Berliner Boersenzeitung - Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

EUR -
AED 4.283794
AFN 76.404694
ALL 92.292072
AMD 424.393465
ANG 2.087696
AOA 1070.802708
ARS 1760.735104
AUD 1.630375
AWG 2.093781
AZN 1.949821
BAM 1.956717
BBD 2.350042
BDT 143.579145
BGN 1.978729
BHD 0.439916
BIF 3483.492514
BMD 1.166452
BND 1.48252
BOB 13.435182
BRL 6.014576
BSD 1.166772
BTN 111.271771
BWP 15.622122
BYN 3.52011
BYR 22862.454114
BZD 2.34668
CAD 1.616498
CDF 2656.592018
CHF 0.936074
CLF 0.027032
CLP 1063.921159
CNY 7.841064
CNH 7.838142
COP 3571.010352
CRC 529.359467
CUC 1.166452
CUP 30.910971
CVE 110.316708
CZK 24.099651
DJF 207.772934
DKK 7.475754
DOP 68.331443
DZD 155.202221
EGP 58.822061
ERN 17.496776
ETB 188.323257
FJD 2.585323
FKP 0.855821
GBP 0.855517
GEL 3.038604
GGP 0.855821
GHS 13.010265
GIP 0.855821
GMD 86.317081
GNF 10251.805237
GTQ 8.902096
GYD 244.109187
HKD 9.142585
HNL 31.295401
HRK 7.536795
HTG 152.640237
HUF 362.182679
IDR 20627.532579
ILS 3.47935
IMP 0.855821
INR 111.280487
IQD 1528.503338
IRR 1603375.401123
ISK 141.211275
JEP 0.855821
JMD 185.186801
JOD 0.826981
JPY 185.726527
KES 150.997021
KGS 102.006547
KHR 4722.112147
KMF 493.408948
KPW 1049.806909
KRW 1613.039923
KWD 0.360048
KYD 0.972343
KZT 534.271875
LAK 26188.050381
LBP 104485.778929
LKR 383.244563
LRD 211.766536
LSL 18.663188
LTL 3.444228
LVL 0.705575
LYD 7.387463
MAD 10.781792
MDL 20.162191
MGA 4993.297656
MKD 61.549641
MMK 2449.281265
MNT 4195.187296
MOP 9.420094
MRU 46.785531
MUR 54.555083
MVR 18.032901
MWK 2023.204956
MXN 19.765997
MYR 4.714781
MZN 74.542123
NAD 18.663188
NGN 1572.400606
NIO 42.940864
NOK 10.892163
NPR 178.041505
NZD 1.95502
OMR 0.448493
PAB 1.166837
PEN 3.915986
PGK 5.173425
PHP 71.975891
PKR 323.702789
PLN 4.305805
PYG 6994.278366
QAR 4.253394
RON 5.254513
RSD 117.367784
RUB 98.561364
RWF 1719.884029
SAR 4.383865
SBD 9.354214
SCR 15.977037
SDG 701.617697
SEK 11.069032
SGD 1.481603
SHP 0.864184
SLE 28.752828
SLL 24459.908871
SOS 666.826848
SRD 44.058632
STD 24143.195972
STN 24.512015
SVC 10.209786
SYP 15166.205421
SZL 18.661587
THB 38.184906
TJS 10.757612
TMT 4.094246
TND 3.399894
TOP 2.808536
TRY 56.105863
TTD 7.926885
TWD 37.181932
TZS 3091.094818
UAH 52.130535
UGX 4352.095885
USD 1.166452
UYU 46.902587
UZS 13741.617696
VES 914.127758
VND 30458.387848
VUV 137.992864
WST 3.168017
XAF 656.250533
XAG 0.017158
XAU 0.000252
XCD 3.152394
XCG 2.102922
XDR 0.824742
XOF 656.264605
XPF 119.331742
YER 276.571706
ZAR 18.641946
ZMK 10499.461895
ZMW 22.221225
ZWL 375.596985
  • Euro STOXX 50

    11.6600

    6459.64

    +0.18%

  • DAX

    142.2000

    26278.8

    +0.54%

  • TecDAX

    4.9900

    4054.22

    +0.12%

  • MDAX

    157.8500

    32268.25

    +0.49%

  • SDAX

    -2.7500

    18561.55

    -0.01%

  • Goldpreis

    2.0000

    4699.8

    +0.04%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1677

    +0.09%

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon / Foto: MAHMOUD ZAYYAT - AFP

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

Israel hat der Hisbollah einen Wiederaufbau ihres Waffenarsenals vorgeworfen und mit einer weiteren Verstärkung seiner Angriffe auf die pro-iranische Miliz im Südlibanon gedroht. Israel werde sein "Recht auf Selbstverteidigung gemäß den Bedingungen der Waffenruhe ausüben", sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntag. Am Vortag waren nach libanesischen Angaben vier Menschen bei einem israelischen Angriff auf ein Auto getötet worden. Laut der israelischen Armee gehörten die Getöteten der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan an.

Textgröße:

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministerium ereignete sich der Angriff in der südlibanesischen Region Nabatije. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass das Auto von einer israelischen Rakete getroffen worden sei.

Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Angriff und erklärten, dabei seien vier Radwan-Mitglieder getötet worden. Einer von ihnen sei an "Waffentransfers und Bemühungen zur Wiederherstellung der terroristischen Infrastruktur der Hisbollah im Südlibanon beteiligt" gewesen. Die "Aktivitäten der Terroristen stellten eine Bedrohung für den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung dar", betonte die israelische Armee.

Am Sonntag versammelten sich hunderte Menschen in der Stadt Nabatije beim Begräbnis der getöteten Hisbollah-Mitglieder, wie ein anwesender Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Zwischen Israel und der Hisbollah gilt eigentlich seit Ende November 2024 eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich jedoch gegenseitig immer wieder vor, dagegen zu verstoßen.

Zuletzt hatte die israelische Armee, die weiterhin Truppen in fünf Gebieten im Südlibanon stationiert hat, ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Die Ziele sind nach ihren Angaben stets Mitglieder und Stellungen der vom Iran unterstützten Miliz. Israel macht die Entwaffnung der Hisbollah zur Bedingung für ein Ende seiner Angriffe.

Netanjahu wirft der Hisbollah jedoch vor, sich "wieder zu bewaffnen". Israel erwarte von der libanesischen Regierung, "dass sie ihrer Verpflichtung nachkommt, die Hisbollah zu entwaffnen", sagte er am Sonntag bei einer Kabinettssitzung. "Wir werden nicht zulassen, dass der Libanon zu einer neuen Front gegen uns wird, und wir werden entsprechend handeln", warnte Netanjahu nach Angaben seines Büros.

Auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte mit einer Verstärkung der Angriffe auf Hisbollah-Ziele. "Die Verpflichtung der libanesischen Regierung zur Entwaffnung und Vertreibung der Hisbollah aus dem Südlibanon muss vollständig eingehalten werden", erklärte er. Die Miliz spiele "mit dem Feuer".

Dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun warf Katz vor, zögerlich gegen die im Libanon einflussreiche Hisbollah vorzugehen. Katz betonte, Israel werde "keine Bedrohung für die Bewohner unseres Nordens zulassen".

Tausende israelische Bewohner nahe der Grenze zum Libanon hatten ihre Häuser verlassen müssen, als nach dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen im Oktober 2023 die Hisbollah mit regelmäßigen Raketenangriffen aus dem Libanon eine zweite Front gegen Israel eröffnet hatte. Die israelische Armee reagierte mit massiven Luftangriffen auf Ziele im Libanon und später mit einer Bodenoffensive.

Der Gaza-Krieg war durch den Überfall der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden. Am vergangenen 10. Oktober war dann ein von US-Präsident Donald Trump vermitteltes Waffenruhe-Abkommen zwischen Israel und der Hamas in Kraft getreten.

Bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Freitag in Beirut warf der libanesische Präsident Aoun Israel vor, mit seinen anhaltenden Angriffen im Libanon die Lage anzuheizen. Wadephul nannte seinerseits die Entwaffnung der Hisbollah eine "Mammutaufgabe". Sie sei die Voraussetzung dafür, "dass dieser Staat Stabilität erfährt und dass es auch keine weiteren Konflikte mit Israel gibt", das berechtigte Sicherheitsinteressen habe.

Auf Druck der USA und aus Furcht vor israelischen Militäreinsätzen im Libanon hatte die Regierung in Beirut die Armee im August angewiesen, einen Plan auszuarbeiten, um die Hisbollah in Gebieten nahe der israelischen Grenze bis Jahresende zu entwaffnen. Mitte September kündigte Außenminister Jussef Raggi an, dass die libanesische Armee die Hisbollah binnen drei Monaten vollständig entwaffnen werde. Die Miliz lehnt dies ab.

Der Schlüssel zur Entspannung könnten aus Sicht des US-Sondergesandten Tom Barrack direkte Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sein. "Die Gespräche müssen mit Israel geführt werden. Sie müssen einfach mit Israel geführt werden. Israel ist bereit", sagte er am Samstag am Rande einer Sicherheitskonferenz in Bahrain.

(K.Müller--BBZ)