Berliner Boersenzeitung - Kämpfe in Syrien: Übergangsregierung und Kurden vereinbaren Waffenstillstand

EUR -
AED 4.302171
AFN 74.368533
ALL 95.550528
AMD 436.150018
ANG 2.096399
AOA 1075.206396
ARS 1614.545411
AUD 1.635548
AWG 2.108247
AZN 1.985047
BAM 1.950261
BBD 2.360207
BDT 143.782251
BGN 1.953762
BHD 0.441726
BIF 3484.588368
BMD 1.171248
BND 1.491557
BOB 8.096969
BRL 5.834454
BSD 1.171777
BTN 109.852533
BWP 15.755186
BYN 3.297022
BYR 22956.470161
BZD 2.356796
CAD 1.600423
CDF 2706.755218
CHF 0.918282
CLF 0.026486
CLP 1042.422729
CNY 7.993535
CNH 8.002134
COP 4182.8914
CRC 533.881417
CUC 1.171248
CUP 31.038085
CVE 110.567691
CZK 24.363901
DJF 208.154493
DKK 7.472969
DOP 69.865216
DZD 155.165798
EGP 60.915224
ERN 17.568727
ETB 184.178544
FJD 2.601636
FKP 0.86691
GBP 0.866917
GEL 3.150466
GGP 0.86691
GHS 12.977138
GIP 0.86691
GMD 85.501549
GNF 10280.633292
GTQ 8.956524
GYD 245.182598
HKD 9.174331
HNL 31.190211
HRK 7.534519
HTG 153.393684
HUF 364.746094
IDR 20169.425846
ILS 3.513101
IMP 0.86691
INR 109.856841
IQD 1534.335506
IRR 1545462.365998
ISK 143.806461
JEP 0.86691
JMD 185.633565
JOD 0.830431
JPY 186.747953
KES 151.21976
KGS 102.399209
KHR 4699.631029
KMF 493.095243
KPW 1054.112214
KRW 1732.100229
KWD 0.361072
KYD 0.976522
KZT 542.985521
LAK 25679.622554
LBP 104885.301517
LKR 372.360849
LRD 215.802657
LSL 19.290126
LTL 3.458392
LVL 0.708477
LYD 7.425693
MAD 10.820115
MDL 20.072904
MGA 4845.455586
MKD 61.629134
MMK 2459.233159
MNT 4191.332877
MOP 9.452912
MRU 46.873555
MUR 54.521879
MVR 18.096405
MWK 2033.286958
MXN 20.311785
MYR 4.629361
MZN 74.85468
NAD 19.289936
NGN 1579.135959
NIO 43.020318
NOK 10.882333
NPR 175.764053
NZD 1.982697
OMR 0.450356
PAB 1.171867
PEN 4.027631
PGK 5.09786
PHP 70.511463
PKR 326.690491
PLN 4.245249
PYG 7371.096441
QAR 4.269174
RON 5.090361
RSD 117.356777
RUB 87.962614
RWF 1710.022777
SAR 4.392725
SBD 9.426671
SCR 17.387196
SDG 703.339239
SEK 10.779878
SGD 1.493822
SHP 0.874455
SLE 28.871592
SLL 24560.49046
SOS 669.39743
SRD 43.872615
STD 24242.478745
STN 24.771905
SVC 10.253921
SYP 129.576974
SZL 19.290415
THB 37.782142
TJS 11.032619
TMT 4.105226
TND 3.366751
TOP 2.820085
TRY 52.617048
TTD 7.944403
TWD 36.894564
TZS 3051.10274
UAH 51.414295
UGX 4341.687487
USD 1.171248
UYU 46.587882
UZS 14136.968717
VES 564.723485
VND 30830.188051
VUV 138.14522
WST 3.175819
XAF 654.096475
XAG 0.015036
XAU 0.000247
XCD 3.165357
XCG 2.111893
XDR 0.813036
XOF 651.80374
XPF 119.331742
YER 279.518456
ZAR 19.292105
ZMK 10542.640325
ZMW 22.293588
ZWL 377.141532
  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • Goldpreis

    42.2000

    4761.8

    +0.89%

  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1711

    -0.27%

Kämpfe in Syrien: Übergangsregierung und Kurden vereinbaren Waffenstillstand
Kämpfe in Syrien: Übergangsregierung und Kurden vereinbaren Waffenstillstand / Foto: LOUAI BESHARA - AFP

Kämpfe in Syrien: Übergangsregierung und Kurden vereinbaren Waffenstillstand

Nach bewaffneten Zusammenstößen zwischen syrischen Sicherheitskräften und kurdischen Kämpfern in Aleppo ist nach Angaben der Übergangsregierung in Damaskus ein Waffenstillstand vereinbart worden. "Wir haben uns auf einen umfassenden Waffenstillstand an allen Hauptachsen und auf Stationierungspunkte der Armee in Nord- und Nordostsyrien geeinigt", erklärte der syrische Verteidigungsminister Murhaf Abu Kasra am Dienstag im Onlinedienst X. Die Vereinbarung gelte ab sofort. Der islamistische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa traf sich Regierungskreisen zufolge mit dem syrischen Kurdenführer Maslum Abdi.

Textgröße:

Das Treffen zwischen al-Scharaa und Abdi, dem Chef der kurdisch dominierten Miliz Syrische Demokratische Kräfte (SDF), fand im Beisein von US-Vertretern in Damaskus statt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen der syrischen Übergangsregierung erfuhr. Es war das erste Treffen zwischen den beiden seit Juli.

Die Spannungen in der Großstadt Aleppo in Nordsyrien waren am Montag eskaliert. Einem Bericht des syrischen Staatsfernsehens zufolge wurden mindestens ein Mitglied der syrischen Sicherheitskräfte und ein Zivilist bei mutmaßlichen Luftangriffen der SDF getötet. Der syrischen Nachrichtenagentur Sana zufolge wurden mehrere verletzte Zivilisten ins Krankenhaus gebracht.

Die SDF bestritten jegliche Angriffe auf die Regierungstruppen. Sie warfen vielmehr regierungsnahen Milizen der islamistischen Übergangsregierung in Damaskus vor, die Kurdenviertel der Stadt abgeriegelt zu haben und mit gepanzerten Fahrzeugen vorgerückt zu sein. Die Einwohner hätten sich zusammen mit SDF-Kämpfern gewehrt.

Aktivisten zufolge hatten syrische Regierungstruppen in zwei vorwiegend von Kurden bewohnten Stadtteilen von Aleppo mit Sprengstoff beladene Drohnen eingesetzt. Die Kommunikation in den von kurdischen Einheiten kontrollierten Vierteln Scheich Maksud und Aschrafie sei unterbrochen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Stadtteile waren demnach von Verstärkungseinheiten der syrischen Armee umzingelt.

Die syrischen Kurden kontrollieren einen Großteil des ölreichen Nordosten Syriens. Seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 genossen sie dort de facto Autonomie. Beim Sieg über die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien 2019 spielten die von den USA unterstützten SDF eine entscheidende Rolle.

Im März hatten sich die SDF mit der islamistischen Übergangsregierung in Damaskus auf eine Integration der kurdischen Autonomieverwaltung in die staatlichen und militärischen Institutionen des Landes geeinigt. Meinungsverschiedenheiten beider Seiten haben die Umsetzung des Abkommens aber verzögert. Zuletzt hatten sich die Spannungen verschärft.

Die von Übergangs-Staatschef al-Scharaa angeführte islamistische HTS-Miliz und mit ihr verbündete Gruppierungen hatten im Dezember den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad in Damaskus gestürzt. Die HTS ist ein früherer Zweig von Al-Kaida, hatte sich jedoch vor Jahren von dem Terrornetzwerk losgesagt. Der frühere Dschihadist al-Scharaa gibt sich seit seinem Amtsantritt moderat.

Allerdings hat seit Assads Sturz die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Die islamistische Regierung in Damaskus ist dem Vorwurf ausgesetzt, Minderheiten wie Alawiten, Drusen oder Kurden nicht ausreichend zu schützen. Bei dem am Wochenende als undemokratisch kritisierten Auswahlverfahren zur Bestimmung der Mitglieder des ersten Parlaments nach dem Sturz Assads durften von ethnischen Minderheiten dominierte Regionen nicht teilnehmen.

(K.Lüdke--BBZ)