Berliner Boersenzeitung - Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington

EUR -
AED 4.295879
AFN 73.680993
ALL 95.61613
AMD 434.868332
ANG 2.093333
AOA 1073.633328
ARS 1628.83577
AUD 1.63659
AWG 2.106626
AZN 1.983809
BAM 1.958178
BBD 2.355771
BDT 143.514305
BGN 1.950904
BHD 0.441685
BIF 3467.672629
BMD 1.169535
BND 1.493914
BOB 8.082852
BRL 5.841242
BSD 1.169626
BTN 109.986054
BWP 15.809201
BYN 3.302611
BYR 22922.894953
BZD 2.352467
CAD 1.601451
CDF 2705.135631
CHF 0.918354
CLF 0.026566
CLP 1045.553205
CNY 7.983838
CNH 7.991395
COP 4172.446391
CRC 532.549083
CUC 1.169535
CUP 30.99269
CVE 110.579489
CZK 24.354756
DJF 207.849989
DKK 7.472875
DOP 69.774214
DZD 155.164607
EGP 61.532883
ERN 17.543032
ETB 182.633398
FJD 2.593915
FKP 0.866079
GBP 0.86752
GEL 3.146162
GGP 0.866079
GHS 12.969867
GIP 0.866079
GMD 85.963856
GNF 10262.673688
GTQ 8.94186
GYD 244.729328
HKD 9.160796
HNL 31.08175
HRK 7.53812
HTG 153.2261
HUF 365.772141
IDR 20227.057248
ILS 3.492707
IMP 0.866079
INR 109.987501
IQD 1532.091448
IRR 1541506.208697
ISK 143.782282
JEP 0.866079
JMD 184.644259
JOD 0.829179
JPY 186.560203
KES 151.215099
KGS 102.235296
KHR 4689.836786
KMF 493.543873
KPW 1052.523457
KRW 1732.80129
KWD 0.36003
KYD 0.974784
KZT 543.372275
LAK 25647.912307
LBP 104731.900522
LKR 370.960549
LRD 215.516149
LSL 19.472746
LTL 3.453335
LVL 0.707441
LYD 7.424017
MAD 10.84387
MDL 20.293648
MGA 4855.918505
MKD 61.775756
MMK 2455.744973
MNT 4185.880793
MOP 9.436702
MRU 46.704725
MUR 54.663674
MVR 18.068987
MWK 2028.180664
MXN 20.338574
MYR 4.63545
MZN 74.735591
NAD 19.472648
NGN 1581.332007
NIO 43.042277
NOK 10.91231
NPR 175.976732
NZD 1.992614
OMR 0.449699
PAB 1.169626
PEN 4.029894
PGK 5.077166
PHP 70.810669
PKR 326.071429
PLN 4.24163
PYG 7405.994935
QAR 4.263879
RON 5.091109
RSD 117.35148
RUB 88.730962
RWF 1709.576362
SAR 4.386729
SBD 9.412884
SCR 16.23837
SDG 702.310592
SEK 10.807198
SGD 1.493322
SHP 0.873176
SLE 28.829039
SLL 24524.569277
SOS 668.411818
SRD 43.739469
STD 24207.022673
STN 24.529898
SVC 10.23443
SYP 129.388562
SZL 19.37353
THB 37.920437
TJS 10.994801
TMT 4.099222
TND 3.410943
TOP 2.815961
TRY 52.534832
TTD 7.929665
TWD 36.936288
TZS 3040.792433
UAH 51.381906
UGX 4351.284844
USD 1.169535
UYU 46.25618
UZS 14083.104605
VES 564.574208
VND 30790.359971
VUV 138.043165
WST 3.187451
XAF 656.75466
XAG 0.015419
XAU 0.000248
XCD 3.160728
XCG 2.108069
XDR 0.8147
XOF 654.352556
XPF 119.331742
YER 279.080357
ZAR 19.365515
ZMK 10527.22464
ZMW 21.901694
ZWL 376.58994
  • TecDAX

    -22.6800

    3648.09

    -0.62%

  • SDAX

    -158.9000

    17882.83

    -0.89%

  • DAX

    -39.4500

    24155.45

    -0.16%

  • Goldpreis

    -38.6000

    4714.4

    -0.82%

  • Euro STOXX 50

    -11.4900

    5894.73

    -0.19%

  • MDAX

    -324.9000

    30851.74

    -1.05%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1686

    -0.21%

Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington / Foto: Oliver Contreras - AFP

Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington

Nach ihren ersten direkten Gesprächen seit Jahrzehnten treffen sich in Washington erneut Vertreter Israels und des Libanon auf Botschafterebene. Bei der zweiten Gesprächsrunde am Donnerstag wird der Libanon nach Angaben von Präsident Joseph Aoun darauf dringen, die Waffenruhe zu verlängern. Dies umfasse auch "ein Ende der Zerstörung von Häusern und der Angriffe auf Zivilisten, Gotteshäuser, Journalisten sowie den Medizin- und Bildungssektor".

Textgröße:

Wie bereits in der vorangegangenen Gesprächsrunde wird US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag den israelischen Botschafter in den USA, Yechiel Leiter, und die libanesische Botschafterin Nada Hamadeh Moawad in Anwesenheit des US-Botschafters im Libanon, Michel Issa, zusammenbringen. Zudem wird erwartet, dass der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, an dem Treffen teilnimmt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem US-Außenministerium erfuhr.

Am vergangenen Freitag war eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon in Kraft getreten, die nach derzeitigem Stand am Sonntag endet. Nach Angaben aus libanesischen Regierungskreisen will Beirut bei der neuen Gesprächsrunde neben einer einmonatigen Verlängerung der Waffenruhe zudem ihre "strikte Einhaltung" verlangen sowie "den Stopp von Sprengungen und Zerstörungen in den Gebieten, in denen Israel präsent ist".

Israel und der Libanon unterhalten keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand. Vergangene Woche hatten erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten diplomatische Vertreter der beiden Nachbarländer in Washington direkte Gespräche geführt. Das Treffen auf Botschafterebene endete ohne konkrete Ergebnisse.

Die israelische Regierung will nach eigenen Angaben Gespräche über eine Entwaffnung der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz und über friedliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern führen. Im Vorfeld der neuen Gespräche rief Israel die libanesische Regierung zur Zusammenarbeit beim Vorgehen gegen die Hisbollah auf.

Israels Außenminister Gideon Saar erklärte am Mittwoch, Israel habe keine "ernsthaften Meinungsverschiedenheiten" mit dem Libanon. "Leider ist der Libanon ein gescheiterter Staat, ein Staat, der de facto unter iranischer Besatzung durch die Hisbollah steht", erklärte Saar. Das größte Hindernis für Frieden und Normalisierung zwischen beiden Ländern sei die Hisbollah.

Die vom Iran unterstützte schiitische Miliz lehnt direkte Gespräche mit Israel und eine Waffenruhe ab.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze.

Im Libanon wurden seit Beginn der erneuten Eskalation mehr als 2400 Menschen getötet, mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die israelische Armee will nach eigenen Angaben weiter im Süden des Libanon im Einsatz bleiben, um die Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören und "direkte Bedrohungen für die Gemeinden im Norden Israels abzuwehren".

(H.Schneide--BBZ)