Berliner Boersenzeitung - Wal vor der Ostseeküste lebt noch - Rettung aber sehr unwahrscheinlich

EUR -
AED 4.334765
AFN 75.541512
ALL 95.675629
AMD 441.318218
ANG 2.112656
AOA 1082.3638
ARS 1589.289073
AUD 1.653808
AWG 2.126072
AZN 2.007051
BAM 1.956341
BBD 2.376637
BDT 145.108871
BGN 1.968913
BHD 0.445514
BIF 3557.653007
BMD 1.180331
BND 1.500602
BOB 8.154184
BRL 5.875215
BSD 1.180016
BTN 109.824419
BWP 15.811235
BYN 3.352798
BYR 23134.491158
BZD 2.373236
CAD 1.623268
CDF 2726.564845
CHF 0.920694
CLF 0.026677
CLP 1049.940269
CNY 8.062132
CNH 8.035559
COP 4241.189608
CRC 543.245522
CUC 1.180331
CUP 31.278776
CVE 110.29548
CZK 24.331332
DJF 210.126288
DKK 7.472742
DOP 70.329435
DZD 156.186161
EGP 61.9655
ERN 17.704968
ETB 184.246055
FJD 2.593076
FKP 0.877088
GBP 0.869296
GEL 3.17495
GGP 0.877088
GHS 13.038493
GIP 0.877088
GMD 86.164699
GNF 10353.861263
GTQ 9.021417
GYD 246.876132
HKD 9.245363
HNL 31.341661
HRK 7.537831
HTG 154.581409
HUF 363.494204
IDR 20209.63049
ILS 3.552201
IMP 0.877088
INR 109.868708
IQD 1545.827185
IRR 1553551.901506
ISK 143.79965
JEP 0.877088
JMD 186.331492
JOD 0.836855
JPY 187.416488
KES 152.618457
KGS 103.219934
KHR 4734.268193
KMF 494.558945
KPW 1062.267399
KRW 1735.198931
KWD 0.364522
KYD 0.983363
KZT 560.640182
LAK 25926.945187
LBP 105668.205897
LKR 372.349743
LRD 217.52827
LSL 19.322776
LTL 3.485211
LVL 0.713971
LYD 7.475066
MAD 10.915016
MDL 20.207413
MGA 4879.307046
MKD 61.638795
MMK 2478.549874
MNT 4220.3519
MOP 9.52105
MRU 46.893959
MUR 54.637624
MVR 18.236436
MWK 2046.148112
MXN 20.345345
MYR 4.663528
MZN 75.48202
NAD 19.32294
NGN 1593.589012
NIO 43.421632
NOK 11.137451
NPR 175.719071
NZD 1.996217
OMR 0.453814
PAB 1.180016
PEN 3.979766
PGK 5.191435
PHP 70.553706
PKR 329.131855
PLN 4.238729
PYG 7550.086447
QAR 4.301889
RON 5.091834
RSD 117.365031
RUB 88.968198
RWF 1728.062905
SAR 4.42866
SBD 9.499993
SCR 16.483553
SDG 709.37888
SEK 10.831604
SGD 1.499735
SHP 0.881236
SLE 29.039661
SLL 24750.950185
SOS 674.38065
SRD 44.182175
STD 24430.472378
STN 24.506565
SVC 10.324853
SYP 130.581455
SZL 19.317175
THB 37.744039
TJS 11.174635
TMT 4.137061
TND 3.426347
TOP 2.841954
TRY 52.785236
TTD 8.018148
TWD 37.233901
TZS 3076.205133
UAH 51.345389
UGX 4378.209907
USD 1.180331
UYU 47.483122
UZS 14330.960324
VES 562.48961
VND 31092.874149
VUV 140.853766
WST 3.256933
XAF 656.132762
XAG 0.014982
XAU 0.000246
XCD 3.189904
XCG 2.12667
XDR 0.816867
XOF 656.138322
XPF 119.331742
YER 281.656504
ZAR 19.287779
ZMK 10624.39467
ZMW 22.567045
ZWL 380.066159
  • SDAX

    412.1600

    17682.27

    +2.33%

  • DAX

    301.7800

    24044.22

    +1.26%

  • Euro STOXX 50

    79.4900

    5984.51

    +1.33%

  • TecDAX

    38.5100

    3548.27

    +1.09%

  • Goldpreis

    83.9000

    4851.3

    +1.73%

  • MDAX

    283.0300

    30534.94

    +0.93%

  • EUR/USD

    0.0038

    1.1799

    +0.32%

Wal vor der Ostseeküste lebt noch - Rettung aber sehr unwahrscheinlich
Wal vor der Ostseeküste lebt noch - Rettung aber sehr unwahrscheinlich / Foto: Daniel Müller - Greenpeace Germany/AFP/Archiv

Wal vor der Ostseeküste lebt noch - Rettung aber sehr unwahrscheinlich

Der vor der Ostseeküste gestrandete Buckelwal lebt noch, eine Rettung gilt jedoch als zunehmend unwahrscheinlich. Einen Bergungsversuch mit schweren Geräten würde das Tier wohl nicht überleben, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Montag. "Derzeit gibt es keinen Wissenschaftler oder Veterinär, der uns zu solch einem Vorgehen rät, da das Tier beim Versuch, es lebend zu retten, schweren Qualen ausgesetzt würde."

Textgröße:

Am Sonntag hatte Backhaus noch die Möglichkeit ins Spiel gebracht, den Wal mit einem Katamaran oder anderem Gerät lebend zu transportieren. In Dänemark gibt es nach Angaben eines Ministeriumssprechers ein geeignetes Boot, das ein Bergungsunternehmen zum Einsatz angeboten hat. Voraussetzung wäre allerdings, dass er eine Überlebenschance hat, schränkte Backhaus ein. "Ihm geht es aber wirklich ganz schlecht."

"Dass es solch einen Versuch überleben würde, ist nach Ansicht aller Experten, die wir dazu befragt haben, unwahrscheinlich", erklärte der Minister nun. Er sicherte zu, den Wal nicht aufzugeben - "bis zum letzten Atemzug". "Wir haben nichts unversucht gelassen, um dem Tier zu helfen und Untersuchungen um und am Wal durchgeführt". Für Dienstag erwarte er eine "aktuelle Expertise nach der Begutachtung aus biologischer und veterinärmedizinischer Sicht".

Der etwa zwölf bis 15 Meter lange Buckelwal irrte nach Behördenangaben rund vier Wochen lang durch die Ostsee. Insbesondere wegen des geringeren Salzgehalts im Wasser der Ostsee kann der Meeressäuger dort nicht überlegen. Bereits am Donnerstag hatten die Behörden erklärt, es gebe keine Hoffnung mehr für das Tier, es werde voraussichtlich vor der Insel Poel sterben.

Um es dem Tier leichter zu machen, wurde am Freitag mit der Befeuchtung des Walrückens begonnen. Am Montagmorgen stieg in der Bucht der Wasserpegel, wie die "Bild"-Zeitung berichtete. Das sei grundsätzlich gut für den Wal, dürfte aber nicht dafür ausreichen, dass er sich von alleine freischwimmen kann, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums der Zeitung.

Vor zwei Wochen war der Wal zunächst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank gestrandet. Nachdem er dort mit Baggern wieder befreit wurde, schwamm er in die Wismarer Bucht und steckte dort dann erneut fest. Vor einer Woche hatte sich das zunehmend geschwächte und wohl auch kranke Tier nochmals aus eigener Kraft vom Meeresgrund gelöst und war für einige Stunden verschwunden.

Es kehrte jedoch in die Wismarer Bucht zurück und liegt dort nun seit knapp einer Woche vor Poel auf Grund. Um das Tier wurde deshalb eine 500-Meter-Sperrzone eingerichtet. Nun soll die Wasserqualität daraufhin geprüft werden, "ob von dem sterbenden Tier Gefahren für die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ausgeht", sagte Backhaus.

(S.G.Stein--BBZ)