Berliner Boersenzeitung - Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur

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Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur
Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur / Foto: ATTA KENARE - AFP

Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur

Nach der Zerstörung der größten Brücke im Iran hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Die US-Armee habe "noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig ist", erklärte Trump am Donnerstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Bei dem Angriff auf die Brücke in Karadsch wurden iranischen Medien zufolge acht Menschen getötet und dutzende weitere verletzt. Die israelische Armee meldete derweil erneut Raketenangriffe aus dem Iran.

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Als nächstes seien "die Brücken, dann die Kraftwerke" an der Reihe, schrieb Trump weiter. Zuvor hatte der US-Präsident wiederholt betont, dass die Mehrheit der wichtigsten militärischen Ziele im Iran bereits im Laufe des ersten Kriegsmonats beschädigt oder zerstört worden seien.

"Die Führung des neuen Regimes im Iran weiß, was zu tun ist, und es muss schnell geschehen!", schrieb Trump weiter. Damit bezog er sich offenbar auf seine Forderung an Teheran, mit Washington ein Abkommen für eine Waffenruhe zu schließen.

Zuvor war bei Angriffen auf den Iran die B1-Brücke in Karadsch getroffen worden. Trump veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen ist, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und dichter Rauch aufsteigt. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden", schrieb er dazu.

Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge wurden bei dem Angriff acht Menschen getötet und 95 weitere Menschen verletzt.

Der iranische Militärsprecher Ebrahim Solfaghari sagte zu den Drohungen Trumps, der Iran werde seine Angriffe auf Energieanlagen in der Region verstärken. Er rief alle Länder mit US-Militärstützpunkten auf, "die Amerikaner zum Verlassen ihrer Länder zu zwingen".

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Freitag in einer Videobotschaft, 70 Prozent der Stahlproduktionskapazitäten des Iran seien mittlerweile zerstört worden. Dies beeinträchtige die Waffenproduktion Teherans erheblich. Am Freitagnachmittag berichteten AFP-Reporter von heftigen Detonationen im Norden von Teheran.

Die israelische Armee meldete derweil erneut Raketenangriffe aus dem Iran. Die Luftabwehrsysteme waren im Einsatz, um die Raketen abzufangen. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, dass im Zentrum des Landes eine nicht abgefangene Rakete eingeschlagen sei. Dabei seien Häuser, Straßen und Autos beschädigt worden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Laut dem israelischen Militärradio wurde ein Bahnhof in Tel Aviv durch Splitter beschädigt.

Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, dass Gebiete in Tel Aviv sowie die Hafenstadt Eilat mit Raketen angegriffen worden seien.

In Kuwait löste indes ein Drohnenangriff einen Brand in einer Raffinerie der staatlichen Ölgesellschaft aus. Mehrere Bereiche der Anlagen der Kuwait Petroleum Corporation (KPC) stünden in Flammen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Kuna. Rettungsteams seien vor Ort im Einsatz.

Nach Angaben des kuwaitischen Energieministeriums wurde auch eine Entsalzungs- und Energie-Anlage bei einem iranischen Angriff beschädigt.

In Abu Dhabi geriet eine Gasanlage durch herabfallende Trümmer eines Geschosses in Brand. Beim Abfangen einer iranischen Rakete wurden mindestens zwölf Menschen verletzt, wie die Regierung am Freitag mitteilte.

In den beiden katholischen Kirchen Dubais wurden aus Sicherheitsgründen die Ostermessen abgesagt.

Eine ursprünglich für Freitag geplante Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den Einsatz von Gewalt zur Sicherung der Straße von Hormus wurde verschoben. Ein neuer Termin für das Votum wurde nicht genannt.

Bahrain hatte einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge "defensive" Gewalt eingesetzt werden könne, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

"Jede provokante Handlung der Aggressoren und ihrer Unterstützer, auch im UN-Sicherheitsrat, in Bezug auf die Lage in der Straße von Hormus wird die Situation nur komplizierter machen", erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi dazu.

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel entscheidende Meerenge weitgehend zum Erliegen gekommen. Trump schrieb am Freitag bei Truth Social: "Mit ein wenig mehr Zeit können wir problemlos die Straße von Hormus öffnen, das Öl nehmen und ein Vermögen machen. Das wäre ein wahrer 'Ölsegen' für die Welt."

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

(T.Renner--BBZ)