Berliner Boersenzeitung - Streit um Ukraine-Krieg verhindert Einigung bei G20-Finanzministertreffen

EUR -
AED 4.306648
AFN 74.461506
ALL 95.497331
AMD 434.727564
ANG 2.098581
AOA 1076.325242
ARS 1633.705651
AUD 1.629932
AWG 2.110441
AZN 1.990101
BAM 1.957665
BBD 2.361982
BDT 143.891226
BGN 1.955795
BHD 0.442753
BIF 3488.090018
BMD 1.172467
BND 1.495947
BOB 8.103309
BRL 5.811567
BSD 1.172733
BTN 111.245814
BWP 15.937342
BYN 3.309322
BYR 22980.357766
BZD 2.358569
CAD 1.592545
CDF 2720.123559
CHF 0.917415
CLF 0.02684
CLP 1056.358057
CNY 8.005782
CNH 8.013679
COP 4287.278858
CRC 533.162614
CUC 1.172467
CUP 31.070382
CVE 110.789427
CZK 24.393209
DJF 208.370507
DKK 7.473365
DOP 69.643298
DZD 155.256906
EGP 62.917406
ERN 17.587008
ETB 184.077179
FJD 2.570166
FKP 0.869145
GBP 0.862578
GEL 3.148075
GGP 0.869145
GHS 13.12576
GIP 0.869145
GMD 86.187315
GNF 10291.333984
GTQ 8.959416
GYD 245.34157
HKD 9.184821
HNL 31.211402
HRK 7.535213
HTG 153.622108
HUF 364.437404
IDR 20329.409352
ILS 3.461651
IMP 0.869145
INR 111.20172
IQD 1535.932075
IRR 1541794.411352
ISK 143.814764
JEP 0.869145
JMD 183.755098
JOD 0.831328
JPY 184.403258
KES 151.459625
KGS 102.497669
KHR 4704.52686
KMF 492.436504
KPW 1055.045445
KRW 1730.93099
KWD 0.360288
KYD 0.977302
KZT 543.190145
LAK 25767.909322
LBP 104994.441056
LKR 374.803909
LRD 215.558395
LSL 19.533573
LTL 3.461991
LVL 0.709214
LYD 7.451067
MAD 10.826546
MDL 20.205719
MGA 4871.6014
MKD 61.59416
MMK 2461.808933
MNT 4195.204721
MOP 9.462803
MRU 46.886726
MUR 55.153169
MVR 18.120435
MWK 2041.877336
MXN 20.490034
MYR 4.655275
MZN 74.92656
NAD 19.533194
NGN 1612.447343
NIO 43.052703
NOK 10.877037
NPR 177.984744
NZD 1.989308
OMR 0.450813
PAB 1.172702
PEN 4.112661
PGK 5.089029
PHP 72.001174
PKR 326.825224
PLN 4.256425
PYG 7212.580237
QAR 4.272177
RON 5.200595
RSD 117.336986
RUB 87.940393
RWF 1714.147095
SAR 4.397022
SBD 9.4367
SCR 17.147353
SDG 704.074903
SEK 10.841042
SGD 1.493483
SHP 0.875365
SLE 28.87203
SLL 24586.047146
SOS 670.069188
SRD 43.918305
STD 24267.70452
STN 24.856305
SVC 10.261785
SYP 129.726557
SZL 19.533492
THB 38.16148
TJS 10.999879
TMT 4.109498
TND 3.379065
TOP 2.82302
TRY 52.971245
TTD 7.960332
TWD 37.040569
TZS 3054.277308
UAH 51.529156
UGX 4409.634413
USD 1.172467
UYU 46.769153
UZS 13996.395816
VES 572.885541
VND 30901.546392
VUV 138.944777
WST 3.179952
XAF 656.6303
XAG 0.01589
XAU 0.000255
XCD 3.168652
XCG 2.113548
XDR 0.818052
XOF 657.166456
XPF 119.331742
YER 279.809895
ZAR 19.580438
ZMK 10553.630303
ZMW 21.900456
ZWL 377.533971
  • Goldpreis

    -26.2000

    4603.4

    -0.57%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1738

    -0.02%

  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

Streit um Ukraine-Krieg verhindert Einigung bei G20-Finanzministertreffen
Streit um Ukraine-Krieg verhindert Einigung bei G20-Finanzministertreffen / Foto: MADE NAGI - POOL/AFP

Streit um Ukraine-Krieg verhindert Einigung bei G20-Finanzministertreffen

Wegen des Streits um den Ukraine-Krieg hat sich die G20-Staatengruppe bei einem Finanzministertreffen nicht auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen können. Das Gastgeberland Indonesien teilte am Sonntag nach Ende der Beratungen auf der Insel Bali mit, "viele Mitglieder" der Gruppe hätten die russische Invasion im Nachbarland "energisch verurteilt" und Moskau aufgefordert, den Krieg zu beenden. Russland gehört der G20-Gruppe an.

Textgröße:

Viele G20-Mitgliedstaaten seien sich einig gewesen, dass "Russlands Krieg gegen die Ukraine" die Weltwirtschaft schwer belaste, teilte die indonesische Regierung ferner mit. Das Gastgeberland veröffentlichte wegen der fehlenden Einigung in der Gruppe eine eigene Abschlusserklärung zu dem zweitägigen Treffen. Darin wurden die Meinungsverschiedenheiten unter den Mitgliedern festgehalten.

Das politisch neutrale Indonesien hat derzeit den Vorsitz in der Gruppe 20 führender Industrie- und Schwellenländer inne. Es hatte sich den Forderungen westlicher Staaten widersetzt, Russland von den G20-Treffen auszuschließen. Die kanadische Finanzministerin Chrystia Freeland nannte die Teilnahme Russlands an dem Treffen auf Bali "absurd". Dies sei so, "als ob man einen Pyromanen zu einem Treffen von Feuerwehrleuten einlädt", sagte die Ministerin, die ukrainische Wurzeln hat.

Die indonesische Abschlusserklärung umfasste 14 Abschnitte, von denen zwei die Differenzen unter den Mitgliedern betreffen. So habe "ein Mitgliedstaat" die Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs als "zusätzliche Herausforderung" bezeichnet - damit war offensichtlich Russland selbst gemeinst. Zudem gab es demnach keine gemeinsame Position in der Frage, ob die russische Invasion die globale Ernährungskrise verschärft.

"Die Mehrheit der Mitglieder ist übereingekommen, dass es eine alarmierende Zunahme der Unsicherheit bei Nahrungsmitteln und Energie gib", hieß es in der indonesischen Erklärung. Viele Mitglieder stünden bereit, um hinsichtlich der Versorgung mit diesen Gütern "umgehend gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen".

Der russische Finanzminister Anton Siluanow hatte an dem Treffen nur virtuell teilgenommen, jedoch war sein Stellvertreter Timur Maximow vor Ort. Auch der ukrainische Finanzminister Serhij Marschenko nahm virtuell teil, obwohl sein Land nicht zur G20 gehört.

Maximow befand sich im Raum, als westliche Vertreter den russischen Angriffskrieg verurteilten, wie ein Teilnehmer berichtete. Eine Woche zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow während eines G20-Treffens auf Bali den Raum verlassen, als seine deutsche Kollegin Annalena Baerbock (Grüne) eine Rede hielt.

In anderen Bereichen bekundeten die G20-Finanzminister Einigkeit - so bei der geplanten Einführung internationaler Steuerregeln im Jahr 2024 oder beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie, die Inflation und den Klimawandel. Das nächste Treffen der G20-Finanzminister ist für Oktober in Washington geplant.

(Y.Berger--BBZ)