Berliner Boersenzeitung - Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet

EUR -
AED 4.181136
AFN 72.289455
ALL 94.02056
AMD 418.946025
ANG 2.03837
AOA 1044.575935
ARS 1689.481599
AUD 1.651944
AWG 2.052143
AZN 1.93708
BAM 1.954183
BBD 2.293762
BDT 140.311448
BGN 1.925064
BHD 0.429437
BIF 3388.137306
BMD 1.138498
BND 1.476353
BOB 7.898327
BRL 5.90607
BSD 1.138838
BTN 108.539293
BWP 16.258263
BYN 3.317897
BYR 22314.562051
BZD 2.290465
CAD 1.619206
CDF 2578.69819
CHF 0.923202
CLF 0.026716
CLP 1051.380574
CNY 7.734899
CNH 7.741035
COP 3891.374997
CRC 518.362027
CUC 1.138498
CUP 30.170199
CVE 110.171914
CZK 24.25405
DJF 202.798652
DKK 7.474377
DOP 67.622864
DZD 151.692765
EGP 55.879648
ERN 17.077471
ETB 183.818489
FJD 2.557351
FKP 0.858786
GBP 0.859822
GEL 3.005607
GGP 0.858786
GHS 12.905096
GIP 0.858786
GMD 83.682903
GNF 9983.564718
GTQ 8.685661
GYD 238.228717
HKD 8.930316
HNL 30.473253
HRK 7.531278
HTG 148.904188
HUF 355.815371
IDR 20445.37593
ILS 3.392954
IMP 0.858786
INR 108.278339
IQD 1491.939435
IRR 1566573.336177
ISK 143.79474
JEP 0.858786
JMD 179.10182
JOD 0.807152
JPY 185.233069
KES 147.378202
KGS 99.561629
KHR 4583.127638
KMF 491.831375
KPW 1024.648656
KRW 1773.677522
KWD 0.352525
KYD 0.949098
KZT 545.838812
LAK 25537.423001
LBP 101985.131046
LKR 382.576754
LRD 206.705351
LSL 18.689109
LTL 3.361689
LVL 0.688667
LYD 7.317945
MAD 10.697215
MDL 20.140983
MGA 4843.907301
MKD 61.63082
MMK 2390.403738
MNT 4079.220213
MOP 9.201226
MRU 45.287736
MUR 53.68014
MVR 17.600738
MWK 1974.831432
MXN 19.960036
MYR 4.661239
MZN 72.693012
NAD 18.689109
NGN 1566.937878
NIO 41.914586
NOK 11.312157
NPR 173.663269
NZD 2.006927
OMR 0.437757
PAB 1.138838
PEN 3.886816
PGK 5.001752
PHP 70.202052
PKR 316.677834
PLN 4.295679
PYG 6922.151358
QAR 4.151974
RON 5.240102
RSD 117.364363
RUB 88.681949
RWF 1669.289589
SAR 4.270963
SBD 9.182033
SCR 15.539131
SDG 683.664805
SEK 11.095859
SGD 1.47641
SHP 0.850004
SLE 28.229064
SLL 23873.739321
SOS 650.850086
SRD 42.698804
STD 23564.611303
STN 24.479317
SVC 9.964581
SYP 125.840579
SZL 18.685213
THB 38.000813
TJS 10.534499
TMT 3.996128
TND 3.375607
TOP 2.741231
TRY 53.135503
TTD 7.731468
TWD 36.268108
TZS 2988.585855
UAH 51.054339
UGX 4173.473762
USD 1.138498
UYU 45.781319
UZS 13586.52052
VES 708.423043
VND 29943.068327
VUV 136.731763
WST 3.166031
XAF 655.403239
XAG 0.019399
XAU 0.000283
XCD 3.076848
XCG 2.052466
XDR 0.814047
XOF 655.414743
XPF 119.331742
YER 271.644648
ZAR 18.704527
ZMK 10247.848882
ZMW 20.733482
ZWL 366.595912
  • DAX

    -20.7400

    24975.07

    -0.08%

  • MDAX

    -30.4100

    31778.69

    -0.1%

  • Euro STOXX 50

    -38.4100

    6289.68

    -0.61%

  • Goldpreis

    -1.6000

    4036.9

    -0.04%

  • SDAX

    21.5500

    18067.13

    +0.12%

  • TecDAX

    28.5300

    3881.61

    +0.74%

  • EUR/USD

    -0.0036

    1.139

    -0.32%

Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet
Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag wird ein enges Rennen zwischen CDU und SPD um den Wahlsieg erwartet. Die CDU von Spitzenkandidat Gordon Schnieder kann laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF mit 29 Prozent der Stimmen rechnen. Nur knapp dahinter folgt die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer mit 27 Prozent.

Textgröße:

Auf dem dritten Platz wird die AfD mit 19 Prozent gesehen, vor den Grünen mit neun Prozent. Die seit dieser Legislaturperiode im Landtag vertretenen Freien Wähler wären mit viereinhalb Prozent künftig nicht mehr dabei. Auch für die Linke ist angesichts eines Umfragewerts von fünf Prozent fraglich, ob ihr erstmals der Einzug in den Landtag gelingen wird. Die FDP wird unter den anderen Parteien geführt, die laut Umfrage sechseinhalb Prozent erreichen. Umfrage für die ARD und die "Bild"-Zeitung hatten zuletzt ähnliche Werte ergeben.

Am Freitagmorgen nahmen die Spitzenkandidaten im ZDF-"Morgenmagazin" Stellung zu den Themen des Wahlkampfs. Ministerpräsident Schweitzer kritisierte die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Spritpreise. "Ich fürchte, das wird nicht ausreichen", sagte er. Die Situation sei dramatischer, als sich das manche im CDU-geführten Bundeswirtschaftsministerium vorstellten.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) habe früh gesagt, dass sie abwarten wolle. "Das hat die Mineralölkonzerne ermutigt, die Preise höher steigen zu lassen als in unserer europäischen Nachbarschaft", sagte Schweitzer. Deutschland habe viel Zeit verloren. Die Zeche dafür zahlten Pendler und Handwerksbetriebe. "Ich finde, eine Bundeswirtschaftsministerin muss auf der Seite der Handwerksbetriebe und der Pendler stehen, nicht auf der Seite der Mineralölkonzerne", fügte Schweitzer hinzu.

CDU-Spitzenkandidat Schnieder kündigte für den Fall eines Wahlsiegs mehr Anstrengungen für den Erhalt des Weinbaus an. "Wir müssen endlich etwas machen", sagte er. So müssten im Steillagenweinbau die Zuschüsse für die Winzer erhöht werden. Andernfalls würden dort bald Brombeerhecken gepflanzt - "dann ist das nicht mehr die Kulturlandschaft, die wir kennen".

Linken-Spitzenkandidatin Rebecca Ruppert versprach, sich im Landtag für einen Abzug der US-Truppen aus Rheinland-Pfalz stark zu machen. Sie forderte zudem ein längeres gemeinsames Lernen bis zur sechsten Klasse.

Der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Joachim Streit, versprach, keine Klinik im ländlichen Raum mehr zu schließen. "Es darf keine Frage der Postleitzahl sein, ob ich ärztliche Versorgung bekomme", sagte er. Gerade Menschen auf dem Land müsse eine ärztliche Versorgung zugesichert werden. Der ländliche Raum habe eine Zukunft.

Der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger forderte mehr Investitionen in Krankenhäuser. Seine Partei wolle einen Fonds aufsetzen, um die Kommunen mit Krankenhäusern der Grundversorgung zu unterstützen. Die Krankenhausreform der Bundesregierung gehe grundsätzlich in die richtige Richtung, es fehle aber eine Übergangsfinanzierung.

Die FDP habe in Rheinland-Pfalz zehn Jahre lang gut mitregiert, sagte die Spitzenkandidatin und Landeswirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Sie forderte ein Umsteuern in der Bildungspolitik. Dazu gehöre ein verpflichtender Sprachtest für Kinder im fünften Lebensjahr und gezielte Förderung.

"Wir Grünen werden nur in eine Regierungsbeteiligung eintreten mit Parteien, die mit uns ein AfD-Verbot anstreben", stellte die Grünen-Spitzenkandidatin und Landesumweltministerin Katrin Eder klar. Sie forderte eine Übergewinnbesteuerung für Mineralölkonzerne. Alle Neubauprojekte im Straßenbau müssten auf den Prüfstand. Vor einem Neubau müsse das Geld in eine Sanierung gesteckt werden.

(G.Gruner--BBZ)