Berliner Boersenzeitung - Trumps Iran‑Invasionsdrohung

EUR -
AED 4.178176
AFN 75.669671
ALL 93.778816
AMD 415.906051
AOA 1043.264169
ARS 1703.272449
AUD 1.632271
AWG 2.047847
AZN 1.945163
BAM 1.955358
BBD 2.292182
BDT 140.37829
BHD 0.429203
BIF 3399.931992
BMD 1.137693
BND 1.469068
BOB 12.638145
BRL 5.783461
BSD 1.138043
BTN 109.838189
BWP 15.720449
BYN 3.264263
BYR 22298.782942
BZD 2.288883
CAD 1.604204
CDF 2571.186241
CHF 0.931286
CLF 0.027333
CLP 1075.766996
CNY 7.704572
CNH 7.704127
COP 3641.777361
CRC 517.883016
CUC 1.137693
CUP 30.148865
CVE 110.240098
CZK 24.160615
DJF 202.654223
DKK 7.479533
DOP 66.275029
DZD 151.767717
EGP 58.438499
ERN 17.065395
ETB 183.686107
FJD 2.56129
FKP 0.853952
GBP 0.854156
GEL 2.986427
GGP 0.853952
GHS 13.23501
GIP 0.853952
GMD 84.189045
GNF 9984.744552
GTQ 8.682039
GYD 238.096217
HKD 8.921959
HNL 30.482114
HRK 7.538694
HTG 148.796388
HUF 361.274524
IDR 20389.734076
ILS 3.465811
IMP 0.853952
INR 109.86417
IQD 1490.86323
IRR 1564327.884519
ISK 143.120641
JEP 0.853952
JMD 180.509225
JOD 0.806636
JPY 186.428038
KES 147.376709
KGS 99.49109
KHR 4601.960466
KMF 493.758517
KRW 1660.474379
KWD 0.352776
KYD 0.948386
KZT 541.10777
LAK 25769.179016
LBP 101911.779213
LKR 382.44361
LRD 205.983471
LSL 19.221958
LTL 3.359312
LVL 0.68818
LYD 7.282355
MAD 10.657593
MDL 20.114456
MGA 5042.860871
MKD 61.561094
MMK 2389.154486
MNT 4088.86456
MOP 9.192623
MRU 45.42174
MUR 53.949593
MVR 17.577593
MWK 1973.35424
MXN 19.892219
MYR 4.654753
MZN 72.697949
NAD 19.221958
NGN 1553.521481
NIO 41.88054
NOK 10.898075
NPR 175.741302
NZD 1.971568
OMR 0.437631
PAB 1.138043
PEN 3.872925
PGK 5.09085
PHP 70.178549
PKR 316.119892
PLN 4.319536
PYG 6880.44578
QAR 4.137265
RON 5.218882
RSD 117.363489
RUB 88.939909
RWF 1676.921201
SAR 4.280572
SBD 9.193817
SCR 15.342886
SDG 683.187191
SEK 11.057126
SGD 1.468364
SLE 27.560575
SOS 650.353092
SRD 42.996262
STD 23547.948257
STN 24.494467
SVC 9.957751
SZL 19.219658
THB 38.345966
TJS 10.498429
TMT 3.981926
TND 3.373238
TRY 53.861229
TTD 7.732253
TWD 36.815448
TZS 3004.421333
UAH 51.001879
UGX 4290.030928
USD 1.137693
UYU 45.699677
UZS 13772.888851
VES 843.37342
VND 29944.079951
VUV 135.013564
WST 3.135846
XAF 655.80886
XAG 0.019524
XAU 0.000281
XCD 3.074672
XCG 2.051037
XDR 0.815616
XOF 655.80886
XPF 119.331742
YER 271.396531
ZAR 19.152129
ZMK 10240.602013
ZMW 21.082238
ZWL 366.336684
  • Goldpreis

    20.6000

    4070.8

    +0.51%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1375

    -0.06%


Trumps Iran‑Invasionsdrohung




US‑Präsident Donald Trump hat Ende März einen 15‑Punkte‑Plan vorgelegt, der nach eigenen Angaben das vier Wochen währende, verlustreiche Bombardement des Iran beenden und eine langfristige Friedenslösung bieten soll. Die Liste fordert unter anderem die Demontage aller iranischen Nuklearanlagen und Raketenprogramme, den dauerhaften Verzicht auf die Entwicklung von Atomwaffen sowie strikte Beschränkungen für die Unterstützung pro‑iranischer Milizen in der Region. Zudem müssten die Seestraßen des Persischen Golfs, insbesondere die Straße von Hormus, uneingeschränkt offen bleiben und eine lückenlose internationale Inspektion aller iranischen Produktionsstätten zugelassen werden. Dafür stellte Washington die Aufhebung der Sanktionen und eine schrittweise wirtschaftliche Wiedereingliederung in Aussicht.

Obwohl Details des Plans offiziell nicht veröffentlicht wurden, drangen erste Eckpunkte über Vermittler an die Öffentlichkeit. Laut der US‑Regierung wurde der Vorschlag unter anderem über Pakistan an Teheran übermittelt. Mehrere Staaten, darunter die Türkei und Ägypten, boten sich als zusätzliche Vermittler an. Auf iranischer Seite bezeichnete ein hochrangiger Regierungsvertreter den Plan als „einseitig und unfair“ und betonte, dass er ausschließlich US‑ und israelischen Interessen diene. Teheran legte seinerseits einen Fünf‑Punkte‑Katalog vor, der Sicherheitsgarantien gegen künftige Angriffe, Reparationen für die angerichteten Zerstörungen und die formale Anerkennung der iranischen Hoheitsrechte über die Straße von Hormus vorsieht. Zudem beharrt die Führung darauf, dass auch der Libanon in einen Waffenstillstand einbezogen wird. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Fernsehen, man werde nicht verhandeln, sondern die „Strategie des Widerstands“ fortsetzen.

Eskalationsrhetorik aus Washington
Während diplomatische Kanäle scheinbar stillstehen, erhöht Trump die Drohkulisse. Bereits am 23. März hatte er Iran ein Ultimatum von 48 Stunden gesetzt, die Straße von Hormus wieder für alle Schiffe zu öffnen, andernfalls wolle er Irans Strominfrastruktur zerstören. Angesichts starker Kursverluste an den Börsen verschob er die Frist später um zehn Tage, kündigte aber zugleich an, dass der Iran „härter getroffen wird als je zuvor“, wenn er seinen Plan nicht akzeptiere. In einer Kabinettssitzung sagte der Präsident wörtlich: „Sie haben jetzt die Chance, ihre nuklearen Ambitionen dauerhaft aufzugeben. Wenn sie das nicht tun, sind wir ihr schlimmster Albtraum. Wir werden sie einfach weiter zerschmettern“.

Das Weiße Haus stellte klar, dass Trump „nicht blufft“ und bereit sei, eine Invasion einzuleiten. Medienberichte aus den USA sprechen davon, dass das Verteidigungsministerium militärische Optionen für einen „finalen Schlag“ ausarbeitet, darunter die Invasion iranischer Inseln im Persischen Golf und eine Blockade von Öltankern. Tausende weitere US‑Soldaten werden laut US‑Quellen in die Region verlegt, um eine Bodenoffensive vorzubereiten.

Iran reagiert seinerseits mit Härte. Nachdem der oberste geistliche Führer Ali Chamenei und zahlreiche führende Militärs bei israelischen Luftangriffen getötet worden waren, bombardierte die iranische Luftwaffe israelische Städte und US‑Basen im Nahen Osten. Marineoffiziere in Teheran warnten, dass im Falle einer US‑Invasion nicht nur die Straße von Hormus, sondern auch die Straße von Bab el‑Mandab am Eingang zum Roten Meer vermint würde, um den Schiffsverkehr zu blockieren. Internationale Beobachter warnen vor einer weiteren Eskalation, falls diese Spirale nicht gestoppt wird; UN‑Generalsekretär António Guterres sprach von einem „ausser Kontrolle geratenen Krieg“ und forderte sofortige Deeskalation.

Verwerfungen auf den Finanzmärkten
Die militärische Eskalation hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Bereits kurz nach dem Ultimatum explodierten die Ölpreise auf über 113 US‑Dollar pro Barrel. Aktienindizes wie der S&P 500 und der Stoxx Europe 600 rutschten deutlich ab; asiatische Börsen verloren teilweise über drei Prozent. Der Iran‑Krieg löste die größte Energieversorgungskrise seit den 1970er‑Jahren aus, weil rund ein Fünftel des globalen Öl‑ und Flüssiggasverkehrs durch die blockierte Meerenge führt. Ölverteuerung und die Furcht vor einer Stagflation lassen die Inflationserwartungen in den USA laut OECD in Richtung 4,2 Prozent steigen, während sich das Handelsvolumen an den Finanzmärkten deutlich verringert.

Besonders stark betroffen ist der globale Private‑Credit‑Markt, ein boomender, rund zwei Billionen Dollar schwerer Bereich, der Unternehmen außerhalb der Börse direkt mit Krediten versorgt. Die Illiquidität dieser Anlagen führte im März zu einem Ansturm von Anlegern auf ihre Mittel. Große Player wie BlackRock und Blackstone mussten die Rückzahlungen begrenzen oder interne Gelder zuschießen, um massive Abhebungen zu bedienen. BlackRock’s HPS Corporate Lending Fund mit rund 26 Milliarden US‑Dollar erhielt an einem einzigen Tag Rückzahlungsanträge über 9,3 Prozent seines Volumens und konnte nur fünf Prozent auszahlen, wodurch 580 Millionen Dollar eingefroren wurden. Blackstone musste in seinem 82 Milliarden Dollar schweren BCRED‑Fonds 3,8 Milliarden Dollar zurückgeben und das Limit anheben; Blue Owl Capital stoppte die Rücknahmen in einer ihrer Gesellschaften sogar dauerhaft und verkaufte für 1,4 Milliarden Dollar Kredite, um die Anleger auszuzahlen.

Analysten warnen, dass etwa 40 Prozent der privaten Kreditportfolios negative Cashflows aufweisen und die in der Technologie‑ und Softwarebranche konzentrierten Ausfallrisiken sich stark erhöhen. Bank‑of‑America‑Stratege Michael Hartnett erkennt Parallelen zur Finanzkrise 2007/08; die steigenden Ölpreise seien nur der Auslöser, der vorhandene Schwachstellen offenlegt. Die Ratingagentur Fitch sieht die Ausfallquoten bereits bei 5,8 Prozent und warnt vor einem Anstieg auf bis zu 15 Prozent, falls der Software‑Sektor weiter schwächelt. Ökonomen wie Mohamed El‑Erian sprechen von einem möglichen „Kanarienvogel‑Moment“ für das Finanzsystem. Andere Kommentatoren halten dagegen: Zwar schwanken Aktien‑ und Rohstoffpreise stark, aber zentrale Marktmechanismen funktionieren noch, und es gebe bislang keine Anzeichen für einen systemischen Kollaps.

Öffentliche Kritik und geopolitische Bedenken
Die Ankündigungen aus Washington stießen weltweit auf heftige Kritik. Beobachter in Europa hinterfragen, wie ein 80‑jähriger Präsident durch impulsive Botschaften auf sozialen Netzwerken eine globale Krise auslösen kann. Einige Kritiker sprechen davon, dass selbst das iranische Regime in dieser Auseinandersetzung glaubwürdiger wirke als der US‑Präsident, andere sehen in der harten Rhetorik nur einen Versuch, ohne Gesichtsverlust aus einem militärischen Abenteuer auszusteigen. Auch werden die enormen menschlichen Kosten eines Bodenkriegs gegen einen großen, bevölkerungsreichen Staat hervorgehoben; eine Invasion werde unweigerlich zu massenhaftem Blutvergießen führen und das Konfliktfeuer auf weitere Länder ausweiten.

In Deutschland werden Stimmen lauter, die fordern, die derzeitige Situation zu nutzen, um sich aus dem „Würgegriff der USA“ zu lösen und eine eigenständige Energie‑ und Sicherheitsstrategie für Europa zu entwickeln. Andere sehen Parallelen zu früheren US‑Interventionen und warnen davor, dass ein Regimewechsel in Teheran möglicherweise nur eine kurzfristige Beruhigung bringen würde, während sich die Gewaltspirale danach wiederholt. Sogar in den Vereinigten Staaten mahnen einige Ökonomen, der Präsident solle den Krieg beenden und die wirtschaftlichen Schäden begrenzen, da eine Fortsetzung vor allem den Mittelstand belaste.

Ausblick in die nahe Zukunft
Ob der 15‑Punkte‑Plan eine realistische Basis für Verhandlungen darstellt, ist ungewiss. Teheran lehnt wesentliche Kernforderungen wie die Aufgabe der regionalen Milizen ab und fordert seinerseits Garantien, die Washington nicht erfüllen will. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck – sowohl auf das in Teilen zerstörte Iran als auch auf westliche Volkswirtschaften, die unter Energieknappheit und steigenden Preisen leiden.

Eine Bodenoffensive der USA wäre mit enormen Risiken verbunden und könnte den gesamten Nahen Osten in Brand setzen. Dennoch droht Trump weiterhin mit der „Hölle“, während die Finanzmärkte nervös bleiben. Für Anleger raten manche Strategen in der aktuellen Lage zu defensiven Positionen und Energiewerten und warnen, dass der „Panikhöhepunkt“ noch bevorstehen könnte. Andere hoffen auf eine schnelle diplomatische Lösung, die den Ölfluss sichert und eine weitere Zuspitzung verhindert. Ob es dazu kommt, hängt von der Fähigkeit der Akteure ab, aus der Eskalationsspirale auszubrechen und echte Kompromisse zu finden.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...