Berliner Boersenzeitung - "Einfach schlecht": Lauter Warnschuss statt Olympia-Euphorie für die DFB-Frauen

EUR -
AED 4.132449
AFN 72.015538
ALL 92.309179
AMD 407.495176
ANG 2.014593
AOA 1032.9717
ARS 1711.083477
AUD 1.611793
AWG 2.028248
AZN 1.91272
BAM 1.955107
BBD 2.263729
BDT 138.130275
BGN 1.894277
BHD 0.424272
BIF 3372.911079
BMD 1.125241
BND 1.437055
BOB 13.514033
BRL 5.606404
BSD 1.123967
BTN 108.310039
BWP 15.460798
BYN 3.45283
BYR 22054.731324
BZD 2.260269
CAD 1.599329
CDF 2607.750961
CHF 0.936747
CLF 0.027739
CLP 1095.298042
CNY 7.544297
CNH 7.542696
COP 3646.603543
CRC 514.538307
CUC 1.125241
CUP 26.973445
CVE 110.329513
CZK 24.408959
DJF 199.977786
DKK 7.475637
DOP 67.907993
DZD 151.365426
EGP 58.825935
ERN 16.878621
ETB 181.186409
FJD 2.528136
FKP 0.851372
GBP 0.848231
GEL 2.920031
GGP 0.851372
GHS 13.255322
GIP 0.851372
GMD 83.267555
GNF 9845.862125
GTQ 8.584531
GYD 235.13775
HKD 8.83095
HNL 30.190345
HRK 7.533152
HTG 147.174405
HUF 365.212288
IDR 20090.903781
ILS 3.425967
IMP 0.851372
INR 108.440357
IQD 1474.066226
IRR 1949086.881064
ISK 137.211859
JEP 0.851372
JMD 178.596734
JOD 0.797808
JPY 178.224773
KES 146.045309
KGS 98.402489
KHR 4571.295991
KMF 492.855143
KPW 1012.717612
KRW 1506.59684
KWD 0.348318
KYD 0.936585
KZT 507.249613
LAK 25295.426636
LBP 100821.629112
LKR 371.558379
LRD 192.41658
LSL 18.600035
LTL 3.322546
LVL 0.680647
LYD 7.235372
MAD 11.215846
MDL 20.056252
MGA 5007.324144
MKD 61.53133
MMK 2361.958371
MNT 4048.262059
MOP 9.085184
MRU 45.189561
MUR 53.347945
MVR 17.339672
MWK 1959.045035
MXN 20.222186
MYR 4.596726
MZN 71.901511
NAD 18.712504
NGN 1489.875559
NIO 41.262918
NOK 10.750809
NPR 173.300311
NZD 2.00179
OMR 0.432659
PAB 1.123892
PEN 3.877863
PGK 5.010711
PHP 70.601588
PKR 311.691677
PLN 4.372294
PYG 6584.667445
QAR 4.10004
RON 5.34805
RSD 117.413308
RUB 95.362922
RWF 1658.605815
SAR 4.216133
SBD 9.067804
SCR 15.7529
SDG 676.827686
SEK 11.252026
SGD 1.43794
SHP 0.851166
SLE 27.737647
SLL 23595.740277
SOS 643.076932
SRD 42.365658
STD 23290.225004
STN 25.00849
SVC 9.834084
SYP 14630.388892
SZL 18.712767
THB 37.841553
TJS 10.361991
TMT 3.949597
TND 3.369533
TOP 2.709311
TRY 55.360069
TTD 7.618369
TWD 35.773659
TZS 2959.388214
UAH 50.485259
UGX 4534.695876
USD 1.125241
UYU 45.351516
UZS 13266.596361
VES 979.274521
VND 29247.274315
VUV 135.339179
WST 3.131658
XAF 655.957
XAG 0.018348
XAU 0.000270222446
XCD 3.041021
XCG 2.025572
XDR 0.795604
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.838116
ZAR 18.612972
ZMK 10128.509703
ZMW 22.224831
ZWL 362.32727
SSP 6437.382096
MXV 2.2861
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

"Einfach schlecht": Lauter Warnschuss statt Olympia-Euphorie für die DFB-Frauen
"Einfach schlecht": Lauter Warnschuss statt Olympia-Euphorie für die DFB-Frauen / Foto: IMAGO/Pawel C - IMAGO/Pawel C/SID

"Einfach schlecht": Lauter Warnschuss statt Olympia-Euphorie für die DFB-Frauen

Statt Schwung für Olympia aufzunehmen, wurden der deutschen Mannschaft beim 0:3 in Island einige Baustellen aufgezeigt.

Textgröße:

Köln/Reykjavik (SID) Horst Hrubesch schaute mürrisch aufs Spielfeld, der Frauen-Bundestrainer zog im eiskalten Wind den Kragen seiner Jacke hoch und rief seine Spielerinnen nach dem herben Stimmungsdämpfer in der Olympia-Vorbereitung noch am Spielfeldrand zusammen. Nach dem 0:3 (0:1) in Island, der höchsten Niederlage der DFB-Frauen seit sechs Jahren, schrillen die Alarmglocken.

"Eins ist auch klar: Wir müssen von Anfang an die Zweikämpfe annehmen. Das, was wir gespielt haben, war einfach schlecht", sagte Hrubesch bei der Pressekonferenz: "Man hat glaube ich gesehen, dass vorher Urlaub war. Jetzt wieder den Anfang hinzukriegen, war schwierig. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient. Wir haben bei allen drei Toren mitgeholfen."

Das Spiel in der EM-Qualifikation hatte nach der bereits gesicherten Teilnahme an der Endrunde 2025 in der Schweiz nur statistischen Wert, es ging darum Schwung aufzunehmen für das Highlight in Frankreich - hierzu bleibt nun nur noch das letzte EM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Hannover auf Österreich (19.00 Uhr/ARD). Am 25. Juli steht in Marseille gegen Australien bereits das erste Spiel im olympischen Fußballturnier auf dem Programm.

Jubeln konnten am Freitag vor 5243 Zuschauern am Freitag nur die Gastgeberinnen: Ingibjörg Sigurdardottir (14.), Alexandra Johannsdottir (52.) und die starke Wolfsburgerin Sveindis Jonsdottir (83.) schossen ihr Land zur EM in der Schweiz.

Bei Windstärke sieben bis acht waren die Deutschen zu fehleranfällig in der Defensive, kassierten wieder ein Gegentor in der Anfangsphase. Auch nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit folgte ein schnelles Gegentor. Der zu kurze Rückpass vor dem 0:2 von Kathrin Hendrich war ebenso ein Geschenk an die Isländerinnen wie der abgefangene Querpass von Sara Doorsoun vor dem 0:3.

In Frankreich möchte Hrubesch aber wieder auf das stärkste Personal setzen können. Am Freitagabend musste der 73-Jährige im Stadion Laugardalsvöllur wegen einer Fußreizung auf seine Kapitänin Alexandra Popp verzichten. Ebenso fehlten Sydney Lohmann (muskuläre Probleme) und Lena Oberdorf (gelbgesperrt). Abwehrchefin Marina Hegering blieb nach Wadenproblemen für 90 Minuten auf der Bank. Sie alle sollen gegen Australien fit sein.

Die Kapitänsbinde übernahm Giulia Gwinn. Hrubesch wünschte sich vor dem Spiel einen guten Rhythmus für Olympia und wollte vor allem "die frühen Gegentore in den Griff bekommen".

Doch auch in Reykjavik kam der Rückstand früh: Die DFB-Frauen begannen konteranfällig. Die erste große Möglichkeit vergab Jonsdottir (2.). Kapitänin Sigurdardottir machte es dann nach einer Ecke besser. DFB-Torhüterin Merle Frohms kam beim Herauslaufen nach einer Ecke nicht an den Ball, mit ein wenig Glück köpfte Sigurdardottir zum 0:1 ein (14.).

Nach 20 Minuten stabilisierten sich die DFB-Frauen etwas, standen defensiv sicherer. Offensiv verzettelte sich das Team aber noch zu häufig. Gefährlich wurde es erst bei schnellen Abschlüssen, Sjoeke Nüsken (24.), Jule Brand (26.) und Lea Schüller (43.) verfehlten allerdings. Erst in der Nachspielzeit jubelte Deutschland - doch Schüllers sehenswerter Volley wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt.

In der zweiten Hälfte begann Deutschland erneut fehleranfällig. Island fing einen zu kurzen Rückpass von Kathrin Hendrich auf Frohms ab. Aus dem Rückraum schloss Johannsdottir zum 0:2 ab (52.). Nachdem das 0:3 mit etwas Glück zunächst noch verhindert werden konnte (58.), wurde die DFB-Elf wieder aktiver. Freigang verpasste kurz nach ihrer Einwechslung den Anschlusstreffer erst per Kopf (61.), dann per Volley (78.). Kurz vor Schluss nutzte Jonsdottir einen Fehlpass von Sara Doorsoun eiskalt aus (83.).

SID fst mh wt

(B.Hartmann--BBZ)