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Nach der mutmaßlichen Ermordung eines 45-Jährigen bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung im bayerischen Coburg haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Er kam unter dem Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag mitteilten. Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 35-Jährigen.
Er soll in der Nacht zum Dienstag gewaltsam in die Wohnung in Coburg eingedrungen sein und den 45-Jährigen attackiert haben. Dabei soll er ihm eine Stichverletzung zugefügt haben. Anschließend sei er geflüchtet.
Der 45-Jährige hatte sich nach Erkenntnissen der Ermittler mit mehreren Menschen zu einer privaten Feier in der Wohnung eines Bekannten aufgehalten. Er erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus.
Die Fahndung der Polizei mit zahlreichen Kräften blieb zunächst ohne Erfolg. Jedoch verdichteten sich die Hinweise auf den 35-Jährigen. Am Mittwochabend wurde der Verdächtige ohne festen Wohnsitz in Deutschland in einer Wohnung in Coburg festgenommen
Spezialkräfte unterstützten den Einsatz. Sie nahmen auch den Wohnungsinhaber wegen Strafvereitelung vorläufig fest. Der mutmaßliche Täter und sein Opfer sollen einander gekannt haben. Die Hintergründe der Tat waren zunächst weiter unklar.
(L.Kaufmann--BBZ)