Berliner Boersenzeitung - Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

EUR -
AED 4.236346
AFN 72.672673
ALL 95.906817
AMD 434.287518
ANG 2.064916
AOA 1057.787749
ARS 1578.016278
AUD 1.673946
AWG 2.079239
AZN 1.980774
BAM 1.954725
BBD 2.319714
BDT 141.321056
BGN 1.97174
BHD 0.434855
BIF 3421.11096
BMD 1.153531
BND 1.480096
BOB 7.976613
BRL 6.041061
BSD 1.151712
BTN 108.542894
BWP 15.836869
BYN 3.458718
BYR 22609.200095
BZD 2.316416
CAD 1.598176
CDF 2636.396126
CHF 0.917409
CLF 0.027122
CLP 1070.926189
CNY 7.972569
CNH 7.980588
COP 4255.905071
CRC 533.969312
CUC 1.153531
CUP 30.568561
CVE 110.209168
CZK 24.512183
DJF 205.097428
DKK 7.472317
DOP 69.436998
DZD 153.412615
EGP 60.798334
ERN 17.302959
ETB 177.998708
FJD 2.603982
FKP 0.862651
GBP 0.864865
GEL 3.108745
GGP 0.862651
GHS 12.592402
GIP 0.862651
GMD 84.786536
GNF 10096.747072
GTQ 8.811689
GYD 240.965392
HKD 9.03301
HNL 30.582325
HRK 7.532094
HTG 150.828553
HUF 388.185444
IDR 19540.808653
ILS 3.603742
IMP 0.862651
INR 108.598621
IQD 1508.817907
IRR 1514931.759519
ISK 143.395539
JEP 0.862651
JMD 181.00947
JOD 0.817892
JPY 184.020404
KES 149.554966
KGS 100.875531
KHR 4612.203632
KMF 492.557238
KPW 1038.244227
KRW 1736.657609
KWD 0.354387
KYD 0.959839
KZT 554.846383
LAK 24876.80942
LBP 103137.614957
LKR 362.218818
LRD 211.366586
LSL 19.703468
LTL 3.406076
LVL 0.697759
LYD 7.354605
MAD 10.753686
MDL 20.229647
MGA 4800.089717
MKD 61.61085
MMK 2422.395585
MNT 4134.054978
MOP 9.281074
MRU 45.941548
MUR 53.789168
MVR 17.833699
MWK 1997.08917
MXN 20.659036
MYR 4.626237
MZN 73.721572
NAD 19.703298
NGN 1596.682827
NIO 42.383568
NOK 11.176673
NPR 173.646461
NZD 1.999478
OMR 0.44352
PAB 1.151767
PEN 3.986073
PGK 4.976918
PHP 69.586721
PKR 321.525831
PLN 4.278895
PYG 7539.494182
QAR 4.199945
RON 5.095952
RSD 117.441162
RUB 93.873095
RWF 1681.88028
SAR 4.327996
SBD 9.276664
SCR 15.75814
SDG 693.27198
SEK 10.882875
SGD 1.483065
SHP 0.865447
SLE 28.31934
SLL 24188.972762
SOS 658.198083
SRD 43.328955
STD 23875.754805
STN 24.484837
SVC 10.078108
SYP 128.552763
SZL 19.701129
THB 37.893189
TJS 11.023307
TMT 4.048892
TND 3.389242
TOP 2.777424
TRY 51.287014
TTD 7.817294
TWD 36.884031
TZS 2969.172842
UAH 50.537759
UGX 4284.755038
USD 1.153531
UYU 46.697153
UZS 14029.163058
VES 537.566198
VND 30383.996454
VUV 137.29706
WST 3.171668
XAF 655.559536
XAG 0.016831
XAU 0.00026
XCD 3.117474
XCG 2.075786
XDR 0.815306
XOF 655.565215
XPF 119.331742
YER 275.290042
ZAR 19.711422
ZMK 10383.157839
ZMW 21.624077
ZWL 371.436388
  • Goldpreis

    52.7000

    4429

    +1.19%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1542

    +0.03%

  • DAX

    -344.1100

    22612.97

    -1.52%

  • MDAX

    -556.5400

    28264.78

    -1.97%

  • SDAX

    -278.5900

    16626.81

    -1.68%

  • TecDAX

    -54.3300

    3423.19

    -1.59%

  • Euro STOXX 50

    -83.4000

    5565.93

    -1.5%

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle
Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle / Foto: IMAGO/Stian Lysberg Solum - IMAGO/NTB/SID

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

Wolff-Wahnsinn in Herning, die Medaillenspiele sind ganz nah: Deutschlands Handballer haben sich dank einer unwirklichen Paraden-Show ihres Torhüters Andreas Wolff zwei Matchbälle für das EM-Halbfinale erkämpft. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason rang Norwegen nach einer Leistungssteigerung mit 30:28 (15:17) nieder und holte die nächsten Big Points auf dem Weg zum ersehnten Edelmetall.

Textgröße:

Wolff hielt sein Team, das offensiv lange mit großen Problemen zu kämpfen hatte, mit atemberaubenden Aktionen immer wieder im Spiel und kam nach 60 Minuten auf sagenhafte 22 Paraden. Mitte der zweiten Hälfte senkte die DHB-Auswahl ihre extrem hohe Fehlerquote dann auch im Angriff und zog das Spiel angeführt von Marko Grgic noch auf ihre Seite. Zum besten Werfer vor 10.117 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen avancierte Grgic - er erzielte all seine sieben Treffer nach dem Seitenwechsel.

Mit einem Sieg gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) würde Deutschland schon vor Ende der zweiten Turnierphase die Teilnahme an den Medaillenspielen sichern. Der letzte Gegner am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF) ist Titelverteidiger Frankreich.

Deutschland, das zuvor schon Spanien (34:32) und Portugal (32:30) besiegt hatte, führt die Hauptrundengruppe I nach dem zweiten Spieltag mit 6:0 Punkten an. Dahinter folgen Frankreich und Dänemark (je 4:2 Zähler), Norwegen und Portugal (je 2:4) sowie das punktlose Spanien.

"Wir sind unfassbar heiß", hatte Shootingstar Miro Schluroff vor der Partie betont: "Wir wollen die nächsten zwei Punkte in dieser Hauptrundengruppe holen und den Weg weiter ebnen fürs Halbfinale." Und Gislason meinte am ARD-Mikrofon: "Wir müssen unser Spiel durchziehen."

Dies gestaltete sich zunächst allerdings schwierig. Hinten entschärfte Wolff zwar direkt zwei freie Würfe, doch im Angriff fehlte es an Präzision. Vier DHB-Fehlwürfe in den ersten sieben Minuten, dazu ein gut aufgelegter Sander Sagosen führten zu einem schnellen 2:5-Rückstand (10.). "Vorne ist unser Problem, wir machen zu wenig Tore", moserte Gislason in der Auszeit und forderte "mehr Lockerheit" von seinem Team.

In der Folge war es zunächst weiter vor allem Wolff, der sich mit all seiner Klasse gegen die flinken Skandinavier stellte. Als seine Vorderleute nach einer seiner nächsten Paraden den Abpraller nicht sicherten, brüllte er lauthals seinen Frust heraus. Ein Weckruf, der Wirkung zeigte.

Gislason stellte um, brachte mit Nils Lichtlein für Juri Knorr, Franz Semper für Renars Uscins und Julian Köster für Schluroff frisches Personal für die Offensive - und sorgte damit für neuen Schwung. Vor allem Semper lief heiß, sein vierter Treffer im vierten Versuch bedeutete nach 20 Minuten die deutsche Führung (11:10). Wolffs Fangquote lag zu diesem Zeitpunkt bei wahnwitzigen 50 Prozent.

Wolff blieb auf deutscher Seite der auffälligste Akteur, etliche weitere Fehlwürfe kosteten aber ein besseres Halbzeitergebnis. Statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, lag Deutschland mit zwei Toren hinten. "Das kann man nicht so richtig erklären. Wir sind alle ein bisschen überrascht", sagte Lichtlein im Ersten. Man müsse "dankbar" sein, Wolff zu haben. "Er rettet uns immer wieder den Arsch."

Es klingt verrückt, aber Wolff wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit noch besser. Mit dem Bein, mit der Schulter, mit der Brust: Der deutsche Keeper hielt nun fast alles - Deutschland berauschte sich nun an den Heldentaten des Torhüters und führte nach 40 Minuten plötzlich mit 20:19. Vor allem der eingewechselte Grgic riss die Partie offensiv nun an sich. Der Flensburger Rückraumspieler stellte mit seinem fünften Treffer (im sechsten Versuch) auf 25:21 (49.), die deutschen Fans jubelten.

(A.Lehmann--BBZ)