Berliner Boersenzeitung - Merz gegen Verschiebung von Rentenvotum - Junge Union lehnt Zustimmung weiter ab

EUR -
AED 4.326694
AFN 76.015935
ALL 95.630861
AMD 439.431256
ANG 2.108723
AOA 1080.348558
ARS 1597.898276
AUD 1.643464
AWG 2.120641
AZN 1.990074
BAM 1.955939
BBD 2.372869
BDT 144.840302
BGN 1.965247
BHD 0.444211
BIF 3503.046501
BMD 1.178134
BND 1.498634
BOB 8.140579
BRL 5.884893
BSD 1.178134
BTN 109.925484
BWP 15.806795
BYN 3.353939
BYR 23091.422431
BZD 2.369469
CAD 1.611734
CDF 2716.776701
CHF 0.922809
CLF 0.02654
CLP 1044.55684
CNY 8.036699
CNH 8.038549
COP 4259.483838
CRC 539.484163
CUC 1.178134
CUP 31.220546
CVE 110.272843
CZK 24.319866
DJF 209.793826
DKK 7.473079
DOP 70.541005
DZD 155.658556
EGP 60.992696
ERN 17.672007
ETB 183.961899
FJD 2.613452
FKP 0.868258
GBP 0.871642
GEL 3.175068
GGP 0.868258
GHS 12.987924
GIP 0.868258
GMD 86.003927
GNF 10336.612587
GTQ 9.009641
GYD 246.487532
HKD 9.222944
HNL 31.298883
HRK 7.533929
HTG 154.214059
HUF 364.812077
IDR 20236.568613
ILS 3.525247
IMP 0.868258
INR 109.170003
IQD 1543.355275
IRR 1556314.746843
ISK 143.991139
JEP 0.868258
JMD 186.041128
JOD 0.835294
JPY 187.857557
KES 152.21254
KGS 103.027527
KHR 4723.736937
KMF 493.638095
KPW 1060.33193
KRW 1743.083922
KWD 0.363537
KYD 0.98177
KZT 555.669523
LAK 25991.84873
LBP 105477.266867
LKR 372.096466
LRD 216.765418
LSL 19.333138
LTL 3.478722
LVL 0.712641
LYD 7.445823
MAD 10.880652
MDL 20.133432
MGA 4891.555521
MKD 61.632845
MMK 2474.512738
MNT 4230.96113
MOP 9.496675
MRU 47.019643
MUR 54.535436
MVR 18.202305
MWK 2046.418394
MXN 20.311086
MYR 4.66011
MZN 75.347539
NAD 19.333421
NGN 1580.395554
NIO 43.356764
NOK 11.014132
NPR 175.88844
NZD 2.000925
OMR 0.452994
PAB 1.178084
PEN 4.053188
PGK 5.105797
PHP 70.65307
PKR 328.582546
PLN 4.238466
PYG 7509.852874
QAR 4.296062
RON 5.098019
RSD 117.365262
RUB 89.981471
RWF 1720.075344
SAR 4.41947
SBD 9.466982
SCR 17.549237
SDG 708.058356
SEK 10.820096
SGD 1.499434
SHP 0.879596
SLE 29.070421
SLL 24704.872149
SOS 673.276462
SRD 44.182339
STD 24384.990965
STN 24.858623
SVC 10.307733
SYP 130.215791
SZL 19.33291
THB 37.776272
TJS 11.173995
TMT 4.129359
TND 3.399507
TOP 2.836664
TRY 52.857238
TTD 8.002569
TWD 37.216039
TZS 3076.367068
UAH 51.476046
UGX 4353.309639
USD 1.178134
UYU 47.023345
UZS 14331.019327
VES 565.101154
VND 31024.386356
VUV 139.571525
WST 3.199753
XAF 656.031504
XAG 0.014928
XAU 0.000246
XCD 3.183966
XCG 2.123151
XDR 0.815893
XOF 656.031504
XPF 119.331742
YER 281.161289
ZAR 19.330706
ZMK 10604.619103
ZMW 22.531559
ZWL 379.358602
  • TecDAX

    33.8500

    3686.91

    +0.92%

  • SDAX

    111.1300

    18089.4

    +0.61%

  • DAX

    84.4400

    24238.91

    +0.35%

  • Goldpreis

    -3.2000

    4805.1

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    14.6500

    5947.93

    +0.25%

  • MDAX

    153.0000

    31091.35

    +0.49%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1784

    0%

Merz gegen Verschiebung von Rentenvotum - Junge Union lehnt Zustimmung weiter ab
Merz gegen Verschiebung von Rentenvotum - Junge Union lehnt Zustimmung weiter ab / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Merz gegen Verschiebung von Rentenvotum - Junge Union lehnt Zustimmung weiter ab

Im Rentenstreit der Union setzt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter auf einen Parlamentsbeschluss noch in diesem Jahr. Merz zeigte sich am Montag skeptisch zum Vorschlag aus den eigenen Reihen, das Votum zu verschieben. Auf dem "SZ-Wirtschaftsgipfel" in Berlin wies er darauf hin, dass es sich bei dem Vorhaben um ein Gesetzespaket handele, zu dem auch die von der CDU vorangetriebene sogenannte Aktivrente gehört. Die Junge Union erneuerte indes ihre Absage an das geplante Vorhaben der Bundesregierung.

Textgröße:

Derzeit steht das Rentenpaket im Bundestag wegen des Widerstands der 18 Abgeordneten der Jungen Gruppe in der Union auf der Kippe. Sollten ihre Stimmen bei dem für Dezember geplanten Votum fehlen, hätte die Koalition keine Mehrheit. Die jungen Unions-Mitglieder stören sich vor allem an der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent über das Jahr 2031 hinaus - was zulasten der jungen Generationen gehe.

Der Rentenstreit in der CDU war am Wochenende bei einem Auftritt von Merz auf dem Deutschlandtag der Jungen Union im baden-württembergischen Rust eskaliert. Dort warnte Merz vor einem "Unterbietungswettkampf" bei der Rente.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hatte angesichts des Widerstands der Jungen Gruppe dafür geworben, die Abstimmung im Bundestag zu verschieben. "Es ist wichtig, dass im Parlament gerechte Lösungen für die breite Mehrheit gefunden werden", sagte die Ministerin im "Handelsblatt". Deshalb müsse die Bundesregierung weiter das Gespräch "über die Generationen hinweg" suchen.

Der Kanzler lehnte eine Verschiebung aber ab und kündigte an: "Wir werden in den nächsten Tagen weiter miteinander reden." Er verwies auf dazu von ihm bereits gemachte Vorschläge sowie auf die noch in diesem Jahr geplante Einsetzung einer Rentenkommission für weitergehende Reformschritte. Darüber hinaus hatte Merz auch einen "Begleittext" zu den aktuell anstehenden Gesetzesvorhaben ins Gespräch gebracht. Dies könnte auch in der Begründung des Gesetzes "noch mal ein Hinweis darauf sein, wie es nach 2031 weitergehen sollte", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD.

Neben der Sicherung des Rentenniveaus geht es bei dem Gesetz von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) auch um die Aktivrente, die Arbeiten über das gesetzliche Eintrittsalter hinaus attraktiver machen soll. Um 2026 wirksam zu werden, müsste dieses Vorhaben am 19. Dezember auch vom Bundesrat gebilligt werden. Ein weiterer Teil des Pakets ist die Ausweitung der Mütterrente, auf der ungeachtet hoher Kosten vor allem die CSU besteht.

Die Junge Union bleibt auch nach der Diskussion auf ihrem Deutschlandtag bei ihrer ablehnenden Haltung zum Rentenpaket. "Dieser Gesetzentwurf, so wie er im Moment da liegt, wird mit den Stimmen der Jungen Gruppe nicht zugestimmt werden. Das heißt die CDU/CSU und die SPD haben ein Problem an dieser Stelle", sagte die Vize-Vorsitzende der Jungen Union, Nicola Gehringer (CSU) im BR-Radio. Nun liege es an der Regierung, einen Kompromiss zu finden.

Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille zeigte sich am Montag "optimistisch", dass der Gesetzentwurf im Bundestag "auf die Bahn" gesetzt werde. Er verwies aber auch auf den langfristigen Reformbedarf in den Sozialversicherungssystemen.

Aus der SPD kam kein Abrücken von den Rentenplänen. Er gehe davon aus, dass das in der Koalition vereinbarte Paket verabschiedet werde, sagte Generalsekretär Tim Klüssendorf. Er habe "Vertrauen in die handelnden Akteure". Klüssendorf betonte, dass die SPD auch den beiden Unions-Projekten Aktivrente und Mütterrente zugestimmt habe. "Wir sind ein verlässlicher Partner in dieser Koalition."

Grünen-Chefin Franziska Brantner forderte eine "ehrliche Debatte darüber, wie die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht zwischen den Generationen aufgeteilt werden können". Sie warb für einen "neuen Generationenvertrag."

(Y.Yildiz--BBZ)