Berliner Boersenzeitung - Iran droht auch bei "begrenztem" US-Angriff mit Gegenschlag "mit voller Härte"

EUR -
AED 4.202411
AFN 73.235002
ALL 94.010822
AMD 420.942906
ANG 2.048741
AOA 1049.890918
ARS 1708.312595
AUD 1.651213
AWG 2.062583
AZN 1.949836
BAM 1.956929
BBD 2.306993
BDT 141.221492
BGN 1.934858
BHD 0.431849
BIF 3406.765878
BMD 1.14429
BND 1.478053
BOB 7.931577
BRL 5.916437
BSD 1.145441
BTN 109.123599
BWP 15.448995
BYN 3.32335
BYR 22428.090154
BZD 2.30369
CAD 1.624836
CDF 2570.076459
CHF 0.918962
CLF 0.026815
CLP 1055.367966
CNY 7.768706
CNH 7.764588
COP 3833.921811
CRC 521.801106
CUC 1.14429
CUP 30.323693
CVE 110.328665
CZK 24.19568
DJF 203.971962
DKK 7.478628
DOP 67.853899
DZD 152.60404
EGP 56.395058
ERN 17.164355
ETB 183.674631
FJD 2.586612
FKP 0.856767
GBP 0.856761
GEL 3.015251
GGP 0.856767
GHS 13.011508
GIP 0.856767
GMD 82.965454
GNF 10044.796361
GTQ 8.741044
GYD 239.578249
HKD 8.976557
HNL 30.657834
HRK 7.538017
HTG 149.806446
HUF 353.483164
IDR 20590.817625
ILS 3.431327
IMP 0.856767
INR 109.305071
IQD 1500.365788
IRR 1574486.25789
ISK 144.089478
JEP 0.856767
JMD 181.327312
JOD 0.811347
JPY 184.654568
KES 148.094492
KGS 100.065561
KHR 4586.646729
KMF 493.189526
KPW 1029.861683
KRW 1749.36247
KWD 0.355062
KYD 0.954551
KZT 541.642555
LAK 25863.732889
LBP 102571.960304
LKR 383.658213
LRD 207.8945
LSL 18.57902
LTL 3.378792
LVL 0.69217
LYD 7.34175
MAD 10.710881
MDL 20.148035
MGA 4856.141746
MKD 61.673553
MMK 2402.656197
MNT 4102.12012
MOP 9.252339
MRU 45.710377
MUR 53.839292
MVR 17.691161
MWK 1986.285054
MXN 19.989726
MYR 4.65845
MZN 73.132026
NAD 18.57902
NGN 1567.769704
NIO 42.144319
NOK 11.261005
NPR 174.597958
NZD 2.005065
OMR 0.44155
PAB 1.145361
PEN 3.897349
PGK 5.031904
PHP 70.375043
PKR 318.454328
PLN 4.293435
PYG 6964.50578
QAR 4.186916
RON 5.227162
RSD 117.370878
RUB 88.277295
RWF 1676.884883
SAR 4.289228
SBD 9.22131
SCR 15.409196
SDG 687.15054
SEK 11.051625
SGD 1.477741
SHP 0.854328
SLE 27.863894
SLL 23995.199932
SOS 654.623517
SRD 42.986453
STD 23684.499186
STN 24.514146
SVC 10.021783
SYP 126.480809
SZL 18.576018
THB 37.956532
TJS 10.617227
TMT 4.016459
TND 3.380351
TOP 2.755177
TRY 53.515602
TTD 7.763022
TWD 36.546387
TZS 3005.852736
UAH 51.014004
UGX 4180.412311
USD 1.14429
UYU 46.066583
UZS 13720.91767
VES 731.090824
VND 30090.258096
VUV 137.090696
WST 3.173322
XAF 656.381655
XAG 0.018332
XAU 0.000274
XCD 3.092502
XCG 2.064191
XDR 0.816328
XOF 656.381655
XPF 119.331742
YER 271.254434
ZAR 18.573553
ZMK 10299.990075
ZMW 21.046616
ZWL 368.461014
  • MDAX

    449.5100

    32994.37

    +1.36%

  • Euro STOXX 50

    52.2100

    6412.68

    +0.81%

  • DAX

    198.4300

    25779.31

    +0.77%

  • TecDAX

    11.8800

    3899.62

    +0.3%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.144

    +0.03%

  • Goldpreis

    61.6000

    4187.3

    +1.47%

  • SDAX

    310.6500

    18539.82

    +1.68%

Iran droht auch bei "begrenztem" US-Angriff mit Gegenschlag "mit voller Härte"
Iran droht auch bei "begrenztem" US-Angriff mit Gegenschlag "mit voller Härte" / Foto: ATTA KENARE - AFP

Iran droht auch bei "begrenztem" US-Angriff mit Gegenschlag "mit voller Härte"

Im Konflikt mit den USA hat der Iran die Regierung in Washington vor jeder Art von Angriff gewarnt. Teheran würde auch auf einen "begrenzten Angriff" der USA wie jeder andere Staat "als Teil seines Rechts auf Selbstverteidigung mit voller Härte" reagieren, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, am Montag vor Journalisten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte vor einem neuen Krieg in der Region und drängte auf eine diplomatische Lösung.

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran seit Wochen mit einem militärischen Angriff und verstärkte die Präsenz der US-Armee in der Golfregion. In der vergangenen Woche waren die Konfliktparteien in der Schweiz erneut zu indirekten Verhandlungen zusammengekommen. Anfang Februar hatte es eine erste Gesprächsrunde unter Vermittlung des Oman gegeben. Die USA drängen auf eine Einigung zum iranischen Atomprogramm und die Einstellung des iranischen Raketenprogramms. Teheran besteht darauf, dass sich die Gespräche auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land beschränken.

Bakaei reagierte am Montag auf eine vorherige Äußerung Trumps. Der US-Präsident hatte am Freitag auf Nachfrage eines Journalisten gesagt, er erwäge einen "begrenzten" Angriff auf den Iran, wenn Teheran nicht zu einem Abkommen mit den USA bereit sei. "So etwas wie einen begrenzten Angriff gibt es meines Erachtens nicht", sagte Bakaei. "Ein Angriff ist ein Angriff."

US-Verhandlungsführer Steve Witkoff hatte am Samstag gesagt, Trump wundere sich, dass der Iran trotz des hohen US-Militäraufgebots bisher nicht "kapituliert" habe. Bakaei sagte dazu am Montag, der Iran habe in seiner Geschichte noch nie kapituliert.

EU-Chefdiplomatin Kallas warnte in Brüssel vor einer Eskalation des Konflikts. "Wir brauchen nicht noch einen Krieg in dieser Region", sagte sie am Rande eines EU-Außenministertreffens. Der Iran sei so schwach wie nie zuvor, fügte Kallas hinzu. Diese Chance sollte genutzt werden, um eine diplomatische Lösung zu finden.

Angesichts der US-Drohungen rief Indien seine Bürgerinnen und Bürger im Iran dazu auf, das Land zu verlassen. Die Menschen sollten Proteste meiden, warnte die indische Botschaft in Teheran weiter. Zuvor hatten bereits Serbien, Schweden, Australien und Polen ihre Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aus dem Iran aufgerufen. Für deutsche Staatsangehörige gilt bereits seit Längerem eine Reisewarnung für den Iran und eine Aufforderung zur Ausreise.

Derweil gab es im Iran am Wochenende erneut Proteste. Studierende gedachten zum Beginn des neuen Semesters der im Januar bei Protesten Getöteten. Wie iranische und Exil-Medien berichteten, gab es an mehreren Teheraner Universitäten Kundgebungen für und gegen die Regierung.

Im Iran hatte es ab Ende Dezember Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten gegeben, die sich rasch zu einer landesweiten Protestwelle gegen die Regierung ausweiteten. Teheran ließ die Demonstrationen im Januar blutig niedergeschlagen, tausende Menschen wurden getötet.

Die aktuellen Verhandlungen unter Vermittlung des Oman sind die ersten Gespräche zwischen Washington und Teheran seit dem Zwölf-Tage-Krieg im Juni, in dessen Verlauf die USA an der Seite Israels eingriffen und mehrere iranische Atomanlagen bombardierten. Die USA und andere westliche Länder werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran weist dies zurück und beharrt auf seinem Recht einer zivilen Nutzung der Atomenergie.

Vor wenigen Tagen hatte Trump der Führung in Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi will Teheran in den kommenden Tagen einen Entwurf für ein Abkommen mit den USA vorlegen.

Der Iran und Oman erklärten, die Gespräche sollten am Donnerstag in Genf weitergehen. Die USA bestätigten dies bislang nicht.

(U.Gruber--BBZ)