Berliner Boersenzeitung - News für Gas aus Russland in der EU?

EUR -
AED 4.239835
AFN 72.157279
ALL 95.998152
AMD 436.864052
ANG 2.066211
AOA 1058.658947
ARS 1611.065048
AUD 1.620803
AWG 2.080953
AZN 1.957073
BAM 1.954744
BBD 2.321846
BDT 141.943337
BGN 1.902177
BHD 0.435925
BIF 3442.770398
BMD 1.154481
BND 1.475616
BOB 8.001678
BRL 5.952967
BSD 1.158874
BTN 106.658394
BWP 15.536609
BYN 3.421052
BYR 22627.836822
BZD 2.323445
CAD 1.568784
CDF 2514.460879
CHF 0.902345
CLF 0.026237
CLP 1035.985029
CNY 7.926959
CNH 7.945967
COP 4276.857421
CRC 546.019286
CUC 1.154481
CUP 30.593759
CVE 110.205479
CZK 24.406885
DJF 206.358547
DKK 7.471885
DOP 70.313851
DZD 151.801585
EGP 59.880532
ERN 17.317222
ETB 179.454064
FJD 2.543548
FKP 0.86135
GBP 0.863298
GEL 3.134358
GGP 0.86135
GHS 12.556218
GIP 0.86135
GMD 84.852826
GNF 10159.688809
GTQ 8.885201
GYD 242.798866
HKD 9.034799
HNL 30.676096
HRK 7.537631
HTG 152.060507
HUF 389.691182
IDR 19523.436148
ILS 3.610121
IMP 0.86135
INR 106.607709
IQD 1517.889553
IRR 1525964.745609
ISK 144.806767
JEP 0.86135
JMD 181.522747
JOD 0.818539
JPY 183.614484
KES 149.216354
KGS 100.958906
KHR 4651.568295
KMF 491.80909
KPW 1039.071647
KRW 1709.983624
KWD 0.354356
KYD 0.965557
KZT 569.131134
LAK 24822.475867
LBP 103832.920374
LKR 360.240191
LRD 212.065465
LSL 18.974169
LTL 3.408884
LVL 0.698334
LYD 7.371019
MAD 10.84924
MDL 19.984207
MGA 4804.405166
MKD 61.672205
MMK 2424.434393
MNT 4121.664055
MOP 9.341282
MRU 46.27421
MUR 53.001711
MVR 17.837066
MWK 2009.414725
MXN 20.493027
MYR 4.537693
MZN 73.782663
NAD 18.974169
NGN 1615.777771
NIO 42.647705
NOK 11.161123
NPR 170.658263
NZD 1.956205
OMR 0.443907
PAB 1.158874
PEN 3.971655
PGK 4.993368
PHP 68.833682
PKR 323.811411
PLN 4.258143
PYG 7510.943378
QAR 4.225518
RON 5.090806
RSD 117.395725
RUB 91.46417
RWF 1693.385411
SAR 4.331472
SBD 9.288014
SCR 16.656048
SDG 693.843153
SEK 10.696935
SGD 1.473026
SHP 0.86616
SLE 28.401117
SLL 24208.898446
SOS 661.145782
SRD 43.262463
STD 23895.435551
STN 24.487093
SVC 10.138251
SYP 128.005833
SZL 18.972753
THB 36.832
TJS 11.107601
TMT 4.040685
TND 3.396166
TOP 2.779715
TRY 50.929142
TTD 7.862766
TWD 36.740193
TZS 3005.115324
UAH 51.087808
UGX 4281.687483
USD 1.154481
UYU 46.614824
UZS 14077.62863
VES 505.267174
VND 30331.691674
VUV 138.073817
WST 3.133752
XAF 655.602912
XAG 0.013548
XAU 0.000224
XCD 3.120044
XCG 2.08831
XDR 0.81536
XOF 655.602912
XPF 119.331742
YER 275.449437
ZAR 19.146873
ZMK 10391.7183
ZMW 22.539826
ZWL 371.742562
  • Goldpreis

    -13.8000

    5165.3

    -0.27%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1551

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -42.4900

    5794.68

    -0.73%

  • DAX

    -328.6000

    23640.03

    -1.39%

  • TecDAX

    -26.5700

    3599.45

    -0.74%

  • MDAX

    -308.2400

    29414.84

    -1.05%

  • SDAX

    -229.8400

    17086.27

    -1.35%


News für Gas aus Russland in der EU?




Kann Russlands Gasexport den wirtschaftlichen Bankrott verhindern – oder nur hinauszögern?

Seit dem völkerrechtswidrig kriminellen und durch nichts zu rechtfertigenden Angriff des Terrorstaat Russland, auf die Ukraine, hat die westliche Staatengemeinschaft harte Sanktionen gegen Moskau verhängt. Diese umfassen zahlreiche Bereiche, von Finanzdienstleistungen über Handel bis hin zu Technologieexporten. Immer wieder steht dabei eine entscheidende Frage im Raum: Können Russlands lukrative Gaslieferungen, die nach wie vor einen wichtigen Bestandteil der globalen Energieversorgung bilden, den wirtschaftlichen Niedergang des Landes verhindern – oder lediglich verzögern?

Russlands Wirtschaft im Sanktionen-Strudel:
Die westlichen Sanktionen zielen in erster Linie darauf ab, Russlands Finanzströme zu beschneiden und dem Kreml den Zugang zu internationaler Technologie sowie zu Devisen zu erschweren.

Kapitalmarkt und Geldpolitik:
Zahlreiche russische Banken sind vom internationalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen oder unterliegen Beschränkungen, was den Handel mit dem Ausland stark erschwert.

Technologietransfer:
Hightech-Komponenten, die beispielsweise für die russische Luftfahrt- und Rüstungsindustrie unverzichtbar sind, können nicht mehr in der gewohnten Form importiert werden.

Devisenreserven unter Druck:
Ein Teil der russischen Auslandsreserven ist eingefroren. Während Russland weiterhin Einnahmen aus Energielieferungen erzielt, ist die Verfügbarkeit dieser Gelder eingeschränkt.

Diese Faktoren führen dazu, dass die russische Wirtschaft nach Einschätzung mehrerer internationaler Ökonomen langfristig Schaden nimmt. Der Mangel an westlichen Technologien und das eingeschränkte Agieren auf den globalen Finanzmärkten behindern Wachstum und Modernisierung. Das Gaspotenzial – wichtig, aber nicht unendlich Traditionell zählen die Erlöse aus dem Export fossiler Rohstoffe zu den tragenden Säulen des russischen Staatshaushaltes. Insbesondere die Gaslieferungen haben lange Zeit für stabile Einnahmen gesorgt – vor allem aus dem europäischen Markt.

Schwindende Nachfrage aus Europa:
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat sich Europa deutlich von russischen Energielieferungen abgewendet. Ehemals wichtige Abnehmerstaaten suchen und finden Alternativen (etwa Flüssiggas aus den USA, Pipeline-Gas aus Norwegen oder LNG aus Katar).

Suche nach neuen Märkten:
Russland verstärkt zwar seine Lieferungen an China, Indien oder andere Regionen, doch das weltweite Marktvolumen ist endlich und schon jetzt nutzen China und Indien die Abhängigkeit von Russland mit Blick auf seine Gasvorkommen aus. Zudem werden die Preise oft zu Konditionen ausgehandelt, die Moskau weniger Profit verschaffen als zuvor bei Geschäften mit der EU.

Infrastrukturgrenzen:
Die Umstellung von gewaltigen Pipelines, die auf den europäischen Markt ausgerichtet waren, auf andere Abnehmer erfordert hohe Investitionen und langwierige Verhandlungen. Neue Pipelines nach Asien können den Einbruch nicht kurzfristig wettmachen.

All das bedeutet:
Auch wenn Gasexporte Russland nach wie vor wichtige Devisen einbringen, wird dieses Geschäftsumfeld zunehmend fragiler. Der Wettbewerb unter Anbietern fossiler Rohstoffe nimmt zu, während sich die EU bemüht, dauerhaft unabhängiger von russischem Gas zu werden.

Sanktionen beißen weiter – trotz hoher Energiepreise:
Der anfängliche Preisschock bei Öl und Gas im Zuge des Ukraine-Kriegs spülte zunächst zusätzliche Einnahmen in die russischen Staatskassen. Doch dieser Effekt hat sich mittlerweile abgeschwächt:

- Ölpreisdeckel und Preisobergrenzen: Gemeinsame Maßnahmen von G7-Staaten und der EU zwingen Russland zum Verkauf seiner Energieträger mit Abschlägen.


- Abnehmende Kaufkraft weltweit: Die globale Konjunktur hat sich verlangsamt, und viele Länder fahren ihren Energieverbrauch zurück.

- Kostspielige Handelsumwege: Russland muss neue Routen erschließen, beispielsweise über Zwischenhändler oder alternative Häfen in Ländern, die nicht an den Sanktionen beteiligt sind – das bedeutet höhere Transportkosten und administrative Hürden.

- Diese Entwicklungen belasten den russischen Haushalt erheblich. Die immensen Militärausgaben, die der Krieg in der Ukraine fordert, tun ihr Übriges, um die ohnehin angespannte Finanzlage zu verschärfen.


Argumente für eine (vorläufige) Stabilisierung durch Gas:
- Kurzerhaltung des Devisenstroms: Solange Russland Gas (und auch Öl) in relevante Märkte exportieren kann, fließen Geldmittel ins Land, mit denen laufende Kosten gedeckt werden können.

- Steigende Energiepreise bei Krisen: Wenn Energiekrisen weltweit auflodern und die Preise in die Höhe treiben, kann Russland trotz geringerer Absatzmengen solide Einnahmen generieren.

- Regionale Abhängigkeiten: Manche Länder können kurzfristig nicht auf russisches Gas verzichten und müssen – wenn auch eingeschränkt – weiterhin kooperieren.


Argumente für ein Hinauszögern ohne Langzeitaussicht:
- Langfristige Umorientierung der Kunden: Europa – einst Hauptabnehmer – verringert die Abhängigkeit von russischem Gas stetig und baut erneuerbare Energien sowie alternative Lieferwege aus. Dieser Trend ist kaum umkehrbar.

- Beschränkter chinesischer Markt: Zwar ist China ein wachsender Energieabnehmer, jedoch diktiert Peking hart die Einkaufspreise, und der Ausbau neuer Pipelines erfordert gewaltige Investitionen.

- Strukturwandel der Weltwirtschaft: Die globale Energiewende sowie die Klimaziele verringern perspektivisch die Bedeutung fossiler Brennstoffe. Gas bleibt eine Übergangslösung, doch die Nachfrage könnte perspektivisch sinken.

- Hohe Kriegs- und Rüstungsausgaben: Die Staatshaushalte sind stark belastet, die industrielle Produktion leidet unter Technologiemangel. Ein Teil der Einnahmen aus Gasexporten wird für die Finanzierung des Krieges benötigt, anstatt die Wirtschaft zu modernisieren.

Fazit:
Die Gas-Lebensader des Terror-Staates Russland ist fragiler denn je zuvor seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs! Russlands Gasexporte können das Land zwar kurzfristig vor dem finanziellen Zusammenbruch bewahren – ein kompletter Bankrott ist derzeit nicht absehbar. Allerdings zeigen die Entwicklungen klar, dass die fossilen Einnahmequellen nicht mehr den gleichen stabilisierenden Effekt haben wie vor dem Ukraine-Krieg. Die Umorientierung wesentlicher Kunden und die umfassenden Sanktionen sorgen dafür, dass die Bedeutung russischen Gases auf dem Weltmarkt Schritt für Schritt schwindet.

Die hohen Kriegskosten sowie die eingeschränkte technologische Modernisierungsfähigkeit könnten Russland in den kommenden Jahren in eine tiefe wirtschaftliche Krise führen. Die Energielieferungen sind damit nicht mehr als ein verzweifelter Rettungsanker, der den Abstieg aufhalten, aber kaum umkehren kann. Bleiben die Sanktionen bestehen und die Käufer auf Distanz, ist klar: Der finanzielle Puffer durch Gasexporte verhindert womöglich nicht den Absturz, sondern verlangsamt ihn nur.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...