Berliner Boersenzeitung - Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

EUR -
AED 4.182905
AFN 72.330898
ALL 94.136439
AMD 419.200791
ANG 2.03923
AOA 1044.442873
ARS 1696.46754
AUD 1.651567
AWG 2.050161
AZN 1.940001
BAM 1.955007
BBD 2.294729
BDT 140.370626
BGN 1.925876
BHD 0.429423
BIF 3399.850037
BMD 1.138978
BND 1.476975
BOB 7.901658
BRL 5.93069
BSD 1.139318
BTN 108.585071
BWP 16.26512
BYN 3.319296
BYR 22323.973444
BZD 2.291431
CAD 1.618061
CDF 2591.175352
CHF 0.920602
CLF 0.026785
CLP 1054.192959
CNY 7.738731
CNH 7.732102
COP 3859.985855
CRC 518.580652
CUC 1.138978
CUP 30.182923
CVE 110.62322
CZK 24.220602
DJF 202.419688
DKK 7.474607
DOP 67.712358
DZD 151.856428
EGP 55.91291
ERN 17.084674
ETB 181.268407
FJD 2.581665
FKP 0.857795
GBP 0.856517
GEL 3.006576
GGP 0.857795
GHS 12.944422
GIP 0.857795
GMD 83.725139
GNF 9988.839672
GTQ 8.689325
GYD 238.329192
HKD 8.934304
HNL 29.897907
HRK 7.534795
HTG 148.96699
HUF 355.305417
IDR 20491.357461
ILS 3.406462
IMP 0.857795
INR 108.454993
IQD 1492.63098
IRR 1567234.053464
ISK 143.807302
JEP 0.857795
JMD 179.177358
JOD 0.807522
JPY 184.759923
KES 147.224703
KGS 99.603541
KHR 4570.149611
KMF 493.177817
KPW 1025.080812
KRW 1767.75688
KWD 0.352264
KYD 0.949498
KZT 546.069025
LAK 25627.010108
LBP 102201.297378
LKR 382.73811
LRD 207.151665
LSL 18.678901
LTL 3.363107
LVL 0.688957
LYD 7.306503
MAD 10.714941
MDL 20.149477
MGA 4883.3739
MKD 61.672249
MMK 2391.007923
MNT 4082.314071
MOP 9.205106
MRU 45.707546
MUR 53.839999
MVR 17.596987
MWK 1977.266386
MXN 19.973487
MYR 4.652154
MZN 72.778243
NAD 18.68498
NGN 1565.092909
NIO 41.692263
NOK 11.288367
NPR 173.736513
NZD 2.005974
OMR 0.437937
PAB 1.139318
PEN 3.893029
PGK 4.986448
PHP 70.139419
PKR 316.92082
PLN 4.29011
PYG 6925.070845
QAR 4.15215
RON 5.226089
RSD 117.373984
RUB 88.266601
RWF 1669.742095
SAR 4.275953
SBD 9.167755
SCR 16.207018
SDG 683.960244
SEK 11.065436
SGD 1.474527
SHP 0.850362
SLE 27.762572
SLL 23883.808313
SOS 650.923654
SRD 42.716813
STD 23574.549917
STN 24.943623
SVC 9.968783
SYP 125.893654
SZL 18.683182
THB 37.938791
TJS 10.538942
TMT 3.986424
TND 3.347172
TOP 2.742387
TRY 53.183843
TTD 7.734728
TWD 36.323267
TZS 2992.668716
UAH 51.075872
UGX 4175.233967
USD 1.138978
UYU 45.800627
UZS 13590.85473
VES 720.486528
VND 29948.863251
VUV 136.674112
WST 3.154565
XAF 655.679662
XAG 0.01896
XAU 0.00028
XCD 3.078146
XCG 2.053331
XDR 0.81439
XOF 654.335976
XPF 119.331742
YER 271.806445
ZAR 18.661874
ZMK 10252.173989
ZMW 20.742226
ZWL 366.750528
  • Euro STOXX 50

    13.8200

    6296.32

    +0.22%

  • Goldpreis

    -5.1000

    4077.3

    -0.13%

  • MDAX

    124.8200

    32181.46

    +0.39%

  • SDAX

    -59.9600

    18135.63

    -0.33%

  • TecDAX

    -30.5700

    3858.6

    -0.79%

  • DAX

    128.3200

    25168.6

    +0.51%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1417

    +0.29%

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle
Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle / Foto: IMAGO/Stian Lysberg Solum - IMAGO/NTB/SID

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

Wolff-Wahnsinn in Herning, die Medaillenspiele sind ganz nah: Deutschlands Handballer haben sich dank einer unwirklichen Paraden-Show ihres Torhüters Andreas Wolff zwei Matchbälle für das EM-Halbfinale erkämpft. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason rang Norwegen nach einer Leistungssteigerung mit 30:28 (15:17) nieder und holte die nächsten Big Points auf dem Weg zum ersehnten Edelmetall.

Textgröße:

Wolff hielt sein Team, das offensiv lange mit großen Problemen zu kämpfen hatte, mit atemberaubenden Aktionen immer wieder im Spiel und kam nach 60 Minuten auf sagenhafte 22 Paraden. Mitte der zweiten Hälfte senkte die DHB-Auswahl ihre extrem hohe Fehlerquote dann auch im Angriff und zog das Spiel angeführt von Marko Grgic noch auf ihre Seite. Zum besten Werfer vor 10.117 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen avancierte Grgic - er erzielte all seine sieben Treffer nach dem Seitenwechsel.

Mit einem Sieg gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) würde Deutschland schon vor Ende der zweiten Turnierphase die Teilnahme an den Medaillenspielen sichern. Der letzte Gegner am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF) ist Titelverteidiger Frankreich.

Deutschland, das zuvor schon Spanien (34:32) und Portugal (32:30) besiegt hatte, führt die Hauptrundengruppe I nach dem zweiten Spieltag mit 6:0 Punkten an. Dahinter folgen Frankreich und Dänemark (je 4:2 Zähler), Norwegen und Portugal (je 2:4) sowie das punktlose Spanien.

"Wir sind unfassbar heiß", hatte Shootingstar Miro Schluroff vor der Partie betont: "Wir wollen die nächsten zwei Punkte in dieser Hauptrundengruppe holen und den Weg weiter ebnen fürs Halbfinale." Und Gislason meinte am ARD-Mikrofon: "Wir müssen unser Spiel durchziehen."

Dies gestaltete sich zunächst allerdings schwierig. Hinten entschärfte Wolff zwar direkt zwei freie Würfe, doch im Angriff fehlte es an Präzision. Vier DHB-Fehlwürfe in den ersten sieben Minuten, dazu ein gut aufgelegter Sander Sagosen führten zu einem schnellen 2:5-Rückstand (10.). "Vorne ist unser Problem, wir machen zu wenig Tore", moserte Gislason in der Auszeit und forderte "mehr Lockerheit" von seinem Team.

In der Folge war es zunächst weiter vor allem Wolff, der sich mit all seiner Klasse gegen die flinken Skandinavier stellte. Als seine Vorderleute nach einer seiner nächsten Paraden den Abpraller nicht sicherten, brüllte er lauthals seinen Frust heraus. Ein Weckruf, der Wirkung zeigte.

Gislason stellte um, brachte mit Nils Lichtlein für Juri Knorr, Franz Semper für Renars Uscins und Julian Köster für Schluroff frisches Personal für die Offensive - und sorgte damit für neuen Schwung. Vor allem Semper lief heiß, sein vierter Treffer im vierten Versuch bedeutete nach 20 Minuten die deutsche Führung (11:10). Wolffs Fangquote lag zu diesem Zeitpunkt bei wahnwitzigen 50 Prozent.

Wolff blieb auf deutscher Seite der auffälligste Akteur, etliche weitere Fehlwürfe kosteten aber ein besseres Halbzeitergebnis. Statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, lag Deutschland mit zwei Toren hinten. "Das kann man nicht so richtig erklären. Wir sind alle ein bisschen überrascht", sagte Lichtlein im Ersten. Man müsse "dankbar" sein, Wolff zu haben. "Er rettet uns immer wieder den Arsch."

Es klingt verrückt, aber Wolff wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit noch besser. Mit dem Bein, mit der Schulter, mit der Brust: Der deutsche Keeper hielt nun fast alles - Deutschland berauschte sich nun an den Heldentaten des Torhüters und führte nach 40 Minuten plötzlich mit 20:19. Vor allem der eingewechselte Grgic riss die Partie offensiv nun an sich. Der Flensburger Rückraumspieler stellte mit seinem fünften Treffer (im sechsten Versuch) auf 25:21 (49.), die deutschen Fans jubelten.

(A.Lehmann--BBZ)