Berliner Boersenzeitung - Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein

EUR -
AED 4.372834
AFN 77.994424
ALL 96.331465
AMD 448.709897
ANG 2.131441
AOA 1091.270068
ARS 1667.576826
AUD 1.680978
AWG 2.146229
AZN 2.016587
BAM 1.955432
BBD 2.397139
BDT 145.592598
BGN 1.999619
BHD 0.449112
BIF 3527.506472
BMD 1.190696
BND 1.506804
BOB 8.224349
BRL 6.189946
BSD 1.190171
BTN 107.754267
BWP 15.613668
BYN 3.419142
BYR 23337.639684
BZD 2.393639
CAD 1.611476
CDF 2631.438409
CHF 0.90999
CLF 0.025761
CLP 1017.187351
CNY 8.228721
CNH 8.227792
COP 4353.636683
CRC 588.984202
CUC 1.190696
CUP 31.553441
CVE 110.242863
CZK 24.24376
DJF 211.940111
DKK 7.471914
DOP 74.595334
DZD 154.165338
EGP 55.716943
ERN 17.860439
ETB 184.757227
FJD 2.608337
FKP 0.871257
GBP 0.871238
GEL 3.203233
GGP 0.871257
GHS 13.09737
GIP 0.871257
GMD 87.511768
GNF 10447.858144
GTQ 9.127167
GYD 249
HKD 9.308259
HNL 31.450949
HRK 7.529125
HTG 156.117995
HUF 378.117426
IDR 19944.156362
ILS 3.66208
IMP 0.871257
INR 107.869068
IQD 1559.086927
IRR 50158.065069
ISK 145.002627
JEP 0.871257
JMD 186.214171
JOD 0.844181
JPY 183.871425
KES 153.411127
KGS 104.12625
KHR 4798.504967
KMF 492.948664
KPW 1071.629947
KRW 1735.498472
KWD 0.365419
KYD 0.991801
KZT 585.552418
LAK 25558.901695
LBP 106575.561413
LKR 368.26605
LRD 221.967292
LSL 18.959693
LTL 3.515816
LVL 0.72024
LYD 7.503588
MAD 10.850021
MDL 20.142955
MGA 5269.008334
MKD 61.62866
MMK 2500.636925
MNT 4251.409725
MOP 9.583676
MRU 46.782802
MUR 54.391445
MVR 18.408351
MWK 2063.711594
MXN 20.521793
MYR 4.671694
MZN 75.918431
NAD 18.959693
NGN 1619.596236
NIO 43.801388
NOK 11.323446
NPR 172.407552
NZD 1.967005
OMR 0.457831
PAB 1.190161
PEN 3.996548
PGK 5.106018
PHP 69.634248
PKR 332.93985
PLN 4.21651
PYG 7833.525673
QAR 4.338229
RON 5.090817
RSD 117.388364
RUB 92.09719
RWF 1737.680253
SAR 4.465897
SBD 9.590911
SCR 16.382242
SDG 716.209167
SEK 10.592169
SGD 1.50545
SHP 0.89333
SLE 29.023166
SLL 24968.296849
SOS 679.926489
SRD 45.115489
STD 24645.00117
STN 24.49539
SVC 10.413909
SYP 13168.590508
SZL 18.940958
THB 37.165783
TJS 11.169557
TMT 4.167436
TND 3.428711
TOP 2.86691
TRY 51.955843
TTD 8.072379
TWD 37.522761
TZS 3067.348152
UAH 51.258253
UGX 4231.150364
USD 1.190696
UYU 45.640835
UZS 14663.301833
VES 458.168364
VND 30821.163429
VUV 142.646039
WST 3.231182
XAF 655.833567
XAG 0.014535
XAU 0.000236
XCD 3.217915
XCG 2.144969
XDR 0.815646
XOF 655.833567
XPF 119.331742
YER 283.802267
ZAR 18.974347
ZMK 10717.685994
ZMW 22.642643
ZWL 383.403595
  • TecDAX

    15.8000

    3651.2

    +0.43%

  • MDAX

    -3.6600

    31962.21

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    -11.9500

    6047.06

    -0.2%

  • SDAX

    185.4400

    18318.46

    +1.01%

  • DAX

    -27.0200

    24987.85

    -0.11%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1903

    -0.14%

  • Goldpreis

    -31.5000

    5047.9

    -0.62%

Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein
Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein / Foto: -, SAUL LOEB - KHAMENEI.IR/AFP/Archiv

Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein

Inmitten von Vorbereitungen für neue Atomgespräche mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Warnung an Teherans geistliches Oberhaupt gerichtet. Ayatollah Ali Chamenei "sollte sehr besorgt sein, ja, das sollte er", sagte Trump am Mittwoch in einem Interview mit dem Sender NBC News. "Wie Sie wissen, verhandeln sie mit uns", fügte er hinzu, offenbar Bezug nehmend auf Pläne für neue Gespräche mit dem Iran in dieser Woche.

Textgröße:

Weiter sagte Trump, dass der Iran nach den US-Angriffen im Juni den Bau einer neuen Atomanlage ins Auge gefasst habe. "Sie haben darüber nachgedacht, eine neue Anlage in einem anderen Teil des Landes zu errichten", sagte Trump. "Wir haben davon erfahren, und ich habe gesagt: Wenn ihr das tut, werden wir euch sehr übel mitspielen."

Die USA hatten während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran im Juni Atomanlagen des Landes bombardiert. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Iran mit tausenden Toten drohte Trump der Führung in Teheran mit einem erneuten militärischen Angriff. Die USA entsandten einen Flugzeugträger in die Region und forderten von Teheran die Aufnahme von Verhandlungen über das iranische Atomprogramm.

Trump äußerte sich bei NBC, nachdem das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtet hatte, dass die für Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran wegen Unstimmigkeiten über den Ort und das Gesprächsformat kurz vor dem "Scheitern" stünden.

Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu dem "Axios"-Bericht. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi teilte jedoch mit, dass die Atomgespräche mit den USA für Freitag im Oman geplant seien. "Die Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten sollen am Freitag um etwa zehn Uhr in Maskat stattfinden", schrieb Araghtschi am Mittwoch im Onlinedienst X. Dem Emirat dankte er "für die nötigen Vorbereitungen". Eine Bestätigung aus Washington stand indes weiter aus.

Zuvor hatten iranische Medien über die bevorstehenden indirekten Verhandlungen in Omans Hauptstadt Maskat berichtet. Den iranischen Nachrichtenagenturen Isna und Tasnim zufolge beschränken sich die Gespräche "auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran".

Isna hatte berichtet, dass die iranische Delegation von Außenminister Araghtschi angeführt wird, der demnach von den iranischen Spitzendiplomaten Madschid Tacht-Rawantschi and Kasem Gharibabadi begleitet wird. Für die US-Seite reisen laut Isna die Sondergesandten von US-Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, zu den Gesprächen in den Oman.

Vor Araghtschis jüngsten Äußerungen hatte US-Außenminister Marco Rubio erklärt, dass die USA bereit seien, sich in dieser Woche mit dem Iran zu treffen. Er unterstrich, dass die Gespräche sich nicht nur auf Teherans Atomprogramm, sondern auch auf die Entwicklung ballistischer Raketen erstrecken müssten. "Wenn die Iraner sich treffen wollen, sind wir bereit", sagte Rubio am Mittwoch Journalisten, ohne allerdings ein Treffen am Freitag zu bestätigen. "Wenn sie ihre Meinung ändern, ist das für uns auch in Ordnung."

Rubio zufolge war Witkoff bereit gewesen, sich mit iranischen Vertretern in der Türkei zu treffen. Er habe dann aber "widersprüchliche Berichte" darüber erhalten, ob Teheran zugestimmt habe.

Israel und westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet. Bei seinen Angriffswellen auf Israel im Juni hatte der Iran ballistische Raketen eingesetzt. In früheren Gesprächen über sein umstrittenes Atomprogramm hatte Teheran einem Ende seines ballistischen Raketenprogramms eine Absage erteilt.

(T.Burkhard--BBZ)