Berliner Boersenzeitung - Russische Drohnenangriffe in Ukraine: Rumänische und polnische Kampfjets steigen auf

EUR -
AED 4.29367
AFN 73.656234
ALL 95.415386
AMD 434.721644
ANG 2.092625
AOA 1073.270062
ARS 1628.333014
AUD 1.638747
AWG 2.105912
AZN 1.971717
BAM 1.957515
BBD 2.354974
BDT 143.465712
BGN 1.950244
BHD 0.442017
BIF 3466.498497
BMD 1.169139
BND 1.493409
BOB 8.080115
BRL 5.89961
BSD 1.16923
BTN 109.948813
BWP 15.803848
BYN 3.301493
BYR 22915.133402
BZD 2.351671
CAD 1.600301
CDF 2704.219979
CHF 0.918978
CLF 0.026586
CLP 1046.345058
CNY 7.981134
CNH 7.99153
COP 4170.22692
CRC 532.368765
CUC 1.169139
CUP 30.982196
CVE 110.542056
CZK 24.367731
DJF 207.779272
DKK 7.473075
DOP 69.75049
DZD 155.038124
EGP 61.529706
ERN 17.537092
ETB 183.093229
FJD 2.577543
FKP 0.866366
GBP 0.867484
GEL 3.13914
GGP 0.866366
GHS 12.965815
GIP 0.866366
GMD 85.939344
GNF 10259.199088
GTQ 8.938833
GYD 244.646464
HKD 9.161207
HNL 31.122436
HRK 7.537324
HTG 153.174219
HUF 366.595483
IDR 20139.596326
ILS 3.498252
IMP 0.866366
INR 110.241608
IQD 1531.572692
IRR 1540984.264527
ISK 143.792767
JEP 0.866366
JMD 184.58174
JOD 0.828912
JPY 186.716225
KES 151.111048
KGS 102.200674
KHR 4688.249387
KMF 493.37648
KPW 1052.255843
KRW 1734.506019
KWD 0.359826
KYD 0.974454
KZT 543.188292
LAK 25639.227891
LBP 104635.750846
LKR 370.834944
LRD 215.443203
LSL 19.465905
LTL 3.452165
LVL 0.7072
LYD 7.423933
MAD 10.825881
MDL 20.286776
MGA 4846.082944
MKD 61.697506
MMK 2455.032909
MNT 4186.029914
MOP 9.433506
MRU 46.777285
MUR 54.750405
MVR 18.074869
MWK 2030.794956
MXN 20.36821
MYR 4.632127
MZN 74.693773
NAD 19.466346
NGN 1581.413048
NIO 42.919365
NOK 10.923679
NPR 175.917148
NZD 1.995511
OMR 0.449565
PAB 1.16923
PEN 4.052265
PGK 4.983749
PHP 71.026981
PKR 325.949489
PLN 4.24165
PYG 7403.487311
QAR 4.262097
RON 5.092893
RSD 117.403794
RUB 88.423721
RWF 1708.11275
SAR 4.385397
SBD 9.409916
SCR 16.427819
SDG 702.078687
SEK 10.827638
SGD 1.493757
SHP 0.872881
SLE 28.757403
SLL 24516.26541
SOS 668.164075
SRD 43.724634
STD 24198.826325
STN 24.779911
SVC 10.230965
SYP 129.262851
SZL 19.465692
THB 37.939158
TJS 10.991078
TMT 4.097834
TND 3.370042
TOP 2.815007
TRY 52.640546
TTD 7.92698
TWD 36.811762
TZS 3042.689155
UAH 51.364508
UGX 4349.811526
USD 1.169139
UYU 46.240518
UZS 14088.13028
VES 564.383046
VND 30768.82772
VUV 137.759511
WST 3.171021
XAF 656.532287
XAG 0.015625
XAU 0.000249
XCD 3.159658
XCG 2.107356
XDR 0.814424
XOF 653.548703
XPF 119.331742
YER 278.985907
ZAR 19.447698
ZMK 10523.655135
ZMW 21.894279
ZWL 376.462429
  • Euro STOXX 50

    -36.6600

    5858.07

    -0.63%

  • MDAX

    -603.2700

    30248.47

    -1.99%

  • DAX

    -94.5700

    24060.88

    -0.39%

  • TecDAX

    4.0700

    3652.16

    +0.11%

  • Goldpreis

    -25.2000

    4698.8

    -0.54%

  • SDAX

    -196.1900

    17686.64

    -1.11%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.169

    +0.02%

Russische Drohnenangriffe in Ukraine: Rumänische und polnische Kampfjets steigen auf
Russische Drohnenangriffe in Ukraine: Rumänische und polnische Kampfjets steigen auf / Foto: Sergei SUPINSKY - AFP

Russische Drohnenangriffe in Ukraine: Rumänische und polnische Kampfjets steigen auf

Wenige Tage nach Polen hat mit Rumänien ein weiteres Nato-Land eine Verletzung seines Luftraums durch eine mutmaßlich russische Drohne gemeldet. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest am Samstag mitteilte, flog die Drohne während eines russischen Angriffs auf die Infrastruktur in der benachbarten Ukraine durch den Luftraum des EU-Landes. Zwei F-16-Kampfflugzeuge seien entsandt worden, um die Situation zu überwachen. Auch in Polen stiegen wegen russischer Drohnenangriffe an der Grenze zur Ukraine Hubschrauber und Kampfflugzeuge auf.

Textgröße:

In Rumänien verfolgten die Kampfjets die Drohne, bis sie in der Nähe des Dorfes Chilia Veche "vom Radar verschwand", wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Die Drohne flog demnach "nicht über bewohnte Gebiete und stellte keine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung dar".

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine Ende Februar 2022 wurden in Rumänien immer wieder russische Drohnentrümmer gefunden - insbesondere wenn Russland Angriffe auf ukrainische Häfen flog. Im Februar hatte das rumänische Oberhaus ein Gesetz verabschiedet, das es dem Land ermöglicht, Drohnen abzuschießen, die seinen Luftraum verletzen.

In der Nacht zum Mittwoch waren mindestens 19 russische Drohnen in den Luftraum des Nato-Mitglieds Polen eingedrungen, mehrere von ihnen wurden abgeschossen. Polen und seine Verbündeten verurteilten den Vorfall als gezielte Provokation gegen das gesamte westliche Militärbündnis. Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Schweden, kündigten eine Verstärkung ihres Beitrags zur Luftverteidigung Polens entlang seiner östlichen Grenze zur Ukraine und Belarus an.

Am Samstag stiegen in Polen während russischer Drohnenangriffe in der Ukraine Hubschrauber und Kampfflugzeuge Polens und seiner Verbündeten auf. "Aufgrund der Gefahr durch Angriffe von unbemannten Luftfahrzeugen in den ukrainischen Regionen, die an die Republik Polen grenzen (...), operieren polnische und alliierte Flugzeuge in unserem Luftraum", erklärte das Einsatzkommando der polnischen Streitkräfte im Onlinedienst X. "Die bodengestützten Flugabwehrsysteme sowie die Radarerkennung haben das höchste Alarmniveau erreicht."

Der polnische Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk präzisierte, dass auch Hubschrauber im Einsatz seien. Der Luftraum über dem Flughafen von Lublin wurde geschlossen, und mehrere Flüge mussten umgeleitet oder starteten verspätet. Am Samstagabend gab der polnische Regierungschef Donald Tusk dann Entwarnung. Er betonte aber: "Wir bleiben wachsam."

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wertete die jüngsten Drohnen-Vorfälle als "Ausweitung des Kriegs durch Russland". Die russische Armee wisse "genau, wohin sich ihre Drohnen bewegen und wie lange sie in der Luft operieren können".

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag gesagt, dass die russischen Drohnen am Tag zuvor womöglich versehentlich in den polnischen Luftraum eingedrungen seien. Tusk wies dies umgehend zurück. US-Außenminister Marco Rubio sagte am Samstag, falls sich herausstellen sollte, dass Russland die Drohnen absichtlich nach Polen steuerte, wäre dies "höchst eskalierend".

Trump bekundete derweil seine Bereitschaft zu schärferen Sanktionen gegen Russland. Er machte aber zur Bedingung, dass alle Nato-Verbündeten den Kauf von russischem Öl stoppen. Der US-Präsident bezeichnete es als "schockierend", dass Nato-Staaten weiterhin Erdöl von Russland kaufen, da dies ihre Verhandlungsposition gegenüber Moskau schwäche.

Die Ukraine griff am Samstag nach Angaben der örtlichen Behörden eine der größten Erdölraffinerien in Russland an. Eine Drohne habe ein Feuer in der nahe der zentralrussischen Stadt Ufa gelegenen Anlage ausgelöst, erklärte der Gouverneur der Region Baschkortostan, Radij Chabirow. Niemand sei verletzt worden, die Anlage "leicht beschädigt" worden, fügte er an.

Die zum russischen Mineralölunternehmen Baschneft gehörende Einrichtung liegt rund 870 Kilometer von der Front in der Ukraine entfernt. Ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes erklärte, Kiew sei für den Angriff verantwortlich.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 hat die ukrainische Armee bereits zahlreiche Einrichtungen der russischen Erdölindustrie angegriffen, um so eine wichtige Einnahmequelle für Russland zu schwächen. Infolge mehrerer ukrainischer Angriffe auf Raffinerien waren im Sommer die Benzinpreise an russischen Tankstellen deutlich gestiegen.

(Y.Yildiz--BBZ)