.785421
CNY 7.848587
CNH 7.846491
COP 3989.829836
CRC 529.301848
CUC 1.161472
CUP 30.779003
CVE 110.745588
CZK 24.150948
DJF 206.417103
DKK 7.475546
DOP 68.06758
DZD 154.336767
EGP 58.206578
ERN 17.422077
ETB 183.948087
FJD 2.594381
FKP 0.865151
GBP 0.864919
GEL 3.072086
GGP 0.865151
GHS 13.130775
GIP 0.865151
GMD 84.787614
GNF 10194.814454
GTQ 8.857801
GYD 243.084551
HKD 9.097866
HNL 31.007312
HRK 7.536329
HTG 151.765221
HUF 349.429252
IDR 20681.515218
ILS 3.386504
IMP 0.865151
INR 110.210723
IQD 1521.528051
IRR 1597023.717995
ISK 144.42914
JEP 0.865151
JMD 183.789534
JOD 0.823514
JPY 186.316925
KES 150.318207
KGS 101.57136
KHR 4660.403313
KMF 493.625206
KPW 1045.325022
KRW 1753.723668
KWD 0.357908
KYD 0.968435
KZT 566.705366
LAK 25587.223779
LBP 104009.798906
LKR 389.308917
LRD 211.562005
LSL 18.805889
LTL 3.429525
LVL 0.702563
LYD 7.404386
MAD 10.737861
MDL 20.278395
MGA 4878.181346
MKD 61.669873
MMK 2438.395525
MNT 4154.078175
MOP 9.375918
MRU 46.551548
MUR 54.867595
MVR 17.956001
MWK 2016.31477
MXN 19.988198
MYR 4.725911
MZN 74.213816
NAD 18.824575
NGN 1579.27594
NIO 42.521185
NOK 10.999253
NPR 175.725899
NZD 1.991564
OMR 0.446588
PAB 1.162082
PEN 3.963534
PGK 5.096248
PHP 69.943807
PKR 323.241355
PLN 4.239318
PYG 7091.383811
QAR 4.22834
RON 5.231308
RSD 117.363266
RUB 84.209268
RWF 1728.270031
SAR 4.357719
SBD 9.363117
SCR 15.612124
SDG 697.464888
SEK 10.870987
SGD 1.488887
SHP 0.867156
SLE 28.746434
SLL 24355.487055
SOS 663.780312
SRD 43.360049
STD 24040.121148
STN 24.855496
SVC 10.167807
SYP 128.379914
SZL 18.821606
THB 37.757707
TJS 10.772378
TMT 4.076766
TND 3.381916
TOP 2.796546
TRY 53.796935
TTD 7.893993
TWD 36.678005
TZS 3043.053794
UAH 52.04426
UGX 4299.264021
USD 1.161472
UYU 46.916023
UZS 13943.468665
VES 692.279465
VND 30546.708201
VUV 138.060614
WST 3.183845
XAF 656.455384
XAG 0.016555
XAU 0.000268
XCD 3.138936
XCG 2.094372
XDR 0.817325
XOF 656.231464
XPF 119.331742
YER 277.156207
ZAR 18.79093
ZMK 10454.642197
ZMW 20.539594
ZWL 373.993444
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1617

    +0.03%

  • DAX

    16.4000

    24910.41

    +0.07%

  • SDAX

    -111.0200

    18423.12

    -0.6%

  • TecDAX

    -31.6800

    3966.54

    -0.8%

  • MDAX

    3.9100

    32586.54

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    27.9900

    6257.42

    +0.45%

  • Goldpreis

    2.9000

    4357.3

    +0.07%

Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl
Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP

Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl

Die schweren Überschwemmungen in Portugal werfen einen Schatten auf die für Sonntag geplante zweite Runde der Präsidentschaftswahl in dem Land. Die besonders von dem Hochwasser infolge des Sturmtiefs "Leonardo" betroffene Gemeinde Alcácer do Sal beschloss am Donnerstag, den Termin für die Stichwahl um eine Woche zu verschieben. Der rechtspopulistische Präsidentschaftskandidat André Ventura forderte gar eine landesweite Verschiebung der Stichwahl. Starke Winde und Niederschläge sollen noch bis Samstag über die Iberische Halbinsel ziehen.

Textgröße:

Alle Wähler müssten die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben, sagte der Chef der Chega-Partei. Das sei "eine Frage der Gleichheit zwischen allen Portugiesen". Der in Umfragen führende sozialistische Präsidentschaftskandidat António José Seguro äußerte sich aber ablehnend zu einer landesweiten Verschiebung der Wahl. Die Entscheidung liege bei den einzelnen Kommunen. "Ich rufe alle Portugiesen, die wählen können, auf, dies am Sonntag zu tun", sagte Seguro.

Portugals Wahlbehörde stellte am Abend klar, dass die Stichwahl wie geplant am Sonntag stattfinden wird. Das Gesetz erlaube keine landesweite Verschiebung des Urnengangs, erklärte die Behörde.

Möglich ist eine Verschiebung aber auf kommunaler Ebene. Die Bürgermeisterin von Alcácer do Sal, Clarisse Campos, sagte der Nachrichtenagentur Lusa, die Voraussetzungen für die Wahl seien in ihrer Stadt nicht gegeben. "Wir haben mehrere abgeschnittene Ortschaften und das Stadtzentrum ist komplett überflutet", erklärte die Bürgermeisterin der fast 10.000 Wähler zählenden Gemeinde.

Bei einem Besuch vor Ort am Donnerstagmorgen hatte der scheidende portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa die Möglichkeit angesprochen, dass die Behörden der von den Unwettern der vergangenen Tage betroffenen Kommunen die Wahl verschieben könnten. Er betonte, die Entscheidung unterliege den Kommunen, nicht der Regierung oder einer nationalen Behörde.

Alcácer do Sal liegt im Bezirk Setúbal, etwa hundert Kilometer südlich von Lissabon. In der Region war der Fluss Sado nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer getreten, hatte mehrere Straßen überflutet und zur Evakuierung von fast hundert Menschen geführt.

Der Sozialist Seguro war in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 18. Januar auf rund 31 Prozent der Stimmen gekommen. Ventura erreichte 23,5 Prozent. Seguro liegt in Umfragen für die Stichwahl mit 65 Prozent der Stimmen vorn.

Das Tiefdruckgebiet "Leonardo" sorgt derzeit in Teilen der Iberischen Halbinsel für anhaltende Regenfälle. Am Mittwoch war im Südosten Portugals ein Mann ums Leben gekommen. Er wurde von der Strömung mitgerissen, als er mit dem Auto ein überschwemmtes Gebiet durchqueren wollte.

Im Bezirk Santarém im Zentrum Portugals wurde am Donnerstag angesichts einer drohenden Überschwemmung des Flusses Téjo aufgrund starker Regenfälle die rote und damit höchste Warnstufe herausgegeben. Die Kommunalbehörden von Santarém ordneten die "verpflichtende Evakuierung" der Ufergebiete binnen sieben Stunden an. Der Zivilschutz erklärte, eine solche Lage habe es am Téjo seit 1997 und damit seit fast 30 Jahren nicht mehr gegeben.

In Spanien gab es indes leichte Entwarnung. Im besonders heftig betroffenen Andalusien im Süden des Landes wurde am Donnerstag die höchste Alarmstufe aufgehoben. Auch Marokko erlebte am Mittwoch extreme Niederschläge, dort wurden seit dem vergangenen Freitag mehr als 140.000 Menschen evakuiert.

(T.Renner--BBZ)