Berliner Boersenzeitung - Tech-Giganten in turbulenten Zeiten

EUR -
AED 4.246655
AFN 73.370436
ALL 95.85756
AMD 436.183723
ANG 2.069944
AOA 1060.363353
ARS 1591.997113
AUD 1.665235
AWG 2.084013
AZN 1.966403
BAM 1.949821
BBD 2.330235
BDT 141.986474
BGN 1.976541
BHD 0.436604
BIF 3434.327888
BMD 1.156339
BND 1.479029
BOB 7.994866
BRL 6.05679
BSD 1.156943
BTN 108.829124
BWP 15.767403
BYN 3.429104
BYR 22664.251381
BZD 2.327115
CAD 1.597489
CDF 2636.453561
CHF 0.915202
CLF 0.02686
CLP 1060.582781
CNY 7.980477
CNH 7.983586
COP 4280.13231
CRC 537.971372
CUC 1.156339
CUP 30.642993
CVE 110.574938
CZK 24.465772
DJF 205.504507
DKK 7.47252
DOP 69.814005
DZD 153.473986
EGP 60.744358
ERN 17.34509
ETB 181.886277
FJD 2.576551
FKP 0.864047
GBP 0.865283
GEL 3.116362
GGP 0.864047
GHS 12.661969
GIP 0.864047
GMD 84.988596
GNF 10152.659388
GTQ 8.855078
GYD 242.07657
HKD 9.041244
HNL 30.66647
HRK 7.536674
HTG 151.720034
HUF 387.345955
IDR 19705.641505
ILS 3.602979
IMP 0.864047
INR 109.375885
IQD 1514.804557
IRR 1518447.025122
ISK 143.189913
JEP 0.864047
JMD 182.245914
JOD 0.819814
JPY 184.257476
KES 150.034967
KGS 101.120955
KHR 4640.390011
KMF 493.756627
KPW 1040.72201
KRW 1739.191954
KWD 0.354522
KYD 0.964189
KZT 558.249982
LAK 24959.585362
LBP 103550.188888
LKR 363.877402
LRD 212.361533
LSL 19.588134
LTL 3.414369
LVL 0.699458
LYD 7.371702
MAD 10.785752
MDL 20.230929
MGA 4821.934928
MKD 61.639763
MMK 2428.506437
MNT 4127.516433
MOP 9.317536
MRU 46.404003
MUR 53.7238
MVR 17.865244
MWK 2008.561579
MXN 20.556765
MYR 4.584305
MZN 73.885704
NAD 19.577233
NGN 1602.061835
NIO 42.460666
NOK 11.201245
NPR 174.129602
NZD 1.99154
OMR 0.444574
PAB 1.157007
PEN 4.001516
PGK 4.983245
PHP 69.387276
PKR 322.676366
PLN 4.275582
PYG 7527.982307
QAR 4.213741
RON 5.094947
RSD 117.421631
RUB 93.661073
RWF 1688.25546
SAR 4.338214
SBD 9.299324
SCR 15.841485
SDG 694.960276
SEK 10.814438
SGD 1.481311
SHP 0.867554
SLE 28.387799
SLL 24247.870647
SOS 660.270118
SRD 43.178292
STD 23933.890033
STN 24.745662
SVC 10.124088
SYP 128.293837
SZL 19.516839
THB 37.892986
TJS 11.078991
TMT 4.047188
TND 3.396748
TOP 2.784187
TRY 51.294885
TTD 7.867183
TWD 36.946082
TZS 2971.860396
UAH 50.797502
UGX 4280.984429
USD 1.156339
UYU 46.837397
UZS 14107.339876
VES 534.333269
VND 30469.542036
VUV 138.191887
WST 3.16629
XAF 653.980002
XAG 0.016298
XAU 0.000256
XCD 3.125065
XCG 2.085287
XDR 0.812319
XOF 651.594744
XPF 119.331742
YER 275.960467
ZAR 19.642349
ZMK 10408.441873
ZMW 21.665598
ZWL 372.340801
  • EUR/USD

    0.0006

    1.1571

    +0.05%

  • MDAX

    696.2100

    28821.32

    +2.42%

  • TecDAX

    61.2100

    3477.52

    +1.76%

  • Euro STOXX 50

    68.0400

    5649.33

    +1.2%

  • DAX

    320.1700

    22957.08

    +1.39%

  • SDAX

    388.1100

    16905.4

    +2.3%

  • Goldpreis

    -42.0000

    4510.3

    -0.93%

Tech-Giganten in turbulenten Zeiten
Tech-Giganten in turbulenten Zeiten / Foto: Josh Edelson - AFP/Archiv

Tech-Giganten in turbulenten Zeiten

Für die erfolgsverwöhnten US-Technologieriesen brechen turbulentere Zeiten an: Während dem iPhone-Hersteller Apple wegen des Corona-Ausbruchs in China Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe drohen, schrieb der Versandhändler Amazon im ersten Quartal dieses Jahres erstmals seit 2015 Verluste. Zuvor war bereits die Google-Mutter Alphabet, die ebenso wie der Facebook-Mutterkonzern Meta vor allem auf das Geschäft mit digitaler Werbung setzt, hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Textgröße:

Es gebe "Herausforderungen" angesichts von Unterbrechungen der Lieferkette, die sowohl durch die Corona-Krise als auch durch Halbleiterengpässe verursacht würden, "bis hin zu den Verwüstungen durch den Krieg in der Ukraine", sagte Apple-Chef Tim Cook bei einer Telefonkonferenz. "Wir sind nicht immun gegen diese Herausforderungen."

Apple erklärte am Donnerstag, dass der Umsatz des Konzerns zwischen April und Juni vor allem wegen Fabrikschließungen in China und geringerer Nachfrage um vier bis acht Milliarden Dollar (3,8 bis 7,6 Milliarden Euro) kleiner ausfallen könnte als bislang prognostiziert. Auch die Aussetzung der Verkäufe in Russland als Reaktion auf die Invasion in der Ukraine hemmt das Wachstum. Im elektronischen Handel nach Börsenschluss verlor die Apple-Aktie rund drei Prozent. Bereits im abgelaufenen Quartal hatte es Anzeichen einer Verlangsamung gegeben.

Für die Konzerne fühle sich die aktuelle Lage womöglich wie ein "Post-Pandemie-Kater" an, kommentierte Analyst Paul Verna von eMarketer. Die Corona-Pandemie habe die Geschäfte der Unternehmen in großem Maße angekurbelt, sagte Verna AFP. Das schnelle Wachstum während der Pandemie sei aber nicht nachhaltig gewesen - und die Technologieunternehmen hätten dies besser vorhersehen sollen, fügte er hinzu.

Amazon verbuchte für die ersten drei Monate des Jahres einen Verlust von 3,8 Milliarden Dollar. Grund sei der Wertverlust der Amazon-Anteile an dem Elektro-Lastwagenbauer Rivian, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Der Kurs der Amazon-Aktien fiel nach der Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent.

Das Verkaufsvolumen stieg insgesamt um sieben Prozent auf 116,4 Milliarden Dollar. Vor dem Unternehmen lägen angesichts der weiter andauernden Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges aber weitere "Herausforderungen", warnte Amazon-Chef Andy Jassy. Das Unternehmen leidet auch unter der Inflation, die zu einer zunehmenden Zurückhaltung bei den Ausgaben führt, sowie unter steigenden Arbeitskosten.

Das abgelaufene Quartal sei für Amazon "in allen Schlüssel-Geschäftsbereichen in die falsche Richtung gelaufen", kommentierte Chefanalyst Andrew Lipsman von Insider Intelligence. Auch die weiteren Aussichten seien schwach. "Amazon muss einen Weg finden, das Wachstum in seinem Handelsgeschäft in den kommenden Quartalen wieder anzukurbeln", erklärte er.

Neben Apple und Amazon hatten in dieser Woche auch Microsoft, Alphabet und Meta Quartalszahlen vorgelegt. Zwar ist ihr Umsatz von mehreren zehn Milliarden Dollar nach wie vor beeindruckend und entspricht auch mehr oder weniger den Markterwartungen. Aber die wirtschaftliche Situation im Zusammenhang mit der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine belastet Wachstum und Ausblick.

Insbesondere Alphabet war hinter den Erwartungen zurückgeblieben, unter anderem mit der Videoplattform Youtube. Mit Werbung auf der Plattform nahm der Konzern im ersten Quartal 6,9 Milliarden Dollar ein - kein großer Sprung im Vergleich zu den sechs Milliarden Dollar aus dem Vorjahr. Analysten sehen die Plattform durch Konkurrenten wie Tiktok unter Druck. Zudem könnten die globalen wirtschaftlichen Probleme die Werbebudgets der Kunden weiter schmälern.

(B.Hartmann--BBZ)