Berliner Boersenzeitung - Trumps Abschiebung: Chaos oder Kontrolle?

EUR -
AED 4.188674
AFN 75.843643
ALL 93.82096
AMD 416.103902
AOA 1045.884523
ARS 1694.663361
AUD 1.629636
AWG 2.05299
AZN 1.9408
BAM 1.956288
BBD 2.293242
BDT 140.44507
BHD 0.429396
BIF 3401.430056
BMD 1.14055
BND 1.469703
BOB 12.644157
BRL 5.799736
BSD 1.138554
BTN 109.889476
BWP 15.727514
BYN 3.265815
BYR 22354.776053
BZD 2.289942
CAD 1.606025
CDF 2577.642277
CHF 0.929422
CLF 0.027486
CLP 1081.754496
CNY 7.723917
CNH 7.720376
COP 3671.030609
CRC 518.115747
CUC 1.14055
CUP 30.22457
CVE 110.291573
CZK 24.127589
DJF 202.74796
DKK 7.475961
DOP 66.304812
DZD 151.83592
EGP 58.456254
ERN 17.108247
ETB 183.768654
FJD 2.56772
FKP 0.856096
GBP 0.854037
GEL 2.993979
GGP 0.856096
GHS 13.24119
GIP 0.856096
GMD 84.401234
GNF 9989.012592
GTQ 8.686169
GYD 238.207393
HKD 8.944294
HNL 30.495813
HRK 7.533351
HTG 148.860645
HUF 359.762426
IDR 20521.912526
ILS 3.474514
IMP 0.856096
INR 109.62873
IQD 1491.57245
IRR 1568255.973375
ISK 143.014139
JEP 0.856096
JMD 180.590344
JOD 0.808681
JPY 186.564295
KES 147.644505
KGS 99.741222
KHR 4603.947789
KMF 494.99854
KRW 1671.886558
KWD 0.353662
KYD 0.948837
KZT 541.36518
LAK 25781.4377
LBP 101960.259774
LKR 382.625543
LRD 206.079652
LSL 19.231102
LTL 3.367748
LVL 0.689907
LYD 7.285723
MAD 10.662569
MDL 20.124025
MGA 5045.12708
MKD 61.590379
MMK 2395.153746
MNT 4099.131858
MOP 9.196997
MRU 45.442152
MUR 54.084915
MVR 17.621765
MWK 1974.241045
MXN 19.888454
MYR 4.658118
MZN 72.856824
NAD 19.231102
NGN 1558.02479
NIO 41.898442
NOK 10.914831
NPR 175.820278
NZD 1.968332
OMR 0.437834
PAB 1.138584
PEN 3.874768
PGK 5.093026
PHP 70.404425
PKR 316.261953
PLN 4.313474
PYG 6883.628332
QAR 4.139234
RON 5.213338
RSD 117.41932
RUB 88.961544
RWF 1677.674792
SAR 4.274311
SBD 9.216903
SCR 15.357094
SDG 684.89354
SEK 11.036984
SGD 1.471018
SLE 27.62981
SOS 650.645354
SRD 43.104231
STD 23607.07807
STN 24.504937
SVC 9.962488
SZL 19.228296
THB 38.280844
TJS 10.503331
TMT 3.991924
TND 3.374843
TRY 54.01781
TTD 7.735932
TWD 36.931916
TZS 3010.829064
UAH 51.024799
UGX 4292.034102
USD 1.14055
UYU 45.721016
UZS 13779.440767
VES 845.491158
VND 30024.973448
VUV 135.352588
WST 3.14372
XAF 656.103573
XAG 0.019211
XAU 0.000279
XCD 3.082393
XCG 2.052012
XDR 0.815982
XOF 656.112204
XPF 119.331742
YER 272.078451
ZAR 19.0677
ZMK 10266.319355
ZMW 21.091989
ZWL 367.25657
  • Goldpreis

    21.2000

    4092

    +0.52%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1406

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%


Trumps Abschiebung: Chaos oder Kontrolle?




Seit dem neuerlichen Amtsantritt des 45. und nunmehr 47. US-Präsidenten, Donald Trump (78), im Januar 2025 hat die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten eine dramatische Verschärfung erfahren. Mit dem Versprechen, „Millionen und Abermillionen“ irregulärer Migranten abzuschieben, hat Trump eine beispiellose Abschiebungskampagne gestartet, die sowohl in den USA als auch international heftige Kontroversen auslöst. Doch wie effektiv ist diese Politik, und welche Konsequenzen zieht sie nach sich?

Bereits in den ersten Tagen seiner zweiten Amtszeit begann die US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) mit großangelegten Festnahmen. In Städten wie Chicago wurden Hunderte von Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung aufgegriffen, oft in sogenannten „Blitzaktionen“. Die Regierung betont, dass sich die Maßnahmen zunächst auf kriminelle Migranten konzentrieren, darunter Mitglieder von Gangs wie der venezolanischen Tren de Aragua. So wurden in einer Woche knapp 2400 Personen festgenommen, ein Tempo, das die Behörden als beispiellos bezeichnen.

Die Abschiebungen erfolgen oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Berichte aus Ländern wie Brasilien und Kolumbien schildern, wie abgeschobene Migranten gefesselt, ohne Zugang zu Essen, Wasser oder Toiletten transportiert werden. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro kritisierte den Einsatz von US-Militärflugzeugen für Abschiebungen und forderte eine würdevolle Behandlung. Nach diplomatischen Spannungen und Drohungen mit Zöllen lenkte Kolumbien schließlich ein, doch die Vorwürfe der Brutalität bleiben.

Die rechtliche Grundlage für Trumps Abschiebungen ist umstritten. Die Regierung beruft sich auf den „Alien Enemies Act“ von 1798, ein Gesetz, das in Kriegszeiten die Abschiebung von Bürgern feindlicher Nationen erlaubt. Doch Kritiker argumentieren, dass die Anwendung dieses Gesetzes außerhalb eines erklärten Krieges rechtlich fragwürdig ist. Ein Bundesrichter stoppte Abschiebungen nach El Salvador, da die rechtliche Grundlage unklar sei, doch der Supreme Court erlaubte später die Fortsetzung, unter der Bedingung, dass Migranten vorab über ihre Rechte informiert werden. Dennoch bleibt die Gefahr, dass überstürzte Abschiebungen zu Fehlern führen, etwa wenn Personen mit legalem Status betroffen sind.

Die logistischen und finanziellen Hürden sind enorm. Schätzungen zufolge würde die Abschiebung von einer Million Migranten jährlich über 88 Milliarden Dollar kosten. Die Behörden müssten tausende neue Mitarbeiter einstellen und Abschiebungszentren ausbauen. Zudem haben viele Migranten Anspruch auf Gerichtsverhandlungen, was den Prozess erheblich verzögert. Länder wie Venezuela oder Kuba nehmen oft keine abgeschobenen Bürger zurück, was die Regierung dazu veranlasst, mit Drittländern wie El Salvador zu verhandeln.

Die Abschiebungen haben auch wirtschaftliche Folgen. Rund fünf Prozent der US-Arbeitskräfte sind undokumentierte Migranten, die in Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen oder Gastronomie tätig sind. Ihre Deportation könnte zu Arbeitskräftemangel und steigenden Preisen führen. Ökonomen warnen vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden, insbesondere in Sektoren, die auf günstige Arbeitskräfte angewiesen sind.

Öffentlich stoßen die Maßnahmen auf gemischte Reaktionen. Umfragen zeigen, dass 76 Prozent der Amerikaner die Abschiebung von Migranten mit Gewaltverbrechen unterstützen, doch nur 45 Prozent befürworten die Deportation aller irregulären Migranten. Maßnahmen, die Familien trennen oder langjährige, unbescholtene Einwanderer betreffen, stoßen auf breite Ablehnung. Der Einsatz des Militärs findet nur bei 21 Prozent Zustimmung.

Während Trump seine Politik als notwendigen Schutz vor Kriminalität und Drogenhandel rechtfertigt, werfen Menschenrechtsorganisationen ihm vor, Migranten zu dämonisieren und Angst zu schüren. In Städten wie Chicago oder New York organisieren sich Migranten und Unterstützer, um sich vor Razzien zu schützen. Demokratische Politiker und Bürgermeister kündigen Widerstand an, etwa indem sie die Zusammenarbeit mit Bundesbehörden verweigern.

Die Frage bleibt:
Kann ein, nach Sichtweise von Beobachtern, vollkommen außer Kontrolle geratener US-Präsident Donald Trump, sein Ziel von einer Million Abschiebungen erreichen? Experten bezweifeln dies. Die Zahlen zeigen, dass die Abschiebungen seit Januar nur marginal gestiegen sind – von etwa 100 pro Tag im Januar auf 134 im März 2025. Ohne zusätzliche Ressourcen und internationale Kooperation dürfte das Vorhaben an der Realität scheitern. Doch die Angst, die diese Politik verbreitet, ist bereits spürbar und prägt das Leben von Millionen Migranten in den USA, es scheint, als ob in Washington mit Donald Trump ein rücksichtsloser Autokrat und Freund des ruchlosen russischen Kriegsverbrechers und Massenmörders, Wladimir Putin (72), das politische Ruder übernommen hat und der düstere Film "CIVIL WAR", Realität werden könnte https://de.wikipedia.org/wiki/Civil_War_(2024)



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...