Berliner Boersenzeitung - Ministerin Warken setzt Kommission zu Reform der Krankenkassen ein

EUR -
AED 4.327108
AFN 75.40719
ALL 95.469537
AMD 434.725041
ANG 2.108923
AOA 1081.629064
ARS 1650.727597
AUD 1.623956
AWG 2.123787
AZN 1.999297
BAM 1.958219
BBD 2.373352
BDT 144.848906
BGN 1.965433
BHD 0.444753
BIF 3507.596044
BMD 1.178245
BND 1.49628
BOB 8.142056
BRL 5.793314
BSD 1.178375
BTN 112.252074
BWP 15.843703
BYN 3.295298
BYR 23093.607434
BZD 2.369957
CAD 1.610379
CDF 2668.725934
CHF 0.915662
CLF 0.02668
CLP 1050.048955
CNY 8.012951
CNH 8.001941
COP 4426.585029
CRC 540.071638
CUC 1.178245
CUP 31.2235
CVE 110.355877
CZK 24.335949
DJF 209.842743
DKK 7.473127
DOP 69.766763
DZD 155.830536
EGP 62.116854
ERN 17.673679
ETB 183.994217
FJD 2.571521
FKP 0.864175
GBP 0.863712
GEL 3.151798
GGP 0.864175
GHS 13.303544
GIP 0.864175
GMD 86.595675
GNF 10339.902681
GTQ 8.99333
GYD 246.466508
HKD 9.224035
HNL 31.332966
HRK 7.534409
HTG 154.223758
HUF 355.640351
IDR 20525.504027
ILS 3.419091
IMP 0.864175
INR 112.28689
IQD 1543.726344
IRR 1545268.680998
ISK 143.781277
JEP 0.864175
JMD 185.901189
JOD 0.83536
JPY 184.998636
KES 152.169713
KGS 103.03766
KHR 4727.839461
KMF 492.506219
KPW 1060.420699
KRW 1732.75698
KWD 0.362782
KYD 0.982021
KZT 545.938935
LAK 25850.147493
LBP 105523.730332
LKR 379.572039
LRD 215.649098
LSL 19.367285
LTL 3.479052
LVL 0.712709
LYD 7.453332
MAD 10.74397
MDL 20.197117
MGA 4899.092559
MKD 61.651293
MMK 2473.757107
MNT 4214.238473
MOP 9.502858
MRU 47.052515
MUR 55.059614
MVR 18.140327
MWK 2043.341119
MXN 20.233818
MYR 4.621669
MZN 75.301835
NAD 19.367285
NGN 1608.469828
NIO 43.365402
NOK 10.818336
NPR 179.602355
NZD 1.975352
OMR 0.453022
PAB 1.178355
PEN 4.0483
PGK 5.118409
PHP 71.976664
PKR 328.269425
PLN 4.238932
PYG 7242.915151
QAR 4.305546
RON 5.209374
RSD 117.398042
RUB 86.718484
RWF 1723.343166
SAR 4.42052
SBD 9.448858
SCR 16.485242
SDG 707.533214
SEK 10.85829
SGD 1.494239
SHP 0.879679
SLE 29.043548
SLL 24707.209823
SOS 673.437493
SRD 44.070499
STD 24387.298371
STN 24.530715
SVC 10.310866
SYP 130.252583
SZL 19.361242
THB 38.019607
TJS 11.029663
TMT 4.123858
TND 3.418944
TOP 2.836932
TRY 53.464883
TTD 7.987934
TWD 36.970039
TZS 3078.17328
UAH 51.786803
UGX 4430.509825
USD 1.178245
UYU 46.978687
UZS 14307.854103
VES 588.222424
VND 31017.306923
VUV 139.713719
WST 3.189624
XAF 656.77377
XAG 0.013838
XAU 0.000249
XCD 3.184266
XCG 2.12375
XDR 0.816816
XOF 656.779351
XPF 119.331742
YER 281.158781
ZAR 19.283646
ZMK 10605.622741
ZMW 22.279802
ZWL 379.394499
  • Euro STOXX 50

    -16.0800

    5895.45

    -0.27%

  • TecDAX

    -13.3600

    3766.36

    -0.35%

  • SDAX

    -72.4600

    18556.07

    -0.39%

  • DAX

    11.6500

    24350.28

    +0.05%

  • Goldpreis

    -2.6000

    4728.1

    -0.05%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.178

    -0.08%

  • MDAX

    267.7000

    31448.76

    +0.85%

Ministerin Warken setzt Kommission zu Reform der Krankenkassen ein
Ministerin Warken setzt Kommission zu Reform der Krankenkassen ein / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Ministerin Warken setzt Kommission zu Reform der Krankenkassen ein

Seit Jahren wachsen bei den gesetzlichen Krankenkassen die Ausgaben stärker als die Einnahmen - das Defizit wird immer größer. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) berief nun eine Expertenkommission, die im kommenden Jahr Vorschläge für eine grundlegende Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorlegen soll. Ziel sei es, "die Beiträge zu stabilisieren", sagte Warken am Freitag bei der Vorstellung der Kommission in Berlin.

Textgröße:

"Die gesetzlichen Krankenkassen stehen unter enormem finanziellen Druck", sagte Warken. "Bereits ab dem Jahr 2027 rutschen wir beim Defizit in den zweistelligen Milliardenbereich." Es herrsche großer Handlungsdruck: "Tiefgreifende Maßnahmen und Strukturreformen zur Stabilisierung des Systems sind überfällig."

Nach dem starken Ansteigen der Zusatzbeiträge in den vergangenen Jahren müssten weitere Beitragssteigerungen verhindert werden, sagte die Ministerin. Für die Versicherten und ihre Arbeitgeber hätten "die zumutbaren Belastungen langsam aber sicher ihre Grenze erreicht".

Kurzfristig müsse schon für das kommende Jahr eine Deckungslücke von vier Milliarden Euro geschlossen werden, sagte Warken. Eine Lösung könnte darin bestehen, "mehr Mittel aus dem Haushalt zu bekommen", sagte sie. Sollte dies nicht möglich sein, müsse auch über gesetzlich vorgeschriebene Sparmaßnahmen nachgedacht werden. Abgesehen von diesen kurzfristigen Maßnahmen müsse nun aber auch eine strukturelle Reform angeschoben werden.

Wegen der Dringlichkeit der Finanzprobleme soll die Kommission in einem zweistufigen Verfahren arbeiten. Bereits Ende März 2026 soll sie einen Bericht mit kurzfristig wirksamen Maßnahmen vorlegen. Darin sollen maßgebliche Kostentreiber sowie Ineffizienzen auf der Ausgabenseite und Probleme auf der Einnahmenseite identifiziert werden. Ziel sei es, ein Steigen der Beiträge 2027 zu verhindern, sagte Warken.

Ein zweiter Bericht soll dann bis Dezember 2026 vorgelegt werden und mögliche Strukturreformen für die GKV aufzeigen, mit denen das Ausgabenwachstum mittel- bis langfristig reduziert und den Herausforderungen auf der Einnahmenseite begegnet werden kann.

Warken betonte, dass die zehn Mitglieder der Kommission "frei von politischer Einflussnahme" arbeiten sollten. "Es gibt keine Denkverbote", sagte sie. Besetzt ist die Kommission paritätisch mit zehn Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention. Sie soll am 25. September zu ihrer ersten Sitzung zusammenkommen.

(T.Burkhard--BBZ)