Berliner Boersenzeitung - US-Behörde: Starship-Rakete von SpaceX muss für Untersuchung am Boden bleiben

EUR -
AED 4.235108
AFN 72.638695
ALL 95.986116
AMD 435.092592
ANG 2.063949
AOA 1057.292369
ARS 1577.236365
AUD 1.673475
AWG 2.078266
AZN 1.958134
BAM 1.955386
BBD 2.320668
BDT 141.373711
BGN 1.970817
BHD 0.435957
BIF 3424.38207
BMD 1.152991
BND 1.480725
BOB 7.979516
BRL 6.049975
BSD 1.152186
BTN 108.575339
BWP 15.841123
BYN 3.460157
BYR 22598.615681
BZD 2.317349
CAD 1.59725
CDF 2635.149736
CHF 0.916506
CLF 0.027072
CLP 1068.948607
CNY 7.966185
CNH 7.980055
COP 4255.61911
CRC 534.200663
CUC 1.152991
CUP 30.554251
CVE 110.542933
CZK 24.511426
DJF 204.909943
DKK 7.471979
DOP 68.605777
DZD 153.395731
EGP 60.817599
ERN 17.294859
ETB 181.192506
FJD 2.594811
FKP 0.862247
GBP 0.865314
GEL 3.107286
GGP 0.862247
GHS 12.636424
GIP 0.862247
GMD 84.719455
GNF 10120.377686
GTQ 8.814361
GYD 241.055175
HKD 9.023247
HNL 30.577003
HRK 7.535828
HTG 150.891941
HUF 388.338432
IDR 19510.445669
ILS 3.602059
IMP 0.862247
INR 108.645093
IQD 1510.417681
IRR 1514222.549315
ISK 143.339936
JEP 0.862247
JMD 181.081615
JOD 0.817484
JPY 184.182756
KES 149.773716
KGS 100.828779
KHR 4629.257123
KMF 492.326899
KPW 1037.758177
KRW 1739.332384
KWD 0.35421
KYD 0.960221
KZT 555.084372
LAK 25063.132529
LBP 103250.307387
LKR 362.372615
LRD 211.803486
LSL 19.658594
LTL 3.404482
LVL 0.697433
LYD 7.35573
MAD 10.768576
MDL 20.238324
MGA 4813.735514
MKD 61.653053
MMK 2421.261549
MNT 4132.119635
MOP 9.284814
MRU 46.246593
MUR 53.751971
MVR 17.825775
MWK 2001.591211
MXN 20.574308
MYR 4.605027
MZN 73.687834
NAD 19.658789
NGN 1598.632905
NIO 42.337441
NOK 11.175356
NPR 173.720942
NZD 2.002185
OMR 0.443309
PAB 1.152181
PEN 3.988767
PGK 4.968807
PHP 69.448107
PKR 321.972295
PLN 4.27801
PYG 7540.995323
QAR 4.215912
RON 5.097026
RSD 117.441351
RUB 93.822176
RWF 1683.36627
SAR 4.326033
SBD 9.272321
SCR 15.995702
SDG 692.947394
SEK 10.884917
SGD 1.482394
SHP 0.865042
SLE 28.306224
SLL 24177.648784
SOS 658.93198
SRD 43.308612
STD 23864.577457
STN 24.616349
SVC 10.082038
SYP 128.492581
SZL 19.658268
THB 38.014217
TJS 11.02665
TMT 4.046997
TND 3.370773
TOP 2.776124
TRY 51.145977
TTD 7.820546
TWD 36.875174
TZS 2968.95063
UAH 50.55856
UGX 4286.184377
USD 1.152991
UYU 46.710504
UZS 14054.955391
VES 537.314539
VND 30382.455194
VUV 137.232784
WST 3.170183
XAF 655.832201
XAG 0.01708
XAU 0.000263
XCD 3.116015
XCG 2.076605
XDR 0.813367
XOF 653.172449
XPF 119.331742
YER 275.161365
ZAR 19.752487
ZMK 10378.307533
ZMW 21.632883
ZWL 371.262501
  • SDAX

    -278.5900

    16626.81

    -1.68%

  • TecDAX

    -54.3300

    3423.19

    -1.59%

  • Euro STOXX 50

    -83.4000

    5565.93

    -1.5%

  • DAX

    -344.1100

    22612.97

    -1.52%

  • MDAX

    -556.5400

    28264.78

    -1.97%

  • Goldpreis

    -175.4000

    4376.9

    -4.01%

  • EUR/USD

    -0.0031

    1.1534

    -0.27%

US-Behörde: Starship-Rakete von SpaceX muss für Untersuchung am Boden bleiben
US-Behörde: Starship-Rakete von SpaceX muss für Untersuchung am Boden bleiben / Foto: - - SPACEX/AFP

US-Behörde: Starship-Rakete von SpaceX muss für Untersuchung am Boden bleiben

Die Starship-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX muss nach einem dramatischen Testflug vorerst am Boden bleiben. Das entschied die US-Luftfahrtbehörde FAA am Freitag und wies das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk an, eine Untersuchung vorzunehmen. Zuvor war bei einem Testflug die obere Raketenstufe über der Karibik explodiert.

Textgröße:

"Die FAA arbeitet mit SpaceX und den betroffenen Behörden zusammen, um Sachschäden auf den Turks- und Caicosinseln" in der Karibik zu bestätigen, fügte die US-Behörde hinzu. Es habe keine Berichte über Verletzte gegeben.

Am Donnerstag hatte die FFA erklärt, dass sie Flugzeuge um ein Gebiet herum geleitet habe, in dem "Trümmer von Raumfahrzeugen" niedergegangen seien. Auf der Flugverfolgungswebsite Flight Aware war zu sehen, wie mehrere Flugzeuge über dem Atlantik nahe den Turks- und Caicosinseln ihren Kurs änderten.

Gemäß dem Verfahren muss SpaceX nun eine Untersuchung des Vorfalls vornehmen und Korrekturmaßnahmen vorlegen, welche die FAA prüfen wird, bevor sie entscheidet, ob die Rakete wieder eingesetzt werden darf.

SpaceX kann auch bereits vor Abschluss der Untersuchung einen Antrag auf Wiederaufnahme des Flugbetriebs stellen, wenn das Unternehmen vorweisen kann, dass es vorbeugende Maßnahmen ergriffen und die öffentliche Sicherheit durch den Vorfall nicht gefährdet hat.

Bei dem Testflug der Riesenrakete am Donnerstag war SpaceX erneut das Wiederauffangen der unteren Raketenstufe gelungen - die obere Stufe explodierte jedoch über dem Atlantik. Erst verlor das SpaceX-Team den Kontakt zur oberen Raketenstufe, später bestätigte das Unternehmen, dass es zu einer "schnellen außerplanmäßigen Demontage" gekommen sei - eine beschönigende Umschreibung für eine Explosion.

Die Mega-Rakete Starship hob um 16.37 Uhr (Ortszeit, 23.37 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Starbase im südtexanischen Boca Chica ab. Wie aus der Live-Übertragung hervorging, verlangsamte die untere Stufe mit dem Namen Super Heavy etwa sieben Minuten nach dem Start ihren Flug, dann glitt sie zurück zur Abschussrampe und wurde von mechanischen Armen am Startturm aufgefangen. Das Wiederauffangen war SpaceX bisher nur ein Mal, beim Testflug im Oktober, gelungen und sorgte für Applaus und Jubel beim Team am Boden.

Doch der Triumph war von kurzer Dauer: Kurz nach dem spektakulären Auffangmanöver der Antriebsstufe bestätigten die Kommentatoren der Live-Übertragung, dass die obere Stufe aufgrund einer Antriebsanomalie verloren gegangen sei.

Nutzer im Onlinedienst X teilten dramatische Aufnahmen, die zeigen sollen, wie die obere Raketenstufe beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach.

"Erfolg ist ungewiss, aber Unterhaltung ist garantiert", schrieb Musk bei X und teilte dazu eines der Videos. Die Ursache der Explosion sei offenbar ein "Sauerstoff-/Treibstoffleck" gewesen, fügte er hinzu. SpaceX werde Gegenmaßnahmen ergreifen.

SpaceX verfolgt mit Starship das Ziel, eine vollständig wiederverwendbare und damit kostengünstigere Rakete für künftige Weltraum-Missionen zu bauen. Das Starship-Raketensystem besteht aus einer 70 Meter hohen ersten Antriebsstufe namens Super Heavy und einer 50 Meter hohen Raumfähre namens Starship mit zusätzlichen Antrieben.

Es handelt sich um die bisher leistungsstärkste Rakete, sie soll nach Musks Plänen in wenigen Jahren bemannte Missionen zum Mars ermöglichen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will Starship als Mondelandefähre nutzen.

Ebenfalls am Donnerstag war die neue Rakete New Glenn des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos zu ihrem ersten Testflug gestartet. New Glenn erreichte wie geplant eine Erdumlaufbahn, die Rückkehr der wiederverwendbaren Antriebsstufe zur Erde klappte im ersten Anlauf allerdings nicht.

Mit New Glenn will Blue Origin in den lukrativen Markt für Orbitalraketen einsteigen - und SpaceX Konkurrenz machen. Damit verschärft sich die Rivalität zwischen Musk, dem reichsten Menschen der Welt, und Bezos, dem zweitreichsten.

Musk hatte Bezos nach dem Testflug der New Glenn bei X dazu gratuliert, "die Erdumlaufbahn beim ersten Versuch erreicht" zu haben. Bezos wünschte Musk "und dem gesamten SpaceX-Team" vor dem Starship-Testflug "viel Glück". Der scheidende Nasa-Chef Bill Nelson gratulierte SpaceX zum Wiederauffangen der Antriebsstufe und fügte hinzu: "Raumfahrt ist nicht einfach."

(F.Schuster--BBZ)