Berliner Boersenzeitung - China: Die große Konkurrenz?

EUR -
AED 4.393318
AFN 77.747328
ALL 97.061495
AMD 452.609388
ANG 2.141116
AOA 1096.82506
ARS 1723.902185
AUD 1.716885
AWG 2.154477
AZN 2.015163
BAM 1.96411
BBD 2.406
BDT 145.978881
BGN 2.008696
BHD 0.450889
BIF 3552.419669
BMD 1.196101
BND 1.512952
BOB 8.254824
BRL 6.269397
BSD 1.194564
BTN 109.571071
BWP 15.722657
BYN 3.403917
BYR 23443.577612
BZD 2.402586
CAD 1.62943
CDF 2637.402216
CHF 0.917045
CLF 0.026139
CLP 1032.007751
CNY 8.318104
CNH 8.30887
COP 4410.885206
CRC 593.516226
CUC 1.196101
CUP 31.696674
CVE 110.734461
CZK 24.26207
DJF 212.72831
DKK 7.467731
DOP 75.158637
DZD 154.280296
EGP 56.23687
ERN 17.941513
ETB 185.732536
FJD 2.636984
FKP 0.873322
GBP 0.867795
GEL 3.217131
GGP 0.873322
GHS 13.079396
GIP 0.873322
GMD 87.314699
GNF 10465.882724
GTQ 9.165859
GYD 249.925386
HKD 9.33
HNL 31.525654
HRK 7.546322
HTG 156.664182
HUF 379.471408
IDR 19978.473309
ILS 3.715777
IMP 0.873322
INR 109.514819
IQD 1564.934578
IRR 50385.750541
ISK 145.194819
JEP 0.873322
JMD 187.684122
JOD 0.848074
JPY 183.005807
KES 154.105723
KGS 104.597859
KHR 4803.444638
KMF 499.367593
KPW 1076.514027
KRW 1719.161836
KWD 0.366364
KYD 0.995512
KZT 601.828953
LAK 25739.801713
LBP 106974.384583
LKR 369.898192
LRD 220.992283
LSL 19.156012
LTL 3.531775
LVL 0.723509
LYD 7.539934
MAD 10.848593
MDL 20.141221
MGA 5362.735446
MKD 61.747587
MMK 2511.870941
MNT 4264.260501
MOP 9.598995
MRU 47.724328
MUR 54.446697
MVR 18.491482
MWK 2071.429923
MXN 20.658917
MYR 4.727584
MZN 76.251258
NAD 19.155932
NGN 1684.182416
NIO 43.956354
NOK 11.532817
NPR 175.314249
NZD 1.990868
OMR 0.459896
PAB 1.194544
PEN 4.003975
PGK 5.110688
PHP 70.520926
PKR 334.458746
PLN 4.198733
PYG 8006.945639
QAR 4.342775
RON 5.098738
RSD 117.40807
RUB 91.360275
RWF 1742.874387
SAR 4.485741
SBD 9.665653
SCR 16.205658
SDG 719.44787
SEK 10.556374
SGD 1.510957
SHP 0.897385
SLE 29.172603
SLL 25081.636916
SOS 681.48919
SRD 45.807084
STD 24756.873682
STN 24.604311
SVC 10.452269
SYP 13228.36747
SZL 19.150188
THB 37.179008
TJS 11.157462
TMT 4.198314
TND 3.444603
TOP 2.879924
TRY 51.916496
TTD 8.12344
TWD 37.558821
TZS 3055.10961
UAH 51.278611
UGX 4265.081918
USD 1.196101
UYU 44.759384
UZS 14453.275008
VES 428.457265
VND 31258.900883
VUV 143.229868
WST 3.26451
XAF 658.760848
XAG 0.011231
XAU 0.000236
XCD 3.232523
XCG 2.152927
XDR 0.821429
XOF 658.749786
XPF 119.331742
YER 283.240356
ZAR 19.119469
ZMK 10766.344184
ZMW 23.586503
ZWL 385.144001
  • SDAX

    -62.4500

    18312.86

    -0.34%

  • Euro STOXX 50

    41.8100

    5999.61

    +0.7%

  • DAX

    -23.4500

    24909.63

    -0.09%

  • MDAX

    -100.9500

    31725.3

    -0.32%

  • Goldpreis

    9.0000

    5091.5

    +0.18%

  • TecDAX

    -12.9900

    3717.01

    -0.35%

  • EUR/USD

    0.0104

    1.1986

    +0.87%


China: Die große Konkurrenz?




In immer mehr Branchen wirken chinesische Produzenten mit aggressiven Preisen und teils staatlich flankierten Strategien auf Europas Märkte ein – häufig zu Lasten der eigenen kurzfristigen Gewinne. Für europäische Anbieter entsteht ein Umfeld, in dem „normal“ zu kalkulieren kaum noch möglich ist.

Elektroautos: Vom Preiskrieg zum Produktwechsel
Seit Ende 2024 gelten in der EU hohe Ausgleichszölle auf in China gefertigte Elektroautos. Die Folge: Chinesische Marken drehen an mehreren Stellschrauben. Erstens verlagern sie ihren Mix Richtung Plug-in-Hybride, die (bislang) oft günstiger behandelt werden als reine Batterie-Autos. Zweitens setzen Hersteller auf Lokalisierung in Europa – mit Werksprojekten in Ungarn und Spanien – oder nutzen Zwischenlösungen wie Montage in Drittländern. Drittens drücken sie Logistikkosten, etwa durch eigene Autotransporterflotten. All das zielt darauf, die Endpreise niedrig zu halten – notfalls mit dünnsten Margen –, um Marktanteile zu verteidigen oder auszubauen.

Solar: Preise unter Produktionskosten – und Werksschließungen
Die Photovoltaik ist zum Brennglas geworden: Europäische Modulpreise sind durch massive Überkapazitäten in China auf Niveaus gefallen, die zeitweise sogar unter den Herstellkosten großer Produzenten lagen. Das drückte heimische Anbieter in die Verlustzone, führte zu Kurzarbeit, Insolvenzen einzelner Gesellschaften und Standortaufgaben. Gleichzeitig stagniert die Entscheidungslust vieler Projektierer: Günstige Preise treffen auf unsichere Rahmenbedingungen – ein toxischer Mix für Investitionen.

Batterien & „Involution“: Wachstum ohne Gewinn
Im Batteriebereich übersteigt die in China angekündigte Zellkapazität den global erwarteten Bedarf um ein Mehrfaches. Das erzeugt einen anhaltenden Preis- und Margendruck entlang der Lieferkette – vom Lithium über Zellen bis zu Speichern. Pikanterweise versucht Peking inzwischen selbst, exzessive Rabatt- und Preisschlachten („Anti-Involution“) einzudämmen, weil die Profitabilität vieler Anbieter erodiert. Einzelne Konzerne drosseln Projekte oder verschieben sie – ein Signal, dass der Markt an Grenzen stößt.

Stahl & Schiffbau: Exportdruck und strategische Sektoren
Bei Stahl melden Statistiken 2025 Exporthöchststände Chinas – trotz wachsender Schutzmaßnahmen weltweit. Im Schiffbau ist Chinas Dominanz ohnehin erdrückend; Europa spielt dort nur eine Nebenrolle. Weil Spezialschiffe und Schiffsmotoren für Volkswirtschaften systemrelevant sind, reagieren die USA bereits mit sektoralen Maßnahmen (u. a. geplante Hafenabgaben auf China-Schiffe), während Europa vorerst auf Handelsinstrumente und Industriepolitik setzt.

E-Commerce: Paketschwemme und Wettbewerbsdruck im Handel
Auch der Onlinehandel steht unter Druck: Milliarden Kleinsendungen pro Jahr – oft von chinesischen Plattformen – umgehen durch geringe Warenwerte klassisches Zoll- und Kontrollregime. Die EU zieht nun die Notbremse: mehr Kontrollen, eine pauschale Abgabe pro Kleinsendung sowie perspektivisch die Abschaffung der Zollfreigrenze. Begründung: fairer Wettbewerb und Produktsicherheit. Für europäische Händler könnte das die Preisabstände gegenüber Dumping-Angeboten verkleinern.

Was bedeutet das für Europa unds gibt es drei Handlungsachsen?
-  Handelsrecht & Vollzug: Anti-Subventions- und Anti-Dumping-Instrumente wurden geschärft. Entscheidend ist nun die konsequente Durchsetzung – inkl. Anti-Umgehungs-Regeln und Prüfungen von Beihilfen im Ausland.
-  Industriepolitik mit Fokus auf Resilienz: Öffentliche Beschaffung, „Resilienz-Quoten“ und gezielte Förderung können strategische Kapazitäten (Batterien, Solar-Wertschöpfung, Schlüsselkomponenten) stützen – ohne Verbrauchernutzen zu opfern.
-  Wettbewerb über Effizienz & Technik: Europäische Anbieter punkten, wenn sie Kostenstrukturen digitalisieren, Energie- und Materialeffizienz heben, in Nischen (Qualität, Service, Nachhaltigkeit) führend sind – und zugleich Tempo bei Genehmigungen und Netzinfrastruktur entsteht.

Fazit und ein Ausblick in die Zukunft:
„Mit China konkurrieren“ heißt derzeit: sich auf Märkte einzulassen, in denen Preiskampf und Skalenvorteile kurzfristige Renditefragen überlagern. Europa kann bestehen – aber nur mit einem Mix aus durchgesetztem Handelsrecht, smarter Industriepolitik und kompromissloser Effizienz in Entwicklung, Produktion und Logistik.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...