Berliner Boersenzeitung - USA: Der Iran steht auf dem "Speisezettel"

EUR -
AED 4.184637
AFN 75.777786
ALL 93.923793
AMD 416.549016
AOA 1044.877031
ARS 1703.585151
AUD 1.627894
AWG 2.051013
AZN 1.933213
BAM 1.958381
BBD 2.295726
BDT 140.595306
BHD 0.429867
BIF 3405.188074
BMD 1.139452
BND 1.471339
BOB 12.657683
BRL 5.792408
BSD 1.139802
BTN 110.007992
BWP 15.744752
BYN 3.269309
BYR 22333.255471
BZD 2.292421
CAD 1.605317
CDF 2575.161168
CHF 0.930083
CLF 0.027376
CLP 1077.430064
CNY 7.716481
CNH 7.715182
COP 3647.407322
CRC 518.683631
CUC 1.139452
CUP 30.195473
CVE 110.410522
CZK 24.157628
DJF 202.967513
DKK 7.473203
DOP 66.377486
DZD 152.002341
EGP 58.449228
ERN 17.091777
ETB 183.970075
FJD 2.565251
FKP 0.855272
GBP 0.854482
GEL 2.991013
GGP 0.855272
GHS 13.255471
GIP 0.855272
GMD 84.319293
GNF 10000.180345
GTQ 8.695461
GYD 238.464299
HKD 8.935313
HNL 30.529238
HRK 7.55035
HTG 149.026418
HUF 361.599312
IDR 20421.255334
ILS 3.471169
IMP 0.855272
INR 110.034012
IQD 1493.168011
IRR 1566746.237982
ISK 143.341342
JEP 0.855272
JMD 180.788281
JOD 0.807856
JPY 186.394377
KES 147.604544
KGS 99.645066
KHR 4609.07481
KMF 494.52218
KRW 1663.041771
KWD 0.353321
KYD 0.949852
KZT 541.944288
LAK 25809.016561
LBP 102069.328472
LKR 383.034844
LRD 206.301908
LSL 19.251674
LTL 3.364505
LVL 0.689243
LYD 7.293613
MAD 10.674069
MDL 20.145552
MGA 5050.65682
MKD 61.656264
MMK 2392.84797
MNT 4095.18569
MOP 9.206835
MRU 45.491959
MUR 54.032678
MVR 17.604307
MWK 1976.404923
MXN 19.923531
MYR 4.661946
MZN 72.809989
NAD 19.251674
NGN 1555.915921
NIO 41.945284
NOK 10.852344
NPR 176.012987
NZD 1.963438
OMR 0.438308
PAB 1.139802
PEN 3.878912
PGK 5.09872
PHP 70.287127
PKR 316.608594
PLN 4.329962
PYG 6891.082521
QAR 4.143661
RON 5.226951
RSD 117.544925
RUB 88.956238
RWF 1679.513617
SAR 4.287189
SBD 9.20803
SCR 15.36666
SDG 684.237728
SEK 11.103205
SGD 1.470861
SLE 27.603208
SOS 651.358498
SRD 43.062735
STD 23584.351917
STN 24.532334
SVC 9.973145
SZL 19.249371
THB 38.405208
TJS 10.514658
TMT 3.988081
TND 3.378453
TRY 53.931782
TTD 7.744207
TWD 36.87301
TZS 3009.065981
UAH 51.080725
UGX 4296.663048
USD 1.139452
UYU 45.770326
UZS 13794.180879
VES 844.677219
VND 29990.371632
VUV 135.222287
WST 3.140694
XAF 656.822699
XAG 0.019554
XAU 0.000281
XCD 3.079426
XCG 2.054207
XDR 0.816877
XOF 656.822699
XPF 119.331742
YER 271.816659
ZAR 19.094107
ZMK 10256.437228
ZMW 21.11483
ZWL 366.903018
  • Goldpreis

    0.0000

    4070.8

    0%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1396

    +0.12%


USA: Der Iran steht auf dem "Speisezettel"




Seit den großen Protestwellen im Iran 2022 und 2023 ist die politische Lage im Terror-Staat Iran weiterhin angespannt. Immer wieder flammt die Frage auf, ob das herrschende theokratische System, verkörpert durch den obersten Rechtsgelehrten (Rahbar) und die einflussreichen Ayatollahs, vor einem Sturz stehen könnte.
Tatsächlich haben sich in den vergangenen Monaten mehrere Faktoren zugespitzt, welche die Stabilität des Regimes auf die Probe stellen und die Frage aufwerfen, steht der Iran auf die geopolitischen "Speisezettel" der USA?

Anhaltende Protestbewegungen und gesellschaftlicher Wandel
Bereits im Herbst 2022 sorgten Demonstrationen gegen strikte Kleidervorschriften und den Kopftuchzwang international für Schlagzeilen. Auslöser war damals der Tod der jungen Iranerin Mahsa Amini, der zu landesweiten Protesten führte. Unter dem Slogan „Frau, Leben, Freiheit“ („Zan, Zendegi, Azadi“) wandten sich Millionen vor allem junger Iranerinnen und Iraner gegen die Repressionen des Mullah-Regimes.

Obgleich die Sicherheitsapparate – darunter die Revolutionsgarden (IRGC) – hart gegen die Protestierenden vorgingen, halten die Unruhen auf kleinerer Flamme bis heute an. Beobachter*innen sprechen von einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel: Immer mehr Menschen fordern Selbstbestimmung und wirtschaftliche Perspektiven. Die Frage, ob diese Entwicklung eine Revolution anstoßen könnte, bleibt offen.

Wirtschaftliche Krisen und internationale Sanktionen
Ein weiterer Faktor, der zu Destabilisierung führen kann, ist die anhaltende Wirtschaftskrise. Hohe Inflation, Währungsturbulenzen und eine steigende Arbeitslosigkeit belasten die Bevölkerung stark. Die internationalen Sanktionen – insbesondere im Zusammenhang mit dem Streit um das iranische Atomprogramm – erschweren den Handel und die Investitionen in wichtigen Branchen wie Öl, Gas und Petrochemie.

In großen Städten wie Teheran, Isfahan oder Mashhad formieren sich immer wieder Proteste, bei denen Menschen nicht nur politische Freiheiten, sondern auch eine bessere wirtschaftliche Lage einfordern. Die Regierung reagierte darauf sowohl mit Versprechungen von Reformen als auch mit Repressionen gegen führende Köpfe der Protestbewegung.

Interne Machtkämpfe
Experten heben außerdem hervor, dass innerhalb des mächtigen Klerus und der politischen Elite Spannungen schwelen könnten. Die Balance zwischen dem Obersten Rechtsgelehrten (Ayatollah Ali Khamenei), dem Präsidenten und verschiedenen Fraktionen der Revolutionsgarden ist fragil. Einige reformorientierte Geistliche fordern eine Öffnung des politischen Systems und treten für moderate Veränderungen ein. Andere wiederum beharren auf einem strikten Kurs, der auf Abschottung und Kontrolle basiert.

Solche internen Machtkämpfe sind schwer einzusehen, da vieles hinter verschlossenen Türen geschieht. Doch in Phasen intensiver öffentlicher Unruhe können Differenzen zwischen Hardlinern und moderaten Kräften zutage treten – eine Entwicklung, die das gesamte System ins Wanken bringen könnte.

Internationale Einflüsse und regionale Entwicklungen
Die geopolitische Lage in der Region trägt ebenfalls zu den Unsicherheiten im Iran bei. Spannungen zwischen dem Iran und einzelnen Golfstaaten, aber auch das wechselhafte Verhältnis zu Israel und den USA, haben direkte Auswirkungen auf die innenpolitische Stabilität. Sobald Druck von außen steigt – etwa durch Drohung weiterer Sanktionen oder einer militärischen Eskalation – schart das Regime in Teheran seine Anhänger häufig um sich. Paradoxerweise kann externer Druck also auch dazu führen, dass das Establishment kurzfristig gestärkt wird.

Dennoch wächst parallel die Hoffnung vieler junger Iranerinnen und Iraner auf politische Lockerungen oder gar einen Machtwechsel. Sie vernetzen sich intensiver über soziale Medien und nutzen jede Gelegenheit, um auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen.

Fazit: Zukunft ungewiss
Ob „Irans Ayatollahs als Nächstes stürzen“, wie es viele Schlagzeilen mutmaßen, ist keineswegs sicher. Mehrere Regimewechsel-Vorhersagen der vergangenen Jahrzehnte haben sich als voreilig erwiesen. Das iranische System verfügt trotz aller Krisen über starke, gut vernetzte Institutionen und repressive Mittel, um sich an der Macht zu halten.

Gleichzeitig steht außer Frage, dass sich die Gesellschaft in raschem Wandel befindet. Die anhaltenden Proteste, zunehmende Wirtschaftssorgen und die tiefe Kluft zwischen Regierungsführung und junger Generation erhöhen den Druck auf die Führung. Eine völlige Erosion der Macht könnte einsetzen, wenn sich interne Fraktionen gegen den obersten Führungszirkel verbünden oder die Bevölkerung in noch größerer Zahl auf die Straße geht.

Ob das in naher Zukunft geschieht oder das Establishment wieder einmal Wege findet, seine Macht zu konsolidieren, wird vor allem davon abhängen, inwieweit das Regime auf legitime Reformen setzt – oder auf anhaltende Repression. Viele Expertinnen und Experten halten weitere Umbrüche für wahrscheinlich, doch ob diese in einem Sturz der Ayatollahs münden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum verlässlich vorhersagen.

Eines ist sicher: Die politische Landschaft des Iran bleibt in Bewegung – und mit ihr die Frage, wie lange das theokratische System den immer lauter werdenden Forderungen nach Freiheit und wirtschaftlicher Stabilität standhalten kann.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...