Berliner Boersenzeitung - 2021 war trotz Corona und Lieferengpässe ein Rekordjahr für Dax-Unternehmen

EUR -
AED 4.245422
AFN 73.401814
ALL 95.804757
AMD 435.965634
ANG 2.068976
AOA 1059.867575
ARS 1591.163342
AUD 1.662972
AWG 2.083038
AZN 1.966265
BAM 1.94891
BBD 2.329145
BDT 141.920077
BGN 1.975617
BHD 0.436399
BIF 3432.721897
BMD 1.155799
BND 1.478337
BOB 7.991127
BRL 6.053954
BSD 1.156401
BTN 108.778233
BWP 15.76003
BYN 3.427501
BYR 22653.652921
BZD 2.326027
CAD 1.596106
CDF 2635.220696
CHF 0.915164
CLF 0.026847
CLP 1060.08668
CNY 7.976748
CNH 7.978414
COP 4279.228805
CRC 537.719801
CUC 1.155799
CUP 30.628663
CVE 110.523215
CZK 23.997735
DJF 205.408705
DKK 7.471799
DOP 69.781379
DZD 153.347817
EGP 60.718954
ERN 17.336979
ETB 181.799172
FJD 2.574194
FKP 0.863643
GBP 0.864786
GEL 3.114871
GGP 0.863643
GHS 12.656569
GIP 0.863643
GMD 84.948126
GNF 10147.912253
GTQ 8.850937
GYD 241.963368
HKD 9.036323
HNL 30.65145
HRK 7.534532
HTG 151.649086
HUF 387.012298
IDR 19497.166894
ILS 3.601295
IMP 0.863643
INR 108.589009
IQD 1514.09619
IRR 1517736.956086
ISK 143.180131
JEP 0.863643
JMD 182.16069
JOD 0.81949
JPY 184.317547
KES 149.965029
KGS 101.073668
KHR 4638.219471
KMF 493.525975
KPW 1040.235338
KRW 1738.575448
KWD 0.354391
KYD 0.963739
KZT 557.988928
LAK 24947.91342
LBP 103501.765934
LKR 363.707242
LRD 212.261977
LSL 19.579412
LTL 3.412773
LVL 0.699131
LYD 7.368225
MAD 10.780717
MDL 20.221468
MGA 4819.680415
MKD 61.615606
MMK 2427.370797
MNT 4125.586287
MOP 9.313179
MRU 46.382229
MUR 53.71034
MVR 17.85711
MWK 2007.622765
MXN 20.545711
MYR 4.582161
MZN 73.857548
NAD 19.567341
NGN 1601.717471
NIO 42.440814
NOK 11.204655
NPR 174.048174
NZD 1.990012
OMR 0.444409
PAB 1.156466
PEN 3.999644
PGK 4.980913
PHP 69.343255
PKR 322.525259
PLN 4.275473
PYG 7524.462005
QAR 4.21169
RON 5.094294
RSD 117.419875
RUB 93.618683
RWF 1687.465983
SAR 4.336132
SBD 9.294975
SCR 16.325644
SDG 694.635484
SEK 10.810057
SGD 1.481156
SHP 0.867148
SLE 28.374686
SLL 24236.531641
SOS 659.961346
SRD 43.158092
STD 23922.697853
STN 24.73409
SVC 10.119354
SYP 128.233843
SZL 19.531726
THB 37.75127
TJS 11.07381
TMT 4.045295
TND 3.395158
TOP 2.782885
TRY 51.232737
TTD 7.863504
TWD 36.902912
TZS 2970.470673
UAH 50.773748
UGX 4278.982517
USD 1.155799
UYU 46.815494
UZS 14100.743605
VES 534.0834
VND 30455.293595
VUV 138.127264
WST 3.164809
XAF 653.674182
XAG 0.016216
XAU 0.000256
XCD 3.123604
XCG 2.084312
XDR 0.811939
XOF 651.301235
XPF 119.331742
YER 275.831064
ZAR 19.578083
ZMK 10403.583014
ZMW 21.655467
ZWL 372.166684
  • Euro STOXX 50

    68.0400

    5649.33

    +1.2%

  • MDAX

    696.2100

    28821.32

    +2.42%

  • SDAX

    388.1100

    16905.4

    +2.3%

  • TecDAX

    61.2100

    3477.52

    +1.76%

  • DAX

    320.1700

    22957.08

    +1.39%

  • Goldpreis

    -44.6000

    4507.7

    -0.99%

  • EUR/USD

    -0.0053

    1.1559

    -0.46%

2021 war trotz Corona und Lieferengpässe ein Rekordjahr für Dax-Unternehmen
2021 war trotz Corona und Lieferengpässe ein Rekordjahr für Dax-Unternehmen

2021 war trotz Corona und Lieferengpässe ein Rekordjahr für Dax-Unternehmen

Die Dax-Konzerne haben das vergangene Jahr trotz Problemen bei den Lieferketten und hoher Energie- und Rohstoffkosten nach Angaben von Experten "auf Rekordniveau" abgeschlossen. Die meisten Top-Unternehmen hätten im Jahr 2021 Umsatz und Gewinn steigern können – "auch weil es vielfach gelang, gestiegene Kosten an die Kunden weiterzugeben", erklärte am Dienstag die Beratungsgesellschaft EY. Der Umsatz der Dax-Unternehmen stieg demnach um 14 Prozent, das Plus beim Gewinn fiel mit 122 Prozent noch deutlicher aus.

Textgröße:

Auch das Vorkrisenjahr 2019 sei damit übertroffen worden - der Gewinn lag 2021 um 62 Prozent höher, beim Umsatz waren es elf Prozent. Gegenüber dem Vorjahr 2020 stieg der Gesamtumsatz um deutliche 13,5 Prozent auf rund 1,6 Billionen Euro. Noch nie zuvor wurde laut EY von den Dax-Unternehmen innerhalb eines Jahres ein so hoher Umsatz erwirtschaftet.

Für den starken Umsatz sorgte demnach insbesondere das Wachstum auf dem asiatischen Markt: Hier wuchsen die Geschäfte im Schnitt um 16 Prozent, in Nordamerika waren es 15 Prozent, in Europa lag der Gesamtumsatz zehn Prozent über dem Vorjahr. Gerade China sei "trotz der schwierigen Rahmenbedingungen" für viele Dax-Konzerne "ein enorm wichtiger Wachstumsmarkt", hieß es. Mit dem wachsenden Umsatz in Asien wachse aber auch die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten.

Die größten Gewinne der Dax-Unternehmen konnten laut EY im vergangenen Jahr Autohersteller einfahren: Volkswagen verbuchte ein Plus von 19,3 Milliarden Euro, eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Mercedes-Benz belegte mit einem Gewinn von 16 Milliarden Euro den zweiten Platz, der Versicherungskonzern Allianz und BMW teilten sich den dritten Platz mit einem Gewinn von jeweils 13,4 Milliarden Euro.

Mit Blick auf das laufende Jahr seien die Aussichten allerdings deutlich unsicherer, erklärte EY. Der Ukraine-Krieg habe alle bisherigen Konjunkturprognosen "zur Makulatur werden lassen". Zu rechnen sei aber mit erheblichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. "Deutschland als Industriestandort und Exportnation ist auf offene Märkte angewiesen und auf eine multilaterale Weltordnung, in der sich alle an vereinbarte Regeln halten."

Die Corona-Pandemie und nun der Ukraine-Krieg hätten in den Chefetagen der Dax-Unternehmen zu einem Umdenken geführt, führten die Experten aus. Die Produktions- und Zulieferernetzwerke würden neu aufgestellt, Lieferketten diversifiziert. Dies bedeute allerdings auch, dass die Wertschöpfung in Deutschland tendenziell teurer werde. "Aber es kann jetzt nicht mehr um maximale Kostenoptimierung gehen, heute steht Versorgungssicherheit im Vordergrund."

(Y.Yildiz--BBZ)