Berliner Boersenzeitung - Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg

EUR -
AED 4.181853
AFN 71.737344
ALL 94.207554
AMD 418.322713
ANG 2.038723
AOA 1044.183684
ARS 1684.219261
AUD 1.652043
AWG 2.051075
AZN 1.935121
BAM 1.954504
BBD 2.295478
BDT 140.187076
BGN 1.925397
BHD 0.429715
BIF 3384.956268
BMD 1.138695
BND 1.474722
BOB 7.87578
BRL 5.889215
BSD 1.139745
BTN 106.97609
BWP 15.488733
BYN 3.305509
BYR 22318.42614
BZD 2.292181
CAD 1.615985
CDF 2581.998711
CHF 0.922298
CLF 0.02669
CLP 1050.435044
CNY 7.741021
CNH 7.746498
COP 3916.712983
CRC 517.457002
CUC 1.138695
CUP 30.175423
CVE 110.191959
CZK 24.252899
DJF 202.95547
DKK 7.474822
DOP 66.965612
DZD 151.930292
EGP 56.43875
ERN 17.080428
ETB 183.746703
FJD 2.580392
FKP 0.862766
GBP 0.862704
GEL 3.011847
GGP 0.862766
GHS 12.850482
GIP 0.862766
GMD 83.124857
GNF 9986.380487
GTQ 8.695236
GYD 238.521895
HKD 8.929682
HNL 30.494786
HRK 7.533497
HTG 148.96126
HUF 354.082932
IDR 20310.906483
ILS 3.41842
IMP 0.862766
INR 107.447907
IQD 1493.010352
IRR 1565990.589223
ISK 143.999498
JEP 0.862766
JMD 179.501017
JOD 0.807318
JPY 184.189074
KES 147.427206
KGS 99.579138
KHR 4574.967464
KMF 494.193463
KPW 1024.826089
KRW 1749.752789
KWD 0.352551
KYD 0.94977
KZT 552.993446
LAK 25016.417765
LBP 102061.847887
LKR 383.106057
LRD 207.60239
LSL 18.734582
LTL 3.362271
LVL 0.688786
LYD 7.31615
MAD 10.687216
MDL 20.207605
MGA 4820.80451
MKD 61.594172
MMK 2390.41825
MNT 4076.111956
MOP 9.206597
MRU 45.48585
MUR 54.338532
MVR 17.593515
MWK 1976.290008
MXN 19.940761
MYR 4.655003
MZN 72.758607
NAD 18.734582
NGN 1569.96453
NIO 41.942198
NOK 11.324352
NPR 171.161545
NZD 2.018867
OMR 0.437826
PAB 1.139745
PEN 3.886424
PGK 5.001685
PHP 69.797448
PKR 317.183953
PLN 4.287814
PYG 6956.388929
QAR 4.154446
RON 5.241443
RSD 117.302246
RUB 89.917486
RWF 1669.093634
SAR 4.280063
SBD 9.16872
SCR 16.007589
SDG 683.217725
SEK 11.087566
SGD 1.474047
SHP 0.850151
SLE 28.229626
SLL 23877.873405
SOS 651.368238
SRD 42.681693
STD 23568.691856
STN 24.483771
SVC 9.97239
SYP 125.86237
SZL 18.723589
THB 38.053992
TJS 10.548108
TMT 3.985433
TND 3.378061
TOP 2.741705
TRY 53.089497
TTD 7.745866
TWD 36.281069
TZS 2994.762678
UAH 51.15779
UGX 4183.227131
USD 1.138695
UYU 45.749675
UZS 13689.925577
VES 706.848451
VND 29947.684055
VUV 135.743206
WST 3.166577
XAF 655.522484
XAG 0.019442
XAU 0.000281
XCD 3.07738
XCG 2.054038
XDR 0.81526
XOF 655.522484
XPF 119.331742
YER 271.721169
ZAR 18.754541
ZMK 10249.624729
ZMW 20.530391
ZWL 366.659393
  • EUR/USD

    0.0003

    1.1393

    +0.03%

  • Goldpreis

    -12.5000

    4083.8

    -0.31%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg
Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg / Foto: Ibrahim AMRO - AFP

Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg

Israel hat ein weiteres hartes Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt und damit international Sorgen um den Fortbestand der Feuerpause im Iran-Krieg genährt. Es werde weitere Angriffe geben "wo immer" das "nötig" sei, erklärte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag. Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete Verhandlungen mit den USA angesichts der Entwicklungen als "sinnlos". Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sah die Waffenruhe im Iran-Krieg durch Israels Vorgehen "schwer" belastet.

Textgröße:

Netanjahu erklärte im Onlinedienst X, die Sicherheit für Bewohner im Norden Israels müsse "vollständig wiederhergestellt" werden. Israel greife die vom Iran unterstütze Hisbollah-Miliz im nördlichen Nachbarland weiter "mit Stärke, Präzision und Entschlossenheit" an. Nach Angaben von Netanjahus Büro will Israels Regierung "so bald wie möglich" direkte Gespräche mit dem Libanon über eine Entwaffnung der Hisbollah aufnehmen.

Das israelische Militär erklärte, es gehe weiter mit Bodentruppen im Südlibanon vor. In der Nacht zum Donnerstag seien zwei wichtige Übergänge getroffen worden, die von Hisbollah-Kämpfern zum Transport von "tausenden Waffen, Raketen und Abschussvorrichtungen" über den Fluss Litani Richtung Süden genutzt worden seien. Mehrere Waffenlager, Abschussvorrichtungen und Gefechtsstände seien angegriffen worden. Bei den Angriffen am Vortag sei auch ein enger Berater des Hisbollah-Chefs Naim Kassem getötet worden.

Die israelische Armee hatte am Mittwoch nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Dabei wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und mehr als 1100 weitere verletzt. Israels Verteidigungsminister Israel Katz sprach am Donnerstag von "mehr als 200 Terroristen, die gestern eliminiert wurden".

Libanons Regierungschef Nawaf Salam erklärte den Donnerstag zum nationalen Trauertag. Die Hisbollah ihrerseits feuerte nach eigenen Angaben wieder zahlreiche Raketen auf Israel ab und begründete dies mit den israelischen Angriffen vom Vortag. Zudem seien Kämpfer der Miliz in der südlibanesischen Stadt Bint Dschbeil in Gefechte mit israelischen Soldaten verwickelt, erklärte die Miliz. Sie ist Teil der vom Iran angeführten "Achse des Widerstands", deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist.

Nach Ansicht Israels und der USA erstreckt sich die mit Teheran ausgehandelte und in der Nacht zu Mittwoch (MESZ) verkündete zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg nicht auf den Libanon. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte, die Islamische Republik werde die "libanesischen Brüder und Schwestern niemals im Stich lassen". Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte, "der Libanon und die gesamte Achse des Widerstands" seien "untrennbarer Bestandteil" der Feuerpause. Ghalibaf warnte vor "starken" Reaktionen, sollte die Feuerpause verletzt werden.

Die EU-Außenbeauftragte Kallas erklärte, die Hisbollah-Miliz habe zwar den Libanon in den Iran-Krieg hineingezogen. Israels Recht auf Selbstverteidigung rechtfertige aber "keine derart massive Zerstörung", mahnte sie mit Blick auf die jüngsten israelischen Angriffe.

Die Waffenruhe mit dem Iran solle auf den Libanon ausgeweitet werden, forderte Kallas. Ähnlich äußerten sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Außenministerin Yvette Cooper. Auch das russische Außenministerium erklärte, die Feuerpause müsse sich auf den Libanon erstrecken. Zuvor hatte bereits UN-Generalsekretär António Guterres seinen Aufruf an alle Kriegsparteien unterstrichen, "die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen".

(T.Burkhard--BBZ)