Berliner Boersenzeitung - Klimaexperten erwarten noch größere Belastung durch Hitze und Trockenheit

EUR -
AED 4.232967
AFN 75.479359
ALL 93.095382
AMD 422.092766
AOA 1057.968242
ARS 1728.428661
AUD 1.638336
AWG 2.074448
AZN 1.961602
BAM 1.952566
BBD 2.320646
BDT 142.623742
BHD 0.434608
BIF 3445.888043
BMD 1.152471
BND 1.477446
BOB 13.935975
BRL 5.897421
BSD 1.152186
BTN 109.652359
BWP 15.583119
BYN 3.411334
BYR 22588.429982
BZD 2.317251
CAD 1.615251
CDF 2604.584378
CHF 0.936272
CLF 0.026727
CLP 1055.271199
CNY 7.778084
CNH 7.777151
COP 3641.324061
CRC 524.099988
CUC 1.152471
CUP 30.540479
CVE 110.809379
CZK 24.24407
DJF 204.817306
DKK 7.476217
DOP 67.193733
DZD 153.365094
EGP 57.264782
ERN 17.287064
ETB 185.968128
FJD 2.552089
FKP 0.856077
GBP 0.85641
GEL 3.013725
GGP 0.856077
GHS 13.524239
GIP 0.856077
GMD 85.282572
GNF 10118.69464
GTQ 8.791437
GYD 241.048608
HKD 9.04099
HNL 30.88171
HRK 7.536585
HTG 150.649793
HUF 364.625083
IDR 20648.821428
ILS 3.46629
IMP 0.856077
INR 109.809273
IQD 1509.393123
IRR 1584474.640687
ISK 142.41109
JEP 0.856077
JMD 182.637459
JOD 0.81708
JPY 182.544457
KES 149.083075
KGS 100.783234
KHR 4675.235131
KMF 492.105126
KRW 1640.600173
KWD 0.356874
KYD 0.960205
KZT 539.927945
LAK 26033.64904
LBP 103179.229954
LKR 387.028882
LRD 207.974585
LSL 18.793369
LTL 3.402947
LVL 0.697118
LYD 7.344833
MAD 10.750192
MDL 20.047704
MGA 4953.772522
MKD 61.427977
MMK 2419.54797
MNT 4144.10128
MOP 9.310037
MRU 46.191483
MUR 54.096679
MVR 17.805023
MWK 1997.873162
MXN 19.839187
MYR 4.713377
MZN 73.654852
NAD 18.793287
NGN 1570.218621
NIO 42.399764
NOK 10.999988
NPR 175.441856
NZD 1.96294
OMR 0.443115
PAB 1.152181
PEN 3.894648
PGK 5.090567
PHP 70.070805
PKR 319.87712
PLN 4.300443
PYG 6853.617163
QAR 4.211823
RON 5.256075
RSD 117.326118
RUB 93.901208
RWF 1692.588862
SAR 4.32768
SBD 9.298537
SCR 16.618402
SDG 692.059091
SEK 10.953862
SGD 1.478943
SLE 28.350098
SOS 658.506319
SRD 43.640038
STD 23853.821162
STN 24.459377
SVC 10.0813
SZL 18.777732
THB 38.150825
TJS 10.628901
TMT 4.033648
TND 3.379417
TRY 54.852312
TTD 7.801044
TWD 37.188047
TZS 3059.807971
UAH 51.592237
UGX 4291.87184
USD 1.152471
UYU 46.403133
UZS 13731.254005
VES 869.206532
VND 30235.07452
VUV 137.540809
WST 3.145342
XAF 654.86936
XAG 0.018742
XAU 0.000271
XCD 3.11461
XCG 2.076569
XDR 0.813514
XOF 654.872196
XPF 119.331742
YER 272.991507
ZAR 18.833743
ZMK 10373.622108
ZMW 21.920498
ZWL 371.095165
  • Euro STOXX 50

    25.5800

    6502.56

    +0.39%

  • SDAX

    10.9000

    18564.81

    +0.06%

  • MDAX

    4.7900

    32431.12

    +0.01%

  • Goldpreis

    -1.3000

    4303.9

    -0.03%

  • TecDAX

    54.2600

    4000.99

    +1.36%

  • DAX

    13.8300

    26140.13

    +0.05%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1527

    -0.24%

Klimaexperten erwarten noch größere Belastung durch Hitze und Trockenheit
Klimaexperten erwarten noch größere Belastung durch Hitze und Trockenheit / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Klimaexperten erwarten noch größere Belastung durch Hitze und Trockenheit

Wetterextreme wie Hitzewellen und Trockenphasen werden nach Einschätzung der beim Hamburger Extremwetterkongress versammelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem in den Städten für eine immer größere Belastung der Menschen sorgen. "Wir beobachten eine beispiellose Häufung von Wärmerekordjahren mit Blick auf das zurückliegende Jahrzehnt", erklärte das Vorstandsmitglied beim Deutschen Wetterdienst, Tobias Fuchs, anlässlich der Eröffnung der Konferenz am Mittwoch in Hamburg.

Textgröße:

Seit 1960 war nach Angaben der Organisatoren des Kongresses hierzulande jede Dekade wärmer als die vorherige. Im Gesamtzeitraum von 1881 bis 2024 wurde es jedes Jahrzehnt um 0,13 Grad Celsius wärmer, für den Zeitraum von 1971 bis 2024 lag die Erwärmungsrate sogar bei 0,41 Grad pro Dekade. Aktuell geht die Konzentration von Treibhausgasen demnach nicht nur nicht zurück, sie steigt sogar schneller an denn je.

Die steigenden Temperaturen haben auch Auswirkungen auf die Alpengletscher. "Das Alpenklima war im Winterhalbjahr 2024/2025 in den Zentral- und Ostalpen ausgesprochen niederschlags- und schneearm", erklärte die Leiterin des Regionalen Klimabüros des Deutschen Wetterdiensts in München, Gudrun Mühlbacher.

Die Zahl der Schneedeckentage sei meist um zehn bis 40 Prozent geringer als in einem durchschnittlichen Winter gewesen, die Temperatur oberhalb von tausend Metern um bis zu zwei Grad wärmer als im Klimamittel. "Für die Gletscher im Alpenraum sind das schlechte Bedingungen, die die Schmelze beschleunigen", erklärte Mühlbacher.

Auch die Ost- und die Nordsee verändern sich durch den Klimawandel in nie dagewesenem Tempo. "Die Nordsee war im Frühjahr und Sommer 2025 so warm wie nie seit Beginn der Messungen", erklärte der Präsident des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, Helge Heegewaldt. In der Ostsee bei Kiel habe eine marine Hitzewelle über 55 Tage gedauert - mit Temperaturen von mehr als vier Grad über dem langjährigen Mittel.

"Das ist ein klares Zeichen des Klimawandels", erklärte Heegewaldt. "Unsere Meere erwärmen sich immer weiter – mit weitreichenden Folgen." Der Meeresspiegel in Cuxhaven sei seit 1900 bereits um mehr als 25 Zentimeter gestiegen. Auch Sturmfluten würden voraussichtlich heftiger ausfallen. "Bis 2100 wird mit einem zusätzlichen Anstieg von 0,6 bis 1,1 Metern gerechnet, bis 2150 sogar von 0,8 bis 1,9 Metern - vorausgesetzt, die Treibhausgasemissionen werden nicht drastisch reduziert."

Der Extremwetterkongress findet zum 15. Mal statt. Bis Donnerstag treffen sich führende Experten, um über die Folgen des Klimawandels für die Gesellschaft zu diskutieren. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern.

(K.Müller--BBZ)