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Auch Nationalspielern Lina Magull hat nach dem Verbot der "One Love"-Armbinde bei der WM in Katar Kritik am Fußball-Weltverband FIFA geübt. "Die FIFA tut sich keinen Gefallen damit, gerade bestimmte Äußerungen zu tätigen, die die Menschen befriedigen sollen, aber überhaupt keinen Sinn ergeben; die einfach nur gesagt werden, damit was gesagt wird", sagte Magull bei web.de: "Das ist wenig authentisch und nicht ehrlich, und das ist es, was nervt."
Bei der WM in Katar greifen am Dienstag erneut zwei Spitzenteams ins Geschehen ein. Zunächst bestreitet Ex-Champion Argentinien mit Lionel Messi ab 11.00 Uhr sein Auftaktspiel in der Gruppe C gegen Außenseiter Saudi-Arabien. Am Abend beginnt für Frankreich und seinen Topspieler Kylian Mbappe um 20.00 Uhr in der Gruppe D gegen Australien die Titelverteidigung. Zuvor stehen sich ab 14.00 Uhr in Gruppe D Dänemark und Tunesien sowie in Gruppe C Mexiko und Polen gegenüber.
Hermann Weinbuch hat nach mehr als einem Vierteljahrhundert seinen baldigen Abschied als Chefbundestrainer der deutschen Nordischen Kombinierer angekündigt. Auf die Frage, ob der am Freitag mit dem Weltcup im finnischen Ruka beginnende Winter die letzte WM-Saison unter seiner Leitung sein werde, sagte der 62-Jährige: "Ja, ich denke schon. Die Jungs brauchen eine neue Ansprache."
Gareth Bale hat den großen US-Träumen einen empfindlichen Dämpfer verpasst. Der Wahlamerikaner traf beim WM-Comeback der Waliser nach 64 Jahren per Foulelfmeter (82.) zum 1:1 (0:1) gegen die Amerikaner. Das Unentschieden trübt bereits die aufkommende Soccer-Begeisterung in den Staaten, dabei hatte die junge Elf von Trainer Gregg Berhalter stark begonnen.
Stotterstart mit glücklichem Ende: Nach einer lange Zeit fahrigen und uninspirierten Vorstellung hat Cody Gakpo die Niederlande spät zum Sieg über die tapferen Löwen aus dem Senegal geführt. Der 23-Jährige von der PSV Eindhoven traf in der 84. Minute zur Führung und brach damit den Bann - am Ende stand sogar ein 2:0 (0:0).
Auf das Zeichen für Vielfalt und Toleranz verzichteten die Engländer kurzfristig, dafür setzten sie auf dem Platz ein sportliches Signal der Stärke: Die Three Lions haben die Jagd nach ihrem ersten WM-Titel seit 1966 mit einem souveränen 6:2 (3:0) gegen den überforderten Außenseiter Iran eröffnet. Angeführt von einem bärenstarken Jude Bellingham von Borussia Dortmund sprühte der Vize-Europameister zeitweise vor Spielfreude und untermauerte seine Rolle als Mitfavorit.
Präsident Bernd Neuendorf hat Kritik zurückwiesen, wonach der Deutsche Fußball-Bund (DFB) im "One Love"-Streit eingeknickt sei. "Dem Vorwurf müssen wir uns nicht aussetzen", sagte der 61-Jährige. Neuendorf verwies auf die verweigerte Gefolgschaft des DFB für FIFA-Präsident Gianni Infantino auf dem Weg zu dessen Wiederwahl: "Das ist ein deutliches Signal."
Die Fußball-Nationalspieler des Irans haben vor ihrem WM-Auftaktspiel gegen England bei der eigenen Nationalhymne komplett geschwiegen. Damit sendete die Mannschaft angesichts von fast 400 Toten ein Zeichen der Solidarität an die Regime-Kritiker in der Heimat, auf der Tribüne hatten Frauen Tränen in den Augen. Bereits beim WM-Test gegen Nicaragua Anfang November hatten mit Vahid Amiri und Mehdi Torabi nur zwei Spieler mitgesungen, der Rest schwieg.
Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador wird das erste Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar gegen Japan leiten. Dies teilte der Weltverband FIFA am Montag mit. Bartons Landsmann David Moran und Zachari Zeegelaar aus Suriname sind die Assistenten. Deutschland startet am Mittwoch (14.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Khalifa-International-Stadion in Doha ins Turnier.
Manuel Neuer wird bei der Weltmeisterschaft in Katar aufgrund drohender Sanktionen durch den Weltverband FIFA doch nicht mit einer "One Love"-Kapitänsbinde auflaufen. Dies gaben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sechs weitere europäische Teilnehmernationen bekannt, die die Aktion zuvor initiiert hatten.
Innenministerin Nancy Faeser reist zum Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Katar. Die für den Sport zuständige SPD-Politikerin werde im Anschluss an ihren Besuch in der Türkei in das Emirat weiterreisen, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick trifft am Mittwoch (14.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) zum Turnierauftakt auf Japan.
Das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Gastgeber Katar und Ecuador (0:2) haben im Schnitt 6,21 Millionen Fans im ZDF verfolgt. Der Marktanteil lag bei 28,2 Prozent. Die Vorberichterstattung unmittelbar vor dem Anpfiff verfolgten 5,43 Millionen (MA: 26,3 Prozent). Die Partie wurde auch live vom Streamingdienst MagentaTV ausgestrahlt.
Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder kommt nach seiner Daumen-Operation langsam wieder in Schwung. In seinem zweiten Spiel nach der Verletzungspause kam der Guard der Los Angeles Lakers beim 123:92-Erfolg gegen die San Antonio Spurs zu 13 Punkten, zwei Rebounds und zwei Assists.
Japans Torhüter Daniel Schmidt hofft im WM-Auftaktspiel gegen Deutschland auf einen Sieg, um seine deutschen Teamkollegen beim belgischen Fußball-Erstligisten VV St. Truiden ärgern zu können. "Wenn wir gegen Deutschland gewinnen, kann ich zurückkommen und sagen: Ich habe euch geschlagen - und ein paar Sprüche machen", sagte der Schlussmann in Doha.
Abgekämpft und müde, aber mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht saß Enner Valencia im Presseraum des Stadions in Al-Khor. Dass er gerade die große Party des WM-Gastgebers Katar gecrasht hatte, schien ihn nicht zu stören - im Gegenteil. "Ich habe seit der Auslosung von diesem Eröffnungsspiel geträumt - und natürlich von einem Sieg", sagte der Matchwinner der ecuadorianischen Fußball-Nationalmannschaft nach dem 2:0 (2:0) gegen den überforderten Asienmeister: "Ja, es ist ein Traum, der wahr geworden ist."
Ex-Nationalspieler Sami Khedira hat sich für einen Stammplatz von Leon Goretzka im deutschen Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ausgesprochen. Der 27-Jährige von Bayern München solle auf einer der beiden defensiven Mittelfeld-Positionen den Vorzug vor Joshua Kimmich oder Ilkay Gündogan erhalten, erklärte Khedira gegenüber der Funke Mediengruppe.
SEBASTIAN VETTEL: Als kecker Nobody aus der südhessischen Provinz kam Sebastian Vettel 2006 in die Formel 1, er verlässt sie als einer der Größten. Nicht nur aufgrund enormer sportlicher Erfolge, darunter vier WM-Titel und 53 Siege, sondern auch und gerade wegen seiner menschlichen Qualitäten. Ausnahmslos jeder Fahrerkollege und jedes Team huldigte "Seb", der stets sein Herz auf der Zunge trug, an diesem vor Emotionen überbordenden Wochenende. Die Szene bedauert seinen Rückzug, doch nicht wenige sehen ihn schon bald zurückkehren. Wenn nicht als Fahrer, dann vielleicht als Teamchef oder Berater. Auch das könnte er. Denn Sebastian Vettel ist keiner, der nur bis zur nächsten Kurve denkt.
Die Handballerinnen von Rekordsieger Norwegen haben nach einem Kraftakt ihren EM-Titel erfolgreich verteidigt und zum neunten Mal Gold geholt. Der Weltmeister schlug Dänemark im Finale von Ljubljana/Slowenien dank starker Schlussphase mit 27:25 (12:15), Norwegen hat bei den vergangenen zehn EM-Turnieren achtmal triumphiert.
Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat in Turin zum sechsten Mal die ATP-Finals der acht jahresbesten Spieler gewonnen und damit den Rekord des Schweizer Idols Roger Federer eingestellt. In seinem achten Finale beim mit 14,75 Millionen Dollar dotierten Jahresabschlussturnier der ATP-Tour trat der 35 Jahre alte Wimbledonsieger gegen den norwegischen French-Open- und US-Open-Finalisten Casper Ruud durch einen 7:5, 6:3-Erfolg die Nachfolge des verletzten Hamburger Olympiasiegers Alexander Zverev an.
Die umstrittene Fußball-WM in Katar ist am Sonntag mit einer pompösen Zeremonie und einer ernüchternden Auftaktniederlage des Gastgebers eröffnet worden. Nach der jahrelangen Kontroverse um die Vergabe des Turniers an den Golfstaat und die Kritik an der Menschenrechtslage in dem Land verfolgten zehntausende Zuschauer die Eröffnungsfeier in dem von Beduinenzelten inspirierten Al-Bayt-Stadion nördlich von Doha. Die katarische Nationalmannschaft blieb im Auftaktspiel gegen Ecuador chancenlos.
FIFA-Präsident Gianni Infantino prognostiziert für den Fußball-Weltverband einen Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar (knapp 7,2 Milliarden Euro) für das Finanzjahr. Das Netto-Ergebnis soll eine Milliarde Dollar betragen. Das teilte Infantino am Tag des WM-Eröffnungsspiels zwischen Gastgeber Katar und Ecuador (0:2) beim FIFA-Exekutivgipfel in Doha mit.
Die "Fan-Flucht" beim WM-Eröffnungsspiel zwischen Katar und Ecuador hat Verwunderung ausgelöst und Anlass zu Spott gegeben. "So etwas habe ich noch nie gesehen - und das ist meine zehnte Weltmeisterschaft", sagte Bela Rethy, der die Partie am Sonntag für das ZDF kommentierte. Der Gastgeber Katar verlor das Spiel chancenlos 0:2 (0:2).
Feuerwerk zischte glühend in den nachtschwarzen Wüstenhimmel - doch dann folgte die ganz große Ernüchterung. Katar hat die umstrittenste WM der Fußball-Geschichte mit der ersten Auftaktniederlage eines Gastgebers überhaupt eröffnet: Das Emirat läutete sein Multimilliarden-Projekt nach einer pompösen Show mit einem sportlich schwer enttäuschenden 0:2 (0:2) gegen Ecuador ein und muss das frühe Aus befürchten. Das geheimnisvollste Team des Turniers präsentierte sich dabei nicht annähernd auf WM-Niveau.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar den Umgang der FIFA mit der "One Love-Binde" kritisiert. "Zwei Tage vor dem Turnier mit eigenen Binden zu kommen ist natürlich schwierig", sagte er im ZDF und bekräftigte den Plan, die Binde im Turnierverlauf zu tragen.
WM-Premiere der halbautomatischen Abseitserkennung: Beim Eröffnungsspiel zwischen Katar und Ecuador ist das neue technische Hilfsmittel für Schiedsrichter schon nach drei Minuten erstmals zum Einsatz gekommen. In der Entstehung des vermeintlichen Führungstors für Ecuador durch Enner Valencia stand Michael Estrada mit der Fußspitze minimal im Abseits. Dies wurde von der halbautomatischen Abseitserkennung festgestellt, Schiedsrichter Daniele Orsato (Italien) gab den Treffer nicht.
Mit einer pompösen Feier, Hollywood-Flair und jeder Menge arabischer Elemente ist die umstrittene Fußball-WM in Katar eröffnet worden. Vor den Augen von Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani, Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman und FIFA-Präsident Gianni Infantino, der zwischen den beiden Platz nahm, lieferten Oscar-Preisträger Morgan Freeman und etwa 800 Tänzer sowie Statisten aus aller Welt im Al-Bayt-Stadion in Al-Khor genau die spektakuläre Show, die sich der Weltverband auch von dieser WM verspricht.
Weltmeister Max Verstappen hat auch das Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi gewonnen und seinen Rekord damit ausgebaut. Der Niederländer im Red Bull feierte den bereits 15. Sieg im 22. Rennen, Zweiter wurde Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Der Monegasse schloss das Jahr damit als Vizeweltmeister ab, weil er Sergio Perez im zweiten Red Bull auf den dritten Rang verwies.
Weltmeister Max Verstappen hat auch das Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi gewonnen und seinen Rekord damit ausgebaut. Der Niederländer im Red Bull feierte den bereits 15. Sieg im 22. Rennen, Zweiter wurde Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Der Monegasse beendet das Jahr damit als Vizeweltmeister, weil er Sergio Perez im zweiten Red Bull auf den dritten Rang verwies.
Gute Nachricht für Bundestrainer Hansi Flick: Torjäger Niclas Füllkrug ist wieder ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Der Bremer stand nach seinem grippalen Infekt am späten Sonntagnachmittag Ortszeit mit seinen 25 Teamkollegen im burgähnlichen Stadion des Erstligisten Al-Shamal SC auf dem Platz und dürfte damit eine Option für das WM-Auftaktspiel gegen Japan am Mittwoch (14.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) sein.
Skirennläuferin Lena Dürr hat auch im zweiten Weltcup-Rennen der Saison ihren erhofften ersten Slalom-Sieg verpasst. Einen Tag nach dem mit Blick auf den Rennverlauf enttäuschenden Ergebnis zum Saisonauftakt kam die 31-Jährige im finnischen Levi trotz eines wiederholt starken ersten Durchgangs erneut nicht über den vierten Platz hinaus.
Topstürmer Memphis Depay wird beim WM-Auftaktspiel der Niederländer gegen den Senegal nicht in der Startformation stehen. Das bestätigte Bondscoach Louis van Gaal am Sonntag in Doha. Den Profi des FC Barcelona plagt seit September eine Verletzung am linken Oberschenkel, laut van Gaal trainiert Depay "anders, als der Rest des Teams".
Der US-Amerikaner Logan Sargeant hat mit einem unauffälligen Auftritt den letzten Schritt in Richtung Formel 1 gemacht und damit die Tür für Mick Schumacher beim Williams-Rennstall zugeschlagen. Der 21-Jährige belegte beim Saisonfinale der Formel 2 in Abu Dhabi den fünften Rang im Hauptrennen, Sargeant schließt die Saison als Vierter des Gesamtklassements ab.