Berliner Boersenzeitung - 50+1: Profifußball muss nachjustieren

EUR -
AED 4.135358
AFN 74.30766
ALL 92.174985
AMD 408.089217
ANG 2.015714
AOA 1033.546642
ARS 1716.797186
AUD 1.619592
AWG 2.029376
AZN 1.918444
BAM 1.95959
BBD 2.267215
BDT 138.392725
BGN 1.895331
BHD 0.424498
BIF 3374.787384
BMD 1.125867
BND 1.440686
BOB 13.524675
BRL 5.876469
BSD 1.125692
BTN 109.052025
BWP 15.561542
BYN 3.390557
BYR 22067.000075
BZD 2.263878
CAD 1.604846
CDF 2600.753988
CHF 0.932922
CLF 0.028273
CLP 1116.41447
CNY 7.548434
CNH 7.550574
COP 3685.008874
CRC 515.797517
CUC 1.125867
CUP 27.015606
CVE 110.729497
CZK 24.452605
DJF 200.089588
DKK 7.475427
DOP 67.210877
DZD 150.457842
EGP 58.890973
ERN 16.88801
ETB 183.858169
FJD 2.530106
FKP 0.853334
GBP 0.850312
GEL 2.921671
GGP 0.853334
GHS 13.220097
GIP 0.853334
GMD 82.755586
GNF 9901.797609
GTQ 8.602331
GYD 235.465374
HKD 8.834968
HNL 30.22185
HRK 7.537124
HTG 147.405071
HUF 368.853851
IDR 20182.29813
ILS 3.436519
IMP 0.853334
INR 108.275395
IQD 1474.671561
IRR 1966371.237333
ISK 137.232406
JEP 0.853334
JMD 178.204636
JOD 0.798284
JPY 177.641044
KES 146.081722
KGS 98.457532
KHR 4565.830004
KMF 493.130294
KPW 1013.280974
KRW 1515.158936
KWD 0.347702
KYD 0.938014
KZT 505.758102
LAK 25284.899273
LBP 100798.556354
LKR 372.246674
LRD 192.482248
LSL 18.820629
LTL 3.324394
LVL 0.681026
LYD 7.208942
MAD 11.183927
MDL 20.115903
MGA 4973.61864
MKD 61.700146
MMK 2364.184695
MNT 4051.28469
MOP 9.098496
MRU 44.980391
MUR 54.210939
MVR 17.395076
MWK 1951.874793
MXN 20.487452
MYR 4.599398
MZN 71.954607
NAD 18.82155
NGN 1495.895338
NIO 41.418629
NOK 10.829363
NPR 174.48324
NZD 2.006161
OMR 0.432897
PAB 1.125677
PEN 3.900705
PGK 5.097995
PHP 70.532779
PKR 311.766358
PLN 4.38518
PYG 6585.824279
QAR 4.10319
RON 5.343821
RSD 117.455029
RUB 94.346891
RWF 1667.124104
SAR 4.229236
SBD 9.079953
SCR 15.495772
SDG 677.21335
SEK 11.294143
SGD 1.440334
SHP 0.852801
SLE 27.700465
SLL 23608.866271
SOS 643.321284
SRD 42.570738
STD 23303.181044
STN 24.547801
SVC 9.849179
SYP 14638.527581
SZL 18.816722
THB 37.811172
TJS 10.361639
TMT 3.951794
TND 3.354332
TOP 2.710818
TRY 55.325013
TTD 7.632761
TWD 35.848785
TZS 2966.663889
UAH 50.651406
UGX 4491.746576
USD 1.125867
UYU 45.368949
UZS 13277.030654
VES 974.413465
VND 29256.226043
VUV 135.199002
WST 3.130892
XAF 655.957
XAG 0.01869
XAU 0.000272045889
XCD 3.042713
XCG 2.028723
XDR 0.796047
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 266.126937
ZAR 18.759556
ZMK 10134.161233
ZMW 22.118776
ZWL 362.528828
SSP 6431.620713
MXV 2.318114
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

50+1: Profifußball muss nachjustieren
50+1: Profifußball muss nachjustieren / Foto: Jan Huebner/Blatterspiel via www.imago-images.de - www.imago-images.de/SID

50+1: Profifußball muss nachjustieren

Der deutsche Profifußball muss kräftig nachjustieren, wenn er die 50+1-Regel erhalten und schützen will. Zu diesem Schluss kommt das Bundeskartellamt bei seiner am Montag veröffentlichten "vorläufigen kartellrechtlichen Bewertung" zur sogenannten Investorensperre. Die Behörde hat "keine grundlegenden Bedenken" gegen 50+1, sieht allerdings Klagerisiken.

Textgröße:

Mit Blick auf die Ausnahmeklubs Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg, die Mitgliederproblematik bei RB Leipzig sowie hinsichtlich der Auseinandersetzung um klubinterne Weisungen (Hannover 96/Martin Kind) sollte die Deutsche Fußball Liga (DFL) nachbessern. Das DFL-Präsidium will sich so rasch wie möglich mit der Thematik beschäftigen. Es soll ein Kompromissvorschlag erarbeitet werden, der von allen Lagern innerhalb der 36 Profiklubs mitgetragen werden kann.

"Die DFL muss unseres Erachtens für einheitliche Wettbewerbsbedingungen sorgen und die 50+1-Regel deshalb diskriminierungsfrei und konsequent anwenden. Maßgeblich wird erstens sein, dass die DFL bei allen Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga gleichermaßen für offenen Zugang zur Mitgliedschaft und damit für die Mitbestimmung der Fans sorgt", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt: "Zweitens sollte die DFL sicherstellen, dass die Wertungen der 50+1-Regel auch bei ihren eigenen Abstimmungen beachtet werden. Drittens muss die DFL bei der vorgeschlagenen Änderung der Bestandsschutzregeln für die vormaligen Förderklubs nachbessern, denn die europäische Rechtsprechung legt hier jetzt einen strengen Standard an."

Die DFL, Vereine und Investoren können nun zur Bewertung des Kartellamts Stellung nehmen. Die Behörde will die Empfehlungen im Anschluss finalisieren und das Verfahren dann einstellen. "Wir führen kein Verfahren gegen die DFL, sondern die DFL ist mit dem Anliegen an uns herangetreten, eine fundierte Einschätzung dieser schwierigen sportkartellrechtlichen Fragestellung zu erhalten", erklärte Mundt: "Mit unseren Empfehlungen wollen wir das tun, was uns an Hilfestellung für die DFL angesichts der festgestellten Defizite möglich ist. Die Einzelheiten der Umsetzung liegen dann selbstverständlich im Ermessen der DFL und ihrer Gremien. Den dafür nötigen Meinungsbildungsprozessen können und wollen wir nicht vorgreifen."

Im Kern besagt die 50+1-Regel, dass der Mutterverein immer die Mehrheit bei einer ausgegliederten Profiabteilung halten muss. Das ganze Verfahren geht zurück auf eine Initiative des DFL-Präsidiums vom Juli 2018. Das Gremium hatte damals das Kartellamt angerufen, um kartellrechtliche Bedenken prüfen zu lassen. Im März 2023 hat die DFL zudem umfangreiche Verpflichtungszusagen vorgelegt, um 50+1 weiter zu stärken und eine abschließende Bewertung zu ermöglichen.

(Y.Yildiz--BBZ)