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Meister Bayer Leverkusen eröffnet die 62. Saison der Fußball-Bundesliga mit einem Rheinland-Derby bei Borussia Mönchengladbach. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstagvormittag mit. Termin für das rheinländische Duell ist der 23. August (20.30 Uhr/DAZN und Sat.1). Der FC Bayern, der erstmals seit elf Jahren nicht zum Auftakt antritt, startet einen oder zwei Tage später beim VfL Wolfsburg in die Saison.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann in ihrem EM-Viertelfinale gegen Topfavorit Spanien am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) aus dem Vollen schöpfen. Bundestrainer Julian Nagelsmann begrüßte am Donnerstag alle seine 26 Profis zum Abschlusstraining im Turnierquartier in Herzogenaurach.
Mut, Risiko, aber auch Ruhe unter Druck: Für Antonio Rüdiger wird die Balance im deutschen Spiel im EM-Viertelfinale gegen Spanien am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) über das Weiterkommen entscheiden. "Und du darfst keine Fehler machen", sagte der Abwehrchef im kicker, "denn wir wissen um ihre Konterstärke mit Nico Williams und Lamine Yamal, zwei klassischen Außenspielern."
Fußball-Weltmeister Argentinien bangt vor dem Viertelfinale der Copa America gegen Ecuador am Donnerstag weiter um den Einsatz von Lionel Messi. Eine Entscheidung werde wohl erst kurzfristig fallen, sagte Trainer Lionel Scaloni. Messi hatte bereits das letzte Gruppenspiel am Samstag gegen Peru (2:0) wegen Schmerzen im rechten Oberschenkel verpasst.
Die Fußballwelt liegt dem spanischen Supertalent Lamine Yamal derzeit zu Füßen - und auch Nationalspieler Jamal Musiala ist großer Fan. "Mit 16 schon auf diesem Level zu sein, ist echt Wahnsinn!", sagte der deutsche Hoffnungsträger im Sky-Interview vor dem EM-Viertelfinale am Freitag gegen Spanien (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV): "Mit 16 hatte ich noch nicht die körperlichen Voraussetzungen, um mit den Profis zu trainieren."
Radsportidol Eddie Merckx hat den Verlust seines Tour-Rekords ohne Enttäuschung hingenommen und Mark Cavendish gratuliert. "Glückwunsch Mark für diese historische Leistung", schrieb der Belgier auf Instagram, nachdem ihn der Brite auf dem fünften Teilstück der 111. Tour de France mit dem 35. Etappensieg hinter sich gelassen hatte. Seinen letzten Sieg bei der Frankreich-Rundfahrt hatte der heute 79-jährige Merckx 1975 geholt.
Jan-Lennard Struff steht zum dritten Mal in seiner Karriere in der dritten Runde von Wimbledon. Der 34-Jährige aus Warstein setzte sich am Mittwoch in einem engen Match mit 5:7, 6:3, 7:6 (7:1), 7:6 (10:8) gegen den Chinesen Zhang Zhizhen durch. Nächster Gegner der deutschen Nummer zwei ist Vorjahres-Halbfinalist Daniil Medwedew aus Russland. Das Match von Daniel Altmaier (Kempen) gegen den Kanadier Denis Shapovalov wurde auf Donnerstag verschoben.
Der Torjubel eines türkischen Fußballspielers bei der Europameisterschaft in Deutschland sorgt für diplomatische Verstimmungen zwischen Berlin und Ankara. Nach Kritik aus der Bundesregierung an der umstrittenen Wolfsgruß-Geste des Verteidigers Merih Demiral im Achtelfinale gegen Österreich hat die Türkei am Mittwoch den deutschen Botschafter einbestellt. Das bestätigte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin der Nachrichtenagentur AFP. Sie kündigte zudem an, der Vorfall werde am Donnerstag mit dem türkischen Botschafter "thematisiert", nannte aber keine Einzelheiten.
Der britische Radprofi Mark Cavendish hat das fünfte Teilstück der 111. Tour de France gewonnen und ist zum alleinigen Rekord-Etappensieger der Frankreich-Rundfahrt aufgestiegen. Der 39-Jährige vom Team Astana Qazaqstan setzte sich am Mittwoch nach 177,4 km in Saint-Vulbas im Massensprint vor dem Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) und Alexander Kristoff aus Norwegen (Uno-X Pro Cycling Team) durch. Cavendish hat nun 35 Tour-Etappensiege auf dem Konto, einen mehr als der legendäre Eddy Merckx.
Knapp drei Wochen vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris ist das deutsche Team beinahe komplett. Am Mittwoch verkündete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Berufung von 215 weiteren Sportlerinnen und Sportlern, einen großen Teil machten in dieser vorletzten Nominierungsrunde die Mannschaftssportarten aus: Neun deutsche Teams werden in Frankreichs Hauptstadt um die Medaillen kämpfen.
Mit Rio-Siegerin Alexandra Popp an der Spitze starten die deutschen Fußballerinnen in ihre Medaillenmission: Die Kapitänin führt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu den Olympischen Spielen nach Frankreich (25. Juli bis 11. August). Der scheidende Bundestrainer Horst Hrubesch verzichtete bei seiner Kaderbekanntgabe am Mittwoch auf Überraschungen.
Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der FC Bayern hat allem Anschein nach den angestrebten Transfer des portugiesischen Nationalspielers Joao Palhinha erfolgreich abgewickelt. Wie das Portal The Athletic und die BBC berichten, einigten sich die Münchner mit dem FC Fulham aus der englischen Premier League auf eine Ablösesumme von umgerechnet 51 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Bonuszahlungen. Mit dem Spieler selbst hatte schon seit vergangenem Jahr Einigkeit bestanden.
Geht es nach seinem bisherigen Mitspieler Joselu, dann bestreitet Toni Kroos am Freitag (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) sein letztes Spiel als Fußball-Profi. "Er war ein Freund. Ich habe viel mit ihm gesprochen und er hat mir viele Ratschläge gegeben. Er ist von grundlegender Bedeutung für Deutschland und war es auch für Real Madrid", sagte der gebürtige Stuttgarter voller Respekt im Trainingslager der spanischen Nationalmannschaft in Donaueschingen - und betonte mit einem Lächeln: "Hoffen wir, Toni am Freitag in den Ruhestand zu schicken."
Sein letztes Fußballspiel? An die Möglichkeit der Früh-Verrentung verschwendet Toni Kroos vor dem EM-Viertelfinale gegen seine Wahlheimat Spanien keinen Gedanken. "Ich bin überhaupt nicht nostalgisch", sagte der 34-Jährige vor dem Duell am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Stuttgart, "ich gehe nicht davon aus, dass es mein letztes Spiel ist."
Der englische Schiedsrichter Anthony Taylor leitet das Viertelfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-EM am Freitag (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) gegen Spanien. Das gab die UEFA am Mittwochmittag bekannt.
Gerhard König war kein großer Fußballer - und erlangte doch große Berühmtheit als "Watschn-Mann" des Kaisers: Nun ist König, der die Welt-Karriere von Franz Beckenbauer wohl maßgeblich beeinflusst hat, im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Dies berichten Münchner Merkur/tz.
Die Frankfurter Polizei hat Ermittlungen wegen eines Videos eingeleitet, auf dem offensichtlich EM-Ordner auf einen Fan einschlagen und eintreten. Ein Sprecher bestätigte dies am Mittwoch dem SID.
Lothar Matthäus gibt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Viertelfinal-Kracher der Heim-EM gegen Topfavorit Spanien gute Chancen. "Unsere Mannschaft ist jederzeit in der Lage, die Spanier in Verlegenheit zu bringen", schrieb der deutsche Rekordnationalspieler in der Sport Bild.
Mit eindringlichen Worten gegen rechtes Gedankengut hat sich der österreichische Angreifer Michael Gregoritsch von der Fußball-EM verabschiedet. Die Botschaft an Österreich und ganz Europa sei, "dass man sich nicht extrem auseinandersetzen sollte mit Differenzierung und rechten Gedanken", sagte der Profi des SC Freiburg bei ServusTV nach dem 1:2 (0:1) im EM-Achtelfinale gegen die Türkei.
Der türkische Fußball-Nationalspieler Merih Demiral hat seine umstrittene Jubelgeste beim Sieg im EM-Achtelfinale gegen Österreich (2:1) mit Nationalstolz begründet. "Wie ich gefeiert habe, hat etwas mit meiner türkischen Identität zu tun", sagte der von der UEFA als Spieler des Spiels ausgezeichnete Demiral bei der Pressekonferenz, nachdem er den sogenannten Wolfsgruß mit beiden Händen gezeigt hatte: "Deswegen habe ich diese Geste gemacht."
Für Rekord-Weltmeister Brasilien wird die Copa America zu einem steinigen Weg. Nach dem 1:1 (1:1) gegen Kolumbien, dem zweiten Remis im Turnier, trifft die Selecao im Viertelfinale am Samstag auf den Erzrivalen Uruguay, der seine Gruppe mit drei Siegen dominiert hatte. Kolumbien hat als Erster der Gruppe D nun gegen Panama die vermeintlich leichtere Aufgabe auf dem Weg ins Halbfinale.
Beifall von den Fans, Lob aus der Politik - und trotzdem waren Österreichs tragische Fußball-Helden nach dem bitteren EM-Aus noch lange untröstlich. "Für uns war klar, dass die Reise noch länger weitergeht und wir uns in unserem Quartier in Berlin auf die nächsten Spiele vorbereiten. Es ist vollkommen klar, dass im Moment eine Enttäuschung und eine Leere da ist", sagte Teamchef Ralf Rangnick nach der 1:2 (0:1)-Niederlage im Achtelfinale am Dienstag in Leipzig gegen die Türkei.
Nach den überlegenen Auftritten in der Gruppenphase und im Achtelfinale stellt sich Spanien auf ein ausgeglicheneres Duell mit dem deutschen Nationalteam ein. In den Partien zuvor habe La Roja "mehr dominiert, aber wir sind darauf vorbereitet, dass Deutschland zeitweise mehr Ballbesitz haben wird", sagte Offensivspieler Mikel Oyarzabal vor dem EM-Viertelfinale am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Stuttgart.
Angelique Kerber hat nach ihrem schwer frustrierenden Erstrundenaus in Wimbledon Aussagen zu ihrer Zukunft vermieden. "Weiß ich nicht, mit den Gedanken bin ich nicht hergekommen", sagte die 36-Jährige auf die Frage, ob es ihr letzter Auftritt als Profi beim Grand-Slam-Turnier war, das sie 2018 gewinnen konnte.
Das Lob des Chefs galt auch Nils Politt. Bei der Analyse seines Gipfelsturms am Col du Galibier schwärmte Tour-Spitzenreiter Tadej Pogacar von seinem Team - und hatte dabei auch den deutschen Radprofi im Kopf. "Von Briancon bis zum Gipfel des Galibier herrschte wirklich starker Gegenwind. Wenn man dann vorne fahren will, braucht man große Eier, so wie wir heute", sagte Pogacar nach der vierten Etappe der 111. Frankreich-Rundfahrt.
Für Leroy Sane ist die Rückkehr von Toni Kroos in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Schlüssel zum Erfolg. "Vorher waren wir nicht so stabil. Das war eine große Schwäche von uns. Diese Schwäche hat er uns genommen", sagte Sane vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Spanien am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Stuttgart.
Ralf Rangnicks Traum vom österreichischen EM-Wunder ist ausgerechnet in seiner alten fußballerischen Heimat Leipzig jäh geplatzt. Die Mannschaft des deutschen Teamchefs verlor am Dienstag ein feuriges Achtelfinale gegen leidenschaftlich kämpfende Türken auf bittere Weise mit 1:2 (0:1). Lange hatte das Rangnick-Team gar als Geheimfavorit auf den Titel gegolten, nun verpasste es jedoch den erstmaligen Einzug unter die besten Acht einer EM-Endrunde.
Die Niederlagenserie nimmt kein Ende: Angelique Kerber hat auch bei ihrem Lieblingsturnier in Wimbledon einen Erfolg verpasst. Die Siegerin von 2018 musste sich in der ersten Runde des Rasenklassikers der kasachische Weltranglisten-35. Julija Putinzewa mit 5:7, 3:6 geschlagen geben und die nächste schwere Enttäuschung verdauen.
Mit entfesselter Offensiv-Power sind die Niederlande ins Viertelfinale der EM gestürmt. Unweit der Stätte seines größten und bisher einzigen Triumphes fegte der Europameister von 1988 über zeitweise überforderte Rumänen hinweg - beim überzeugenden 3:0 (1:0) musste sich die Elftal aber den Vorwurf gefallen lassen, das unterhaltsame Spiel in der Münchner Arena nach dem Treffer von Cody Gakpo (18.) nicht schon viel früher und deutlicher für sich entschieden zu haben. Erst Donyell Malen (83., 90.+3) von Borussia Dortmund beseitigte mit seinem Doppelpack alle Zweifel.
Laura Siegemund hat in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Die 36 Jahre alte Schwäbin setzte sich am Dienstag beim Rasenklassiker mit 6:4, 6:1 gegen die Ukrainerin Kateryna Baindl durch. Schlechter lief es für Tatjana Maria. Die Halbfinalistin von 2022 musste sich nach einem engen Match der Britin Katie Boulter 6:7 (6:8), 5:7 geschlagen geben.
Alexander Zverev ist der Einstieg in den Rasen-Klassiker von Wimbledon mühelos geglückt. Rund drei Wochen nach der Finalniederlage bei den French Open setzte sich der Olympiasieger beim Highlight in London mit 6:1, 6:4, 6:2 gegen den Spanier Roberto Carballes Baena durch.
Top-Favorit Tadej Pogacar (UAE Emirates) hat die erste Alpen-Etappe der 111. Tour de France gewonnen. Der Tour-Champion von 2020 und 2021 setzte sich am vierten Tag der Frankreich-Rundfahrt bei der Fahrt über den 2642 m hohen Galibier nach 139,6 km in Valloire vor Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) und seinem spanischen Teamkollegen Juan Ayuso durch.