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Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" der US-Marine ist in der Golfregion eingetroffen. Das normalerweise in Japan stationierte Schiff sei am Freitag in der Region angekommen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom am Samstag im Onlinedienst X mit. Die Verlegung des Schiffes schürt Spekulationen über einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran-Krieg.
Die "USS Tripoli" sei das Flaggschiff eines Kontingents von "etwa 3500" Marineinfanteristen und Matrosen, erklärte Centcom. Zu der Gruppe gehörten auch "Transport- und Kampfflugzeuge sowie Ausrüstung für amphibische Angriffe", hieß es weiter.
Vom Centcom veröffentlichte Fotos zeigten mehrere Seahawk-Hubschrauber auf dem Schiffsdeck sowie Osprey-Flugzeuge, die üblicherweise zum Truppentransport eingesetzt werden. Ein weiteres Bild zeigte einen F-35-Kampfjet.
US-Außenminister Marco Rubio hatte am Freitag erklärt, Washington könne seine Ziele im Iran auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen. US-Präsident Donald Trump hält sich bei dem Thema dagegen seit Wochen bedeckt. Mehrere US-Medien berichteten, der Präsident erwäge die Entsendung von mindestens 10.000 Soldaten an den Golf.
(Y.Yildiz--BBZ)