Berliner Boersenzeitung - Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne

EUR -
AED 4.308577
AFN 73.899024
ALL 95.423026
AMD 432.388367
ANG 2.099521
AOA 1076.807351
ARS 1624.573896
AUD 1.623721
AWG 2.114319
AZN 1.996886
BAM 1.953897
BBD 2.362409
BDT 144.180176
BGN 1.956671
BHD 0.442629
BIF 3489.65253
BMD 1.172992
BND 1.493152
BOB 8.105105
BRL 5.764203
BSD 1.172962
BTN 112.108279
BWP 15.832646
BYN 3.27942
BYR 22990.651961
BZD 2.359002
CAD 1.608537
CDF 2609.908091
CHF 0.916899
CLF 0.027251
CLP 1072.537512
CNY 7.967079
CNH 7.969299
COP 4442.732353
CRC 535.280891
CUC 1.172992
CUP 31.0843
CVE 110.553998
CZK 24.343115
DJF 208.464412
DKK 7.471604
DOP 69.322749
DZD 155.140001
EGP 62.055638
ERN 17.594887
ETB 184.159552
FJD 2.566214
FKP 0.859307
GBP 0.867838
GEL 3.132343
GGP 0.859307
GHS 13.248227
GIP 0.859307
GMD 86.214416
GNF 10298.87399
GTQ 8.949321
GYD 245.390977
HKD 9.183364
HNL 31.22547
HRK 7.533194
HTG 153.241388
HUF 358.026037
IDR 20548.657635
ILS 3.418041
IMP 0.859307
INR 112.266227
IQD 1536.620106
IRR 1538966.089968
ISK 143.620957
JEP 0.859307
JMD 185.33947
JOD 0.831672
JPY 185.0032
KES 151.492258
KGS 102.578601
KHR 4703.699674
KMF 492.656472
KPW 1055.714604
KRW 1752.709142
KWD 0.361457
KYD 0.977435
KZT 544.042395
LAK 25753.048906
LBP 105470.888064
LKR 378.862584
LRD 214.80428
LSL 19.413213
LTL 3.463542
LVL 0.709531
LYD 7.41912
MAD 10.717047
MDL 20.07419
MGA 4897.243541
MKD 61.645129
MMK 2462.05689
MNT 4200.310344
MOP 9.458047
MRU 46.93151
MUR 54.790792
MVR 18.035513
MWK 2042.179871
MXN 20.242524
MYR 4.614569
MZN 74.965454
NAD 19.412952
NGN 1609.216324
NIO 43.052047
NOK 10.785267
NPR 179.373046
NZD 1.973759
OMR 0.451011
PAB 1.172957
PEN 4.026829
PGK 5.10281
PHP 72.154871
PKR 326.825028
PLN 4.252807
PYG 7160.056269
QAR 4.276145
RON 5.203626
RSD 117.389502
RUB 86.598394
RWF 1714.914957
SAR 4.403314
SBD 9.417967
SCR 16.301448
SDG 704.379728
SEK 10.912994
SGD 1.492973
SHP 0.875757
SLE 28.884915
SLL 24597.06062
SOS 670.369152
SRD 43.699245
STD 24278.57539
STN 24.896765
SVC 10.263003
SYP 129.650179
SZL 19.4253
THB 38.013421
TJS 10.966918
TMT 4.105474
TND 3.369128
TOP 2.824285
TRY 53.253152
TTD 7.96028
TWD 37.023741
TZS 3040.985921
UAH 51.552505
UGX 4408.705701
USD 1.172992
UYU 46.644566
UZS 14251.858209
VES 591.520807
VND 30895.448061
VUV 138.792513
WST 3.177983
XAF 655.318687
XAG 0.013806
XAU 0.000251
XCD 3.170071
XCG 2.11395
XDR 0.813306
XOF 652.769344
XPF 119.331742
YER 279.934391
ZAR 19.415312
ZMK 10558.34087
ZMW 22.080493
ZWL 377.703089
  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • Goldpreis

    -42.7000

    4686

    -0.91%

  • EUR/USD

    -0.0051

    1.1736

    -0.43%

Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne
Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne / Foto: Martin KEEP - SID

Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne

Viele Überholmanöver, ein bisschen Mario Kart - und am Ende die Wiedergeburt der Silberpfeile: Die Formel 1 ist mit einem wilden Grand Prix von Australien in ihre neue Ära gestartet, George Russell und Kimi Antonelli fuhren den ersten Mercedes-Doppelsieg seit 16 Monaten ein. Geprägt war das Rennen auch von zahlreichen Überholmanövern, die der neue Elektroschub im Hybridmotor ermöglichte. Sequenzen des Rennens erinnerten an ein Videospiel.

Textgröße:

Hinter den beiden Mercedes holte Ferrari mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton die Plätze drei und vier, den möglichen Sieg vergab die Scuderia wohl durch eine ungünstige Boxen-Strategie. Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren Fünfter vor Max Verstappen im Red Bull, der sich nach einem Unfall im Qualifying von Startplatz 20 nach vorn arbeitete.

Für Audi begann das Abenteuer Formel 1 zunächst mit einer großen Enttäuschung. Nico Hülkenberg konnte am ersten Rennen in der Geschichte des deutschen Werksteams nicht teilnehmen, schon auf dem Weg in die Startaufstellung traten Probleme mit der Telemetrie auf. Dafür standen am Ende die ersten WM-Punkte: Gabriel Bortoleto wurde Neunter.

Überhaupt passierte schon vor dem Start einiges. Tausende australische Fans schlugen während der Installationsrunden die Hände vor den Mund, denn für ihren Helden war der Tag in diesem Moment gelaufen: Oscar Piastri verlor bei gemächlicher Fahrt die Kontrolle über seinen McLaren. "Es war eine Kombination einiger Dinge", sagte er später bei Sky: "Kalte Reifen, ich bin auf den Kerb gekommen. Ich hatte aber auch mehr Leistung, als ich erwartet habe."

Als dann die roten Ampeln ausgingen, war es erstmal vorbei mit der Überlegenheit der Silberpfeile. Im Qualifying waren sie allen davon gefahren, nun bestätigte sich aber ein Eindruck aus den Testfahrten. Auch das Startprozedere ist eine neue Herausforderung mit den noch ungewohnten Power Units, und die Ferraris meistern diese mit Abstand am besten. Leclerc und Hamilton schossen nach vorne, Russell und vor allem Antonelli hatten Probleme.

So lag Leclerc vorne, Russell war wenig später einer der ersten, der den neuen Overtake Mode ausprobieren durfte - einen Extraschub aus dem Elektromotor, der den Klappflügel DRS ersetzt. Diese Überholhilfe stellte sich als äußerst mächtig heraus. Russell ging sehr einfach vorbei - dann hatte aber Leclerc den Vorteil des Schubs: Wer weniger als eine Sekunde hinter dem Vordermann fährt, darf ihn einsetzen.

Der Ferrari ging also weider vorbei, und das gesamte Schauspiel wiederholte sich bald noch einmal. Leclerc, Russell und Hamilton lieferten sich an der Spitze einen engen Dreikampf, der höchst unterhaltsam und entscheidend vom Energiestand in der Batterie beeinflusst war.

Bald sorgte ein Motorschaden an Isack Hadjars Red Bull für das Virtuelle Safety Car, beide Mercedes und einige andere Fahrer nutzten dies für einen frühen Boxenstopp - Ferrari verzichtete. "Zumindest einer von uns hätte reinkommen sollen", funkte Hamilton.

Nun lagen die Roten zwar vorne, hatten aber die Reifen noch nicht gewechselt, zudem kamen die bei freier Fahrt schnelleren Mercedes näher. Etwa zur Rennhälfte kamen Leclerc und Hamilton ebenfalls rein, nun lagen sie hinter Russell und Antonelli.

Erst jetzt beruhigte sich das Rennen deutlich, Mercedes brachte die Reifen trotz des frühen Stopps über die Zeit und geriet nicht mehr unter Druck.

(K.Lüdke--BBZ)