Berliner Boersenzeitung - EU: Spanien als Feind von Donald Trump?

EUR -
AED 4.240468
AFN 72.164587
ALL 96.012517
AMD 436.929424
ANG 2.066521
AOA 1058.81729
ARS 1611.354845
AUD 1.619726
AWG 2.081264
AZN 1.968381
BAM 1.955037
BBD 2.322193
BDT 141.964578
BGN 1.902461
BHD 0.435943
BIF 3443.285575
BMD 1.154654
BND 1.475837
BOB 8.002876
BRL 5.953862
BSD 1.159048
BTN 106.674355
BWP 15.538934
BYN 3.421564
BYR 22631.222857
BZD 2.323793
CAD 1.570081
CDF 2514.837045
CHF 0.902823
CLF 0.026273
CLP 1037.561055
CNY 7.928145
CNH 7.929345
COP 4278.063192
CRC 546.100993
CUC 1.154654
CUP 30.598337
CVE 110.22197
CZK 24.417459
DJF 206.389426
DKK 7.472189
DOP 70.324373
DZD 152.355696
EGP 60.575011
ERN 17.319813
ETB 179.480917
FJD 2.540589
FKP 0.861479
GBP 0.862521
GEL 3.134889
GGP 0.861479
GHS 12.558097
GIP 0.861479
GMD 84.86956
GNF 10161.209107
GTQ 8.886531
GYD 242.835198
HKD 9.037537
HNL 30.680687
HRK 7.530998
HTG 152.083262
HUF 387.745012
IDR 19507.883172
ILS 3.599005
IMP 0.861479
INR 106.456291
IQD 1518.11669
IRR 1526193.091324
ISK 144.597138
JEP 0.861479
JMD 181.54991
JOD 0.818652
JPY 183.372967
KES 149.123536
KGS 100.974258
KHR 4652.264357
KMF 491.882439
KPW 1039.227134
KRW 1710.489929
KWD 0.354202
KYD 0.965702
KZT 569.216299
LAK 24826.190309
LBP 103848.45796
LKR 360.294097
LRD 212.097198
LSL 18.977008
LTL 3.409393
LVL 0.698439
LYD 7.372122
MAD 10.850864
MDL 19.987197
MGA 4805.124098
MKD 61.562182
MMK 2424.797186
MNT 4122.280822
MOP 9.342679
MRU 46.281134
MUR 53.009963
MVR 17.83995
MWK 2009.715415
MXN 20.488814
MYR 4.534297
MZN 73.793847
NAD 18.977008
NGN 1613.455832
NIO 42.654087
NOK 11.166081
NPR 170.6838
NZD 1.958184
OMR 0.443963
PAB 1.159048
PEN 3.972249
PGK 4.994115
PHP 68.621207
PKR 323.859866
PLN 4.26251
PYG 7512.067318
QAR 4.22615
RON 5.09321
RSD 117.424881
RUB 91.594945
RWF 1693.63881
SAR 4.332832
SBD 9.289404
SCR 16.15889
SDG 693.947308
SEK 10.707221
SGD 1.472831
SHP 0.86629
SLE 28.395119
SLL 24212.521072
SOS 661.244716
SRD 43.268933
STD 23899.01127
STN 24.490757
SVC 10.139768
SYP 128.024988
SZL 18.975592
THB 36.829424
TJS 11.109263
TMT 4.04129
TND 3.396674
TOP 2.780131
TRY 50.938484
TTD 7.863942
TWD 36.724703
TZS 3007.874511
UAH 51.095453
UGX 4282.328195
USD 1.154654
UYU 46.621799
UZS 14079.73521
VES 505.342782
VND 30338.539825
VUV 138.094479
WST 3.134221
XAF 655.701017
XAG 0.013288
XAU 0.000223
XCD 3.120511
XCG 2.088622
XDR 0.814935
XOF 655.701017
XPF 119.331742
YER 275.503921
ZAR 19.114822
ZMK 10393.272167
ZMW 22.543199
ZWL 371.79819
  • DAX

    -201.2200

    23438.81

    -0.86%

  • MDAX

    -267.9200

    29146.92

    -0.92%

  • Goldpreis

    -23.0000

    5156.1

    -0.45%

  • EUR/USD

    -0.0049

    1.1521

    -0.43%

  • TecDAX

    -22.3800

    3577.07

    -0.63%

  • SDAX

    -127.9100

    16958.36

    -0.75%

  • Euro STOXX 50

    -84.9100

    5709.77

    -1.49%


EU: Spanien als Feind von Donald Trump?




Während der 45. und auch 47. US-Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, wieder auf die große internationale politische Bühne zurückgekehrt ist, stellt sich die Frage, welche europäischen Staaten seiner Rückkehr am kritischsten gegenüberstehen könnten.

Neben den etablierten Schwergewichten wie der Bundesrepublik Deutschland (welche allerdings unter dem im deutschen Volk massiv unbeliebten Bundeskanzler Olaf Scholz (66) und seiner noch unbeliebteren Partei, der SPD, zur weltweit lahmen Wirtschafts-Ente wurde) und Frankreich, rückt dabei ein Land in den Fokus, das Trump selbst in der Vergangenheit zwar selten im Rampenlicht erwähnt hat, ihm jedoch inhaltlich und rhetorisch oft diametral gegenübersteht: Spanien. Doch warum ausgerechnet die parlamentarische Erbmonarchie Spanien?

Ideologische Gegensätze:
Spaniens politische Landschaft ist geprägt von einer starken linken und Mitte-links-Parteienlandschaft, die Werte wie soziale Gerechtigkeit und europäische Solidarität hochhält. Diese Einstellungen kollidieren frontal mit Trumps Politikstil, der auf strikte Einwanderungsbegrenzung, protektionistische Handelspolitik und ein wirtschaftsliberales „America First“-Credo setzt. Obwohl andere Länder wie Deutschland oder Frankreich in der EU teils ähnlichen Überzeugungen folgen, gilt Spanien mit seiner progressiven Regierung als besonders konsequent in der Ablehnung jener Politik, die Trump vorantreibt.

Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik:
Spanien ist aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelmeerraum und an der Straße von Gibraltar regelmäßig mit hohen Flüchtlingszahlen konfrontiert. Die spanischen Regierungen—ob konservativ oder sozialistisch—haben traditionell eine vergleichsweise offenere Flüchtlings- und Migrationspolitik betrieben, zumindest im europäischen Vergleich. Gerade in den letzten Jahren hat sich das Land wiederholt zu einer Anlaufstelle für Geflüchtete erklärt und damit ein Signal gesetzt, das Trumps restriktivem Kurs komplett widerspricht. Während Trumps Rhetorik von der „Mauer“ an der US-mexikanischen Grenze lebt, steht Spanien eher für ein Einwanderungsmodell, das zumindest den Versuch unternimmt, die humanitären Aspekte nicht zu vernachlässigen.

Klima- und Umweltpolitik:
Auch beim Thema Klimaschutz ist die Kluft zwischen Spanien und Trump unverkennbar. Während Trumps Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg und klimapolitische Maßnahmen weitgehend abbaute, gehört Spanien zu denjenigen EU-Ländern, die sich seit Jahren für eine ehrgeizige Umwelt- und Klimapolitik einsetzen. Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union folgt Spanien der gemeinsamen Linie, erneuerbare Energien und Klimaneutralität zu fördern. Dass Trump den Klimawandel zeitweise als „Schwindel“ abtat, ist in Madrid schlecht angekommen und hat das transatlantische Verhältnis weiter belastet.

Ökonomische Interessen und Handel:
Trump hat wiederholt gedroht, Handelszölle gegen europäische Produkte zu verhängen, von deutschen Autos über französischen Wein bis hin zu Olivenöl und Wein aus Spanien. Für Spanien, dessen Wirtschaft stark vom Export landwirtschaftlicher Produkte und vom Tourismus abhängt, stellt eine solche Drohung eine ernstzunehmende Gefahr dar. Durch das Pochen auf bilaterale statt multilaterale Abkommen sieht Madrid die Stabilität des Binnenmarkts und die eigene Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Zwar traf Trumps Zollpolitik viele EU-Staaten gleichermaßen, doch Spanien reagierte besonders sensibel, da es große Teile seiner Wirtschaft in diesen Sektoren gefährdet sah.

Kulturelle Unterschiede:
Die spanische Gesellschaft legt traditionell großen Wert auf Höflichkeit und diplomatische Umgangsformen—Tugenden, die Trumps kontroverse und oftmals polarisierende Kommunikationsweise empfindlich stören. Seine oftmals personalisierte Kritik an Institutionen und politischen Gegnern wird in Spanien häufig als Affront gegen grundlegende Werte der Diplomatie gewertet. Dieser Stilkonflikt schafft eine kulturelle Distanz, die über reine Sachfragen hinausgeht und dauerhaftes Misstrauen schürt.

Außenpolitischer Kurs:
Spanien hat in der EU wiederholt eigenständige Akzente gesetzt, etwa im Verhältnis zu Lateinamerika, Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Viele dieser Regionen gehören wiederum zu den zentralen Schauplätzen von Migration, Handel und Sicherheitspolitik—Bereiche, in denen Trump eine harte Linie verfolgte. Spaniens diplomatische Prioritäten (z. B. beim Ausbau humanitärer Hilfsprogramme in afrikanischen Staaten) stoßen auf wenig Verständnis bei einem Ex-Präsidenten, der eher auf Abschottung und „Deals“ zu bilateralen Vorteilen setzt.

Fazit
Obwohl die Spannungen zwischen Trump und Spanien in seiner ersten Amtszeit seltener öffentlich thematisiert wurden als mit anderen EU-Partnern, lassen sich dennoch klare Konfliktlinien erkennen. Die fortschreitende Erosion gemeinsamer Werte—insbesondere in Bezug auf Migration, Handel, Klimaschutz und diplomatische Umgangsformen—hat Spanien zu einem Land gemacht, das Trumps Politik in vielerlei Hinsicht entschieden entgegentritt.

In dem Maße, in dem Trump in den USA politisch wieder an Einfluss gewinnt, dürfte Spanien seine Abgrenzung verteidigen und sich innerhalb der EU als Verfechter einer alternativen, kooperativeren Politik präsentieren. Genau dies könnte den ehemaligen US-Präsidenten in Zukunft dazu bewegen, Madrid als noch größeren Widersacher wahrzunehmen, als es Deutschland oder Frankreich je waren.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...