Berliner Boersenzeitung - USA kündigen gewichtige Sanktionen gegen russische Ölkonzerne Rosneft und Lukoil an

EUR -
AED 4.324146
AFN 75.356088
ALL 95.431906
AMD 439.007982
ANG 2.107481
AOA 1080.889884
ARS 1621.033493
AUD 1.643597
AWG 2.119392
AZN 2.002786
BAM 1.954464
BBD 2.36901
BDT 144.331305
BGN 1.96409
BHD 0.444245
BIF 3503.415074
BMD 1.17744
BND 1.495014
BOB 8.157422
BRL 5.833509
BSD 1.176261
BTN 109.624694
BWP 15.769748
BYN 3.336319
BYR 23077.821208
BZD 2.365612
CAD 1.607329
CDF 2721.063472
CHF 0.917108
CLF 0.026378
CLP 1038.172079
CNY 8.027491
CNH 8.023146
COP 4215.305336
CRC 535.922153
CUC 1.17744
CUP 31.202156
CVE 110.189651
CZK 24.295273
DJF 209.460543
DKK 7.47314
DOP 70.770104
DZD 155.5963
EGP 61.166465
ERN 17.661598
ETB 182.980437
FJD 2.584421
FKP 0.87088
GBP 0.870581
GEL 3.161404
GGP 0.87088
GHS 12.998112
GIP 0.87088
GMD 85.953266
GNF 10319.680388
GTQ 8.999954
GYD 246.091721
HKD 9.221367
HNL 31.2527
HRK 7.531027
HTG 154.022905
HUF 361.960904
IDR 20166.130184
ILS 3.512658
IMP 0.87088
INR 109.980538
IQD 1540.900516
IRR 1557752.931232
ISK 143.200556
JEP 0.87088
JMD 186.327049
JOD 0.8348
JPY 187.081086
KES 152.010224
KGS 102.96764
KHR 4710.478892
KMF 492.170222
KPW 1059.694323
KRW 1730.041877
KWD 0.36317
KYD 0.980201
KZT 548.618542
LAK 25951.482755
LBP 105330.743014
LKR 372.214413
LRD 216.943457
LSL 19.261256
LTL 3.476674
LVL 0.712221
LYD 7.454681
MAD 10.863571
MDL 20.148623
MGA 4866.527571
MKD 61.606215
MMK 2472.340222
MNT 4208.37663
MOP 9.487031
MRU 46.942903
MUR 54.598001
MVR 18.191997
MWK 2039.544717
MXN 20.375738
MYR 4.6579
MZN 75.303164
NAD 19.261256
NGN 1584.210122
NIO 43.289295
NOK 10.982159
NPR 175.256948
NZD 1.993011
OMR 0.452728
PAB 1.176296
PEN 4.038538
PGK 5.171376
PHP 70.561593
PKR 327.960489
PLN 4.231872
PYG 7499.648751
QAR 4.288224
RON 5.099256
RSD 117.354194
RUB 88.248765
RWF 1723.170461
SAR 4.416586
SBD 9.465104
SCR 16.45931
SDG 707.641326
SEK 10.758563
SGD 1.496555
SHP 0.879078
SLE 29.023661
SLL 24690.320578
SOS 672.220348
SRD 44.093912
STD 24370.627809
STN 24.482843
SVC 10.291657
SYP 130.161957
SZL 19.25626
THB 37.748824
TJS 11.147982
TMT 4.126927
TND 3.399859
TOP 2.834993
TRY 52.857582
TTD 7.982304
TWD 37.011637
TZS 3058.900462
UAH 51.954129
UGX 4358.019952
USD 1.17744
UYU 46.794763
UZS 14229.846532
VES 565.914226
VND 30994.33809
VUV 137.686615
WST 3.19697
XAF 655.489287
XAG 0.014927
XAU 0.000246
XCD 3.18209
XCG 2.119887
XDR 0.815218
XOF 655.489287
XPF 119.331742
YER 280.996123
ZAR 19.2861
ZMK 10598.367839
ZMW 22.260117
ZWL 379.135154
  • MDAX

    155.7700

    31661.09

    +0.49%

  • Euro STOXX 50

    15.8200

    5998.45

    +0.26%

  • SDAX

    144.2500

    18222.37

    +0.79%

  • Goldpreis

    -25.7000

    4803.1

    -0.54%

  • DAX

    138.0300

    24555.83

    +0.56%

  • TecDAX

    19.0600

    3730.42

    +0.51%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1762

    -0.22%

USA kündigen gewichtige Sanktionen gegen russische Ölkonzerne Rosneft und Lukoil an
USA kündigen gewichtige Sanktionen gegen russische Ölkonzerne Rosneft und Lukoil an / Foto: Jim WATSON - AFP

USA kündigen gewichtige Sanktionen gegen russische Ölkonzerne Rosneft und Lukoil an

Die USA haben gewichtige Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil angekündigt. Als Grund nannte Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch (Ortszeit) in einer Erklärung die Weigerung von Kreml-Chef Wladimir Putin, den Krieg in der Ukraine zu beenden. US-Präsident Donald Trump sagte, seine Gespräche mit Putin zur Beendigung des Ukraine-Krieges seien zwar "gut", führten jedoch "nirgendwo hin". Russland verurteilte die angekündigten Sanktionen als "völlig kontraproduktiv". Auch China kritisierte die angekündigten Maßnahmen.

Textgröße:

US-Finanzminister Bessent erklärte, das Finanzministerium verhänge "angesichts der Weigerung von Präsident Putin, diesen sinnlosen Krieg zu beenden", Sanktionen gegen die beiden größten Ölkonzerne, "die die Kriegsmaschinerie des Kremls finanzieren". Das Ministerium sei "bereit, noch weiter zu gehen, wenn dies notwendig sein sollte". Er rief zudem die Verbündeten der USA auf, sich den Sanktionen anzuschließen.

Im Vorfeld hatte Bessent dem Sender Fox Business gesagt, es handele sich um "eine der größten Sanktionen, die wir jemals gegen die Russische Föderation verhängt haben". Putin habe sich nicht "so ehrlich und offen" an den Verhandlungstisch gesetzt, wie es sich die USA erhofft hatten, betonte er.

US-Präsident Trump sagte nach der Ankündigung Bessents, er hoffe, dass die "massiven" Sanktionen gegen Russland von kurzer Dauer sein werden. Er sagte außerdem, seine Gespräche mit Kreml-Chef Putin zur Beendigung des Ukraine-Krieges führten zu nichts. "Jedes Mal, wenn ich mit Wladimir spreche, habe ich gute Gespräche, aber dann führen sie nirgendwo hin", sagte Trump im Weißen Haus an der Seite von Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Ein ursprünglich in den nächsten zwei Wochen geplanter Gipfel von Trump mit Putin in Budapest schien damit endgültig vom Tisch. US-Außenminister Marco Rubio versicherte allerdings, die US-Seite wolle sich trotz der Sanktionen "weiterhin mit den Russen treffen". Er hob hervor: "Wir sind immer an einem Dialog interessiert, wenn sich die Möglichkeit bietet, Frieden zu erreichen."

Russland reagierte am Donnerstag mit scharfer Kritik auf die angekündigten US-Sanktionen. "Wir halten diesen Schritt für völlig kontraproduktiv", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Zugleich betonte sie, dass Russland "eine starke Immunität gegen westliche Restriktionen entwickelt" habe. Russland werde sein wirtschaftliches Potenzial, "auch im Energiebereich, weiterhin selbstbewusst ausbauen".

Auch Peking kritisierte die angekündigten Sanktionen. Der chinesische Außenministeriumssprecher Guo Jiakun sagte, dass China "einseitige Sanktionen, die keine Grundlage im internationalen Recht haben und nicht vom UN-Sicherheitsrat autorisiert worden sind, durchweg ablehnt".

Auf die Frage zu Trumps Aussage, dass der chinesische Präsident Xi Jinping einen "großen Einfluss" auf Putin haben könnte, um den Krieg zu beenden, sagte Guo: "Dialog und Verhandlungen sind der einzig machbare Weg aus der Ukraine-Krise."

Trump hatte am Mittwoch gesagt, dass Xi einen "großen Einfluss auf Putin" haben könne. "Er ist ein angesehener Mann. Er ist ein sehr starker Anführer, ein sehr großes Land." Beim Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Seoul in der kommenden Woche ist geplant, dass sich Trump und Xi treffen. "Wir werden sicherlich über Russland und die Ukraine sprechen", sagte Trump.

Auch die EU-Mitgliedstaaten hatten sich am Mittwoch auf eine erneute Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau geeinigt. Sie umfassen vor allem ein Ende aller Importe von russischem Flüssiggas (LNG) durch EU-Staaten bis Ende 2026. Wenig später kündigten die USA ebenfalls neue Sanktionen gegen Moskau an.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die angekündigten Sanktionen der USA sowie der EU als "sehr wichtig". "Wir müssen uns nicht nur mit ganz Europa, mit den Vereinigten Staaten zusammen verteidigen, wie müssen auch Druck auf Putin ausüben, diesen Krieg zu beenden", betonte er.

Selenskyj erklärte zudem im Onlinedienst X, die US-Sanktionen seien ein "klares Signal", dass die Verlängerung des Krieges und die Verbreitung von "Terror" ihren Preis hätten. Er bezeichnete die Ankündigung als "starke und dringend notwendige Botschaft" dafür, dass die Aggression nicht unbeantwortet bleiben würde.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Sanktionen im Onlinedienst X als "klares Signal von beiden Seiten des Atlantiks, dass wir den gemeinsamen Druck auf den Aggressor aufrechterhalten werden".

US-Präsident Trump bemüht sich seit Monaten, ein Ende des seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu erreichen - bisher allerdings ohne Erfolg.

(F.Schuster--BBZ)