Berliner Boersenzeitung - Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700

EUR -
AED 4.254028
AFN 72.975903
ALL 95.154687
AMD 426.109595
ANG 2.073974
AOA 1063.36271
ARS 1614.391152
AUD 1.625505
AWG 2.087631
AZN 1.970651
BAM 1.951197
BBD 2.332328
BDT 142.315474
BGN 1.934347
BHD 0.436777
BIF 3448.53435
BMD 1.158347
BND 1.482116
BOB 8.002156
BRL 5.827412
BSD 1.157983
BTN 111.344236
BWP 15.694837
BYN 3.170048
BYR 22703.605017
BZD 2.329015
CAD 1.597673
CDF 2610.333649
CHF 0.91448
CLF 0.026461
CLP 1041.446913
CNY 7.878498
CNH 7.883253
COP 4309.132649
CRC 523.771087
CUC 1.158347
CUP 30.696201
CVE 110.004998
CZK 24.293897
DJF 206.211719
DKK 7.472758
DOP 68.20996
DZD 153.490971
EGP 61.306175
ERN 17.375208
ETB 186.695648
FJD 2.55433
FKP 0.861879
GBP 0.864642
GEL 3.098589
GGP 0.861879
GHS 13.375502
GIP 0.861879
GMD 83.979052
GNF 10152.005283
GTQ 8.83013
GYD 242.266347
HKD 9.076073
HNL 30.800733
HRK 7.527515
HTG 151.584341
HUF 359.533015
IDR 20472.62832
ILS 3.373861
IMP 0.861879
INR 111.642951
IQD 1517.0406
IRR 1530118.726903
ISK 143.391593
JEP 0.861879
JMD 182.339819
JOD 0.821212
JPY 184.459786
KES 150.063865
KGS 101.297817
KHR 4649.989471
KMF 492.297217
KPW 1042.500755
KRW 1749.625552
KWD 0.358566
KYD 0.965015
KZT 545.622174
LAK 25379.234147
LBP 103699.796148
LKR 400.086106
LRD 211.918207
LSL 19.188647
LTL 3.420298
LVL 0.700672
LYD 7.363596
MAD 10.69991
MDL 20.08544
MGA 4863.546777
MKD 61.617722
MMK 2432.515968
MNT 4145.415952
MOP 9.344972
MRU 45.961368
MUR 54.824871
MVR 17.850284
MWK 2007.945464
MXN 20.123624
MYR 4.590064
MZN 74.009373
NAD 19.188895
NGN 1588.232942
NIO 42.620185
NOK 10.723395
NPR 178.146175
NZD 1.979155
OMR 0.445367
PAB 1.157973
PEN 3.951745
PGK 5.050064
PHP 71.398212
PKR 322.475606
PLN 4.248719
PYG 7144.114567
QAR 4.22232
RON 5.240943
RSD 117.405495
RUB 82.484615
RWF 1698.777531
SAR 4.3486
SBD 9.289286
SCR 15.594617
SDG 695.588211
SEK 10.877926
SGD 1.483246
SHP 0.864823
SLE 28.524315
SLL 24289.963939
SOS 661.832872
SRD 43.040698
STD 23975.448238
STN 24.442651
SVC 10.132052
SYP 128.061073
SZL 19.182744
THB 37.901366
TJS 10.757827
TMT 4.065799
TND 3.391598
TOP 2.789022
TRY 52.83755
TTD 7.854436
TWD 36.550838
TZS 3017.492121
UAH 51.21116
UGX 4380.702742
USD 1.158347
UYU 46.689647
UZS 13907.129879
VES 602.645129
VND 30528.240318
VUV 137.753165
WST 3.136592
XAF 654.407454
XAG 0.01545
XAU 0.000257
XCD 3.130491
XCG 2.087012
XDR 0.813337
XOF 654.410272
XPF 119.331742
YER 276.410557
ZAR 19.185878
ZMK 10426.515605
ZMW 21.799664
ZWL 372.987324
  • Euro STOXX 50

    -15.7500

    5960.32

    -0.26%

  • MDAX

    -50.6400

    31807.1

    -0.16%

  • SDAX

    -13.3200

    18503.98

    -0.07%

  • DAX

    -130.4700

    24606.77

    -0.53%

  • TecDAX

    -1.8300

    3958.8

    -0.05%

  • Goldpreis

    -17.0000

    4518.3

    -0.38%

  • EUR/USD

    -0.0031

    1.1598

    -0.27%

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700 / Foto: MICHELE TANTUSSI - AFP/Archiv

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700

Die Rate bei den Corona-Infektionen in Deutschland ist wieder gestiegen - und die Amtsärzte befürchten, dass die tatsächliche Zahl in Wirklichkeit noch viel höher liegt. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen erhöhte sich auf 720,6, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte. Nach Darstellung des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes liegt die tatsächliche Zahl aber vermutlich doppelt so hoch wie die gemeldeten Fälle.

Textgröße:

Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. Am Mittwoch hatte sie noch bei 688,3 gelegen, vor einer Woche bei 1015,7.

Die bis Anfang der Woche noch stark rückläufigen Inzidenzwerte werden aber durch einen Hinweis des RKI relativiert. Das Institut wies darauf hin, dass wegen der Osterfeiertage und Ferien weniger Tests vorgenommen und weniger Infektionsfälle erfasst und übermittelt werden als zu anderen Zeiten. Dies bedeute, dass es "kurzfristig zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann".

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 186.325, nach 198.583 am Vortag und 165.368 vor einer Woche. Die Gesamtzahl der erfassten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 23.844.536.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem 324 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 133.632.

"Wir rechnen mit einer Dunkelziffer mal zwei, was die gemeldeten Corona-Fälle angeht", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben).

Demnach gibt es mehrere Gründe für die hohe Zahl nicht registrierter Infektionen. So würden nicht mehr alle Schnelltests mit einer PCR-Testung nachgetestet, "weil das für viele geimpfte Betroffene keine Konsequenzen hat", erklärte Nießen. "Zudem beobachten wir einen lockereren Umgang mit Corona, nicht alle mit Erkältungssymptomen lassen sich auf Corona testen, Geimpfte testen sich kaum noch und 3G gilt nur noch in wenigen Bereichen. Das führt dazu, dass das Dunkelfeld größer wird", sagte Nießen.

Unterdessen schlug der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Sepp Müller (CDU), eine geänderte Meldestrategie für Corona-Neuinfektionszahlen in den Sommermonaten vor. "Meiner Meinung nach würde eine Status-quo-Meldung pro Woche während des Sommers ausreichen", sagte Müller dem RND. Anstatt die Frage zu stellen, wie auch an den Wochenenden eine flächendeckende Meldung der Infektionszahlen über alle Bundesländer hinweg gelingen kann, sei eher die Frage, ob eine tägliche Meldung dieser Zahlen noch zeitgemäß sei.

"Seit zwei Jahren sind die Gesundheitsämter über dem Limit dessen, was sie leisten können", erklärte Müller. "Die Bundeswehr verlängert ihre Amtshilfe nicht mehr, was ich nachvollziehen kann". Eine Reduktion des Melderhythmus könnte gegen die Überlastung helfen.

(Y.Berger--BBZ)