Berliner Boersenzeitung - Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf

EUR -
AED 4.251055
AFN 74.082723
ALL 95.018841
AMD 426.494799
ANG 2.072456
AOA 1062.618368
ARS 1653.343639
AUD 1.642361
AWG 2.08533
AZN 1.972406
BAM 1.955776
BBD 2.331072
BDT 142.358264
BGN 1.957255
BHD 0.436195
BIF 3438.058076
BMD 1.157536
BND 1.485982
BOB 7.997902
BRL 5.858873
BSD 1.157386
BTN 110.026658
BWP 15.58081
BYN 3.202261
BYR 22687.703345
BZD 2.327772
CAD 1.619914
CDF 2656.545275
CHF 0.922472
CLF 0.026526
CLP 1047.457227
CNY 7.838259
CNH 7.828948
COP 4043.150698
CRC 526.49358
CUC 1.157536
CUP 30.674701
CVE 110.263655
CZK 24.163219
DJF 206.107487
DKK 7.47896
DOP 67.959171
DZD 154.092121
EGP 60.014268
ERN 17.363038
ETB 182.377176
FJD 2.564989
FKP 0.862967
GBP 0.863253
GEL 3.073304
GGP 0.862967
GHS 12.846843
GIP 0.862967
GMD 84.500531
GNF 10138.876366
GTQ 8.822892
GYD 242.147047
HKD 9.07051
HNL 30.948623
HRK 7.539962
HTG 151.328155
HUF 352.180742
IDR 20580.17776
ILS 3.380954
IMP 0.862967
INR 110.093821
IQD 1516.181512
IRR 1592627.583987
ISK 144.287295
JEP 0.862967
JMD 183.457763
JOD 0.820739
JPY 185.470863
KES 149.878172
KGS 101.226958
KHR 4649.943298
KMF 493.110692
KPW 1041.782702
KRW 1757.40615
KWD 0.357077
KYD 0.964588
KZT 565.963099
LAK 25485.689227
LBP 103649.83609
LKR 388.015269
LRD 210.647431
LSL 18.85217
LTL 3.417903
LVL 0.700182
LYD 7.37691
MAD 10.719669
MDL 20.213754
MGA 4829.941104
MKD 61.644248
MMK 2429.962366
MNT 4141.780268
MOP 9.341386
MRU 45.90344
MUR 54.694009
MVR 17.895943
MWK 2006.975527
MXN 19.936129
MYR 4.696822
MZN 73.97086
NAD 18.85217
NGN 1574.831883
NIO 42.589481
NOK 11.012222
NPR 176.042853
NZD 1.985142
OMR 0.444785
PAB 1.157386
PEN 3.936152
PGK 5.067938
PHP 70.344658
PKR 322.017173
PLN 4.248099
PYG 7086.913582
QAR 4.231048
RON 5.239128
RSD 117.358569
RUB 83.873777
RWF 1699.679274
SAR 4.345163
SBD 9.313039
SCR 16.281001
SDG 695.104554
SEK 10.971924
SGD 1.486859
SHP 0.864217
SLE 28.533689
SLL 24272.952982
SOS 661.491934
SRD 43.418597
STD 23958.655763
STN 24.499701
SVC 10.126877
SYP 127.94487
SZL 18.83677
THB 38.051721
TJS 10.786968
TMT 4.062951
TND 3.395559
TOP 2.787069
TRY 53.515782
TTD 7.861904
TWD 36.603025
TZS 3038.162953
UAH 51.861668
UGX 4339.947079
USD 1.157536
UYU 46.74943
UZS 13861.830968
VES 673.637084
VND 30454.769133
VUV 138.227647
WST 3.175673
XAF 655.949001
XAG 0.017015
XAU 0.000275
XCD 3.128299
XCG 2.085875
XDR 0.81579
XOF 655.949001
XPF 119.331742
YER 276.192216
ZAR 18.883861
ZMK 10419.216157
ZMW 20.219753
ZWL 372.726083
  • DAX

    425.5900

    24635.3

    +1.73%

  • Euro STOXX 50

    130.6700

    6187.63

    +2.11%

  • SDAX

    350.0800

    18377.2

    +1.9%

  • Goldpreis

    124.8000

    4238.8

    +2.94%

  • TecDAX

    51.7500

    3979.5

    +1.3%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1573

    -0.08%

  • MDAX

    626.9700

    32083.1

    +1.95%

Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf
Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf / Foto: PHILL MAGAKOE - AFP

Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf

Papst Leo XIV. hat in Angola eine Freilustmesse mit rund 100.000 Menschen gefeiert und die Menschen in dem von Armut geprägten Land zur "Hoffnung" aufgerufen. In seiner Predigt in dem südwestafrikanischen Staat forderte Leo die Angolanerinnen und Angolaner am Sonntag auf, ein Land aufzubauen, "in dem der Hass und die Gewalt verschwinden" und die "Geißel der Korruption" beseitigt werde. Gebraucht werde eine "neue Kultur der Gerechtigkeit und des Teilens".

Textgröße:

Der Papst ermutigte die Angolaner außerdem, "mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken". Das von einem jahrelangen Bürgerkrieg und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit gezeichnete Land brauche einen "Neuanfang".

Vor der Freiluftmesse in Kilamba außerhalb der Hauptstadt Luanda war das Oberhaupt der katholischen Kirche in seinem Papamobil mitten durch die Menschenmenge gefahren. Viele der Menschen hatten im Freien geschlafen, um bei dem Gottesdienst dabei zu sein. In der Menge trugen viele T-Shirts mit dem Porträt des aus den USA stammenden Papstes und hielten die gelb-weiße Fahne des Vatikans.

Angola leidet noch immer unter den Folgen eines 27-jährigen Bürgerkriegs, der im Jahr 2002 endete. Das Land ist zwar einer der größten afrikanischen Rohölproduzenten und verfügt zudem über große andere Naturvorkommen, darunter Diamanten. Dennoch lebt rund ein Drittel der 36,6 Millionen Einwohner nach Angaben der Weltbank in Armut.

"Es gibt eine Konzentration von Wohlstand in den Händen von sehr wenigen", sagte Pater Pedro Chingandu, der für die Papstmesse aus der östlichen Provinz Moxico angereist war, der Nachrichtenagentur AFP. "Wir brauchen wirkliche Demokratie und die Umverteilung von Wohlstand und Gerechtigkeit."

Der 32-jährige Patricio Musanga beklagte ebenfalls eine ungerechte Verteilung des Wohlstands in Angola. "Wir sind sehr reich an natürlichen Ressourcen, aber es herrscht eine eklatante Ungleichheit zwischen denen, die gut leben und den anderen", sagte er.

Leo hatte in den vergangenen Tagen vor allem durch seinen Disput mit US-Präsident Donald Trump um den Iran-Krieg für Aufsehen gesorgt. Auf dem Flug nach Angola beteuerte der Papst am Samstag, dass er "überhaupt kein Interesse" an einer "neuen Debatte mit dem Präsidenten" habe.

Er verwies auf eine von ihm gehaltene Rede in Kamerun, in der er "Tyrannen" angeprangert hatte, die die Welt ausplündern. Die Rede sei schon vor zwei Wochen geschrieben worden, sagte Leo XIV. "Aber sie wurde wahrgenommen, als würde ich versuchen, eine neue Debatte mit dem Präsidenten zu beginnen, woran ich überhaupt kein Interesse habe."

Der in den USA geborene Papst und der rechtspopulistische US-Präsident hatten sich zuletzt vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert. Der Pontifex hatte vor rund einer Woche die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen und Mittleren Osten verurteilt und betont, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen". Vor Gläubigen im Petersdom sagte der Papst: "Genug des Krieges!"

Trump reagierte wütend auf die Worte des Kirchenoberhauptes und warf ihm mit Blick auf den Iran vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Leo XIV. sei "eine sehr linksliberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen". Der Papst entgegnete daraufhin, er habe "keine Angst" vor der Trump-Regierung und sehe es als seine "moralische Pflicht", sich gegen den Krieg auszusprechen.

Angola war nach Algerien und Kamerun die dritte Station einer elftägigen Afrikareise des Papstes. Vierte und letzte Station wird Äquatorialguinea sein.

(S.G.Stein--BBZ)