Berliner Boersenzeitung - Scholz sorgt mit Äußerungen zur Kosovo-Anerkennung für Empörung in Belgrad

EUR -
AED 4.015568
AFN 77.462602
ALL 100.23676
AMD 424.436429
ANG 1.969812
AOA 954.017417
ARS 1008.815402
AUD 1.621988
AWG 1.968416
AZN 1.86165
BAM 1.955282
BBD 2.206789
BDT 128.406009
BGN 1.954876
BHD 0.41207
BIF 3147.099456
BMD 1.093261
BND 1.46516
BOB 7.552279
BRL 5.947639
BSD 1.092996
BTN 91.316938
BWP 14.769049
BYN 3.576858
BYR 21427.907663
BZD 2.20309
CAD 1.494799
CDF 3104.860599
CHF 0.969329
CLF 0.036075
CLP 995.410813
CNY 7.936198
CNH 7.94833
COP 4350.00738
CRC 571.345437
CUC 1.093261
CUP 28.971406
CVE 110.254471
CZK 25.292581
DJF 194.594297
DKK 7.459563
DOP 64.493841
DZD 146.677282
EGP 52.705875
ERN 16.398909
ETB 62.771205
FJD 2.433871
FKP 0.842423
GBP 0.839028
GEL 2.968217
GGP 0.842423
GHS 16.853082
GIP 0.842423
GMD 74.095741
GNF 9413.508082
GTQ 8.474191
GYD 228.659797
HKD 8.535731
HNL 27.066835
HRK 7.55219
HTG 144.276222
HUF 391.338091
IDR 17631.06828
ILS 3.968727
IMP 0.842423
INR 91.355971
IQD 1431.763269
IRR 46026.271127
ISK 149.30625
JEP 0.842423
JMD 170.973672
JOD 0.774795
JPY 171.200279
KES 142.124422
KGS 92.881012
KHR 4488.571347
KMF 494.20844
KPW 983.934918
KRW 1507.890108
KWD 0.334035
KYD 0.91078
KZT 519.670372
LAK 24209.688007
LBP 97875.553014
LKR 332.002113
LRD 213.125748
LSL 19.882001
LTL 3.228114
LVL 0.661302
LYD 5.284495
MAD 10.743274
MDL 19.355443
MGA 4917.530382
MKD 61.61757
MMK 3550.867767
MNT 3771.749431
MOP 8.788639
MRU 43.262548
MUR 50.913229
MVR 16.832832
MWK 1895.149676
MXN 19.437405
MYR 5.09842
MZN 69.859342
NAD 19.882001
NGN 1765.441372
NIO 40.236158
NOK 11.760511
NPR 146.112046
NZD 1.79696
OMR 0.420867
PAB 1.092996
PEN 4.060512
PGK 4.279591
PHP 63.695524
PKR 304.422814
PLN 4.295164
PYG 8253.815073
QAR 3.987045
RON 4.968103
RSD 117.037884
RUB 96.371801
RWF 1431.210956
SAR 4.100477
SBD 9.246366
SCR 14.832327
SDG 657.049748
SEK 11.511668
SGD 1.465762
SHP 0.842423
SLE 24.978056
SLL 22925.132054
SOS 624.640348
SRD 32.463288
STD 22628.287033
SVC 9.561469
SYP 2746.850447
SZL 19.877102
THB 39.283591
TJS 11.639763
TMT 3.837345
TND 3.391702
TOP 2.58168
TRY 36.182875
TTD 7.419291
TWD 35.551191
TZS 2901.823052
UAH 45.33757
UGX 4043.61384
USD 1.093261
UYU 43.888382
UZS 13753.359249
VEF 3960393.939438
VES 39.875717
VND 27686.82457
VUV 129.794125
WST 3.065075
XAF 655.894363
XAG 0.035359
XAU 0.000443
XCD 2.954591
XDR 0.824421
XOF 655.894363
XPF 119.331742
YER 273.670464
ZAR 19.87209
ZMK 9840.662648
ZMW 28.499278
ZWL 352.029466
  • DAX

    -90.1800

    18427.85

    -0.49%

  • MDAX

    -21.5300

    25555.21

    -0.08%

  • SDAX

    -93.8500

    14530.53

    -0.65%

  • TecDAX

    -19.4900

    3355.82

    -0.58%

  • Euro STOXX 50

    -51.5900

    4896.24

    -1.05%

  • Goldpreis

    8.7000

    2476.5

    +0.35%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.0945

    +0.38%

Scholz sorgt mit Äußerungen zur Kosovo-Anerkennung für Empörung in Belgrad
Scholz sorgt mit Äußerungen zur Kosovo-Anerkennung für Empörung in Belgrad / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - AFP

Scholz sorgt mit Äußerungen zur Kosovo-Anerkennung für Empörung in Belgrad

Mit Äußerungen zur Anerkennung des Kosovo hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Belgrad für Empörung gesorgt. "Damit Sie es verstehen können: Wir reagieren nicht auf diese Art und Weise auf Druck, wobei uns jemand droht und dann muss man etwas machen", sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic am Freitag nach einem Treffen mit Scholz in Belgrad. Aus der EU habe er "heute erstmals gehört, dass eine gegenseitige Anerkennung gefordert ist".

Textgröße:

Bei seinem Besuch am Vormittag in Pristina hatte Scholz zu den Bemühungen des Kosovos und Serbiens um einen EU-Beitritt gesagt: "Ein Abkommen muss am Ende auch die Frage der Anerkennung Kosovos klären; denn es ist nicht vorstellbar, dass zwei Länder, die sich gegenseitig nicht anerkennen, Mitglieder der EU werden."

Auf die Empörung Vucics reagierte Scholz in der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten gelassen. Er habe "etwas gesagt, was offensichtlich ist. Vielleicht hilft das ja."

Serbien, das das Kosovo als abtrünnige Provinz betrachtet, wolle "auch die territoriale Integrität" wie die Ukraine, sagte Vucic. "Trotzdem sind wir bereit, über Kompromisslösungen zu reden." Serbien habe den Dialog "nie aufgegeben". "Wenn Sie glauben, dass Sie uns drohen müssen … wir haben nichts dagegen. Machen Sie Ihre Arbeit, wir machen unsere."

Scholz betonte, sein Ziel sei es, dass der Beitritt der Westbalkanstaaten gelinge. "Nicht nur in ganz ferner Zukunft, sondern so schnell wie möglich." Es wäre "sehr gut, wenn das mit großem Mut vorangetrieben wird".

Der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo ist seit Jahren ungelöst und behindert die EU-Beitrittsperspektiven beider Balkan-Staaten. Die Regierung in Belgrad erkennt die ehemalige südserbische Provinz Kosovo nicht als eigenständigen Staat an.

(B.Hartmann--BBZ)