Berliner Boersenzeitung - Trump bekräftigt Optimismus zu Ukraine-Abkommen - Europäer pochen auf Mitsprache

EUR -
AED 4.280149
AFN 74.589844
ALL 96.103506
AMD 438.585722
AOA 1068.726117
ARS 1616.513306
AUD 1.657319
AWG 2.097827
AZN 1.983098
BAM 1.948627
BBD 2.345864
BDT 143.136316
BHD 0.439917
BIF 3461.997697
BMD 1.16546
BND 1.484789
BOB 8.047924
BRL 5.944664
BSD 1.164663
BTN 107.526089
BWP 15.626602
BYN 3.399583
BYR 22843.007863
BZD 2.342466
CAD 1.614616
CDF 2681.722235
CHF 0.92273
CLF 0.026584
CLP 1046.268001
CNY 7.960205
CNH 7.968084
COP 4250.489379
CRC 541.782289
CUC 1.16546
CUP 30.884679
CVE 110.54355
CZK 24.392545
DJF 207.125263
DKK 7.472682
DOP 70.68518
DZD 154.38958
EGP 62.072847
ERN 17.481894
ETB 181.374636
FJD 2.58138
FKP 0.880192
GBP 0.870523
GEL 3.129258
GGP 0.880192
GHS 12.837525
GIP 0.880192
GMD 85.078271
GNF 10232.735437
GTQ 8.910199
GYD 243.673554
HKD 9.128678
HNL 31.024569
HRK 7.531231
HTG 152.690693
HUF 376.849607
IDR 19830.469655
ILS 3.599359
IMP 0.880192
INR 107.551815
IQD 1526.752056
IRR 1532579.354174
ISK 143.806194
JEP 0.880192
JMD 183.34505
JOD 0.826285
JPY 184.993987
KES 150.808729
KGS 101.919296
KHR 4678.154599
KMF 494.732249
KPW 1048.900686
KRW 1729.46006
KWD 0.360372
KYD 0.970573
KZT 556.853329
LAK 25596.40882
LBP 104366.905999
LKR 367.128487
LRD 214.669545
LSL 19.364124
LTL 3.441299
LVL 0.704975
LYD 7.394846
MAD 10.844557
MDL 20.056049
MGA 4822.085966
MKD 61.616474
MMK 2447.472605
MNT 4162.53503
MOP 9.396624
MRU 46.738365
MUR 54.216779
MVR 18.018145
MWK 2024.403485
MXN 20.350661
MYR 4.644315
MZN 74.542802
NAD 19.358408
NGN 1607.145284
NIO 42.807425
NOK 11.16251
NPR 172.044485
NZD 2.002525
OMR 0.448107
PAB 1.164653
PEN 3.966933
PGK 5.022999
PHP 69.382167
PKR 325.163388
PLN 4.255235
PYG 7555.187033
QAR 4.249279
RON 5.093409
RSD 117.34427
RUB 91.552352
RWF 1702.153724
SAR 4.373528
SBD 9.380213
SCR 17.342188
SDG 700.441569
SEK 10.871477
SGD 1.486308
SLE 28.728239
SOS 666.061467
SRD 43.767645
STD 24122.660353
STN 24.987453
SVC 10.191482
SYP 128.840806
SZL 19.36408
THB 37.434205
TJS 11.070424
TMT 4.079109
TND 3.370556
TRY 51.853042
TTD 7.89958
TWD 36.986328
TZS 3015.627307
UAH 50.473474
UGX 4308.934142
USD 1.16546
UYU 47.315816
UZS 14253.571085
VES 552.913721
VND 30689.464518
VUV 139.180276
WST 3.229387
XAF 653.514763
XAG 0.015846
XAU 0.000248
XCD 3.149713
XCG 2.099109
XDR 0.814629
XOF 657.319107
XPF 119.331742
YER 278.049524
ZAR 19.164992
ZMK 10490.533013
ZMW 22.274853
ZWL 375.277511
  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1655

    -0.13%

  • MDAX

    1561.6200

    30295.08

    +5.15%

  • SDAX

    701.2300

    17234.96

    +4.07%

  • DAX

    1159.0400

    24080.63

    +4.81%

  • Euro STOXX 50

    280.1500

    5913.37

    +4.74%

  • TecDAX

    169.9700

    3595.67

    +4.73%

  • Goldpreis

    -33.9000

    4743.3

    -0.71%

Trump bekräftigt Optimismus zu Ukraine-Abkommen - Europäer pochen auf Mitsprache
Trump bekräftigt Optimismus zu Ukraine-Abkommen - Europäer pochen auf Mitsprache / Foto: Alex WROBLEWSKI - AFP

Trump bekräftigt Optimismus zu Ukraine-Abkommen - Europäer pochen auf Mitsprache

US-Präsident Donald Trump und hochrangige russische Vertreter haben sich positiv zu den aktuellen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges geäußert. Russland bestätigte ein zuvor von Trump angekündigtes Treffen seines Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau. Kremlberater Juri Uschakow nannte Teile des US-Plans "positiv", Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Verhandlungen als "ernsthaft". Europäische Spitzenpolitiker beharrten unterdessen auf ein Mitspracherecht der Europäer.

Textgröße:

Zum Stand der Gespräche schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social, es verblieben "nur noch wenige strittige Punkte". Zu Witkoffs bevorstehendem Besuch in Moskau erklärte Trump, möglicherweise werde sein Schwiegersohn und Berater Jared Kushner den US-Sonderberater begleiten. Trump kündigte zudem Gespräche von US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll mit der ukrainischen Seite an.

Der russische Präsidentenberater Uschakow bestätigte unterdessen im Staatsfernsehen den geplanten Besuchs Witkoffs für kommende Woche, hierüber sei eine "vorläufige Vereinbarung" getroffen worden. Zum Inhalt des US-Plans sagte Uschakow, einige Aspekte könnten "als positiv angesehen werden, viele erfordern jedoch spezielle Diskussionen unter Experten". In Russland seien "ernsthafte Diskussionen" über das Dokument erforderlich. Moskau habe den Plan bislang mit "niemandem im Detail" besprochen.

Später sagte Kremlsprecher Peskow einem Journalisten des Staatsfernsehens, der "Prozess" zur Beendigung des Ukraine-Krieges sei "im Gange" und "ernsthaft". "Derzeit gibt es wahrscheinlich nichts Wichtigeres als das", fügte er an. Zugleich warnte Peskow davor, dass "viele Menschen" versuchen würden, die Gespräche "zu vereiteln".

Auf europäischer Seite beharrten mehrere Spitzenpolitiker auf einer Einbeziehung in die Verhandlungen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte bei der Generaldebatte im Bundestag, über "europäische Angelegenheiten" könne "nur im Einvernehmen mit Europa entschieden werden". Ein lediglich "zwischen Großmächten verhandeltes Abkommen" werde keine Grundlage für einen echten, tragfähigen Frieden in der Ukraine sein.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte im EU-Parlament, es sei die "Pflicht" der Europäer, sich "mit allen Anstrengungen zu befassen, die zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen können". Den US-Plan bezeichnete sie als "Startpunkt" für ein Ende des Krieges und bekräftigte, dass Europa die Ukraine "auf jedem Schritt" begleiten werde.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte indes "mehr Tempo" bei der Unterstützung der Ukraine sowie bei der Verwendung von in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerten.

Kremlberater Uschakow kritisierte die Bemühungen der Europäer um eine Beteiligung an den Gesprächen. "Die Einmischung der Europäer in all diese Angelegenheiten ist meiner Meinung nach völlig unnötig", sagte er im Staatsfernsehen.

Delegationen der USA, der Ukraine und mehrerer europäischer Staaten, darunter Deutschland, hatten am Sonntag in Genf Verhandlungen über einen am 21. November von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges geführt. Der Plan wurde in seiner ursprünglichen Fassung weithin als für Moskau vorteilhaft eingestuft. Er verlangte von der Ukraine unter anderem schmerzliche territoriale Zugeständnisse und die Zusage, nicht der Nato beizutreten.

Der US-Plan wurde auf Druck der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten mittlerweile durch einen Vorschlag ersetzt, der die Interessen der Ukraine stärker berücksichtigt. Die Ukraine erklärte später, sie habe eine "Einigung" mit den USA erzielt, beide Seiten hätten nach den Gesprächen in Genf einige der strittigen Punkte zurückgenommen.

Es ist aber unklar, welche Punkte genau gestrichen wurden und welche bestehen bleiben. Zwischen den Verhandlungspositionen Russlands und der Ukraine bestehen weiterhin tiefgreifende Differenzen.

Ungeachtet der diplomatischen Bemühungen startete Russland einen Großangriff auf Saporischschja im Südosten der Ukraine. Dem Chef der örtlichen Militärverwaltung zufolge wurden bei dem Angriff sieben Hochhäuser beschädigt. Zwölf Menschen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. In der Nacht zuvor hatten heftige Explosionen die ukrainische Hauptstadt Kiew erschüttert, nach Behördenangaben wurden sieben Menschen getötet.

(G.Gruner--BBZ)