Berliner Boersenzeitung - UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas

EUR -
AED 4.244219
AFN 76.265188
ALL 93.244792
AMD 423.087628
AOA 1060.780519
ARS 1728.896998
AUD 1.637965
AWG 2.08285
AZN 1.966679
BAM 1.957416
BBD 2.326121
BDT 142.958042
BHD 0.435755
BIF 3457.935899
BMD 1.155534
BND 1.480923
BOB 14.026278
BRL 5.937709
BSD 1.154954
BTN 109.797185
BWP 15.661864
BYN 3.41582
BYR 22648.469045
BZD 2.322768
CAD 1.619538
CDF 2612.662718
CHF 0.93298
CLF 0.026749
CLP 1056.216215
CNY 7.799522
CNH 7.797857
COP 3676.909617
CRC 523.732451
CUC 1.155534
CUP 30.621655
CVE 110.582239
CZK 24.19053
DJF 205.360973
DKK 7.475959
DOP 67.310099
DZD 153.620497
EGP 57.544214
ERN 17.333012
ETB 184.827242
FJD 2.554311
FKP 0.85882
GBP 0.858273
GEL 3.021745
GGP 0.85882
GHS 13.548654
GIP 0.85882
GMD 84.92773
GNF 10148.480495
GTQ 8.809274
GYD 241.590075
HKD 9.063634
HNL 31.037372
HRK 7.535927
HTG 151.004686
HUF 361.716561
IDR 20669.039071
ILS 3.470936
IMP 0.85882
INR 109.868418
IQD 1514.327484
IRR 1588628.329042
ISK 141.829705
JEP 0.85882
JMD 183.531544
JOD 0.819316
JPY 182.269373
KES 149.514917
KGS 101.051106
KHR 4682.834137
KMF 493.413562
KRW 1643.262353
KWD 0.357314
KYD 0.962491
KZT 541.96516
LAK 26120.848953
LBP 103478.082403
LKR 387.560012
LRD 209.441022
LSL 18.846883
LTL 3.411992
LVL 0.698971
LYD 7.354989
MAD 10.762356
MDL 20.066482
MGA 4971.689885
MKD 61.580848
MMK 2425.815515
MNT 4157.840286
MOP 9.330564
MRU 46.313079
MUR 54.275184
MVR 17.852777
MWK 2007.163293
MXN 19.914358
MYR 4.729712
MZN 73.850081
NAD 18.858114
NGN 1574.438557
NIO 42.505097
NOK 10.997473
NPR 175.676818
NZD 1.963871
OMR 0.444323
PAB 1.154929
PEN 3.911502
PGK 5.111508
PHP 70.048576
PKR 321.005917
PLN 4.301765
PYG 6887.687225
QAR 4.212788
RON 5.246475
RSD 117.367701
RUB 93.546225
RWF 1694.013042
SAR 4.336175
SBD 9.323252
SCR 16.772614
SDG 693.894165
SEK 10.964627
SGD 1.480354
SLE 28.428172
SOS 693.902783
SRD 43.526662
STD 23917.223579
STN 24.843984
SVC 10.105344
SZL 18.847158
THB 38.225186
TJS 10.659671
TMT 4.044369
TND 3.367256
TRY 54.967715
TTD 7.834469
TWD 37.291284
TZS 3061.985185
UAH 51.682975
UGX 4307.556788
USD 1.155534
UYU 46.438345
UZS 13791.299416
VES 871.516844
VND 30333.926576
VUV 138.160293
WST 3.162411
XAF 656.496234
XAG 0.018625
XAU 0.000272
XCD 3.122889
XCG 2.081428
XDR 0.817487
XOF 656.92
XPF 119.331742
YER 273.717152
ZAR 18.869562
ZMK 10401.194575
ZMW 22.046727
ZWL 372.08152
  • EUR/USD

    0.0024

    1.1558

    +0.21%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • Goldpreis

    2.4000

    4307.6

    +0.06%

UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas
UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas / Foto: Bashar Taleb - AFP

UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas

Palästinensische Zivilisten sind laut einem von der UNO in Auftrag gegebenen Bericht gefangen zwischen "Massen-Gräueltaten" der israelischen Armee, der Gewalt jüdischer Siedler sowie der brutalen Herrschaft der radikalislamischen Hamas. Die Menschen im vom Krieg weitgehend zerstörten Gazastreifen und im besetzten Westjordanland würden "systematisch und bewusst" schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht einer von den Vereinten Nationen eingesetzten unabhängigen Untersuchungskommission.

Textgröße:

Die dreiköpfige Kommission war 2021 vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtet worden. Ihre Aufgabe ist es, möglichen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Palästinensergebieten nachzugehen. Der Bericht soll dem Menschenrechtsrat am Montag vorgelegt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Kommission Israel vorgeworfen, im Gazastreifen einen "Völkermord" zu begehen.

Im Gazastreifen fänden sich die Palästinenser "gefangen zwischen der strukturellen Gewalt und den Massen-Gräueltaten der israelischen Streitkräfte und der räuberischen, Angst-basierten Herrschaft der Hamas", hieß es in dem Bericht weiter. Die Zivilisten würden "brutal unterdrückt und kontrolliert" durch die Gruppe, "die vorgibt sie zu regieren." Im Westjordanland sei die zunehmende Gewalt durch jüdische Siedler "das direkte Ergebnis der israelischen Politik, die deren Handlungen unterstützt, ermöglicht und schützt", erklärte der Kommissionsvorsitzende Srinivasan Muralidhar.

Der Richter aus Indien erklärte weiter, mit der Hamas verbundene Kräfte hätten "das Vakuum ausgenutzt, dass durch die unablässigen israelischen Angriffe und weitreichende Zerstörung des Gazastreifens" entstanden sei. "Was sich besorgniserregend gleicht, ist wie palästinensischen Zivilisten bewusst Leid zugefügt wird. Die Ursprünge und Motivation dafür sind unterschiedlich, aber beide handeln innerhalb eines von Israel geschaffenen Umfelds."

Ein Schwerpunkt des Berichts war die Situation im Westjordanland. Die von Siedlern ausgeübte Gewalt sei "ein Mittel, um die Politik des Staates Israel umzusetzen", hieß es. Die Kommission rief Israel auf, die Gewalt zu unterbinden. Die unrechtmäßige Besatzung palästinensischen Landes müsse unverzüglich beendet, neue Siedlungsaktivtöten gestoppt und alle Siedlungen entfernt werden. Israel wirft indes dem Gremium seit langem "systematische anti-israelische Diskriminierung" vor.

Mit der Hamas verbündete Gruppen wurden in dem Bericht schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt, einschließlich "der Kriegsverbrechen Mord und Folter". Die Kommission warf Hamas-Mitglieder im Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen vor, palästinensische Zivilisten gefoltert zu haben.

Die Kommission forderte die "de-facto-Behörden" in dem Palästinensergebiet auf, "unverzüglich alle außergerichtlichen Bestrafungen von Zivilisten zu stoppen, einschließlich Exekutionen, Folter und psychischer, physischer und sexueller Gewalt." Sie sollten zudem davon absehen, zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser für Zwecke zu nutzen, die nicht mit ihren humanitären und zivilen Funktionen übereinstimmten, hieß es weiter.

(Y.Yildiz--BBZ)