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Aus Protest gegen eine geplante Statutenänderung zugunsten von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat Funktionär Zvonimir Boban seinen Posten als Fußballchef des Verbandes aufgegeben. In einem Offenen Brief, aus dem mehrere internationale Medien zitieren, kritisierte der Kroate die angestrebte Änderung, wonach Ceferin über eine dritte Amtszeit hinaus Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bleiben könnte.
Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat nach langer Suche einen Investor gefunden - zu den Geldgebern zählt auch der aktuelle Geschäftsführer Frank Baumann. Wie der Klub am Donnerstag bestätigte, kauft ein "regionales Bündnis aus Unternehmern und Privatpersonen mit langjährigem Werder-Bezug" für 38 Millionen Euro 18 Prozent der Anteile an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft.
Fußball-Nationalspieler Leroy Sane von Bayern München hat auf den tätlichen Angriff von Union Berlins Trainer Nenad Bjelica gelassen reagiert. "Ich bin bei so etwas nicht nachtragend und die Szene ist für mich schon wieder vergessen. Soweit ich weiß, war er etwas emotional nach der Szene in unserem Strafraum. Wie auch immer - Hauptsache wir haben die drei wichtigen Punkte geholt", sagte Sane der Bild-Zeitung.
Nach den Massendemonstrationen gegen Rechtsextremismus hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf mit klaren Worten Stellung bezogen und auch die AfD scharf kritisiert. "Der DFB betrachtet die Zunahme verfassungsfeindlicher Einstellungen und Bestrebungen sowie von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung mit großer Sorge. Wir sind alarmiert", sagte der 62-Jährige der Neuen Westfälischen.
Das deutsche Tennis-Doppel Yannick Hanfmann und Dominik Koepfer hat das Finale der Australian Open knapp verpasst. Das Duo unterlag den Italienern Simone Bolelli und Andrea Vavassori am Donnerstag erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes mit 3:6, 6:3, 6:7 (5:10) und musste den Traum vom ersten Gran-Slam-Endspiel vorerst aufgeben. Trotz nur wenig gemeinsamer Doppel-Erfahrung hatten sich Hanfmann und Koepfer in Melbourne über weite Strecken perfekt abgestimmt präsentiert.
Vize-Weltmeister John-Jason Peterka hat die Buffalo Sabres mit einer überragenden Vorstellung zu einem wichtigen Sieg in der NHL geführt. Der Eishockey-Nationalspieler erzielte beim 5:3 über die Los Angeles Kings zwei Treffer und bereitete einen weiteren vor. Peterka steht damit nun bei 32 Scorerpunkten (16 Tore/16 Vorlagen) in 48 Saisonspielen.
Einen Punkt gerettet, das Weiterkommen in der eigenen Hand - erleichtert haben die Fußballerinnen von Bayern München die Heimreise aus Rom angetreten. "Wir sind froh, dass wir das Unentschieden noch geschafft haben, um uns für nächste Woche alles offenzuhalten", betonte Doppeltorschützin Lea Schüller nach dem wilden 2:2 (0:1) im Champions-League-Gruppenspiel bei der AS Rom.
Die Los Angeles Chargers aus der US-Football-Profiliga NFL haben Jim Harbaugh als neuen Headcoach vorgestellt. Der 60-Jährige, der die University of Michigan vor wenigen Wochen zur US-College-Meisterschaft geführt hatte, tritt die Nachfolge von Brandon Staley an und erhält laut ESPN einen Fünfjahresvertrag. Schon als Spieler war Harbaugh zwei Spielzeiten als Quarterback für die Chargers aktiv.
Nächster Rückschlag für Basketballer Maximilian Kleber und die Dallas Mavericks: In der NBA verloren die Texaner das dritte Spiel in Folge. Beim 109:132 gegen die formstarken Phoenix Suns war Dallas trotz einer starken Leistung von Starspieler Luka Doncic ohne Chance.
Der Ärger bei Alfred Gislason über das Fehlwurf-Festival zum EM-Hauptrundenabschluss gegen Kroatien (24:30) war schnell verflogen. Der Bundestrainer richtete den vollen Fokus sofort auf den Halbfinal-Showdown der deutschen Handballer gegen Weltmeister und Top-Favorit Dänemark.
Zehnkampf-Shootingstar Leo Neugebauer (23) hat sich für die Olympia-Saison viel vorgenommen. In diesem "Jahr ist eine Medaille fällig", sagte der deutsche Rekordhalter bei leichtathletik.de: "Darauf versuche ich hinzuarbeiten." Der WM-Fünfte hält auch die magische Marke von 9000 Punkten für möglich.
Juri Knorr ärgerte sich mächtig. Der enttäuschende Auftritt beim Hauptrundenabschluss gegen Kroatien machte dem Mittelmann der deutschen Handballer schwer zu schaffen - auch wegen einer besonderen Person auf der Tribüne. "Meine Oma war heute in der Halle. Sie guckt nicht mehr so viele Handballspiele in der Halle und das ist einfach schade", sagte der Spielmacher mit Blick auf die zweite Turnierniederlage (24:30).
Nach jahrelanger Dominanz kann Rodel-Ass Felix Loch mit der Rolle als Außenseiter bei der Heim-WM in Altenberg (26. bis 28 Januar) gut leben. "Die macht mir gar nichts. Ich sehe das alles über die Jahre deutlich entspannter als früher, was alles einfacher macht", sagte der 14-malige Weltmeister dem Münchner Merkur/tz (Donnerstagausgabe): "Es ist schön, wenn man mal nicht der Top-Favorit ist."
Der FC Bayern muss auf unbestimmte Zeit erneut auf Dayot Upamecano verzichten. Der französische Innenverteidiger zog sich beim 1:0 (0:0) im Nachholspiel gegen Union Berlin nach Angaben von Trainer Thomas Tuchel einen Faserriss im linken hinteren Oberschenkel zu und wurde nach der ersten Halbzeit ausgewechselt.
Trainer Nenad Bjelica von Union Berlin hat sich nach seiner Tätlichkeit im Spiel bei Bayern München (0:1) entschuldigt - allerdings ausdrücklich nicht bei "Gegner" Leroy Sane. "Es ist nicht zu tolerieren, was ich da gemacht habe, ich muss mich nur bei meiner Mannschaft entschuldigen", sagte Bjelica nach dem Spiel bei Sky, "nicht bei Sane: Er kommt in die Coaching Zone, um mich zu provozieren."
Nur das Ergebnis stimmte: Ein verunsicherter FC Bayern hat drei Tage nach der Blamage gegen Bremen eine handfeste Krise nur mit viel Mühe abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gewann das Bundesliga-Nachholspiel gegen Union Berlin ohne großen Glanz mit 1:0 (0:0) und rückt auf vier Punkte an Spitzenreiter Bayer Leverkusen heran.
Aufreger im Nachholspiel der Fußball-Bundesliga: Trainer Nenad Bjelica von Union Berlin hat sich im Duell bei Rekordmeister Bayern München am Mittwochabend eine Tätlichkeit geleistet. Der 52-Jährige griff Nationalspieler Leroy Sane zweimal ins Gesicht und schob den Bayern-Angreifer unsanft weg, als der den Ball von Bjelica holen wollte.
Erst der Jubel, dann der Stimmungsdämpfer: Deutschlands Handballer haben bei ihrer Heim-EM das Halbfinale erreicht, zum Hauptrunden-Abschluss aber nach einem Fehlwurf-Festival eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Mit dem Halbfinal-Ticket in der Tasche verlor die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason in Köln 24:30 (14:13) gegen Kroatien und verpasste den fünften Sieg im siebten Spiel.
Skirennläufer Linus Straßer ist offensichtlich in der Form seines Lebens. Drei Tage nach seinem Triumph in Kitzbühel legte der 31 Jahre alte Münchner vor 25.000 Zuschauern mit seinem grandiosen zweiten Sieg beim Nachtslalom in Schladming nach. Straßer hat nun fünf Weltcup-Rennen gewonnen, beim "Night Race" auf der Planai war der Olympiazweite mit der Mannschaft bereits 2022 erfolgreich gewesen.
Die Fußballerinnen von Bayern München haben dank Lea Schüller die Chance auf das Viertelfinale der Champions League gewahrt. Die Nationalspielerin traf in einer turbulenten Schlussphase bei der AS Rom doppelt (87./90.+6), am Ende stand ein 2:2 (0:1). Unabhängig vom Ergebnis im Duell zwischen Paris St. Germain und Ajax Amsterdam am späteren Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN) spielen die Bayern dadurch in der engen Gruppe C weiterhin ums Weiterkommen.
Deutschlands Handballer haben bei ihrer Heim-EM vorzeitig das Halbfinale erreicht. Dank doppelter Schützenhilfe von Island und Frankreich kann die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason bereits vor ihrem abschließenden Hauptrundenspiel gegen Kroatien am heutigen Mittwochabend (20.30 Uhr/ARD und Dyn) nicht mehr vom zweiten Platz der Gruppe I verdrängt werden.
Islands Handballer haben die EM-Hauptrunde mit ihrem zweiten Sieg abgeschlossen. Die Nordeuropäer bezwangen Überraschungsteam Österreich am Mittwoch in Köln mit viel Mühe 26:24 (14:8) und beendeten damit die Halbfinal-Hoffnungen der Alpenhandballer. Gleichzeitig leistete Island damit Schützenhilfe für das deutsche Team, das in Gruppe I nun nicht mehr von Österreich überholt werden kann.
Alexander Zverev hat nach einer beeindruckenden Vorstellung das Halbfinale der Australian Open erreicht und ein dickes Ausrufezeichen auf seinem Weg zum ersten Grand-Slam-Titel gesetzt. Der Tennis-Olympiasieger besiegte den Weltranglistenzweiten Carlos Alcaraz überraschend mit 6:1, 6:3, 6:7 (2:7), 6:4 und zog zum zweiten Mal in Melbourne in die Runde der letzten Vier ein. Dort trifft der Hamburger am Freitag auf den Russen Daniil Medwedew.
Der Fußballverband von Gastgeber Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) hat auf die schlechten Leistungen beim Afrika-Cup reagiert und Nationaltrainer Jean-Louis Gasset entlassen - trotz einer weiterhin möglicher Qualifikation für das Achtelfinale. Das gab der Verband FIF zwei Tage nach dem blamablen 0:4 im letzten Gruppenspiel gegen Äquatorialguinea bekannt. "Die Verträge von Trainer Jean-Louis Gasset und seinem Assistenten Ghislain Printant werden aufgrund unzureichender Ergebnisse beendet", schrieb die FIF in einer Pressemitteilung.
Nach Gerüchten über seine angebliche Entlassung beim kriselnden Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat sich Trainer Dimitrios Grammozis mit emotionalen Worten zur Wehr gesetzt. "Lügen zu verbreiten, das ist Rufmord, das kann ich mir nicht gefallen lassen. Das ist für mich wirklich die unterste Schublade", sagte der 45-Jährige am Mittwoch. Er überlege, "juristische Schritte einzuleiten" und habe das "auch schon weitergegeben".
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sieht der Fußball-EM in Deutschland mit großen Sicherheitsbedenken entgegen. "Die Welt spielt verrückt", sagte der 56-Jährige dem englischen Telegraph angesichts zahlreicher Kriege und Konflikte mit globalen Auswirkungen. Die Deutschen werden zwar sicher "gute Organisatoren" sein, prophezeite er, aber: "In diesen verrückten Zeiten, in denen die Welt geostrategisch verrückt spielt, ist die Sicherheit die größte Sorge."
Das deutsche Tennis-Doppel Yannick Hanfmann und Dominik Koepfer hat überraschend das Halbfinale der Australian Open erreicht. Das Duo besiegte am Mittwoch Hugo Nys aus Monaco und Jan Zielinski aus Polen mit 6:4, 7:6 (7:3) und präsentiert sich in Melbourne trotz nur wenig gemeinsamer Doppel-Erfahrung weiter perfekt abgestimmt. Das Davis-Cup-Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz ereilte hingegen das Aus im Viertelfinale.
Der zweimalige Finalist Daniil Medwedew ist nach einem Kraftakt über fünf Sätze ins Halbfinale der Australian Open eingezogen. Der Weltranglistendritte aus Russland rang in seinem 100. Grand-Slam-Match am Mittwoch den an Position neun gesetzten Polen Hubert Hurkacz in rund vier Stunden Spielzeit mit 7:6 (7:4), 2:6, 6:3, 5:7, 6:4 nieder und erreichte zum dritten Mal in seiner Karriere die Vorschlussrunde in Melbourne.
Eishockey-Star Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers reiten in der NHL weiter auf der Erfolgswelle. Gegen die Columbus Blue Jackets gewannen die Kanadier in der Nacht zum Mittwoch mit 4:1 und feierten ihren 14. Sieg in Folge. Draisaitl legte seinem kongenialen Sturmpartner Connor McDavid einen Treffer auf.
Das deutsche Tennis-Doppel Yannick Hanfmann und Dominik Koepfer hat überraschend das Halbfinale der Australian Open erreicht. Das Duo besiegte am Mittwoch Hugo Nys aus Monaco und Jan Zielinski aus Polen mit 6:4, 7:6 (7:3) und präsentiert sich in Melbourne trotz nur wenig gemeinsamer Doppel-Erfahrung weiter perfekt abgestimmt. Das Davis-Cup-Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz ereilte hingegen das Aus im Viertelfinale.
Das deutsche Rodel-Ass Max Langenhan hat in den höchsten Tönen von seiner Zusammenarbeit mit Idol Felix Loch geschwärmt. Über sein erstes Treffen mit dem 14-maligen Weltmeister erzählte Langenhan vor der WM in Altenberg (26. bis 28 Januar) im SID-Interview: "Damals wurde ich zu einem Trainingslehrgang in Lake Placid eingeladen. Ich war noch Junior. Und besser hätte es nicht kommen können."
Bloß keine Rechnerei: Deutschlands Handballer wollen sich vor ihrem Hauptrunden-Finale gegen Kroatien nicht auf teils verrückte Theoriespielchen und Eventualitäten verlassen. "Das Wichtigste wird sein, dass wir uns davon lösen", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer.