Berliner Boersenzeitung - News für Gas aus Russland in der EU?

EUR -
AED 4.242712
AFN 75.092177
ALL 91.841947
AMD 419.684664
ANG 2.068348
AOA 1059.378719
ARS 1741.768204
AUD 1.618915
AWG 2.079479
AZN 1.965265
BAM 1.956809
BBD 2.325489
BDT 142.133316
BGN 1.944822
BHD 0.435599
BIF 3461.176685
BMD 1.155266
BND 1.467451
BOB 13.91924
BRL 5.939338
BSD 1.154591
BTN 110.266401
BWP 15.616258
BYN 3.512497
BYR 22643.21196
BZD 2.322208
CAD 1.60608
CDF 2668.66415
CHF 0.944078
CLF 0.027934
CLP 1102.989974
CNY 7.750044
CNH 7.749749
COP 3597.856196
CRC 520.066013
CUC 1.155266
CUP 30.614547
CVE 110.732193
CZK 24.277449
DJF 205.314234
DKK 7.477918
DOP 68.218834
DZD 154.355861
EGP 59.623735
ERN 17.328989
ETB 186.055865
FJD 2.551463
FKP 0.853896
GBP 0.855648
GEL 3.005869
GGP 0.853896
GHS 13.279766
GIP 0.853896
GMD 85.489773
GNF 10140.347237
GTQ 8.817663
GYD 241.562513
HKD 9.061218
HNL 31.111075
HRK 7.537074
HTG 150.907189
HUF 365.975513
IDR 20390.443423
ILS 3.526969
IMP 0.853896
INR 110.714851
IQD 1513.975983
IRR 1587999.647328
ISK 140.053422
JEP 0.853896
JMD 182.213991
JOD 0.8191
JPY 178.301454
KES 149.618791
KGS 101.028063
KHR 4681.137382
KMF 492.143204
KPW 1039.739692
KRW 1555.427126
KWD 0.356734
KYD 0.962209
KZT 516.884385
LAK 25854.850971
LBP 103454.062953
LKR 379.986007
LRD 201.76733
LSL 18.796662
LTL 3.411199
LVL 0.698809
LYD 7.318601
MAD 10.949641
MDL 20.10263
MGA 4999.413878
MKD 61.561222
MMK 2425.7719
MNT 4154.196525
MOP 9.328633
MRU 46.280212
MUR 54.42418
MVR 17.802976
MWK 2005.541644
MXN 19.796059
MYR 4.699736
MZN 73.820924
NAD 18.796557
NGN 1530.334875
NIO 42.306175
NOK 10.776904
NPR 176.425478
NZD 2.000597
OMR 0.4442
PAB 1.154601
PEN 3.884576
PGK 5.137606
PHP 72.695067
PKR 320.09044
PLN 4.340854
PYG 6944.672413
QAR 4.220432
RON 5.256727
RSD 117.39348
RUB 97.581428
RWF 1703.700934
SAR 4.333951
SBD 9.264654
SCR 15.926597
SDG 694.893159
SEK 11.239016
SGD 1.467881
SHP 0.855214
SLE 28.361607
SLL 24225.339253
SOS 659.837506
SRD 43.63088
STD 23911.671995
STN 24.512538
SVC 10.103168
SYP 15020.767738
SZL 18.796148
THB 38.37852
TJS 10.663046
TMT 4.043431
TND 3.379243
TOP 2.781603
TRY 56.166951
TTD 7.84001
TWD 36.68489
TZS 3056.698446
UAH 51.537838
UGX 4526.295602
USD 1.155266
UYU 46.503787
UZS 13589.892387
VES 971.79118
VND 30023.628266
VUV 135.456298
WST 3.160795
XAF 655.957
XAG 0.01827
XAU 0.000269
XCD 3.122164
XCG 2.080964
XDR 0.816833
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 273.249272
ZAR 18.778735
ZMK 10398.779501
ZMW 22.313607
ZWL 371.995154
SSP 6526.386419
MXV 2.244888
  • DAX

    -127.7500

    25440.81

    -0.5%

  • SDAX

    -164.5800

    18182

    -0.91%

  • Euro STOXX 50

    -64.7500

    6260.38

    -1.03%

  • Goldpreis

    -13.8000

    4338.1

    -0.32%

  • MDAX

    -606.6300

    31057.16

    -1.95%

  • TecDAX

    -19.7300

    3960.75

    -0.5%

  • EUR/USD

    -0.0047

    1.1554

    -0.41%


News für Gas aus Russland in der EU?




Kann Russlands Gasexport den wirtschaftlichen Bankrott verhindern – oder nur hinauszögern?

Seit dem völkerrechtswidrig kriminellen und durch nichts zu rechtfertigenden Angriff des Terrorstaat Russland, auf die Ukraine, hat die westliche Staatengemeinschaft harte Sanktionen gegen Moskau verhängt. Diese umfassen zahlreiche Bereiche, von Finanzdienstleistungen über Handel bis hin zu Technologieexporten. Immer wieder steht dabei eine entscheidende Frage im Raum: Können Russlands lukrative Gaslieferungen, die nach wie vor einen wichtigen Bestandteil der globalen Energieversorgung bilden, den wirtschaftlichen Niedergang des Landes verhindern – oder lediglich verzögern?

Russlands Wirtschaft im Sanktionen-Strudel:
Die westlichen Sanktionen zielen in erster Linie darauf ab, Russlands Finanzströme zu beschneiden und dem Kreml den Zugang zu internationaler Technologie sowie zu Devisen zu erschweren.

Kapitalmarkt und Geldpolitik:
Zahlreiche russische Banken sind vom internationalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen oder unterliegen Beschränkungen, was den Handel mit dem Ausland stark erschwert.

Technologietransfer:
Hightech-Komponenten, die beispielsweise für die russische Luftfahrt- und Rüstungsindustrie unverzichtbar sind, können nicht mehr in der gewohnten Form importiert werden.

Devisenreserven unter Druck:
Ein Teil der russischen Auslandsreserven ist eingefroren. Während Russland weiterhin Einnahmen aus Energielieferungen erzielt, ist die Verfügbarkeit dieser Gelder eingeschränkt.

Diese Faktoren führen dazu, dass die russische Wirtschaft nach Einschätzung mehrerer internationaler Ökonomen langfristig Schaden nimmt. Der Mangel an westlichen Technologien und das eingeschränkte Agieren auf den globalen Finanzmärkten behindern Wachstum und Modernisierung. Das Gaspotenzial – wichtig, aber nicht unendlich Traditionell zählen die Erlöse aus dem Export fossiler Rohstoffe zu den tragenden Säulen des russischen Staatshaushaltes. Insbesondere die Gaslieferungen haben lange Zeit für stabile Einnahmen gesorgt – vor allem aus dem europäischen Markt.

Schwindende Nachfrage aus Europa:
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat sich Europa deutlich von russischen Energielieferungen abgewendet. Ehemals wichtige Abnehmerstaaten suchen und finden Alternativen (etwa Flüssiggas aus den USA, Pipeline-Gas aus Norwegen oder LNG aus Katar).

Suche nach neuen Märkten:
Russland verstärkt zwar seine Lieferungen an China, Indien oder andere Regionen, doch das weltweite Marktvolumen ist endlich und schon jetzt nutzen China und Indien die Abhängigkeit von Russland mit Blick auf seine Gasvorkommen aus. Zudem werden die Preise oft zu Konditionen ausgehandelt, die Moskau weniger Profit verschaffen als zuvor bei Geschäften mit der EU.

Infrastrukturgrenzen:
Die Umstellung von gewaltigen Pipelines, die auf den europäischen Markt ausgerichtet waren, auf andere Abnehmer erfordert hohe Investitionen und langwierige Verhandlungen. Neue Pipelines nach Asien können den Einbruch nicht kurzfristig wettmachen.

All das bedeutet:
Auch wenn Gasexporte Russland nach wie vor wichtige Devisen einbringen, wird dieses Geschäftsumfeld zunehmend fragiler. Der Wettbewerb unter Anbietern fossiler Rohstoffe nimmt zu, während sich die EU bemüht, dauerhaft unabhängiger von russischem Gas zu werden.

Sanktionen beißen weiter – trotz hoher Energiepreise:
Der anfängliche Preisschock bei Öl und Gas im Zuge des Ukraine-Kriegs spülte zunächst zusätzliche Einnahmen in die russischen Staatskassen. Doch dieser Effekt hat sich mittlerweile abgeschwächt:

- Ölpreisdeckel und Preisobergrenzen: Gemeinsame Maßnahmen von G7-Staaten und der EU zwingen Russland zum Verkauf seiner Energieträger mit Abschlägen.


- Abnehmende Kaufkraft weltweit: Die globale Konjunktur hat sich verlangsamt, und viele Länder fahren ihren Energieverbrauch zurück.

- Kostspielige Handelsumwege: Russland muss neue Routen erschließen, beispielsweise über Zwischenhändler oder alternative Häfen in Ländern, die nicht an den Sanktionen beteiligt sind – das bedeutet höhere Transportkosten und administrative Hürden.

- Diese Entwicklungen belasten den russischen Haushalt erheblich. Die immensen Militärausgaben, die der Krieg in der Ukraine fordert, tun ihr Übriges, um die ohnehin angespannte Finanzlage zu verschärfen.


Argumente für eine (vorläufige) Stabilisierung durch Gas:
- Kurzerhaltung des Devisenstroms: Solange Russland Gas (und auch Öl) in relevante Märkte exportieren kann, fließen Geldmittel ins Land, mit denen laufende Kosten gedeckt werden können.

- Steigende Energiepreise bei Krisen: Wenn Energiekrisen weltweit auflodern und die Preise in die Höhe treiben, kann Russland trotz geringerer Absatzmengen solide Einnahmen generieren.

- Regionale Abhängigkeiten: Manche Länder können kurzfristig nicht auf russisches Gas verzichten und müssen – wenn auch eingeschränkt – weiterhin kooperieren.


Argumente für ein Hinauszögern ohne Langzeitaussicht:
- Langfristige Umorientierung der Kunden: Europa – einst Hauptabnehmer – verringert die Abhängigkeit von russischem Gas stetig und baut erneuerbare Energien sowie alternative Lieferwege aus. Dieser Trend ist kaum umkehrbar.

- Beschränkter chinesischer Markt: Zwar ist China ein wachsender Energieabnehmer, jedoch diktiert Peking hart die Einkaufspreise, und der Ausbau neuer Pipelines erfordert gewaltige Investitionen.

- Strukturwandel der Weltwirtschaft: Die globale Energiewende sowie die Klimaziele verringern perspektivisch die Bedeutung fossiler Brennstoffe. Gas bleibt eine Übergangslösung, doch die Nachfrage könnte perspektivisch sinken.

- Hohe Kriegs- und Rüstungsausgaben: Die Staatshaushalte sind stark belastet, die industrielle Produktion leidet unter Technologiemangel. Ein Teil der Einnahmen aus Gasexporten wird für die Finanzierung des Krieges benötigt, anstatt die Wirtschaft zu modernisieren.

Fazit:
Die Gas-Lebensader des Terror-Staates Russland ist fragiler denn je zuvor seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs! Russlands Gasexporte können das Land zwar kurzfristig vor dem finanziellen Zusammenbruch bewahren – ein kompletter Bankrott ist derzeit nicht absehbar. Allerdings zeigen die Entwicklungen klar, dass die fossilen Einnahmequellen nicht mehr den gleichen stabilisierenden Effekt haben wie vor dem Ukraine-Krieg. Die Umorientierung wesentlicher Kunden und die umfassenden Sanktionen sorgen dafür, dass die Bedeutung russischen Gases auf dem Weltmarkt Schritt für Schritt schwindet.

Die hohen Kriegskosten sowie die eingeschränkte technologische Modernisierungsfähigkeit könnten Russland in den kommenden Jahren in eine tiefe wirtschaftliche Krise führen. Die Energielieferungen sind damit nicht mehr als ein verzweifelter Rettungsanker, der den Abstieg aufhalten, aber kaum umkehren kann. Bleiben die Sanktionen bestehen und die Käufer auf Distanz, ist klar: Der finanzielle Puffer durch Gasexporte verhindert womöglich nicht den Absturz, sondern verlangsamt ihn nur.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...