Berliner Boersenzeitung - Russland weist deutschen Diplomaten aus - Wadephul: "Völlig inakzeptabel"

EUR -
AED 4.191534
AFN 73.045296
ALL 93.794042
AMD 418.994907
ANG 2.043442
AOA 1047.18085
ARS 1702.858255
AUD 1.644237
AWG 2.057249
AZN 1.930334
BAM 1.956693
BBD 2.303962
BDT 140.984347
BGN 1.929854
BHD 0.431299
BIF 3404.313438
BMD 1.141331
BND 1.477487
BOB 7.902385
BRL 5.903763
BSD 1.143927
BTN 108.578081
BWP 15.450187
BYN 3.267434
BYR 22370.08606
BZD 2.30066
CAD 1.620126
CDF 2573.700908
CHF 0.922857
CLF 0.026875
CLP 1057.728313
CNY 7.754373
CNH 7.762916
COP 3809.374563
CRC 521.14014
CUC 1.141331
CUP 30.245269
CVE 110.314866
CZK 24.242976
DJF 203.703866
DKK 7.475324
DOP 67.551127
DZD 152.080769
EGP 55.712583
ERN 17.119964
ETB 183.502261
FJD 2.555667
FKP 0.853807
GBP 0.854686
GEL 3.018803
GGP 0.853807
GHS 13.055213
GIP 0.853807
GMD 83.887597
GNF 10032.579027
GTQ 8.72806
GYD 239.281308
HKD 8.950032
HNL 30.621244
HRK 7.534499
HTG 149.649614
HUF 355.596481
IDR 20535.282471
ILS 3.466165
IMP 0.853807
INR 108.583256
IQD 1498.497067
IRR 1569330.017018
ISK 143.602375
JEP 0.853807
JMD 180.163808
JOD 0.809234
JPY 185.279034
KES 147.51677
KGS 99.809601
KHR 4595.157695
KMF 491.913345
KPW 1027.198229
KRW 1721.914767
KWD 0.353538
KYD 0.953239
KZT 536.772046
LAK 25775.99041
LBP 102437.300287
LKR 382.988157
LRD 207.964007
LSL 18.580343
LTL 3.370053
LVL 0.69038
LYD 7.337381
MAD 10.696676
MDL 20.127451
MGA 4850.298747
MKD 61.659096
MMK 2396.130641
MNT 4092.362105
MOP 9.239998
MRU 45.650636
MUR 53.733972
MVR 17.644832
MWK 1983.139888
MXN 19.971385
MYR 4.654002
MZN 72.942327
NAD 18.580425
NGN 1566.739825
NIO 41.909821
NOK 11.173915
NPR 173.726814
NZD 2.003127
OMR 0.438839
PAB 1.143932
PEN 3.888809
PGK 5.027339
PHP 70.228403
PKR 318.038924
PLN 4.301904
PYG 6964.209084
QAR 4.170285
RON 5.234255
RSD 117.350515
RUB 87.312208
RWF 1676.394509
SAR 4.25632
SBD 9.241697
SCR 14.900406
SDG 685.359841
SEK 11.054999
SGD 1.47493
SHP 0.852119
SLE 27.819969
SLL 23933.142939
SOS 653.701223
SRD 42.899172
STD 23623.245736
STN 24.511402
SVC 10.009612
SYP 126.153701
SZL 18.569882
THB 38.082835
TJS 10.57528
TMT 4.006072
TND 3.383459
TOP 2.748051
TRY 53.480141
TTD 7.763645
TWD 36.512344
TZS 2995.988015
UAH 50.907427
UGX 4186.947674
USD 1.141331
UYU 46.040812
UZS 13746.394513
VES 769.356165
VND 30009.013917
VUV 137.12532
WST 3.158952
XAF 656.268031
XAG 0.018869
XAU 0.000277
XCD 3.084504
XCG 2.06155
XDR 0.81618
XOF 656.259402
XPF 119.331742
YER 270.552152
ZAR 18.568826
ZMK 10273.344849
ZMW 21.076712
ZWL 367.508091
  • Goldpreis

    -20.1000

    4137.3

    -0.49%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1423

    +0.12%

  • DAX

    -352.6400

    25465.25

    -1.38%

  • MDAX

    -664.2000

    32627.04

    -2.04%

  • TecDAX

    -79.6800

    3832.85

    -2.08%

  • Euro STOXX 50

    -78.1500

    6319.86

    -1.24%

  • SDAX

    -391.2000

    18148.27

    -2.16%

Russland weist deutschen Diplomaten aus - Wadephul: "Völlig inakzeptabel"
Russland weist deutschen Diplomaten aus - Wadephul: "Völlig inakzeptabel" / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Russland weist deutschen Diplomaten aus - Wadephul: "Völlig inakzeptabel"

Als Vergeltung für die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Deutschland in einem Spionagefall weist Russland einen deutschen Diplomaten aus. Das russische Außenministerium erklärte am Donnerstag, es habe einen diplomatischen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau zur unerwünschten Person erklärt. Es handle sich um eine Reaktion auf die vorherige Ausweisung eines russischen Diplomaten durch Berlin. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die russische Entscheidung als "völlig inakzeptabel" und drohte mit weiteren Schritten.

Textgröße:

Am 22. Januar hatte das Auswärtige Amt nach der Festnahme einer Deutsch-Ukrainerin in Berlin wegen mutmaßlicher Spionage für einen russischen Geheimdienst den russischen Botschafter einbestellt und einen Diplomaten Moskaus ausgewiesen. Der Diplomat soll als Kontaktmann agiert haben, der Informationen von Ilona W. unter anderem zum Ukraine-Krieg erhalten haben soll.

Moskau warf Berlin nun vor, die "volle Verantwortung für die neue Eskalation in den bilateralen Beziehungen" zu tragen. Den Spionagevorwurf wies Moskau als "unbegründet" zurück und hielt Berlin vor, eine "Spion-Manie" entwickelt zu haben.

Bundesaußenminister Wadephul kritisierte Moskau seinerseits am Donnerstag scharf. Die Ausweisung des deutschen Diplomaten "entbehrt jeder sachlichen Grundlage", sagte er bei einem Besuch im Sultanat Brunei. "Wir behalten uns weitere Maßnahmen vor", fuhr er fort.

Bei dem betroffenen Mitarbeiter handele es sich um einen Angehörigen des Militärattaché-Stabs der deutschen Botschaft in Moskau. "Während sich unsere Diplomaten an Recht und Gesetz halten, setzt Russland auf Eskalation und Spionage unter dem Deckmantel der Diplomatie", sagte Wadephul. "Russland setzt auf ungerechtfertigte Vergeltungsmethoden statt auf Diplomatie." Deutschland werde auch künftig "entschieden auf derartige sicherheitsgefährdende Aktivitäten Russlands reagieren".

Die mutmaßliche Spionin Ilona W. sitzt in Deutschland in Untersuchungshaft. Spätestens seit November 2023 soll sie der Bundesanwaltschaft zufolge geheimdienstliche Kontakte in die russische Botschaft gehabt haben. Unter anderem besteht demnach der Verdacht, dass W. Hintergrundinformationen über Teilnehmer hochkarätiger politischer Veranstaltungen zusammenstellte. Außerdem habe sie Erkundigungen über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine eingeholt.

Einige Male soll die mutmaßliche Spionin außerdem ihrem Kontaktmann aus der Botschaft dabei geholfen haben, unter falscher Identität selbst politische Veranstaltungen in Berlin zu besuchen, um dort Kontakte aufzubauen.

Ermittelt wird in dem Fall auch gegen zwei frühere Angehörige der Bundeswehr, welche die mutmaßliche Spionin persönlich kannte. Sie stehen unter Verdacht, ihr dienstliche Informationen gegeben zu haben.

(K.Lüdke--BBZ)