Berliner Boersenzeitung - USA startet Iran‑Countdown

EUR -
AED 4.334015
AFN 75.512794
ALL 95.865652
AMD 441.843215
ANG 2.111859
AOA 1083.134707
ARS 1602.739032
AUD 1.646666
AWG 2.120697
AZN 2.01031
BAM 1.959288
BBD 2.376311
BDT 145.093244
BGN 1.96817
BHD 0.445046
BIF 3498.361023
BMD 1.179886
BND 1.501023
BOB 8.152826
BRL 5.890819
BSD 1.179841
BTN 110.19239
BWP 15.830722
BYN 3.367381
BYR 23125.759209
BZD 2.372915
CAD 1.620939
CDF 2719.636212
CHF 0.923001
CLF 0.026545
CLP 1044.729634
CNY 8.044755
CNH 8.044384
COP 4267.445902
CRC 541.482415
CUC 1.179886
CUP 31.26697
CVE 110.565399
CZK 24.339031
DJF 209.688924
DKK 7.472685
DOP 70.645616
DZD 155.832636
EGP 61.302024
ERN 17.698285
ETB 185.360838
FJD 2.619701
FKP 0.86991
GBP 0.869989
GEL 3.173544
GGP 0.86991
GHS 13.037715
GIP 0.86991
GMD 87.311565
GNF 10353.496831
GTQ 9.020289
GYD 246.838887
HKD 9.243873
HNL 31.408516
HRK 7.534395
HTG 154.380093
HUF 363.938684
IDR 20238.578965
ILS 3.537178
IMP 0.86991
INR 110.183092
IQD 1545.650233
IRR 1552877.03236
ISK 143.792622
JEP 0.86991
JMD 186.181478
JOD 0.836499
JPY 187.573501
KES 152.427259
KGS 103.180929
KHR 4737.240757
KMF 493.191627
KPW 1061.899498
KRW 1739.446695
KWD 0.364455
KYD 0.983184
KZT 559.735532
LAK 25922.087776
LBP 105658.762127
LKR 372.232188
LRD 217.42342
LSL 19.33792
LTL 3.483896
LVL 0.713701
LYD 7.468685
MAD 10.89477
MDL 20.175605
MGA 4881.18748
MKD 61.621195
MMK 2478.031833
MNT 4219.723386
MOP 9.522116
MRU 47.112852
MUR 54.508214
MVR 18.228988
MWK 2049.461234
MXN 20.373093
MYR 4.66649
MZN 75.459571
NAD 19.338369
NGN 1586.568831
NIO 43.325225
NOK 11.131643
NPR 176.306875
NZD 1.997269
OMR 0.453657
PAB 1.179846
PEN 4.059395
PGK 5.097402
PHP 70.792547
PKR 329.040633
PLN 4.234669
PYG 7540.681105
QAR 4.301569
RON 5.090498
RSD 117.349081
RUB 89.074069
RWF 1723.81297
SAR 4.426378
SBD 9.496408
SCR 16.379816
SDG 709.111069
SEK 10.81324
SGD 1.500342
SHP 0.880904
SLE 29.084416
SLL 24741.608116
SOS 674.372518
SRD 44.157261
STD 24421.251271
STN 24.954582
SVC 10.32338
SYP 130.476929
SZL 19.338211
THB 37.791597
TJS 11.149576
TMT 4.135499
TND 3.402201
TOP 2.840882
TRY 52.779468
TTD 8.008564
TWD 37.286155
TZS 3061.803419
UAH 51.380278
UGX 4359.910212
USD 1.179886
UYU 47.454488
UZS 14359.79885
VES 563.965141
VND 31066.389795
VUV 140.41824
WST 3.221921
XAF 657.14927
XAG 0.014935
XAU 0.000246
XCD 3.1887
XCG 2.126349
XDR 0.816361
XOF 656.016047
XPF 119.331742
YER 281.524514
ZAR 19.320619
ZMK 10620.38623
ZMW 22.623141
ZWL 379.922706
  • EUR/USD

    0.0009

    1.1806

    +0.08%

  • DAX

    22.4800

    24066.7

    +0.09%

  • MDAX

    352.1400

    30887.08

    +1.14%

  • Euro STOXX 50

    -44.1700

    5940.34

    -0.74%

  • SDAX

    141.3500

    17823.62

    +0.79%

  • TecDAX

    54.3900

    3602.66

    +1.51%

  • Goldpreis

    1.4000

    4825

    +0.03%


USA startet Iran‑Countdown




Ende Februar 2026 spitzt sich die seit Jahren schwelende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran erneut dramatisch zu. Die US‑Regierung unter Präsident Donald Trump baut seit Ende Januar eine der größten Militäraufbietungen im Nahen Osten seit dem Irakkrieg 2003 auf. Flugzeugträger, Bomber und Kampfflugzeuge verlegen in hoher Zahl in die Region. Parallel dazu stagniert der diplomatische Prozess um das iranische Atomprogramm, und Washington wie Teheran drohen sich gegenseitig mit harten Konsequenzen.

Die Lage eskalierte, nachdem im Januar erneute Proteste im Iran blutig niedergeschlagen wurden. Die USA bombten bereits im Juni 2025 während des zwölftägigen Israel–Iran‑Kriegs iranische Nuklearanlagen. Seither fordern sie, dass Iran jegliche Urananreicherung aufgibt und sein Raketenprogramm einschränkt. Doch Teheran beharrt darauf, nur ein ziviles Atomprogramm zu betreiben und verweigert Gespräche über Raketen. Zwei Verhandlungsrunden in Oman und Genf endeten ohne Durchbruch. Trump warnte daraufhin, Iran habe „10 bis 15 Tage“ für eine Einigung, andernfalls müsse mit „wirklich schlimmen Dingen“ gerechnet werden. Beobachter nennen den Termin Mitte März als spätesten Zeitpunkt, bis die US‑Truppen vollständig bereitstehen.

Luftmacht:
Laut offenen Quellen hat das US‑Militär innerhalb weniger Wochen mehr als 120 Flugzeuge in den Nahen Osten verlegt – darunter F‑35‑Stealth‑Jäger, F‑22‑Luftüberlegenheitsjäger, F‑15E‑Strike‑Eagles sowie E‑3‑AWACS‑Aufklärer. In Jordanien identifizierten Satellitenbilder 18 F‑35‑Kampfjets und sechs EA‑18G‑Growler‑Störflugzeuge. Zusätzlich wurden C‑130‑ und C‑17‑Transportmaschinen sowie KC‑135‑Luftbetankungsflugzeuge stationiert, um einen langanhaltenden Einsatz zu ermöglichen.

Flugzeugträger:
Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln operiert bereits mit knapp 80 Luftfahrzeugen im Arabischen Meer, nur rund 700 Kilometer vor Irans Küste. Der weltweit größte Träger, die USS Gerald R Ford, verlegte aus der Karibik Richtung Ostmittelmeer und soll sich der Lincoln‑Gruppe anschließen. Gemeinsam könnten beide Verbände laut Experten mehrere hundert Angriffe pro Tag fliegen.

Schiffe und Raketen:
Neben den Trägern kreuzen mehrere Zerstörer mit Aegis‑Luftverteidigungssystemen und Tomahawk‑ Marschflugkörpern in der Region. Zudem hat Washington nach Medienberichten 108 Tankflugzeuge in das Einsatzgebiet verlegt, was auf einen längeren Luftkrieg hindeutet.

Basen und Logistik:
Die US‑Führung erwägt laut Trump, im Ernstfall die britisch‑amerikanische Basis Diego Garcia im Indischen Ozean zu nutzen. Allerdings lehnt die britische Regierung dies aus rechtlichen Gründen ab, was zu diplomatischen Spannungen führt. Um die Abhängigkeit von britischen Stützpunkten zu verringern, werden auch Basen in Katar, Jordanien und Saudi‑Arabien massiv ausgebaut.

Iranische Vorbereitungen
Teheran reagiert mit eigenen Maßnahmen. Iranische Behörden kündigten an, dass jeder Angriff mit aller Härte beantwortet werde. Man habe mehrere Eingänge von Nuklearanlagen unter Bergen verlegt, um sie vor Luftschlägen zu schützen. Im Parchin‑Komplex nahe Teheran, einem hochsensiblen Militärgelände, wurde über einer neuen Anlage ein „Betonsarkophag“ errichtet und mit Erde bedeckt – ein im Januar freigelegtes Satellitenbild zeigt die fortschreitende Befestigung. Auch Tunnelanlagen in Isfahan und Natanz wurden verschüttet.

Aktuell stellt sich die Frage: Will sich die iranische Führung wie feige Ratten in Bunkern verkriechen? Kaum denkbar und auch nutzlos, die USA verfügen über die stärksten bunkerbrechenden Bomben, trotzdem ist im ruchlosen iranischen Regime die Angst deutlich spürbar. Ein aktuelles "Marine-Manöver" mit dem durch den Ukraine-Krieg geschwächten Terrorstaat Russland, dürfte eher auch als laues Lüftchen denn als "Drohgebärde" wahrgenommen werden …

Die iranischen Revolutionsgarden hielten in der Straße von Hormus groß angelegte Schießübungen ab und kündigten zusammen mit Russland gemeinsame Manöver im Golf von Oman an. Während der Raketenübungen wurden Teile der Straße von Hormus sowie Lufträume über Südiran vorübergehend gesperrt. Zeitgleich warnte Außenminister Hossein Amir‑Abdollahian im UN‑Sicherheitsrat, dass die USA im Falle eines Angriffs allein die Verantwortung für „unvorhersehbare und unkontrollierbare Konsequenzen“ tragen würden.

Diplomatische Sackgasse
Die diplomatischen Bemühungen stagnieren. Bei den indirekten Gesprächen Mitte Februar in Genf einigte man sich zwar auf „Leitprinzipien“ für eine mögliche Vereinbarung, doch die zentralen Streitpunkte bleiben ungelöst . Die USA verlangen einen vollständigen Verzicht Irans auf Urananreicherung und die Einbeziehung des Raketenprogramms in ein Abkommen, wohingegen Iran lediglich begrenzte Zugeständnisse im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen in Aussicht stellt.

Präsident Trump hat sich durch den immensen Militäraufmarsch selbst unter Zugzwang gesetzt. Experten weisen darauf hin, dass ein Rückzug ohne greifbares Ergebnis im Wahljahr als Schwäche ausgelegt würde und daher wenig Spielraum besteht. Gleichzeitig warnt Washington, dass eine begrenzte Operation möglich sei, um Iran zu einem Deal zu zwingen. Beobachter verweisen jedoch auf die Gefahr, dass eine solche Aktion unkontrollierbar eskalieren könnte.

Regionale und globale Reaktionen
Die arabischen Golfstaaten blicken mit Sorge auf den Konflikt. Obwohl sie das iranische Atomprogramm kritisch sehen, befürchten sie vor allem iranische Vergeltungsschläge auf ihre Territorien, die viele US‑Militärbasen beherbergen. Katar, Saudi‑Arabien und Bahrain bemühen sich daher um Vermittlung und warnen Washington vor einer Eskalation, die die politische Ordnung im Nahen Osten erschüttern könnte.

Auch Russland warnt vor den Folgen einer US‑Attacke und betont, ein neuer Krieg könne die Beziehungen in der Region destabilisieren und globale Energiepreise in die Höhe treiben . Europäische Diplomaten kritisieren, dass Washington bislang kein klares Ziel definiert habe – ob es um die Zerstörung einzelner Nuklearanlagen, die Dezimierung der Revolutionsgarde oder gar einen Regimewechsel gehe .

Countdown zum Angriff?
Alles deutet darauf hin, dass die USA den Countdown zu einem möglichen Angriff laufen lassen. Mit zwei Flugzeugträgern, hunderten von Kampfflugzeugen und massiver logistischen Unterstützung können amerikanische Streitkräfte binnen Tagen einen großangelegten Luftschlag führen. Iran setzt auf Abschreckung durch Raketen, Drohnen und das Verlegen seiner sensibelsten Anlagen unter Berge und Beton.

Ob es tatsächlich zum Angriff kommt, hängt an den nächsten Tagen und der Frage, ob beide Seiten Kompromissbereitschaft zeigen. Sollte Iran nicht auf Washingtons Kernforderungen eingehen, dürfte Präsident Trump kaum von seinem militärischen Kurs abrücken. Ein Konflikt würde jedoch nicht nur das Schicksal des Iran, sondern die Stabilität der gesamten Region beeinflussen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...